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Zeitmanagement beim Lernen mit Lösungsbeispielen - Eine kleine Forschungsarbeit

Title: Zeitmanagement beim Lernen mit Lösungsbeispielen - Eine kleine Forschungsarbeit

Research Paper (postgraduate) , 2003 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Natalia Schlichter (Author), F. Terranova (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Summary Excerpt Details

Eine kleine Forschungsarbeit, die als Vorbereitung auf das Anfertigen einer Magisterarbeit gedacht war. Abgesehen von der guten Note (1,3) fand ich das Schreiben dieser Arbeit sehr lehrreich und das Ergebnis gut gelungen. ...zumindest habe ich keine Bedenken mehr, dass ich die Abschlussarbeit nicht schaffe...;))

Inhalt

1. Die Kosten - Nutzen – Frage oder das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmethoden 3

2. Das Phänomen des trägen Wissens, seine Ursachen und eine mögliche Lösung 4

3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung 6

4. Probleme des Zeitmanagements 7

5. Lernvoraussetzungen und andere Einflussgrößen 8

6. Untersuchungsfragen 9

7. Methode 11

Stichprobe und Design
Experimentelle Variation
Versuchsablauf
Lernumgebung

8. Instrumente zur Erfassung kognitiver, motivationaler und emotionaler Lernvoraussetzungen 20

Methodisches Vorwissen
Motivationale Lernvoraussetzungen
Methodenbezogene Angst
Zeitlicher Aspekt der Beispielbearbeitung (durchschnittliche Dauer)

9. Instrument zur Erfassung des anwendbaren Wissens 21

Anwendbares Wissen

10. Instrumente zur Erfassung subjektiven kognitiven Überlastung 22

11. Ergebnisse 22

Vergleichbarkeit der Gruppen in Hinblick auf methodenspezifisches Vorwissen Vergleichbarkeit der drei Experimentalgruppen in Hinblick auf motivationale, emotionale und zeitliche Lernvoraussetzungen Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und den drei Experimentalgruppen sowie zwischen den drei Experimentalgruppen im anwendbaren Wissen Einfluss der Zeitlichen Vorstrukturierung auf die subjektive kognitive Überlastung

12. Diskussion 27

Sicherung der internen Validität Vergleichbarkeit der Experimentalgruppen in der Beziehungsvariable Zeit (durchschnittliche Dauer der Beispielbearbeitung) Lernen mit Lösungsbeispielen: Zeitmanagement und anwendbares Wissen Einfluss des Zeitmanagements auf die subjektive kognitive Überlastung

13. Konsequenzen für die Praxis 31

Literatur 33

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Kosten - Nutzen – Frage oder das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmethoden

2. Das Phänomen des trägen Wissens, seine Ursachen und eine mögliche Lösung

3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung

4. Probleme des Zeitmanagements

5. Lernvoraussetzungen und andere Einflussgrößen

6. Untersuchungsfragen

7. Methode

Stichprobe und Design

Experimentelle Variation

Versuchsablauf

Lernumgebung

8. Instrumente zur Erfassung kognitiver, motivationaler und emotionaler Lernvoraussetzungen

Methodisches Vorwissen

Motivationale Lernvoraussetzungen

Methodenbezogene Angst

Zeitlicher Aspekt der Beispielbearbeitung (durchschnittliche Dauer)

9. Instrument zur Erfassung des anwendbaren Wissens

Anwendbares Wissen

10. Instrumente zur Erfassung subjektiven kognitiven Überlastung

11. Ergebnisse

Vergleichbarkeit der Gruppen in Hinblick auf methodenspezifisches Vorwissen

Vergleichbarkeit der drei Experimentalgruppen in Hinblick auf motivationale, emotionale und zeitliche Lernvoraussetzungen

Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und den drei Experimentalgruppen sowie zwischen den drei Experimentalgruppen im anwendbaren Wissen

Einfluss der Zeitlichen Vorstrukturierung auf die subjektive kognitive Überlastung

12. Diskussion

Sicherung der internen Validität

Vergleichbarkeit der Experimentalgruppen in der Beziehungsvariable Zeit (durchschnittliche Dauer der Beispielbearbeitung)

Lernen mit Lösungsbeispielen: Zeitmanagement und anwendbares Wissen

Einfluss des Zeitmanagements auf die subjektive kognitive Überlastung

13. Konsequenzen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität eines beispielbasierten Instruktionsansatzes in der universitären Methodenausbildung von Sozialwissenschaftlern, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss verschiedener Zeitmanagement-Maßnahmen auf den Lernerfolg und die kognitive Belastung liegt.

