Motivation im Studium


Essay, 2003
14 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

- Einführung

- Motiv

- Motivation

- Intrinsische Motivation

- Extrinsische Motivation

- Verhaltens- und Lerntheorien

- Steigerung der eigenen Motivation

- Quellenangabe

Einleitung

Motivation. Meine Motivation diesen Essay zu schreiben war nicht besonders groß. Semesterferien, hochsommerliche Temperaturen und diverse Ablenkungen lauerten überall. So lange es geht, habe ich diese Arbeit vor mir hergeschoben. Die Gefahr jedoch, die Arbeit nicht abzuliefern und dafür den Schein nicht zu bekommen, wollte ich auf gar keinen Fall eingehen. Also habe ich angefangen zu recherchieren, zu lesen und zu fragen.

Was genau ist Motivation? Woher kommt sie? Wohin geht sie? Hat jeder Mensch die gleiche Motivation? Gibt es unterschiedliche Formen von Motivation? Wovon hängt Motivation ab? Hängt Motivation mit Disziplin zusammen? Ist jemand der undiszipliniert ist, unmotiviert? Steigert sich die Motivation in der Gruppe? Lässt sich Motivation berechnen? Gibt es Rezepte, nach denen man seine Motivation steigern kann? Nimmt Motivation im Alter ab?

Die Antwort auf die meisten Fragen findet man zum Glück mit Hilfe des Internets leicht heraus.

Bleiben aber noch genug Fragen, die mir eine Suchmaschine nicht beantworten kann. Für mich die wichtigste: Wie verhält sich meine Motivation im Laufe des Studiums und was tue ich um mich zu motivieren?

Um darauf eine befriedigende Antwort zu finden, gilt es erst die grundlegenden Verständnisfragen zu klären.

Verschiedene Menschen verhalten sich in vergleichbaren Situationen unterschiedlich. Warum ist das so? Welche Motivation steckt hinter unserem Tun und Handeln?

Motive

bezeichnen Gründe, aus denen man etwas tut. (Grosses Wörterbuch, Fremdwörterbuch, Seite 369)

Synonym verwenden wir auch die Begriffe Bedürfnis, Wunsch, Trieb, Drang und Strebung. Jeder Mensch besitzt angeborene (biogene) Motive, wie den Hunger, Durst oder den Sexualtrieb. Diese Motive bilden die Grundlage unseres Überlebens.

Motive, die man sich im Laufe seiner Entwicklung aneignet, nennt man soziogene Motive. Dazu gehören unter anderem Macht- und Lustbedürfnis, der Wunsch nach Attraktivität und Ängstlichkeit. Diese Motive beeinflussen unser Handeln unser ganzes Leben lang entscheidend.

Einen Erklärungsansatz, wie Bedürfnisse Einfluss auf unser Handeln nehmen, gibt die Maslowsche Bedürfnispyramide. Demnach streben wir immer zuerst danach alle elementaren, physiologischen Grundbedürfnisse zu befriedigen. Erst wenn die weitgehend abgedeckt sind, treten die nächst wichtigeren Bedürfnisse in den Vordergrund. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung beschreibt Maslow als das Bedürfnis einer Person, so zu sein und zu handeln, wie es ihrem inneren Drang entspricht. Dieser Wunsch wird nur noch von dem Streben nach höheren Wissen, tieferen Gesprächen, großem Können, also dem Vollendeten übertroffen.

„Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein.“ (John Dewey, 1859-1952, amerik. Philosoph, Pädagoge u. Psychologe; www.komma-net.de, 29.08.2003)

Hierarchische Klassifikation der Motive, nach Maslow (1954)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Motive bilden die Grundlage jeder Motivation.

Unter Motivation (lat. movere, „bewegen“) versteht man die Bereitschaft, in einer konkreten Situation eine bestimmte Handlung mit einer bestimmten Intensität bzw. Dauerhaftigkeit auszuführen. Motivation umfasst die Gesamtheit der Beweggründe für Handlungen und Entscheidungen des Menschen. (www.uni-oldenburg.de, 13.08.2003)

Der Weg von Motiv und Situation zum Handeln, nach Heckhausen (1989)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jeder Mensch verfügt über eine Grundmotivationen, die auf Ehrgeiz, Machtstreben, Neugier und soziale Bedürfnisse aufbaut.

Alle vier Eigenschaften sind grundsätzlich in jedem Menschen vorhanden. Unterschiede gibt es nur in der Intensität, mit der die Merkmale ausgeprägt sind. Weitere Determinanten, die die persönliche Motivation über die vorhandene Grundmotivation hinaus beeinflussen, sind die Erfolgsaussichten und der subjektive Wert eines Ziels.

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Motivation im Studium
Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Veranstaltung
Individuelles Wissensmanagement
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V27174
ISBN (eBook)
9783638292931
Dateigröße
4863 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivation, Studium, Individuelles, Wissensmanagement
Arbeit zitieren
Candy Lange (Autor), 2003, Motivation im Studium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27174

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