Die IT eines Unternehmens ist direkt und indirekt an Unternehmensprozessen und folglich am Unternehmenserfolg beteiligt. Nur mit einer guten Beziehung zwischen Management und IT kann ein Betrieb langfristig bestehen. Um Unternehmen besser steuern, kontrollieren und leiten zu können, kann IT-Governance eingeführt werden. Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, zu beschreiben, wie
IT-Governance nach COBIT in Unternehmen zum Einsatz kommt und welche Vor- und Nachteile eine Implementierung birgt. Des Weiteren wird das COBIT Referenzmodell mit dessen Kernprozessen und -aufgaben, die für
IT-Governance maßgeblich sind, beschrieben. Diese Arbeit soll lediglich einen Einsicht in die IT-Governance nach dem COBIT Framework und deren praktischen Einsatz geben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Methodische Vorgehensweise
2 Begriffsabgrenzung
2.1 Corporate Governance
2.2 IT-Governance
2.3 COBIT Framework
3 IT-Governance
3.1 Ebenen der IT-Governance
3.1.1 IT-Governance
3.1.2 IT-Management
3.1.3 IT-Produktion
4 COBIT Referenzmodell
4.1 Prozesse
4.2 Ziele
4.3 Informationskriterien von COBIT
4.4 IT-Governance nach COBIT
5 Einsatzbereiche der IT-Governance nach COBIT
5.1 Ziele der IT-Governance
5.2 Kernbereiche und -aufgaben der IT-Governance
6 Stärken- und Schwächenprofil
6.1 Stärken von COBIT
6.2 Schwächen von COBIT
7 Conclusio
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie IT-Governance mithilfe des COBIT-Frameworks in Unternehmen implementiert werden kann, um eine effektive Steuerung und Kontrolle der IT zu gewährleisten. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation der Kernprozesse sowie der Analyse der Vor- und Nachteile dieses Ansatzes.
- Grundlagen von IT-Governance und Corporate Governance
- Struktur und Funktionsweise des COBIT-Referenzmodells
- Ebenen der IT-Governance innerhalb von Organisationen
- Implementierungsprozesse und Kontrollziele
- Stärken- und Schwächenprofil von COBIT
Auszug aus dem Buch
3.1 Ebenen der IT-Governance
Die IT-Governance ist auf drei Ebenen aufgebaut. An der Spitze steht die IT-Governance, die von der Corporate Governance beeinflusst wird, welche auch die Rahmenbedingungen vorgibt. Weiters ist das IT-Management untergestellt; dieses sorgt dafür, dass alle strategischen Aufgaben und Prozesse umgesetzt werden. Am Ende der Hierarchie steht die IT-Produktion, die für die Einführung bzw. Implementierung von IT-Governance verantwortlich ist (Fröhlich, & Glasner, 2007, S. 17). Diese Abbildung visualisiert den Aufbau der drei Ebenen der IT-Governance.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung einer funktionierenden IT für den Unternehmenserfolg und stellt das COBIT-Framework als Modell zur Kontrolle von IT-Prozessen vor.
2 Begriffsabgrenzung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen durch die Definition von Corporate Governance, IT-Governance und dem COBIT-Framework gelegt.
3 IT-Governance: Hier wird die hierarchische Struktur der IT-Governance in drei Ebenen – IT-Governance, IT-Management und IT-Produktion – unterteilt und detailliert beschrieben.
4 COBIT Referenzmodell: Das Kapitel erläutert die Domänen, Kontrollziele und Qualitätskriterien von COBIT, die als Basis für die IT-Steuerung dienen.
5 Einsatzbereiche der IT-Governance nach COBIT: Hier werden die fünf Kernaufgaben wie strategische Ausrichtung, Risikomanagement und Ressourcenmanagement in den operativen Kontext gesetzt.
6 Stärken- und Schwächenprofil: Eine kritische Analyse der Vor- und Nachteile von COBIT bei der praktischen Anwendung in Unternehmen.
7 Conclusio: Die Conclusio fasst zusammen, dass COBIT als strategisches Instrument für eine effektive IT-Governance fungiert, jedoch eine tiefgehende Prozesskenntnis voraussetzt.
Schlüsselwörter
IT-Governance, COBIT, Corporate Governance, IT-Management, IT-Produktion, Kontrollziele, Risikomanagement, Ressourcenmanagement, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, IT-Strategie, Referenzmodell, Effektivität, Effizienz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den Einsatz von IT-Governance in Unternehmen unter Verwendung des COBIT-Referenzmodells.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von IT-Governance, der Aufbau des COBIT-Frameworks, dessen Implementierung sowie die Stärken und Schwächen des Modells.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es zu beschreiben, wie IT-Governance nach COBIT praktisch in Unternehmen eingesetzt wird und welche Vorteile sowie Herausforderungen dies mit sich bringt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine reine Literaturarbeit, die hermeneutisch verfasst wurde und auf aktueller Fachliteratur basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Governance-Ebenen, die detaillierte Analyse der COBIT-Prozesse, Informationskriterien sowie deren praktische Anwendungsbereiche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie IT-Governance, COBIT, Kontrollziele, Risikomanagement und strategische Ausrichtung geprägt.
Wie unterscheidet COBIT zwischen Governance und Management?
Die Arbeit unterteilt IT-Governance in drei Ebenen, wobei die Governance primär strategisch steuert, während das IT-Management und die IT-Produktion die operative Umsetzung sicherstellen.
Warum kann die Implementierung von COBIT zu Akzeptanzproblemen führen?
Aufgrund der hohen Komplexität und der notwendigen expliziten Rollendefinitionen können Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, den direkten Nutzen zu erkennen, was zu Widerständen führen kann.
- Arbeit zitieren
- BA Philipp Schreyer (Autor:in), 2012, Wie kann IT-Governance nach dem COBIT Framework in Unternehmen eingesetzt werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272041