In dieser Hausarbeit sollen die Chancen und Risiken des Internets und insbesondere des E-Commerce als neue Vertriebsform dargestellt werden. Dazu ums von vornherein erklärt werden, das eigentlich noch keine klare Beantwortung möglich ist, da die Zukunftsprognosen noch sehr unsicher sind.
Doch durch die in den letzten Jahren überproportional ansteigenden Umsatzzahlen im E-Commerce-Business und die meistens stagnierenden normalen Märkte (Käufermärkte) sollte man das Internet als neue Marktperspektive nicht von vornherein ausschließen. Allerdings sollte man beachten, das das Internet bisher nur für eine relativ kleine Käuferschicht zugänglich ist. Es wird auch noch einige Jahre dauern, bis es die gleiche Anzahl von potentiellen Käufern erreicht, wie die sogenannten Massenmedien (Fernsehen, Radio). Trotzdem wird es in den nächsten Jahren zu einem der wichtigsten Faktoren gehören mit denen ein Unternehmen seinen Umsatz steigern und einen Erfolg sichern kann.
Gliederung
1. Einleitung
2. Begriffsabgrenzung Internet/E-Commerce
2.1 Marktteilnehmer
2.1.1 Business – to –Business
2.1.2 Business – to- Consumer
2.1.3 Consumer – to – Consumer
3. Zielgruppen
3.1 Marktsegmentierung
4. E-Commerce-Erfolg
4.1 Erfolgsfaktoren
4.1.1 Exogene Faktoren
4.1.2 Endogene Faktoren
4.2 Erfolgsindikatoren
4.3 Erfolgspotentiale
5. Nutzung im Marketing – Mix
5.1 Kommunikationspolitik
5.1.1 Werbung im Internet
5.1.2 Arten der Internetwerbung
5.2 Distributionspolitik
5.3 Produktpolitik
5.4 Preispolitik
6. Risiken & Grenzen
6.1 Technische Hindernisse
6.2 Rechtliche Hindernisse
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Internet und den E-Commerce als neue, aquisitorische Vertriebsform unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen Chancen und Risiken für Unternehmen.
- Grundlagen und Begriffsbestimmungen von Internet und E-Commerce
- Marktteilnehmer und Segmentierung von Zielgruppen
- Analyse von Erfolgsfaktoren und Erfolgspotenzialen im E-Commerce
- Integration in den klassischen Marketing-Mix
- Technische und rechtliche Herausforderungen sowie Risikobewertung
Auszug aus dem Buch
Elektronische (Virtuelle) Marktplätze
In den letzten Monaten erhöhte sich stetig die Anzahl von Elektronischen Marktplätzen im Internet. Die Abbildung 3 beschreibt in allgemeiner Form den Aufbau eines solchen virtuellen Marktraumes:
Elektronische Marktplätze sind virtuelle Markträume innerhalb dessen Geschäftstransaktionen von Unternehmen untereinander durchgeführt werden können. Dabei wird zwischen offenen und geschlossenen Marktplätzen unterschieden, wobei sich die geschlossenen Markträume durch benötigte Zugangscodes und teilweise auch durch die Organisation von den Offenen unterscheiden. Die wesentlichen Merkmale sind aber bei allen Formen gleich. Einer der größten E-Commerce-Marktplätze wurde im Februar 2000 in der Automobilindustrie durch die Firmen DaimlerChrysler, Ford und General Motors gegründet. Diese Firmen wollen dadurch besonders in der Online-Teile-Beschaffung Vorteile erreichen.
Nach ihren Angaben lassen sich durch Einkäufe über das Internet Preisvorteile von bis zu 2000 DM pro produziertem Wagen erzielt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Darstellung der Internet-Chancen und Risiken im Bereich E-Commerce sowie Hinweis auf die Unsicherheit der Zukunftsprognosen.
2. Begriffsabgrenzung Internet/E-Commerce: Definition der Begriffe und Unterteilung der Marktteilnehmer in B-t-B, B-t-C und C-t-C.
3. Zielgruppen: Notwendigkeit der Zielgruppenanalyse und Marktsegmentierung zur effizienten Ausrichtung der Marketing-Strategie.
4. E-Commerce-Erfolg: Analyse der Erfolgsfaktoren, Indikatoren und Potenziale für Unternehmen im digitalen Handel.
5. Nutzung im Marketing – Mix: Untersuchung, wie Kommunikation, Distribution, Produkt- und Preispolitik an das Internet angepasst werden müssen.
6. Risiken & Grenzen: Betrachtung technischer Hindernisse und rechtlicher Rahmenbedingungen sowie Haftungsfragen.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Internet, Marketing-Mix, B-t-B, B-t-C, Marktteilnehmer, Erfolgsfaktoren, Virtuelle Marktplätze, Kundenbindung, Distribution, Online-Vertrag, Datensicherheit, Preiswettbewerb, Zielgruppen, Internetwerbung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Internets und des E-Commerce als neuartige Vertriebsform und beleuchtet die damit verbundenen Chancen und Risiken für Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Begriffsdefinition, der Zielgruppenanalyse, den Erfolgsfaktoren für E-Commerce, der Integration in den Marketing-Mix sowie den technischen und rechtlichen Herausforderungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Nutzen des Internets als neue Marktperspektive darzustellen und Strategien aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren Umsatz durch dessen Nutzung sichern und steigern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Studien (z.B. e-reality, B.A.T. Freizeitinstitut) zur Charakterisierung des Marktes und der Internetnutzer.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Marktteilnehmer, Zielgruppen-Typologien, Erfolgsfaktoren, Anpassungen im Marketing-Mix sowie technische und rechtliche Risiken wie Haftung und Datensicherheit detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind E-Commerce, Internet, Marketing-Mix, B-t-B, B-t-C, Erfolgsfaktoren und Online-Vertrag.
Was macht die "enge" Abgrenzung von E-Commerce laut der Autorin aus?
Die enge Abgrenzung bezieht sich primär auf das eigentliche Online-Shopping, insbesondere auf die direkte Angebotsabwicklung.
Welche Rolle spielt die Interaktivität für die Kommunikation im Marketing-Mix?
Die Interaktivität ermöglicht eine Kommunikation in beide Richtungen, was einen kontrollierten Dialogaufbau zwischen Kunde und Unternehmen erlaubt und Streuverluste verringern kann.
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- Karin Böde (Author), 2001, Das Internet als neue aquisitorische Vertriebsform? Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2724