Die Bedeutung des Kulturtourismus für eine touristische Destination. Dargestellt am Beispiel der Stadt Zwickau


Bachelorarbeit, 2011
78 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bedeutung des Städte- und Kulturtourismus
2.1 Städtetourismus
2.1.1 Definitionen..
2.1.2 Entwicklungen
2.1.3 Herausforderungen und Trends.
2.2 Kulturtourismus als touristische Erscheinungsform
2.2.1 Begriffliche Abgrenzung und Merkmale
2.2.2 Gründe für Kulturtourismus
2.2.3 Chancen und Risiken
2.3 Kulturtouristische Potentiale in Städten

3 Zwickau als kulturtouristische Destination
3.1 Bedeutung des Kulturtourismus für Sachsen
3.2 Tourismus in Zwickau
3.3 Kulturtouristische Angebotsschwerpunkte

4 Empirische Untersuchung: Gästebefragung über den Stellenwert des kulturellen Angebots in Zwickau
4.1 Hintergrund und Ziele der Befragung
4.2 Methodik
4.3 Ergebnisdarstellung
4.4 Zusammenfassung und Konsequenzen für den Kulturtourismus

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anlagen

Abstract

Die vorliegende Bachelorarbeit thematisiert die Bedeutung des Kulturtourismus für die touristische Destination Zwickau. Auf Grundlage der theoretischen Kenntnisse zum Städte- und Kulturtourismus wird der Kulturtourismus am Beispiel Zwickau analysiert. Mithilfe einer Gästebefragung wird das kulturelle Angebot und die Gästestruktur in Zwickau genauer untersucht, um damit Ergebnisse zum Stellenwert des kulturellen Angebots in Zwickau zu liefern und Konsequenzen abzuleiten. Abschließend wird ein Fazit zum Kulturtourismus in Zwickau gezogen und ein Ausblick gegeben.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aufbau der Arbeit

Abbildung 2: Städtetourismusformen

Abbildung 3: Abgrenzung des Städtetourismus

Abbildung 4: Ankünfte in sächsischen Beherbergungsstätten 2009 - 2011

Abbildung 5: Übernachtungen in sächsischen Beherbergungsstätten 2009 - 2011

Abbildung 6: Ankünfte und Übernachtungen von 2003 - 2010 in Zwickau

Abbildung 7: Auslastung und Verweildauer von 2003 - 2010 in Zwickau

Abbildung 8: Entscheidungsgründe für Zwickau

Abbildung 9: Häufigkeit von Reisen nach Zwickau

Abbildung 10: Dauer des Aufenthalts in Zwickau.

Abbildung 11: Informationsmittel für das kulturelle Angebot

Abbildung 12: Nutzungsarten kultureller Angebote in Zwickau

Abbildung 13: Beurteilung des kulturellen Angebots in Zwickau

Abbildung 14: Herkunft der inländischen Gäste nach Bundesländern

Abbildung 15: Herkunft der ausländischen Gäste.

Abbildung 16: Geschätztes Alter der Gäste.

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Chancen und Risiken des Kulturtourismus

Tabelle 2: Kulturtouristische Potentiale in Städten

Tabelle 3: Entscheidungsfrage zur Nutzung anderer kultureller Angebote

Tabelle 4: Nutzungsarten kultureller Angebote in Zwickau

Tabelle 5: Herkunft der inländischen Gäste nach Bundesländern

Tabelle 6: Herkunft der ausländischen Gäste

1 Einleitung

Die Tourismusindustrie ist inzwischen eine der größten Wirtschaftszweige weltweit. Trotz krisenbelasteter Tourismusjahre, wie 2001 mit den Terroranschlägen in den USA oder Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Japan 2011, wird der Wachstumstrend des Tourismus nicht anhalten. Im Gegensatz zu Amerika und Asien blieb Deutschland bisher von großen Katastrophen verschont. Das Reiseland musste aber auch bereits mit leichten Naturereignissen wie mit dem Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 kämp- fen. Dieses Ereignis dämpfte zeitweise auch den Städtetourismus in Dresden ein, weil die Elbe viele Stadtteile überflutete. Dennoch können gute Prognosen für den Touris- mus in Deutschland gestellt werden.1

Die wachsende touristische Nachfrage mit steigenden, spezifischen Bedürfnissen hat dazu geführt, dass der Tourismus in verschiedene Teilsegmente aufgegliedert wurde.2 Besonders das Teilsegment Kulturtourismus steht als einer der „Megatrends im weltweiten Reiseverhalten erst am Anfang seiner Karriere“: heute steht das Interesse für das kulturelle Angebot einer Destination im Ranking der stärksten Reisemotive der Deutschen und Europäer auf dem zweiten Platz.3

Der Kulturtourismus verschafft dem Reiseziel Deutschland zusätzlichen Aufwind und neue Chancen. Zudem erhoffen sich deutsche Städte, dass durch die Verbindung von Kultur und Tourismus, die Besucherzahlen steigen und somit mehr Einnahmen ge- macht werden können. Vor allem in den neuen Bundesländern wie Sachsen erhoffen sich die Städte mit der wachsenden Annäherung an Kulturtourismus eine Stärkung ihrer Position und Tourismuszahlen- Grund genug um einen genaueren Blick auf die- sen „Megatrend“ zu werfen.4

Das Thema dieser Bachelorarbeit befasst sich mit der Bedeutung des Kulturtourismus insbesondere in Zwickau, einer touristischen Destination in Sachsen. Die Konzentrati- on liegt dabei ausschließlich auf dem städtischen Kulturtourismus. Schwerpunkt der Arbeit ist die praxisbezogene Analyse des Kulturtourismus in der Destination Zwickau.

