Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Risikomanagement in Bildungseinrichtungen

Title: Risikomanagement in Bildungseinrichtungen

Master's Thesis , 2010 , 86 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Wolfgang Gabrutsch (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Risikomanagement bezieht sich nicht nur auf Groß- und mittelständische Unternehmen, sondern auch auf Universitäten und Schulen. Auch den Universitäten und Schulen ist es ein Anliegen, Risiken zu vermeiden, die den Bestand und den Betrieb des Unternehmens gefährden können. Insbesondere durch die steigende Bereitschaft zu AMOK-Taten in Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren hat die Relevanz einer systemischen Identifikation, Bewertung und Bewältigung von Risiken weiter zugenommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Regelwerke im Risikomanagement

2.1. Quellen:

2.1.1. US-MIL-STD 882

2.1.2. COSO Enterprise Risk Management Framework

2.1.3. AS/NZS 4360 Risk Management

2.1.4. ISO Guide 51 und ISO Guide 73

2.1.5. FERMA-Risikomanagement-Standard

2.1.6. ISO 31000 (2009) Risk Management

2.1.7. Bundesgesetze:

2.1.8. Landesgesetze

2.1.9. Normen und ON-Regeln

2.1.10. Verordnungen

2.2. Grundlegende Begriffe

2.2.1. Unsicherheit, Risiko und Ungewissheit

2.2.2. Risiko

2.2.3. Risikomanagement

2.2.4. Risikoaggregation:

2.2.5. Risikoeigner

2.2.6. Risikomanager

2.2.7. Risikobewusstsein (eng. risk awareness):

2.2.8. Risikomanagementsystem

2.2.9. Risikomaße

2.2.10. Risikoquantifizierung

2.2.11. Prognosesysteme und Frühaufklärung

2.2.12. Risikoraum

2.2.13. Risikozone

2.2.14. Katastrophe

3. Der Risikomanagementprozess

3.1. Zusammenhang erstellen

3.2. Risikobeurteilung

3.2.1 Risikoidentifikation

3.2.2 Risikoanalyse

3.2.3 Risikobewertung

3.3 Risikoregulierung

4. Die Organisation des Risikomanagements

4.1 Anforderungen an die Organisation des Risikomanagementsystems

4.2 Aufbau eines Risikomanagementsystems

4.2.1 Risikomanagementansatz

4.2.2 Controllingansatz: Integriertes Risikomanagement

4.3 Überwachung und Risikoberichterstattung

4.4 Risikomanagement- und Frühaufklärungssysteme

4.5 Prüfung der Leistungsfähigkeit eines Risikomanagementsystems

5. BESCHREIBUNG DER AUSGANGSSITUATION

5.1 Beschreibung der Bildungseinrichtung

5.2 Eckdaten der Bildungseinrichtung

6. ANALYSE DER IST-SITUATION

6.1 System-Umwelt-Beziehung

6.2 Unternehmensentwicklung

6.3 Organisationskonfiguration

6.3.1 Aufbauorganisation

6.3.2 Ablauforganisation

6.4 Unternehmenskultur/-klima

6.5 Informations- und Kommunikationssystem

6.6 Wissensbasis/Lern- und Entwicklungsbereitschaft der Organisation

6.7 Komplexitäts- und Risikoverarbeitung

6.8 Technik/EDV

6.9 Recht und Führungsstruktur

6.10 Personal

6.11 Öffentlichkeitsarbeit

7. BESCHREIBUNG DES PROJEKTES

7.1. Inhalt des Projektauftrages

7.2. Planung des Projektes

7.3 Zielsetzung des Projektes

7.3.1 Kurzfristige Zielsetzung:

7.3.2 Mittelfristige Zielsetzung:

8. PROBLEME DES PROJEKTES

8.1 Strategische Grundsatzentscheidungen

8.2 Zusammentreffen von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten

8.3 Integrierte Führung

8.4 Verständnis für die Sicherheit an der Bildungseinrichtung

8.5 Finanzieller Aspekt führte zur Projekteinstellung

9. PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN

9.1. Vorbereitungsphase

9.2. Die Rolle des Verfassers

9.3. Praktische Umsetzung

9.4. Externe im Projekt

9.5. Projektstruktur

10. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Implementierung eines Risikomanagementsystems in Bildungseinrichtungen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch systematische Risikoidentifikation und -bewertung die Sicherheit und der kontinuierliche Betrieb an einer Universität unter Berücksichtigung spezifischer Rahmenbedingungen (z.B. kritische Infrastruktur) gewährleistet werden können.

