Die folgende Ausarbeitung dient dem Zweck, die Reportage auf ihre Konstruktion hin zu analysieren und herauszustellen, wie Moritz von Uslar es schafft, den Leser in die gewünschten Bahnen zu lenken. Das nächste Kapitel bietet eine kurze Beschreibung der modernen Reportage. Im dritten Kapitel kommen allgemeine Fakten über den Verlag, der das Buch herausgegeben hat und über den Autor zur Sprache und es wird eine kurze Inhaltsangabe zum behandelten Buch gegeben. Das vierte Kapitel ist darauf ausgelegt, die Reportage kritisch zu durchleuchten und die Intention des Autors herauszustellen. Hierzu werden die formalen Gestaltungsmittel und die Art und Weise der Leserbeeinflussung analysiert. Im fünften Kapitel wird eine Stellungnahme vorgenommen, die auf die Rezension der Zeitung „Die Welt“ angelegt ist. Abschließend treffe ich ein eigenes Urteil über die Thesen, die während des Verlaufs dieser Seminararbeit aufgestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die moderne Reportage
- Über das Buch
- Der Verlag
- Der Autor
- Inhaltsangabe
- Textanalyse
- Theoretischer Ansatz
- Zum Titel
- Analyse der formalen Gestaltungsmittel
- Bestimmung der Autorenintention
- Stellungnahme
- Rezensionen
- Persönliches Urteil
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit analysiert die moderne Reportage „Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung“ von Moritz von Uslar. Sie untersucht die Konstruktion der Reportage und beleuchtet, wie der Autor den Leser in bestimmte Bahnen lenkt. Die Arbeit zeigt, wie die Reportage soziale Distanzen und institutionelle Barrieren überwindet und dem Leser so Fernes nahe bringt.
- Die Besonderheiten der modernen Reportage
- Die Konstruktion der Reportage durch den Autor
- Die Intention des Autors und seine Gestaltungsmittel
- Die subjektive Wahrnehmung und das Zusammenspiel von Faktizität und Fiktion
- Die Rolle des Reporters in der Reportage
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt den behandelten Text, „Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung“, vor. Sie erklärt, wie Moritz von Uslar als Ethnologe die Reportage als „dichte Beschreibung“ und „teilnehmende Beobachtung“ versteht.
Das zweite Kapitel beschreibt die moderne Reportage als eine Mischung aus faktizierendem Augenzeugenbericht und schilderndem Erlebnisbericht. Es wird hervorgehoben, wie die subjektive Wahrnehmung des Reporters den Leser zum Miterleben einlädt und soziale Distanzen überwindet.
Das dritte Kapitel gibt einen Einblick in den Verlag Kiepenheuer & Witsch sowie in die Biografie des Autors Moritz von Uslar. Es folgt eine kurze Inhaltsangabe des Buches, die die Reise des Autors in eine Kleinstadt in Brandenburg beschreibt.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Textanalyse und analysiert die Konstruktion der Reportage anhand der formalen Gestaltungsmittel und der Autorenintention.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die Themen Reportage, teilnehmende Beobachtung, Ethnologie, Faktizität und Fiktion, subjektive Wahrnehmung, Autorenintention, Gestaltungsmittel, soziale Distanzen, Leserlenkung und „Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung“ von Moritz von Uslar.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Moritz von Uslars Buch „Deutschboden“?
Das Buch ist eine Reportage über eine Kleinstadt in Brandenburg, in der der Autor als teilnehmender Beobachter das soziale Leben und die Menschen porträtiert.
Was ist eine „teilnehmende Beobachtung“?
Es ist eine ethnologische Methode, bei der der Forscher (oder Reporter) direkt am Leben der untersuchten Gruppe teilnimmt, um tiefere Einblicke in deren Strukturen und Verhaltensweisen zu gewinnen.
Wie definiert die Arbeit die „moderne Reportage“?
Als eine Mischung aus faktischem Augenzeugenbericht und subjektivem Erlebnisbericht, die soziale Distanzen überwindet und dem Leser Fernes nahebringt.
Welche Intention verfolgt der Autor Moritz von Uslar?
Uslar möchte eine „dichte Beschreibung“ der Realität liefern und dabei das Zusammenspiel von Faktizität und subjektiver Wahrnehmung nutzen, um den Leser zu lenken.
Welche Rolle spielt der Reporter in diesem Werk?
Der Reporter ist nicht nur Beobachter, sondern wird selbst Teil der Handlung, wobei seine eigene Wahrnehmung den Rahmen für die Erzählung bildet.
- Quote paper
- Bachelor of Arts Sabrina Talbot (Author), 2011, Moritz von Uslar "Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung". Analyse einer Reportage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272291