Zielsetzung der Arbeit

Ziele dieser Arbeit sind:

-durch die theoretischen Grundlagen des Städte- und Kulturtourismus und der Beschreibung der kulturtouristischen Situation in Zwickau die Bedeutung des Kulturtourismus darstellen und Rückschlüsse für Zwickau ziehen
-eine repräsentative Gästebefragung über das Thema Kultur in Zwickau vorzulegen
-mithilfe der repräsentativen Gästebefragung Ergebnisse zum Stellenwert des kultu- rellen Angebots in Zwickau liefern und mögliche Konsequenzen für den Kulturtou- rismus ableiten

Aufbau der Arbeit

Die Arbeit verknüpft Theorie- und Praxisteil. Sie gliedert sich in einen ersten Teil, der die theoretischen Grundlagen thematisiert und in einen zweiten praktischen Teil, welcher sich auf die kulturtouristische Destination Zwickau und die damit verbundene Gästebefragung bezieht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Aufbau der Arbeit (eigene Darstellung)

Um das Thema im theoretischen Teil räumlich und inhaltlich zu fixieren, wird zunächst im zweiten Kapitel der Städtetourismus als Hauptreiseart in städtischen Destinationen vorgestellt. Definitionen, Entwicklungen und aktuelle Trends werden dabei gegeben. Auf diesen Informationen aufbauend, schließt sich der Kulturtourismus als touristische Erscheinungsform des Städtetourismus im Kapitel 2.2 an. Merkmale, Gründe, Chancen und Risiken sowie kulturtouristische Potentiale bilden die theoretischen Grundkenntnisse für den anschließenden praktischen Teil.

Im praktischen Teil des 3. Kapitels wird Zwickau als kulturtouristische Destination in seiner touristischen Bedeutung und Entwicklung vorgestellt. Zunächst wird die Bedeu- tung des Kulturtourismus in Sachsen beleuchtet, da Zwickau als touristische Destinati- on zu Sachsen gehört und die gleichen touristischen Entwicklungen aufweist. Die allgemeine Begebenheit des Kulturtourismus in Sachsen ist sinnvoll, um anschließend den Tourismus mit Zwickau in Verbindung zu bringen. Nach der allgemeinen Beschrei- bung des Tourismus in Zwickau, werden kulturtouristische Angebotsschwerpunkte in Zwickau durchleuchtet. Anhand unterschiedlicher Themenangebote soll gezeigt wer- den, wie groß und vielseitig das kulturelle Angebot in einer mittelgroßen Stadt wie Zwi- ckau sein kann.

Um zu untersuchen, wie die Touristen in Zwickau das kulturelle Angebot annehmen und wie zufrieden sie damit sind, soll im 4. Kapitel eine empirische Untersuchung durchgeführt werden. Die empirische Untersuchung soll anhand eines Gästefragebo- gens (siehe Anlage) erstellt werden, die einerseits Ergebnisse zum Stellenwert von Kulturtourismus in Zwickau und zur Bewertung des kulturellen Angebots liefern. Ande- rerseits soll aber auch Aufschluss über soziodemographische Merkmale der befragten Gäste gegeben werden.

Abschließend wird im 5. Kapitel mithilfe der Analyse des Kulturtourismus in Zwickau und der Ergebnisse der Gästebefragung ein Fazit zur Bedeutung des Kulturtourismus in Zwickau gezogen. Ebenfalls wird ein Ausblick auf den Kulturtourismus gegeben.

2 Die Bedeutung des Städte- und Kulturtourismus

Der Städte- und Kulturtourismus zählt laut Grundlagenuntersuchung des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zu den „wichtigsten Segmenten des Deutschlandtouris- mus“5. Diese Tourismussegmente haben großen Anteil an der touristischen Nachfrage, weil sie abwechslungsreiche Angebote aus den Bereichen Kultur, Events, Unterhal- tung, Freizeit und Shopping anbieten. Dadurch konnte der Städtetourismus gefördert werden und hat gleichzeitig großes Interesse bei vielen Besuchern geweckt. Steigende Ankunfts- und Übernachtungszahlen verzeichnen insbesondere die Großstädte. Aber auch für Klein- und Mittelstädte mit kulturtouristischem Hintergrund existieren beach- tenswerte Wachstumsmöglichkeiten. So wird nicht nur dem Städtetourismus, sondern auch dem Kulturtourismus ein großes Wachstumspotential bestätigt.6 Dieser gilt als „wertvolle Ressource“7 und ist für Andrea Hausmann und Claudia Murzik seit einigen Jahren ein „Megatrend im Tourismus“8. Vor allem Andrea Hausmann beschäftigt sich als Dozentin intensiv mit dem Thema Kulturmanagement und Kulturtourismus und hat bereits an zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen zu diesem Themenbereich teilgenommen.

