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Die Kulturkommunikation zwischen der Song-Dynastie und ihren nördlichen Nachbarn

Titel: Die Kulturkommunikation zwischen der Song-Dynastie und ihren nördlichen Nachbarn

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2010 , 18 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Wenjing He (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Chinesisch / China
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Zusammenfassung Leseprobe Details

China ist ein multi-ethnisches Land. Die Song, aber nicht nur die Song, die hauptsächlich von Han-Chinesen errichtet wurde, sondern auch die Liao, Xixia und Jin, die hauptsächlich jeweils von der Qidan, Dangxiang und Nüzhen gegründet wurden, haben großen Beitrag für die Entwicklung der chinesischen Kultur geleistet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die kulturellen Merkmale der Song-Dynastie und ihrer nördlichen Nachbaren

2.1. Die kulturellen Merkmale der Song-Dynastie

2.2. Die allgemeine kulturelle Vorstellung der nördlichen Nachbaren der Song-Dynastie

3. Die kulturelle Kommunikation zwischen der Song und ihrer nördlichen Nachbarn

3.1. Die kulturelle Kommunikation zwischen der Song und Liao

3.2. Die kulturelle Kommunikation zwischen der Song und Xixia

3.3. Die kulturelle Kommunikation zwischen der Song und Jin

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht die kulturellen Wechselwirkungen und den Integrationsprozess zwischen der Song-Dynastie und den benachbarten nomadischen Reichen (Liao, Xixia und Jin). Das primäre Ziel ist es, die spezifischen kulturellen Merkmale der jeweiligen Staaten zu identifizieren und zu analysieren, wie der grenzüberschreitende kulturelle Austausch die soziokulturelle Entwicklung dieser Regionen maßgeblich beeinflusst und zur Ausbildung eines multi-ethnischen Staatsverständnisses beigetragen hat.

  • Analyse der kulturellen Identität der Song-Dynastie unter konfuzianischen Gesichtspunkten
  • Untersuchung der nomadischen Lebensweisen und deren kulturelle Transformation
  • Darstellung der Kulturkommunikation in den Bereichen Politik, Verwaltung und Religion
  • Betrachtung von Sprach- und Schrifteinflüssen als Integrationsfaktoren
  • Bewertung der gegenseitigen Beeinflussung von Agrarkultur und nomadischen Traditionen

Auszug aus dem Buch

3.1. Die kulturelle Kommunikation zwischen der Song und Liao

Die Beziehungen zwischen der Fremdkultur und der ursprünglichen Kultur hat die Qidan klar erkannt und richtig beurteilt. Nach der Staatsgründung hat der König A bao ji den Konfuziustempel aufgebaut. Der Grund war, dass Konfuzius der bekannteste und angesehenste Philosoph war. Darüber hinaus kann man erkennen, dass der A bao ji die Han-Kultur sehr gute gekannt hat. Der Aufbau des Konfuziustempels hat die Integration zwischen der Qidan-Kultur und der Han-Kultur bewirkt. In gewisser Weise repräsentiert ein solches kulturelles und psychologisches Bewusstsein der Qidan, also ihre Integrationsfähigkeit, eine der entwickeltesten psychologischen Fähigkeiten der Menschheit. Darum konnte der Konfuzianismus in den nördlichen Gebieten verbreitet werden. Konfuzianische Bücher wurden als Lehrbücher in den Provinzen verwendet. So hat z.B. Liao Shengzong nicht nur „zhen guan zheng yao“ durchgelesen, sondern auch befohlen, das Buch in die Qidan-Schrift zu übersetzen.

Nach dem Chanyuan-Vertrag wurde die Beziehung zwischen Liao und Song relativ friedliche und die Integration zwischen Qidan-Kultur und Song-Kultur wurde weiter entwickelt, z.B. während der Liao Daozong-Zeit wurden „Shi Ji“, „Han Shu“, „Wu Jing“ veröffentlicht, gleichzeitig wurde die wichtige Ideologie des Konfuzianismus angenommen. Dadurch wurde der „Build-Prozess“ der nationalen Ideologie des Qidan verkürzt und vervollständig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den multi-ethnischen Charakter Chinas und die historische Bedeutung der Song-Dynastie sowie der Reiche Liao, Xixia und Jin.

