Dieser Praktikumsbericht ist unter folgende Beobachtungsaufgabe gestellt: Unterrichtsstörungen und ihre Prävention. Dabei werden sowohl die Theorie, als auch die durchgeführte Beobachtung und dessen Auswertung dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Tabellarischer Stundenplan
1.2 Vorstellung der Praktikumsschule
2. Beobachtungsaufgabe
2.1 Die Beobachtungsaufgabe
2.2 Der theoretische Hintergrund für die Beobachtungsaufgabe
3. Auswertung
3.1 Beobachtungsdurchführung
3.2 Auswertung der Beobachtungsaufgabe
4. Persönlicher Kommentar
5. Literaturverzeichnis
6. Anhang
6.1 Ausgewähltes teilformatiertes Protokoll
6.2 Ausgewähltes narratives Protokoll
6.3 Beobachtungsaufgabe zum Thema
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, im Rahmen eines orientierenden Schulpraktikums Strategien der Unterrichtsstörungen und deren Prävention zu untersuchen, um ein tieferes Verständnis für effektive Klassenführung und Konfliktlösung zu gewinnen.
- Analyse des Lehrerverhaltens bei akuten Unterrichtsstörungen
- Identifikation präventiver Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen
- Vergleich von lehrerzentrierten und kooperativen Konfliktlösungsmethoden
- Evaluation von Klassenführung und Lern-Management in verschiedenen Jahrgangsstufen
Auszug aus dem Buch
2.2 Der theoretische Hintergrund für die Beobachtungsaufgabe:
Heutzutage sind Unterrichtsstörungen ein großes Thema und sollten daher auch ernst genommen werden.
Generell kann man Schüler in zwei Gruppen einteilen: solche, die ständig stören und solche, die eher still und zurückhaltend sind.
Wenn man allerdings davon ausgeht, dass die Störungen bloß auf das Verhalten der Schüler zurückzuführen ist, dann ist dies eine sehr einseitige Betrachtungsweise.
Die Unterrichtsstörungen hängen nämlich auch mit dem Lehrerverhalten zusammen. In einer Umfrage von Nolting, 2002, hat sich herausgestellt, dass den meisten Lehrern nicht bewusst ist, wie man Störungen am besten und effektivsten verhindert. Die meisten Lehrer handeln intuitiv richtig in den verschiedenen Situationen und nicht bewusst.
Es ist zudem nicht wichtig, dass man sich die Frage stellt, was man tun soll, wenn bereits eine Störung eingetreten ist, sondern, was man tun soll und kann, um die Störung von vornherein zu verhindern. Denn nur eine effektive Klassenführung und ein gutes Lern-Management führen dazu, die Störungsrate niedrig zu halten und die Mitarbeit zu verbessern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel liefert einen organisatorischen Überblick durch einen tabellarischen Stundenplan und stellt die Rahmenbedingungen der Praktikumsschule vor.
2. Beobachtungsaufgabe: Hier wird die spezifische Fragestellung zur Störungsprävention definiert und der theoretische Hintergrund basierend auf fachwissenschaftlicher Literatur erläutert.
3. Auswertung: Dieser Teil beschreibt die praktische Durchführung der Beobachtung in unterschiedlichen Klassen und Fächern und analysiert das beobachtete Lehrerhandeln.
4. Persönlicher Kommentar: Die Verfasserin reflektiert ihre persönlichen Eindrücke, Erkenntnisse und die Bestätigung ihres Berufswunsches durch das Praktikum.
5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen zur theoretischen Untermauerung der Arbeit.
6. Anhang: Enthält detaillierte Protokolle (teilformatiert und narrativ) sowie die ursprüngliche Aufgabenstellung zur Dokumentation der Beobachtungen.
Schlüsselwörter
Unterrichtsstörungen, Störungsprävention, Klassenführung, Lern-Management, Lehrerverhalten, Konfliktlösung, Hospitation, Schulpraktikum, pädagogische Kompetenz, Schülermotivation, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Unterrichtsfluss, Präsenzsignale.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen theoriegeleiteten Erfahrungsbericht aus einem orientierenden Schulpraktikum mit einem Fokus auf das Thema Störungsprävention im Unterricht.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind die Analyse von Unterrichtsstörungen, Möglichkeiten der Prävention durch effektive Klassenführung sowie der Vergleich verschiedener Konfliktlösungsstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, das eigene Lehrerhandeln sowie das der beobachteten Lehrkräfte kritisch zu reflektieren, um zu verstehen, wie Unterrichtsstörungen vermieden oder konstruktiv gelöst werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung, die in Form von teilformatierten und narrativen Protokollen in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen dokumentiert und anschließend ausgewertet wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Fundierung der Störungsprävention nach Nolting und Kounin sowie der konkreten Auswertung der beobachteten Unterrichtssituationen in den Klassen 6, 9 und 12.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Unterrichtsstörungen, Prävention, Klassenführung, Lehrer-Schüler-Verhältnis und pädagogische Praxis charakterisieren.
Wie geht das abc-Gymnasium mit Schülern um, die ihre Materialien vergessen?
Die beobachtete Lehrkraft C handhabt dies konsequent: Wenn ein Schüler zum dritten Mal seine Materialien nicht mitbringt, wird ein Brief an die Eltern geschickt, worüber die Schüler vorab informiert sind.
Welche Rolle spielt Humor im beobachteten Unterricht?
Die Verfasserin beobachtete, dass Humor von Lehrkräften gezielt und erfolgreich eingesetzt wurde, um Störungen abzufangen und das Lehrer-Schüler-Verhältnis positiv zu beeinflussen, ohne die Autorität zu verlieren.
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- Johanna Wessely (Author), 2010, Praktikumsbericht. Unterrichtsstörungen und ihre Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272369