2.1 Städtetourismus

2.1.1 Definitionen

Der DTV beschreibt Deutschlands Städte als „Publikumsmagnet Nummer Eins im touristischen Geschehen“. Städtereisen können beispielsweise Shoppingausflüge und Kulturreisen als Wochenendtrip oder als Tagesausflug sein.9

Der Städtetourismus gehört nach Steinecke zu den beliebtesten Reiseformen mit der „längsten kulturtouristischen Tradition.10 Steinecke ist Professor an der Universität Trier und hat sich seit langem mit dem Thema Tourismus beschäftigt. Die Frankfurter Rund- schau zitierte ihn als „einen der renommiertesten Tourismusforscher Deutschlands“.11

In der Berliner Morgenpost wurde der Städtetourismus zugleich als „wichtigster Wachs- tumsmotor des Deutschlandtourismus“12 bezeichnet. Dies geht aus der vom DTV vor- gestellten Untersuchung zum Städte- und Kulturtourismus in Deutschland hervor.

Andreas Kagermeier, Inhaber des Lehrstuhls für Freizeit- und Tourismusgeographie an der Universität Trier, beschäftigt sich in seinen Studien zur Freizeit- und Tourismusfor- schung intensiver mit dem Forschungsschwerpunkt des europäischen Städtetouris- mus. Er schreibt, dass Städtetourismus als keine einheitliche Tourismusform zu definieren ist, da Unterschiede in der Zuordnung nach Dauer und Motiven auftreten.13 Zum besseren Verständnis werden dennoch Begriffsansätze aufgeführt:

Prof. Harald Dettmer ist Experte auf dem Gebiet des Tourismusmanagements in Theorie und Praxis. Er orientiert sich mit seiner Definition des Städtetourismus an der Tourismusdefinition der WTO:

„ Städtetourismus sind gezielte Reisen in Städten und der Aufenthalt von Personen in Städten, die nicht ihr gew ö hnlicher Wohn- oder Arbeitsort ist. “ Er gibt an, dass die gängige Dauer einer Städtereise zwischen einen und vier Tagen beträgt. 14

Eine andere Definition der Tourismusschule Klessheim beschreibt den Städtetourismus als „ jede Form des Aufenthalts von Gästen/ Besuchern in einer Stadt, deren Hauptmotiv das Gesamterlebnis Stadt ist, ob mit oder ohneÜbernachtung. “ 15

Diese Definition macht deutlich, dass weder die Dauer noch das Reisemotiv einen Städtetouristen genauer kennzeichnen. Berit Ress, Studentin der Tourismusbetriebswirtschaft befasste sich in ihrer Diplomarbeit ebenfalls mit dem Thema Städtetourismus. Sie weist mit der Definition der Tourismusschule Klessheim auf die Bedeutung von Tagestouristen im Städtetourismus hin.16

Zum Tagestourismus gehören Tagesausflüge17 und Tagesgeschäftsreisen18. Tagesausflüge, die zum Wandern oder für einen Radausflug ausgelegt sind, lassen kein sofortiges und eindeutiges Motiv erkennen. Vielmehr können mehrere Aktivitäten miteinander verknüpft werden. Beispielsweise wird ein Shopping-Besuch mit der Teilnahme an einer abendlichen Kulturveranstaltung verbunden.

Geschäftsreisen haben zwar nicht, wie oben bereits zitiert, das Gesamterlebnis Stadt als Hauptmotiv, sind aber eine wichtige Reiseform für den Städtetourismus, da städti- sche Destinationen attraktive Standorte für Tagungen und Kongresse darstellen. Dies ist zum einen durch die bessere Erreichbarkeit mittels gut ausgebauter Verkehrs- und Straßennetze und zum anderen auf die multioptionalen Freizeitaktivitäten der Städte zurückzuführen.19

Wird die Aufenthaltsdauer berücksichtigt kann eine weitere Unterteilung in Übernach- tungs- und Tagestourismus vorgenommen werden. In diese Einteilung können die ver- schiedenen Arten von Städtereisen hinsichtlich ihrer Besuchsmotive eingeordnet werden. Anhand folgender Darstellung wird ein Überblick über die verschiedenen Städtetourismusformen gegeben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Städtetourismusformen in Anlehnung an Anton; Quack, 2005: S. 10

Die Einteilung in privaten und beruflichen Städtetourismus ist sinnvoll, weil die Ziel- gruppen beider Formen verschiedene Branchen aufweisen und dennoch ähnliche Dienstleistungen erbringen. Die Grenze lässt sich aber in der Praxis nicht eindeutig festlegen.20

Im Gegensatz zu beruflich bedingten Städtereisen liegt nach Dettmer et al.21 bei privat bedingten Städtereisen oftmals Spontanität und eine kurzfristige Planung vor. Tages- reisen werden ebenso in den Städtetourismus einbezogen, da sie unter Berücksichti- gung der UNWTO-Tourismusdefinition den Zeitraum in der Höchstdauer begrenzt, aber keine Mindestdauer erwähnt. Eine Übernachtungsreise muss mindestens eine außerhäusliche Übernachtung, d.h. nicht im Wohnort beinhalten.22

Da die Motive für den Städtetourismus nicht klar zu fixieren sind, wird der klassische Städtetourist von Kagermeier als „stark von hybriden Besuchsmotiven gekennzeichne- ter Besucher“23 charakterisiert, bei dem sich Urlaubs-, Kultur- und Bildungsmotive, aber auch berufliche Motive überschneiden. Aufgrund dieser Überschneidungen ist der Städtetourismus eine spezielle Tourismusform, die sich eindeutig nur mit dem städti- schen Zielgebiet begrifflich fassen lässt. Kagermeier fasst somit den Städtetourismus als Mischform mit unterschiedlichen Anforderungen der Besucher an die Destination zusammen.24

Der DTV25 erklärt, dass „nie eine saubere Abgrenzung des Städtetourismus vorliegen wird“ und unternimmt eine andere Unterteilung in primären und sekundären Städtetou- rismus. Der primäre Städtetourismus ist kulturorientiert und hat als Hauptmotiv das Angebot von Städten als Standort von Baukultur und kulturellen Einrichtungen. Der sekundäre Städtetourismus ist in seiner Hauptmotivlage funktionsorientiert und bezieht sich nicht auf die Stadt selbst. Er vereint Betriebs,- Einkaufs- und Veranstaltungs- merkmale.26

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Abgrenzung des Städtetourismus in Anlehnung an Freytag; Kagermeier, 2008: S. 17

Anhand der Abbildung zur Abgrenzung des Städtetourismus zitiert Kagermeier die Stadt als „Außenschicht“, die mehrere Funktionen vereint.27

Claudia Anton und Heinz-Dieter Quack haben an Marktforschungsinstituten gearbeitet und beschäftigten sich mit den Grundlagen des Städtetourismus. Sie fassten zusam- men, dass es schwierig ist jeden Städtetypen zu differenzieren und eine klare Abgren- zung des Städtetourismus in räumlicher und zeitlicher Hinsicht sowie nach Motiven durchzuführen.28 Der Städtetourismus gilt somit als „Sammelbegriff für mehrere Städte- tourismusformen“29.

2.1.2 Entwicklungen

Der Städtetourismus ist nach Lohmann30 die „Urform des Reisens“. Der Ursprung der Städtereisen entstand bereits in der Antike, als die Griechen Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele oder historische Sehenswürdigkeiten besuchten.31 Erst seit den 1970er Jahren steht die Stadt selbst als Zielgebiet für Tourismus und Freizeit im Fo- kus.32 Steinecke33 sieht seit den 1970er Jahren einen regelrechten Städtetourismus- Boom, der durch Investitionen in die städtische Infrastruktur, Sanierungen alter Stadt- teile sowie durch die Zunahme der Erlebnisorientierung bestimmt wurde.

Auch nach der Jahrtausendwende stiegen Städtereisen immer mehr an. Aus der DTVGrundlagenstudie von 200634 resultierte, dass die registrierten Ankünfte von 203 Städten zwischen 1993 und 2005 um knapp 58 Prozent gestiegen sind. Gründe waren die rasant gestiegene Nachfrage nach Kurzreisen und die veränderten Marktstrukturen. Das städtetouristische Angebot ist heute durch attraktive Kultur-, Event-, Unterhaltungs- und Shoppingangebote erweitert wurden.35

Schmude36 spricht vor allem von Musical Theatern, die vor allem Kurzzeit-Touristen anlocken. Des Weiteren ist ein großes Spektrum von Mega-Events und Sonderausstellungen in Museen bis hin zu lokalen Straßenfesten vorhanden.37

Seit 2005 ist die Nachfrage nach Städtereisen weiter gestiegen. In einem Bericht von Maja Zehrt aus der LVZ stand, dass Deutschland mit 380 Millionen Übernachtungen im Jahr 2010 zum dritten Mal in Folge Platz Eins im europäischen Vergleich belegte. Im Vergleich zu 2009 ist dies ein Übernachtungsplus von 2,9 Prozent. Berlin, Bremen und Hamburg haben als städtetouristische Destinationen am besten abgeschnitten. Jedoch Sachsens Metropolen Dresden und Leipzig sind ebenso gefragt.38

Neben den Großstädten nehmen besonders mittelgroße Städte mit historischer bzw. kultureller Bedeutung eine gute Position ein. Sie weisen kulturtouristische Sehenswür- digkeiten auf und stellen oft Verbindungen mit kulturhistorischen Persönlichkeiten oder Bauten dar. Zum Beispiel wird der Komponist Robert Schumann mit Zwickau verbun- den. Diese Städte mit kulturtouristischem Hintergrund konnten in den letzten 10 Jahren ebenfalls erhebliche Zuwächse realisieren. Das zeigt, dass eine genaue Positionierung durchaus zu annehmbaren Steigerungen im Städtetourismus führen kann.39

„Der Deutschland-Tourismus boomt“, so stand es im Omnibus Revue im Februar 2011. Der DTV zog eine positive Bilanz aus dem Jahr 2010. Mit insgesamt 40 Mio. Reisen, einem Plus von 11 Prozent, belegt Deutschland im Ranking der vier Top-Destinationen Europas hinter Spanien damit erstmals auch Platz 2 vor Frankreich, Italien und Öster- reich. Für das Gesamtjahr errechnet der DTV rund 380 Millionen Übernachtungen bun- desweit. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 3 Prozent.