  • Grundlagen des Risikomanagements und relevante internationale Regelwerke (ISO 31000, COSO)
  • Prozessmodellierung des Risikomanagements (Identifikation, Analyse, Bewertung, Regulierung)
  • Methoden der Gefahrenanalyse (Szenario-Technik, Delphi-Methode)
  • Organisation eines Risikomanagementsystems in Bildungseinrichtungen
  • Erstellung von Notfallhandbüchern und Notfallplanung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Risikoidentifikation

„Der Risikoidentifikation kommt die Aufgabe zu, mögliche Gefahren, Ereignisse, Entwicklungen, Trends und Szenarien zu erkennen, die eines oder mehrere Ziele der Organisation beeinträchtigen könnten.“

In der Praxis haben sich insbesondere folgende Methoden für die Identifikation von Risiken als wesentlich herausgestellt: Strategische Planung, Controlling, operative Planung und Budgetierung, Risikoworkshops, FME-Analysen (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse), Fehlerbaumanalysen, Besichtigungen, Brainstorming, Risiko-Checklisten, Experten- und Mitarbeiterbefragungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition des Risikobegriffs und theoretische Einordnung von Risikomanagement als notwendige Managementaufgabe, auch für Bildungseinrichtungen.

2. Regelwerke im Risikomanagement: Vorstellung internationaler Standards (ISO, COSO, AS/NZS) sowie relevanter österreichischer Gesetze und Normen für das Risikomanagement.

3. Der Risikomanagementprozess: Erläuterung des Kernprozesses (Zusammenhang erstellen, Identifikation, Analyse, Bewertung, Regulierung) sowie Methoden zur Risikobeurteilung.

4. Die Organisation des Risikomanagements: Untersuchung von organisatorischen Ansätzen, Aufbau eines Risikomanagementsystems und Integration in das Controlling.

5. BESCHREIBUNG DER AUSGANGSSITUATION: Darstellung der Struktur und Eckdaten einer Universität ohne bestehendes Sicherheitskonzept als Fallbeispiel.

6. ANALYSE DER IST-SITUATION: qualitative Diagnose der Organisation (Umweltbeziehung, Unternehmenskultur, Technik, Recht) zur Identifikation von Schwachstellen.

7. BESCHREIBUNG DES PROJEKTES: Planung und Umsetzung eines Projekts zur Erstellung eines Sicherheitskonzepts an der Bildungseinrichtung.

8. PROBLEME DES PROJEKTES: Analyse der Barrieren bei der Projektdurchführung, wie mangelnde strategische Unterstützung und fehlendes Sicherheitsverständnis.

9. PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN: Reflexion des Verfassers über die methodische und praktische Vorgehensweise im Projektteam.

10. RESÜMEE: Fazit zur Notwendigkeit proaktiven Sicherheitsmanagements und Erkenntnisse aus der Projekteinstellung aufgrund finanzieller Kürzungen.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikobewertung, Bildungseinrichtung, Notfallplanung, Risikohandbuch, Sicherheitsmanagement, Risikoanalyse, Risikokommunikation, Frühaufklärungssysteme, Krisenmanagement, Unternehmenssteuerung, Risikoeigner, Risikokorrelation, Gefahrenanalyse, Risikokultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Implementierung eines systematischen Risikomanagements in Bildungseinrichtungen wie Universitäten, um trotz komplexer Strukturen Sicherheit und Betriebskontinuität zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen rechtliche und normative Grundlagen des Risikomanagements, den Risikomanagementprozess, die organisatorische Einbettung in Hochschulen sowie die Notfallplanung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts unter Anwendung von Risikomanagementmethoden, um die Existenzsicherung und Stabilität der Bildungseinrichtung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden qualitative Methoden der IST-Analyse verwendet, darunter Experteninterviews, Literaturanalysen, Workshops und der Einsatz von Fragekatalogen zur Risikodiagnose.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Normen, Begriffe), prozessuale Aspekte (Risikobeurteilung, Risikoanalyse) und die praktische Umsetzung sowie Problemfelder bei der Projektierung eines Sicherheitskonzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Risikomanagementsystem, Notfallhandbuch, Risikoidentifikation, Business Continuity Planning und Gefahrenanalyse charakterisiert.

Warum wurde das Projekt zur Erstellung des Sicherheitskonzepts letztlich eingestellt?

Das Projekt wurde im Dezember 2010 eingestellt, da die Bildungseinrichtung die notwendigen finanziellen Ressourcen für die weitere Erarbeitung und Erstellung des Sicherheitskonzepts nicht mehr bereitstellen wollte.

Welche Rolle spielt die Notfallplanung innerhalb des Sicherheitskonzepts?

Die Notfallplanung dient dazu, die schädigenden Auswirkungen von Großereignissen rechtzeitig einzudämmen und durch ein Notfallhandbuch klare Aufgabenverteilungen und Maßnahmen für den Ernstfall zu definieren.

Excerpt out of 86 pages  - scroll top

Details

Title
Risikomanagement in Bildungseinrichtungen
College
Klagenfurt University  (Betriebswirtschaft)
Grade
1,0
Author
Wolfgang Gabrutsch (Author)
Publication Year
2010
Pages
86
Catalog Number
V272267
ISBN (eBook)
9783656643524
ISBN (Book)
9783656643869
Language
German
Tags
Risikomanagement Gefahrenmanagment Sicherheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang Gabrutsch (Author), 2010, Risikomanagement in Bildungseinrichtungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272267
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  86  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint