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Comics, Mangas und Graphic Novels

Comic-Analyse anhand von The Goon 6 - Böses Blut

Titel: Comics, Mangas und Graphic Novels

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Ramon Klein (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einer geläufigen, simplen und kurzgefassten Definition nach versteht man unter einem Comic folgendes:

„Comic ist der gängige Begriff für eine Form der sequenziellen Kunst, die in einer Folge von Bildern einen Vorgang beschreibt oder eine Geschichte erzählt. In der Regel sind die Bilder gezeichnet und werden mit erzählendem Text und/oder wörtlicher Rede kombiniert.“

Die Unterschiede der Comic-Form und ihrer inneren Strukturen im Vergleich zum Film, zu Einzelbildern oder zur Literatur sind wesentlich. Dabei sind Comics keine wirklich neue Erzählform. Bildergeschichten sind seit langem etabliert. Aber sie entwickeln sich zügig weiter und nehmen grafische Möglichkeiten aus verschiedensten Bereichen aller bildgebenden Medien auf, die in ihren Bezügen zum Teil schwer nachzuvollziehen sind, da die entsprechenden Quellen zumeist verborgen bleiben.
Mittlerweile ist die Omnipräsenz der Comics nicht mehr zu übersehen und selbst die wissenschaftliche Ignoranz der Comic Thematik rückt in den Schatten. Sprich: Comics haben längst eine Faszination ausgelöst, die mehr als einen Blick hinter die Kulissen nach sich gezogen hat. Welche Unterschiede haben Erwachsenen-Comics zu Kinder- bzw. Jugend-Comics? Welche Analysebereiche stehen zur Verfügung, und was macht ein Comic an sich überhaupt aus? Dies sind nur einige Fragen, die man sich stellen könnte, wenn man willens ist, sich enger mit diesem Thema zu befassen. Hier soll allerdings nur erwähnt werden, welche Unterschiede zur gestalterischen Möglichkeit zwischen Film und Comic genutzt werden können. Dabei werden nur einige genannt um nicht den Rahmen dieser Arbeit zu sprengen. Weiterhin soll diese Arbeit einen Einblick in den Sinn einer Comic-Analyse bieten, denn auf den ersten Blick ist es oft schwer zu erkennen, welchen Hintergrund Analysen bieten und wofür jene überhaupt gut sind.
Dies soll im Kapitel Wofür Comic Analyse? geschehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wichtige Bestandteile einer Comicanalyse

3. Film und Comic

4. Warum Comics analysieren?

4.1 Drei wichtige Aspekte der Comic Analyse

5. The Goon – Analysebeispiel an einem Comicauszug von Eric Powell

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Grundlagen der Comicanalyse, um ein tieferes Verständnis für die narrative und visuelle Struktur dieses Mediums zu entwickeln. Dabei wird insbesondere das Zusammenspiel von Text und Bild beleuchtet und der Frage nachgegangen, inwieweit Comics eigene formale Konventionen besitzen, die sich von anderen Medien wie dem Film unterscheiden.

  • Grundlegende Definition und Struktur von Comics
  • Vergleich der Gestaltungsmittel von Film und Comic
  • Theoretische Relevanz und Nutzen von Medienanalysen
  • Methodische Vorgehensweise bei der Analyse von Bildkompositionen
  • Fallbeispiel: Detaillierte Analyse eines Auszugs aus "The Goon"

Auszug aus dem Buch

The Goon – Analysebeispiel an einem Comicauszug von Eric Powell

Dieses Zitat lässt einen schon vermuten, das es hier nicht um Kindchenschema geht und eine heile Welt zu kreieren sondern um quasi das Gegenteil, das Böse will Macht erlangen und eigene Unheilvorstellungen verbreiten. Dies ist mitunter ein altes Schema der Superhelden Geschichten und zieht immer wieder Rezipienten in seinen Bann, in welchem Stil es auch immer Verfasst wurde.

Auch wenn man die vorherigen Teile dieser Comic-Reihe nicht kennt, so ist schon der aller erste Blick auf eine dieser Zeichnungen, gar auf ein Panel ein Augenmagnet. Welcher Teil der Reihe die Anziehungskraft ausübt spielt keine Rolle, dann es ist kein großer Stilwandel im Sinne der Zeichnungen vollzogen worden.