"Aber auch privat motivierte Reisen haben zu diesem Anstieg der Übernachtungszahlen beigetragen", so DTV-Präsident Reinhard Meyer zur Entwicklung im Städtetourismus. "So werden Deutschlands Städte als Anbieter von Shopping-, Kultur- und Eventtrips bei Reisenden aus dem In- und Ausland immer beliebter."40

Nach dieser rasanten Entwicklung gehört der Städtetourismus zu den wichtigsten Marktsegmenten des Tourismus in Deutschland. Das schließt aber nicht aus, dass es immer schwieriger wird, sich als Destination auf diesem Markt durchzusetzen. Auf der einen Seite entstehen neue Destinationen, in welche viel investiert wird. Zudem brin- gen Billig-Airlines ganz neue Städteziele auf die touristische Landkarte. Auf der ande- ren Seite erfreuen sich Reisen in ferne Städte einer zunehmenden Akzeptanz.41

Auch wenn die Prognosen dem Städtetourismus weiterhin hohe Beliebtheit vorhersa- gen und auch künftig von positiven Zuwachsraten ausgegangen werden kann, ist ab- zusehen, dass sich bei dem Tourismussegment Städtetourismus in den nächsten Jahren die Konkurrenzsituation weiter verschärfen wird.42

2.1.3 Herausforderungen und Trends

Nach Jahren eines dynamischen Wachstums ist der Städtetourismus in Deutschland soweit fortgeschritten, dass das bisherige Angebotsspektrum erweitert werden muss, um die Tourismuszahlen zu halten und möglicherweise zu steigern.

Die Städte, das städtebezogene Tourismusmarketing und die Dienstleister in der Tourismus-Branche stehen somit vor zahlreichen Herausforderungen. Die Stadtkultur verändert sich, jedoch auch die Struktur der Gäste. Nachfragetrends folgend, werden Gäste zunehmend qualitäts-, aber auch preisbewusster und spontaner in ihren Reiseentscheidungen. Städtereisende sind längst nicht nur „klassische Besichtigungstouristen“, sondern haben inzwischen sehr spezifische Reiseinteressen.

Mit ihren Kompetenzen und Qualifikationen sind sie gefordert, auf die neuen touristischen Trends einzugehen und den damit verbundenen Anforderungen an Mitarbeiter der Tourismuswirtschaft gewachsen zu sein. Neben einer klar thematisch fokussierten Produktgestaltung sind auch neue Formen von Emotionalisierung und Einbindung der Touristen bei der Gestaltung kultureller Angebote zu suchen. Geschichte lebendig zu vermitteln, Gäste direkt einzubeziehen, den Besucher auf eine Zeitreise zu schicken, stellen Aspekte von Herausforderungen im Städtetourismus dar.43

Besonders im Städtetourismus ist die Weiterentwicklung von Kombinationsangeboten notwendig. Kulturangebote intensiv mit anderen lokal vor Ort vorhandenen Optionen z.B. Wellness, Fahrradtourismus zu verbinden, ist eine wichtige Herausforderung,44 Neben den Aspekten der Produktergänzung stellt sich insbesondere für die städtetou- ristische Destination die Herausforderung, ein klares Image zu entwickeln und Chan- cen zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades zu nutzen. Eine der wichtigsten Aspekte ist die Anpassung an Kundenbedürfnisse. Einflussfaktoren sind dabei der demographi- sche Wandel, die Zielgruppenorientierung, das Wirtschaftswachstum, MICE45 und der Terrorismus.46

Nach einer Studie der Vorarlberger Landesregierung ist die Anpassung an den Wandel der touristischen Nachfrage und die Gegebenheiten des Marktes unabdingbar, um Erfolg im Tourismus zu haben. Genaues Wissen über Trends ist Voraussetzung für die erfolgreiche Produktentwicklung und Angebotsgestaltung. Als Trends gelten Entwicklungen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg andauern, sich aber nicht plötzlich ändern. Trends prägen das Denken und Handeln breiter Bevölkerungskreise und besitzen daher hohe wirtschaftliche Relevanz.47

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts charakterisieren bestimmte Haupttrends die nachhaltigen Veränderungen in der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur weltweit und damit auch im Tourismus. Von den zahlreich entstandenen Trends und den damit verbundenen Herausforderungen seien nachfolgend drei Kriterien genannt:

Globalisierung

Die Globalisierung wird durch die sich schnell weiterentwickelnde Kommunikationstechnologie vorangetrieben. Für den Konsumenten bietet die rapide technische Entwicklung eine aktuelle, flächendeckende Verfügbarkeit von Informationen und Angeboten. Daraus resultiert eine nie gekannte Transparenz, ein umfassender Überblick über Angebote und Preise „auf Knopfdruck“.48

Für Andrea Weecks, Marketing Direktorin bei der Berlin Tourismus Marketing GmbH, bedeute diese Entwicklung im Tourismus wie in allen anderen Wirtschaftsbereichen eine schärfende, weltweite Konkurrenz und ebenso harte Konsequenzen.49 Investitionen, Wirtschaftskreisläufe und Kommunikation erhalten ihre Entwicklungsimpulse von außerhalb. Die Stadt wird profitabler Standort. Auch die einst lokalen Unternehmen müssen sich internationalisieren, um bestehen zu bleiben.50 Das heißt, dass immer mehr Spezialisierungen, branchenübergreifende Kooperationen und ein Marketing, welches auf eine klar definierte Zielgruppe gerichtet ist, generiert werden müssen, um auf dem globalen Markt bestehen zu bleiben.51

Individualisierung

Nach Angaben einer Studie des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle-Leipzig (isw) ist ein Trend zu ganz persönlich gestalteten Reisen zu beobach- ten.52 Der Mensch versteht sich als Individuum und bevorzugt in seinem Urlaub mehr und mehr individuelle Lösungen.53 Zielgruppen können möglicherweise Rucksackrei- sende sein, die früher allein unterwegs waren und jetzt mit Familie ähnliches erleben wollen oder auch kleine Gruppen, die die schönsten Routen der Welt per Fahrrad oder Motorrad erkunden wollen. Es können aber auch einfach Individualisten sein, die mit wenig Zeit und viel Programm ein bestimmtes Land erleben wollen.54 Der Gast sucht nach Authentizität, nach Individuellem und nach Außergewöhnlichem, wofür er einen höheren Preis in Kauf nimmt.55 Individualismus erfordert flexible Angebote und soll durch eine perfekte Organisation mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen der Reisenden realisiert werden.56

Individualisierung als Trend in der Lebensführung der Menschen, entwickelt sich parallel zu Trends im Tourismus. Die Veränderungen in der Gesellschaft, beispielsweise die individuelleren Lebensstile erfordern von Städten und Hotels sich auf die Erwartungen und Ansprüche der Gäste einzustellen.57

Kurzurlaub

Die klassische Drei-Wochen-Reise ist immer weniger beim Reisen der Deutschen zu beobachten. Die begrenzten finanziellen Möglichkeiten stehen dabei nicht im Vorder- grund. Es ist vielmehr das begrenzte Zeitbudget für Reisen im Jahr, was durch die be- rufliche Überlastung zurückzuführen ist. Die Devise heißt: „Kürzer reisen zu günstigen Preisen“.58

48 Prozent der Urlauber verteilen ihre Reisen über das ganze Jahr, 8 Prozent verzichten zugunsten von Kurztrips sogar auf einen längeren Haupturlaub.59 Laut F.U.R.60 soll bis 2015 die Zahl von Kurzreisen jährlich 79 Mio. betragen, was im Vergleich zum Jahr 2006 von 48,3 Mio. fast auf das Doppelte ansteigen würde.

Als Hauptmotive der Städtekurzreisen von Deutschland kristallisierten sich Besuche (43 Prozent) und der Wunsch nach Abwechslung (41 Prozent) heraus. Einen großen Teil der Reisenden machten auch die „Couch-Touristen“ (40 Prozent) aus, die bei Kurzreisen in Städte kostenlos bei Freunden oder Verwandten übernachten konnten.61

Städtereisen sind nach den Verwandten- und Bekanntenbesuchen die beliebteste Form der Kurzreisen62. Städte, die gleichzeitig über attraktive kulturelle Angebote, gute Verkehrsanbindungen und günstige Übernachtungsmöglichkeiten verfügen, werden zu Highlights für Kurzurlauber. Der Trend zum Kurzurlaub wirkt sich positiv auf die Ent- wicklung des Städtetourismus aus63 und ist ausschlaggebend dafür, dass sich Deutschland verstärkt als attraktive Destination für Städtetouristen etabliert.64

2.2 Kulturtourismus als touristische Erscheinungs- form

2.2.1 Begriffliche Abgrenzung und Merkmale

In Deutschland kann eine einzigartige kulturelle Vielfalt bestaunt werden. Bekannt sind vor allem die 33 UNESCO-Welterbestätten, eine Vielzahl an Museen, öffentliche und private Bühnen, Opernhäuser sowie viele historische Innenstädte. Kulturelle Angebote wie Veranstaltungen jeglicher Art, Events und historische Routen tragen dazu bei, Destinationen für den Tourismus attraktiv und anziehend zu machen.65

Trotz der intensiven wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kulturtourismus wurde keine allgemein gültige Definition für diese Erscheinungsform erarbeitet. Gründe sind einerseits der Wandel des Kultur-Begriffs und andererseits das Abgrenzungsproblem von anderen Reisearten. Kulturangebote lassen sich nicht mehr klar von Unterhaltungsangeboten abgrenzen.66 Für Schwegmann67 besteht in ihrem Referat „Kulturtourismus: Fluch oder Segen?“ vielmehr ein „Meinungsspektrum, welches unterschiedliche Ansichten aufweist.

Annina Braumann befasste sich in einer Studienarbeit ebenfalls mit dem Thema Kulturtourismus am Beispiel der Kulturhauptstadt 2007 Sibiu/ Hermannstadt.

In ihrer Arbeit steht Kulturtourismus im weitesten Sinne f ü r „ alle Ma ß nahmen und Handlungen, die unter ihrem Dach von Reisenden bzw. Touristen auf der einen Seite und Veranstaltern bzw. Anbietern auf der anderen Seite im gro ß en Feld der Kultur getätigt werden. “ Die Verbindung von Kultur und Tourismus bedeutet für die Anbieter einenökonomischen Profit und f ü r Nachfrager Wissenserweiterung und Pers ö nlichkeitsstärkung. 68

Der Wandel von Kultur und Tourismus macht es wie bereits aufgeführt nicht einfach, eine einheitliche Definition des Kulturtourismus zu finden.

Eine Definition der ICOMOS69, die Klaus Reppel zum Kulturtourismustag in Lichtenfels- Fürstenberg vorstellte, beschreibt den Kulturtourismus als „ Jede Form von Reisen zu anderen Orten, die dem Besucher alle kulturellen Aspekte des Ortes, seine Lebensstile, Esskultur, Topographie, Umwelt, Städte und Dörfer, historische Sehensw ü rdigkeiten und kulturellen Einrichtungen nahe bringt “ . 70

Nach Steinecke ist ein wesentliches Merkmal, dass Kulturtourismus eine lange Tradition aufweist: Im 17. und 18. Jahrhundert wurde beim Reisen schon auf Kulturmotive Wert gelegt. Seitdem zählt die Besichtigung historischer Gebäude, Museen und Schauplätze zum Standard kulturtouristischer Aktivitäten. Er nennt das „Kulturinteresse der Touristen, die Besichtigung kultureller Einrichtungen, die Teilnahme an Kulturveranstaltungen und die Rolle einer fachlichen Informationsvermittlung durch qualifizierte Tourismusexperten“ als weitere Merkmale von Kulturtourismus.71

Steinecke fasste zum Thema Kulturtourismus zusammen, dass 63,6 Prozent der deutschen Urlauber an der Kultur des Urlaubsgebietes interessiert sind. Damit rangiert das Kultur-Motiv an zweiter Stelle nach dem Wunsch der Regeneration.72

Heutzutage wird Kulturtourismus als „populär“ und „ubiquitär73 beschrieben. Diese Tourismusform hat sich in allen Lebensbereichen der Menschen fest etabliert und ist ein allgegenwärtiger Begriff. Das Angebot an Events und Festspielen hat eine große Fülle erreicht. Konzerte melden Besucherrekorde. Seitdem hat sich der Kulturtourismus öffentlich und im Tourismusbereich weit verbreitet.74

2.2.2 Gründe für Kulturtourismus

Das Reisen aus Bildungszwecken sowie der Drang nach Ferne existierten schon vor der Begriffsentstehung des Kulturtourismus. Diplom-Kulturmanager Ralf Trimborn nennt in seiner Beobachtung aus der Freizeitforschung, die Reise von Goethe im 18. Jahrhundert nach Italien als bekanntes Beispiel dafür, dass Tourismus in der Vergan- genheit schon eine Rolle gespielt hat.75 Kulturbesuche haben sich heute zum zentralen Reisemotiv entwickelt.76

In den letzten Jahrzehnten trägt Kultur zunehmend für die Abwechslung des reichhalti- gen Angebotes für den erlebnisorientierten Kulturtouristen bei.77 Thomas Heinze, Uni- versitätsprofessor für Kulturmanagement schrieb, dass 1996 nur ein Fünftel der Reisenden angab, im Urlaub „den Horizont zu erweitern und etwas für Kultur und Bil- dung zu tun“. Die hierfür definierte Zielgruppe der Kulturtouristen ist in den letzten Jah- ren ständig gewachsen.78

Dieses Wachstum ist nicht neu. In den Jahren von 1970 bis 1980 und von 1981 bis 1992 wurden bereits ähnliche Entwicklungen beobachtet. Die Entwicklung entstand wegen des gewachsenen Bildungsniveaus der Bevölkerung, dem breiter werdenden Kulturbegriff und schließlich auch aus höheren Ansprüchen der Touristen, die heute mehr Urlaubsmotive besitzen als in früheren Jahren.79

Nachfolgend werden einige Gründe aufgezeigt, die den Entwicklungsprozess des Kulturtourismus bis zum heutigen Zustand geprägt haben:

Gesellschaftlicher Wandel

Die Globalisierung ist ausschlaggebend dafür, dass sich der Freizeit- und Tourismus- sektor rasant verändert hat.

[...]


1 vgl. Hausmann, 2004 In: Tourismus Journal, S. 575-591

2 ebenda

3 vgl. John, 2010 In: Hieke et al.: S. 11

4 vgl. Hausmann, 2010 In: Tourismus Journal, S. 49-57

5 2006: S. 5

6 ebenda: S. 5

7 vgl. Weber, 2004: S. 8

8 2011: S. 7

9 vgl. DTV, 2006: S. 3

10 vgl. Steinecke, 2007: S. 191

11 vgl. http://bit.ly/rr8AxD aus http://www.oldenbourg-verlag.de [Stand 30.09.2011]

12 vgl. Baumgarten, 2006 In: Berliner Morgenpost: S.R5

13 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 14

14 vgl. Dettmer et al., 2000: S. 54

15 vgl. http://bit.ly/qWqoIO aus http://www.klessheim.sts.ac.at [Stand 30.09.2011]

16 vgl. Ress, 2008: S. 3

17 Verlassen des Wohnortes ohne Übernachtung und ohne Fahrt zum Arbeitsplatz, Schule etc., außerdem keine regelmäßigen Einkaufsfahrten zur Deckung des täglichen Bedarfs

18 Verlassen des Wohnortes zur Wahrnehmung geschäftlicher Termine außerhalb des Standortes, in welchem sich der Arbeitsplatz befindet

19 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 15

20 vgl. Ress, 2008: S. 4

21 2000: S. 57

22 vgl. Maschke, 2007: S. 13

23 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 16

24 ebenda: S. 14ff.

