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Exportkalkulation - Problematik der Exportkalkulation im B2B-Bereich

Titel: Exportkalkulation  -  Problematik der Exportkalkulation im B2B-Bereich

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 32 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Agnieszka Cieplinska (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gilt der Problematik der Exportkalkulation im busitess-to-business-Bereich. Um die Gründe für die Notwendigkeit einer speziellen Exportkalkulation zu verdeutlichen, werden zuerst die Besonderheiten des Außenhandels besprochen. Vor diesem Hintergrund sind dann exportspezifische Kosten vorgestellt. Im nächsten Schritt werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlicher Kalkulationssysteme und -methoden für Exportkalkulation besprochen. Zum Abschluss wird auf die Möglichkeiten des Aufbaus einer Exportkalkulation eingegangen. Das Ziel dieser Arbeit ist es auf die Vielfalt von Kosten aufmerksam zu machen, die durch Exportaktivität ausgelöst werden können, und konkrete Hinweise zur Berücksichtigung dieser Kosten in einer Kalkulation zu geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. EXPORT ALS EINE MÖGLICHE FORM GRENZÜBERSCHREITENDER GES CHÄFTSTÄTIGKEIT

3. BESONDERHEITEN DES AUßENHANDELS

4. EXPORTSPEZIFISCHE KOSTENGRUPPEN

4.1 KOSTEN DER VORBEREITUNG AUF EXPORTAKTIVITÄT

4.1.1 Kosten der Entscheidung über die Aufnahme der Exportaktivität

4.1.2 Kosten der Auftragsgewinnung

4.1.3 Kosten des Aufbaus einer Auslieferungs- und Vertriebsstruktur

4.2 KOSTEN DER AUFTRAGSABWICKLUNG

4.2.1 Exportgutbezogene Kosten

4.2.2 Kosten der after-sales-Services

4.3 KOSTEN DER BEWÄLTIGUNG DER LOGISTISCHER UND RECHTLICHER ERFORDERNISSE DES AUßENHANDELS

4.3.1 Kosten logistischer Leistung

4.3.2 Kosten der Erfüllung von Formalitäten im Außenhandelsgeschäft

4.3.3 INCOTERMS

4.4 KOSTEN DER FINANZIERUNG UND ZAHLUNGSABWICKLUNG

4.4.1 Kosten der Finanzierung im Außenhandel

4.4.2 Kosten der Zahlungsabwicklung

4.5 KOSTEN EXPORTSPEZIFISCHER RISIKEN

4.5.1 Allgemeine Risiken im Außenhandel

4.5.2 Güterwirtschaftliche Risiken

4.5.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

4.5.4 Instrumente des Risikomanagements und ihre Kosten

4.6 FAZIT

5. KALKULATIONSSYSTEME FÜR EXPORT

6. AUFBAU EINER EXPORTKALKULATION

7. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik der Exportkalkulation im Business-to-Business-Bereich. Ziel ist es, die Vielfalt der durch Exportaktivitäten entstehenden Kosten aufzuzeigen und konkrete Hinweise für deren Berücksichtigung in der Kalkulation zu geben, um eine hohe Aussagekraft der Kalkulationsergebnisse sicherzustellen.

  • Besonderheiten des Außenhandels als kostenrelevante Faktoren
  • Systematisierung exportspezifischer Kostengruppen entlang des Exportprozesses
  • Bedeutung der INCOTERMS für die Kosten- und Risikoübertragung
  • Finanzierungsformen und Risikomanagement im Export
  • Methodische Gestaltung der Exportkalkulation (Voll- vs. Teilkostenrechnung)

Auszug aus dem Buch

3. Besonderheiten des Außenhandels

Ein Exportgeschäft könnte kalkulatorisch wie ein entsprechendes Geschäft im Inland behandelt werden. Dies würde aber zu wesentlichen Fehlern in den Kalkulationsergebnissen führen. Der Außenhandel zeichnet sich nämlich durch besondere Merkmale aus, die kostenwirksam sind. Um eine aussagekräftige Exportkalkulation zu entwickeln, muß man die Besonderheiten des Exportgeschäfts kennen. Bevor wir also zu der Problematik der exportspezifischen Kostengruppen übergehen, wollen wir auf einige Besonderheiten des Außenhandels eingehen.

Der Außenhandel unterscheidet sich vom Binnenhandel in erster Linie dadurch, daß der Geschäft in diesem Fall immer mit Grenzüberschreitung verbunden ist. Diese einfache Tatsache zieht zahlreiche Konsequenzen für den Informations-, Güter- und Geldfluß hinter sich. Der grenzüberschreitende Charakter des Geschäfts induziert außerdem besondere Risiken, die beim Binnenhandel gar nicht, oder im anderen Ausmaß auftreten.