2. Die kulturellen Merkmale der Song-Dynastie und ihrer nördlichen Nachbaren: Hier werden die internen kulturellen Entwicklungen der Song-Dynastie sowie die soziokulturellen Grundlagen der nomadischen Nachbarvölker analysiert.

3. Die kulturelle Kommunikation zwischen der Song und ihrer nördlichen Nachbarn: Dieser Hauptteil beschreibt den detaillierten Austausch in Bereichen wie Politik, Schrift, Religion und Technik zwischen der Song-Dynastie und den jeweiligen Reichen Liao, Xixia und Jin.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und betont den wechselseitigen Lernprozess sowie die langfristige Bedeutung der kulturellen Integration für die Entstehung eines multi-kulturellen China.

Schlüsselwörter

Song-Dynastie, Liao, Xixia, Jin, Kulturkommunikation, Konfuzianismus, Nomaden, Han-Chinesen, nationale Integration, Assimilation, Geschichte Chinas, Zivilisation, kultureller Austausch, Verwaltungssystem, Staatsgründung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kulturellen Kommunikation und Interaktion zwischen der chinesischen Song-Dynastie und den sie umgebenden nomadischen Reichen wie den Liao, Xixia und Jin vom 10. bis zum 13. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die kulturellen Merkmale der Song-Kultur, die Struktur nomadischer Gesellschaften, die gegenseitige Beeinflussung von Verwaltung und Politik sowie die Rolle von Religion, Sprache und Schrift bei der nationalen Integration.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch den Austausch zwischen agrarisch geprägten Han-Chinesen und nomadischen Völkern ein gegenseitiger Lernprozess stattfand, der die chinesische Zivilisation nachhaltig bereicherte und multi-ethnischer gestaltete.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Die Autorin stützt sich auf eine historische Analyse unter Auswertung bestehender Fachliteratur und Quellen, um gesellschaftliche Erscheinungen und kulturelle Entwicklungen innerhalb der betrachteten Dynastien gegenüberzustellen.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Kommunikationsprozesse zwischen der Song-Dynastie und den einzelnen Nachbarreichen Liao, Xixia und Jin, wobei politische, ideologische und technologische Adaptionen untersucht werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie nationale Integration, Sinisierung, Kulturkommunikation, nomadische Lebensweise und Konfuzianismus beschreiben.

Warum war der Konfuzianismus für die nördlichen Nachbarreiche so relevant?

Der Konfuzianismus diente als ideologisches und administratives Fundament, um komplexe Verwaltungsstrukturen zu etablieren und die Macht der herrschenden Eliten in ihren jeweiligen multi-ethnischen Staatsgebilden zu legitimieren.

Wie unterschied sich die kulturelle Kommunikation zwischen Song und Jin vom allgemeinen Kriegsbild?

Entgegen der rein kriegerischen Wahrnehmung zeigt die Arbeit auf, dass der Friedenszustand und der damit verbundene wirtschaftliche und kulturelle Austausch zwischen Song und Jin das Hauptcharakteristikum ihrer Beziehung darstellten.

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Details

Titel
Die Kulturkommunikation zwischen der Song-Dynastie und ihren nördlichen Nachbarn
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Chongqing Normal University)
Veranstaltung
Sinologie
Note
2.0
Autor
Wenjing He (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V272534
ISBN (eBook)
9783668075115
ISBN (Buch)
9783668075122
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kulturellen Merkmale kulturelle Kommunikation alte China Song Chinesische Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wenjing He (Autor:in), 2010, Die Kulturkommunikation zwischen der Song-Dynastie und ihren nördlichen Nachbarn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272534
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Leseprobe aus  18  Seiten
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