Es folgt eine Beschreibung der Handlung des Ausschnitts des sechsten Teils der „The Goon“ Reihe mit Analyseanteilen darin um kompakter Weise einen fortlaufenden Text zu erhalten, anstatt Inhalt und Erblicktes zu trennen. Wie gesagt es ist der sechste Teil und auch in den vorherigen Teilen geht es um dunkle Machenschaften und einen F. Goon der diesen Einhalt gebietet. Folgendes ist zu sehen: Es ziehen Wolken über die ohnehin schon geplagte Stadt. Es ist vielleicht Mittags, dennoch dunkel, denn einige Panels zeugen von einer Schule und Schülern, die die Schulbank drücken. Schon diese Panels rufen Angst aber auch Neugier hervor, denn warum sollte es dunkel sein, wenn die Kleinen noch in der Schule sind? Außerdem sind die Kinder bisher das einzige mit nennenswert auffälliger Farbe, sie werden von den Schatten und den Schwarztönen getrennt, wenn auch auf nicht zu bunte Art und Weise.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den Comic als sequenzielle Kunstform und skizziert die wachsende wissenschaftliche Relevanz des Mediums sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Wichtige Bestandteile einer Comicanalyse: Erläutert zentrale Analysefaktoren wie den Rahmen (Frame), die Bedeutung von Zeichenstilen, Farben und das Verhältnis zwischen erzählter und erzählender Zeit.

3. Film und Comic: Untersucht die formalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Medien, insbesondere im Hinblick auf Kameraeinstellungen, Perspektiven und Erzähltechniken.

4. Warum Comics analysieren?: Diskutiert den allgemeinen Sinn von Medienanalysen und die Notwendigkeit, kulturelle Konventionen und visuelle Codes zu dekodieren.

4.1 Drei wichtige Aspekte der Comic Analyse: Detailliert die methodischen Schritte der Analyse unterteilt in Erzählinhalt, Comiczeichnung sowie das Text-Bild-Verhältnis.

5. The Goon – Analysebeispiel an einem Comicauszug von Eric Powell: Wendet die zuvor erarbeiteten Kriterien praktisch auf einen konkreten Comicauszug an, um die visuelle Erzählweise zu illustrieren.

Schlüsselwörter

Comicanalyse, Medienanalyse, The Goon, Eric Powell, Sequenzielle Kunst, Bild-Text-Verhältnis, Panel, Rahmung, Zeichenstil, Superhelden-Genre, Erzählstruktur, visuelle Konventionen, Perspektive, Comicforschung, Narratologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit den formalen und inhaltlichen Grundlagen der Comicanalyse und erläutert, wie visuelle Medien systematisch untersucht werden können.

Welche Themenfelder stehen dabei im Fokus?

Im Zentrum stehen die Definition des Comics, der Vergleich mit dem Medium Film, die Analyse von Bildkompositionen und die Bedeutung kultureller Konventionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Einblick in den Sinn und die Methode einer Comicanalyse zu geben und Werkzeuge an die Hand zu geben, um Comics fundiert zu analysieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden medienwissenschaftliche Ansätze angewandt, insbesondere durch die formale Analyse von Bildstrukturen, Text-Bild-Verhältnissen und Genre-Konventionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den Vergleich zum Film und eine praktische Anwendung der Analyseschritte anhand des Comics "The Goon".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Comicanalyse, visuelle Codes, Erzählstruktur, Panel-Gestaltung und der Vergleich zwischen Film und Comic.

Wie unterscheidet sich laut Autor der Comic vom Film in der Perspektive?

Der Autor führt an, dass Comics nicht an ein festes Format gebunden sind und über eine nahezu unbegrenzte Freiheit bei der Panel-Gestaltung verfügen, während der Film durch die Kameratechnik stärkeren Einschränkungen unterliegt.

Warum ist das "Kindchenschema" für die Comicanalyse relevant?

Es dient als Beispiel für kulturell erlernte Erkennungsschemata, anhand derer man die Absicht und Zielgruppe eines Comics – etwa im Vergleich zwischen "Donald Duck" und "Asterix" – besser einordnen kann.

Welche Rolle spielt die Farbe im Fallbeispiel "The Goon"?

Die Farbe dient dazu, Figuren wie die Kinder optisch von der düsteren Umgebung abzuheben und somit besondere Aufmerksamkeit innerhalb der dunklen Bildwelt zu generieren.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Comics, Mangas und Graphic Novels
Untertitel
Comic-Analyse anhand von The Goon 6 - Böses Blut
Hochschule
Universität Siegen  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Cartoons, Mangas und Graphic Novels - Zur Medienmorphologie der modernen Bild-Erzählung
Note
2,0
Autor
Bachelor of Arts Ramon Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V272340
ISBN (eBook)
9783656637424
ISBN (Buch)
9783656637400
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cartoons Mangas Graphic Novels Comics Medienanalyse Medienwissenschaften The Goon
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Ramon Klein (Autor:in), 2011, Comics, Mangas und Graphic Novels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272340
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Leseprobe aus  18  Seiten
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