Die vorliegende Arbeit thematisiert die Bedeutung des Kulturtourismus für die touristische Destination Zwickau. Auf Grundlage der theoretischen Kenntnisse zum
Städte- und Kulturtourismus wird der Kulturtourismus am Beispiel Zwickau analysiert.Mithilfe einer Gästebefragung wird das kulturelle Angebot und die Gästestruktur in Zwickau genauer untersucht, um damit Ergebnisse zum Stellenwert des kulturellen Angebots in Zwickau zu liefern und Konsequenzen abzuleiten. Abschließend wird ein Fazit zum Kulturtourismus in Zwickau gezogen und ein Ausblick gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Bedeutung des Städte- und Kulturtourismus
2.1 Städtetourismus
2.1.1 Definitionen
2.1.2 Entwicklungen
2.1.3 Herausforderungen und Trends
2.2 Kulturtourismus als touristische Erscheinungsform
2.2.1 Begriffliche Abgrenzung und Merkmale
2.2.2 Gründe für Kulturtourismus
2.2.3 Chancen und Risiken
2.3 Kulturtouristische Potentiale in Städten
3 Zwickau als kulturtouristische Destination
3.1 Bedeutung des Kulturtourismus für Sachsen
3.2 Tourismus in Zwickau
3.3 Kulturtouristische Angebotsschwerpunkte
4 Empirische Untersuchung: Gästebefragung über den Stellenwert des kulturellen Angebots in Zwickau
4.1 Hintergrund und Ziele der Befragung
4.2 Methodik
4.3 Ergebnisdarstellung
4.4 Zusammenfassung und Konsequenzen für den Kulturtourismus
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung des Kulturtourismus für die touristische Destination Zwickau, um den Stellenwert des kulturellen Angebots zu analysieren und daraus Handlungsempfehlungen für die touristische Entwicklung abzuleiten.
- Analyse des Städte- und Kulturtourismus als globaler Megatrend
- Untersuchung der touristischen Attraktivität Zwickaus
- Durchführung einer Gästebefragung zur Ermittlung der Gästestruktur und Angebotsnutzung
- Ableitung von Konsequenzen für die zukünftige kulturtouristische Vermarktung
Auszug aus dem Buch
Museen und Ausstellungen
Viele Museen besitzen eine lange Geschichte, in deren Entwicklung sich ihre Funktion, aber auch ihre touristische Bedeutung verändert hat97. Sie entwickeln sich erst dann zu kulturtouristischen Attraktionen, wenn sie über besonders umfangreiche Sammlungen, ungewöhnliche Themen oder spektakuläre Ausstellungsstücke verfügen. Wolber spricht von einer sogenannten „Musealisierungswelle“98, die hauptsächlich in den 80er Jahren in Deutschland bestand.
Nicht nur die Funktion von Museen, sondern auch die Ansprüche der Besucher an die Museen haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Neue Standards sind von privaten Edutainment99-Einrichtungen gesetzt worden, die beispielsweise mit dem Einsatz von Powerpoint-Präsentationen oder Touchscreen-Bildschirmen auf unterhaltsame Weise Wissen vermitteln wollen.
Gegenwärtig stehen Museen vor der Herausforderung, ihre gesamte Arbeit wie Präsentationen, Besucherführungen bis hin zum Corporate Identity100 an die gestiegenen Erwartungen und Erfahrungen der Gäste anzupassen.101 Grundsätzlich wenden sich Museen mit ihren Ausstellungs- und Veranstaltungsangeboten sowohl an die einheimische Bevölkerung als auch an auswärtige Touristen. Allerdings sind nicht alle Museen für Tagesausflügler und Touristen von Interesse. Wie andere kulturtouristische Angebote müssen sie auch über Alleinstellungsmerkmale verfügen, um Aufmerksamkeit und Interesse zu erlangen. Als Basisattraktionen gelten Sammlungen und Dauerausstellungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung des Kulturtourismus als globalen Megatrend und definiert den Fokus auf die touristische Destination Zwickau.
2 Die Bedeutung des Städte- und Kulturtourismus: Theoretische Grundlagen des Städte- und Kulturtourismus werden erarbeitet, um Herausforderungen, Trends sowie Chancen und Risiken zu verstehen.
3 Zwickau als kulturtouristische Destination: Zwickau wird in seiner Funktion als kulturtouristisches Ziel innerhalb Sachsens und anhand seiner spezifischen Angebotsschwerpunkte wie Automobil- und Musikgeschichte dargestellt.
4 Empirische Untersuchung: Gästebefragung über den Stellenwert des kulturellen Angebots in Zwickau: Es wird eine quantitative Gästebefragung im August-Horch-Museum ausgewertet, um Motivation, Gästestruktur und Zufriedenheit zu erfassen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, die bestätigt, dass Zwickau als Destination vom Kulturtourismus profitiert und weiteres Potenzial für die Zukunft besitzt.
Schlüsselwörter
Kulturtourismus, Städtetourismus, Zwickau, Tourismus, Gästebefragung, Reiseverhalten, Kulturbesuch, Tourismusmarketing, Robert Schumann, Automobilbau, Destination, Kulturangebot, Freizeittourismus, Sachsen, Tourismusentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Bedeutung des Kulturtourismus als Wachstumssegment im Tourismus am konkreten Beispiel der Stadt Zwickau.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Städtetourismus, der Definition von Kulturtourismus sowie der praktischen Anwendung durch eine empirische Untersuchung des kulturellen Angebots in Zwickau.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Bestimmung des Stellenwerts des kulturellen Angebots für die Destination Zwickau und die Ableitung von Empfehlungen für die touristische Vermarktung.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer standardisierten Gästebefragung (Face-to-Face-Interviews) durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine touristische Analyse des Standorts Zwickau sowie die Auswertung der Gästebefragung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kulturtourismus, Städtetourismus, Zwickau, Tourismus, Gästebefragung und Standortmarketing.
Warum spielt das August-Horch-Museum eine besondere Rolle in dieser Studie?
Das Museum fungiert als Hauptattraktion und Anziehungspunkt in Zwickau, weshalb es als optimaler Ort für die Durchführung der Gästebefragung gewählt wurde.
Welche Altersgruppe der Touristen wurde in der Befragung am häufigsten identifiziert?
Die größte Gruppe der Befragten befand sich im Alter zwischen 41 und 50 Jahren.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Zielgruppenansprache?
Die Autorin stellt fest, dass jüngere Zielgruppen unterrepräsentiert sind, jedoch durch Angebote mit Erlebnischarakter neues Potenzial erschlossen werden könnte.
- Quote paper
- Anne Eberlein (Author), 2011, Die Bedeutung des Kulturtourismus für eine touristische Destination. Dargestellt am Beispiel der Stadt Zwickau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272051