Wie bereits erwähnt und wie der Grafik entnommen werden kann, kann internationaler Liefergeschäft zwischen einem Hersteller, oder aber einem Exporthändler im Land A und einem Importhändler oder einem Abnehmer im Land B zustande kommen. Da der Geschäft grenzüberschreitenden Charakter hat, zeichnet sich der Informations-, Güter- und Geldfluß im Außenhandel durch besondere Merkmale aus. So ist der Informationsfluß im gewissen Maße erschwert. Dies betrifft sowohl persönliche Kommunikation als auch Informationsgewinnung. Der heutige Stand der Informationstechnologie ermöglicht zwar Kommunikation mit dem Geschäftspartner und anderen Institutionen im Ausland über Entfernung hinweg. Für persönlichen Kontakt vor Ort sind aber immer Reisen nötig. Sprachunterschiede machen oft das einschalten von Dolmetschern und Übersetzern nötig. Für die Geschäftspartner ist es außerdem relativ schwer die für sie relevanten Informationen über Umfeldbedingungen im Ausland, Kundenbedürfnisse und die wirtschaftliche Situation des Geschäftspartners zu gewinnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Exports und Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Kalkulationsproblematik.

2. EXPORT ALS EINE MÖGLICHE FORM GRENZÜBERSCHREITENDER GES CHÄFTSTÄTIGKEIT: Erläuterung der Exportformen und deren grundlegende Auswirkungen auf die Kostenstruktur eines Unternehmens.

3. BESONDERHEITEN DES AUßENHANDELS: Darstellung der grenzüberschreitenden Charakteristika, wie Informations-, Güter- und Geldfluss, die kostenwirksame Konsequenzen haben.

4. EXPORTSPEZIFISCHE KOSTENGRUPPEN: Detaillierte Analyse der Kosten von der Vorbereitung über die Abwicklung bis hin zu Finanzierung und Risiken.

5. KALKULATIONSSYSTEME FÜR EXPORT: Kategorisierung und Eignung verschiedener Kalkulationsmethoden wie Voll- und Teilkostenrechnung für Exportgeschäfte.

6. AUFBAU EINER EXPORTKALKULATION: Praxisnahe Anleitung zur Strukturierung einer Exportkalkulation anhand von Kostenarten und INCOTERMS.

7. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit einer verursachungsgerechten Kalkulation für fundierte unternehmerische Entscheidungen.

Schlüsselwörter

Exportkalkulation, Außenhandel, Gemeinkosten, INCOTERMS, Exportprozess, Transportkosten, Risikomanagement, Finanzierung, Delkredererisiko, Währungsrisiko, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Auftragsabwicklung, Exportrisiken, Kalkulationsschema

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die spezifischen Herausforderungen und Problematiken, die bei der Kalkulation von Exportgeschäften auftreten und wie diese korrekt in die Kostenrechnung einbezogen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Kostenstruktur des Außenhandels, die Rolle von INCOTERMS, Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen sowie die Berücksichtigung von exportspezifischen Risiken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Vielfalt der Kosten aufzuzeigen, die durch Exportaktivitäten entstehen, und konkrete Hinweise zur verursachungsgerechten Einbeziehung dieser Kosten in ein Kalkulationsschema zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systematisierte Analyse der exportspezifischen Kostengruppen entlang der einzelnen Prozessschritte eines Exportgeschäfts sowie die Gegenüberstellung verschiedener Kalkulationsverfahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Kosten der Vorbereitung, Auftragsabwicklung, logistischer und rechtlicher Erfordernisse sowie die Kosten der Finanzierung und des Risikomanagements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Exportkalkulation, INCOTERMS, Gemeinkosten, Exportrisiken und Kalkulationsschemata charakterisiert.

Welche Rolle spielen die INCOTERMS bei der Exportkalkulation?

INCOTERMS definieren den Kosten- und Gefahrenübergang zwischen Verkäufer und Käufer und sind somit die essenzielle Grundlage für den Aufbau und die Strukturierung eines Exportkalkulationsschemas.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen Voll- und Teilkostenrechnung im Export wichtig?

Die Vollkostenrechnung kann im internationalen Wettbewerb dazu führen, dass ein Unternehmen sich "aus dem Markt kalkuliert", weshalb die Teilkostenrechnung oft notwendig ist, um Preisuntergrenzen zu bestimmen und den Markt trotz hoher Gemeinkosten zu erschließen.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Exportkalkulation - Problematik der Exportkalkulation im B2B-Bereich
Hochschule
Fachhochschule Erfurt  (Betriebswirtschaftslehre)
Note
1,3
Autor
Agnieszka Cieplinska (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
32
Katalognummer
V27237
ISBN (eBook)
9783638293389
ISBN (Buch)
9783638649377
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exportkalkulation Problematik Exportkalkulation B2B-Bereich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Agnieszka Cieplinska (Autor:in), 2004, Exportkalkulation - Problematik der Exportkalkulation im B2B-Bereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27237
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Leseprobe aus  32  Seiten
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