25 2006: S. 8 Abb.1

26 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 16ff.

27 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 17

28 vgl. Anton; Quack, 2005 In: Landgrebe; Schnell: S. 10

29 vgl. Ress, 2008: S. 3

30 1989 In: Deutsches Seminar für Fremdenverkehr, S. 3

31 vgl. Meier, 1994: S. 13

32 vgl. Anton; Quack, 2005 In: Landgrebe; Schnell: S. 9

33 vgl. Steinecke, 2007: S. 199ff.

34 S. 21

35 vgl. Landgrebe, 2005 In: Landgrebe; Schnell: S. 7

36 2003 In: Tourismus Journal, S. 29ff.

37 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 19

38 vgl. Zehrt, 2011 In: LVZ

39 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 21

40 vgl. Omnibus Revue, Heft 02/2011, S. 36

42 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 20ff.

41 vgl. Hartmann, 2006 In: Reuber; Schnell: S. 193ff.

43 ebenda: S. 21ff.

44 vgl. Kagermeier, 2008 In: Freytag; Kagermeier: S. 23

45 Für den Begriff MICE gibt es verschiedene Definitionen. In dieser Arbeit sind Meetings, Incentives, Conferences und Events gemeint.

46 vgl. Anton; Quack, 2005 In: Landgrebe; Schnell: S. 15ff.

47 vgl. Amt der Vorarlberger Landesregierung: URL: http://bit.ly/q5IaeS aus http://www.vorarlberg.at [Stand 03.10.2011]

48 vgl. Weecks, 2003 In: ifmo, S. 169

49 ebenda: S. 169

50 vgl. Romeiß-Stracke, 2007 In: Mückenberger; Timpf, S. 301

51 vgl. Amt der Vorarlberger Landesregierung: URL: http://bit.ly/q5IaeS [Stand 03.10.2011]

52 vgl. isw: URL: http://bit.ly/oNjHm7 aus http://www.frequenz.net [Stand 01.10.2011]

53 vgl. Amt der Vorarlberger Landesregierung: URL: http://bit.ly/q5IaeS [Stand 03.10.2011]

54 vgl. isw: URL: http://bit.ly/oNjHm7 [Stand 01.10.2011]

55 vgl. Amt der Vorarlberger Landesregierung: URL: http://bit.ly/q5IaeS [Stand 03.10.2011]

56 vgl. isw: URL: http://bit.ly/oNjHm7 aus http://www.frequenz.net [Stand 01.10.2011]

57 vgl. Baumbach, 2007: S. 50

58 vgl. isw: URL http://bit.ly/oNjHm7 aus http://www.frequenz.net [Stand 01.10.2011]

59 ebenda: S. 53ff.

60 Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reise

61 vgl. Baumbach, 2007: S. 98

62 vgl. Ress, 2008: S. 5

63 vgl. Abicht et al., 2002 In: URL http://bit.ly/oNjHm7 aus http://www.frequenz.net [Stand 01.10.2011]

64 vgl. Ress, 2008: S. 6

65 vgl. Deutscher Bundestag, 2010: URL: http://bit.ly/qmrggm aus http://www.bundestag.de [Stand 03.10.2011]

66 vgl. Steinecke, 2007: S. 2

67 2011: S. 4

68 Braumann, 2007: S. 3

69 International Council on Monuments and Sites, deutsch: Internationaler Rat für Denkmalpflege

70 vgl Reppel, 2007: URL http://bit.ly/nKD2FW aus http://www.kulturagentur-ago3.de [Stand 01.10.2011]

71 Vgl. Steinecke, 2007: S. 1

72 vgl. Steinecke In: Hausmann; Murzik, 2011: S. 14

73 vgl. Steinecke, 2007: S. 1

74 ebenda: S. 1ff.

75 vgl. Trimborn, 2007: URL: http://bit.ly/o8obUz aus http://www.inspektour.de [Stand 12.07.2011]

76 vgl. Braumann, 2007: S. 3

77 ebenda: S.3ff.

78 vgl. Heinze, 1999: S. 65

79 vgl. Lohmann, 1997: S. 77

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung des Kulturtourismus für eine touristische Destination. Dargestellt am Beispiel der Stadt Zwickau
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
78
Katalognummer
V272051
ISBN (eBook)
9783656631798
ISBN (Buch)
9783656695486
Dateigröße
1073 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tourismus, Kulturtourismus, Destination, ZWickau, Kultur, Städtetourismus, Marktforschung
Arbeit zitieren
Anne Eberlein (Autor), 2011, Die Bedeutung des Kulturtourismus für eine touristische Destination. Dargestellt am Beispiel der Stadt Zwickau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272051

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