  • Überwindung des "trägen Wissens" durch problemorientiertes Lernen.
  • Einsatz computerbasierter, unvollständiger Lösungsbeispiele zur Wissensvermittlung.
  • Experimentelle Variation der zeitlichen Strukturierung der Lernphase.
  • Messung der kognitiven Überlastung als Prozessvariable während des Lernprozesses.
  • Evaluation des anwendbaren Wissens durch eine Abschlussklausur.

Auszug aus dem Buch

3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung

Ausgehend von dem „gravierenden Problem“ der Wissensanwendung im Rahmen der universitären Methodenausbildung für Sozialwissenschaftler wurde ein Instruktionsansatz entwickelt, der die Methodenlehre von dem ersten Platz der „Problemfach-Rating-Liste“ verhelfen sollte (vgl. Stark & Mandl, 2001, S. 4 ff.). Auf die besondere Problematik dieses Bereichs in der Ausbildung der angehenden Sozialwissenschaftler wurde bereits in vielen Studien hingewiesen (vgl. Gruber und Renkl, 1994; Renkl, Gruber, Mandl & Hinkofer, 1994; Gräsel & Mandl, 1999). Fehlendes Verständnis für methodenspezifische Konzepte, Zusammenhänge und Verfahren, ernüchternde Fehlkonzepte von wichtigen statistischen Begriffen, ungünstige Einstellungen der Lerner gegenüber der Methodenausbildung hinreichend von einer motivationalen Zurückhaltung und Desinteresse bis hin zur methodenbezogenen Angst sind die zentralen Merkmale der kritischen Situation, welche es mithilfe der Förderung von methodenbezogener Handlungskompetenz zu beheben gilt (vgl. auch Kriterien erfolgreicher Wissensanwendung im Bereich der Methodenausbildung, Stark & Mandl, 2001, S. 5). Der Instruktionsansatz bestand im Wesentlichen aus zwei ausgearbeiteten Lösungsbeispielen und zusätzlichen instruktionalen Maßnahmen. „Das übergeordnete didaktische Ziel bei der Konzeption der Lösungsbeispiele bestand darin, die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie und bei der Interpretation der resultierenden Befunde zu bewältigen sind, im Detail zu veranschaulichen.“ (vgl. Stark & Mandl, 2001, S. 8) Bei der Form der Lösungsbeispiele handelt es sich um eine Darstellung einer Modell-Lösung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Kosten - Nutzen – Frage oder das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmethoden: Das Kapitel erörtert die Notwendigkeit, Unterricht so zu gestalten, dass in einem kompakten Zeitraum ein maximaler Lernerfolg erzielt wird.

2. Das Phänomen des trägen Wissens, seine Ursachen und eine mögliche Lösung: Es wird das Problem analysiert, dass Studierende erworbenes Wissen in komplexen Anwendungssituationen nicht abrufen können, und als Lösung das situierte Lernen vorgeschlagen.

3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung: Hier wird der Ansatz der Lösungsbeispiele vorgestellt, der darauf abzielt, durch Modelllösungen die methodische Handlungskompetenz zu fördern.

4. Probleme des Zeitmanagements: Dieses Kapitel identifiziert das Problem, dass Studierende den vorgegebenen Zeitraum für Lernaufgaben nicht effizient nutzen und häufig erst kurz vor Fristende aktiv werden.

5. Lernvoraussetzungen und andere Einflussgrößen: Es wird dargelegt, dass kognitive, motivationale und emotionale Faktoren den Lernprozess maßgeblich beeinflussen und somit als Lernvoraussetzungen betrachtet werden müssen.

6. Untersuchungsfragen: Das Kapitel formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Vergleichbarkeit der Gruppen und zur Effektivität der verschiedenen Zeitmanagement-Interventionen.

7. Methode: Hier werden das Untersuchungsdesign, die Stichprobe der Studierenden, die experimentelle Variation sowie der Ablauf der Tutorien detailliert beschrieben.

8. Instrumente zur Erfassung kognitiver, motivationaler und emotionaler Lernvoraussetzungen: Die verwendeten Skalen zur Messung von Vorwissen, intrinsischer Motivation, Methodenangst und Bearbeitungszeiten werden erläutert.

9. Instrument zur Erfassung des anwendbaren Wissens: Es wird beschrieben, dass der Erfolg in einer regulären Methodenklausur als zentraler Indikator für das anwendbare Wissen dient.

10. Instrumente zur Erfassung subjektiven kognitiven Überlastung: Hier werden die eingesetzten Ratingskalen zur Erfassung der mentalen Belastung der Studierenden während der Lernphase vorgestellt.

11. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Gruppen und der Auswirkungen der Interventionen auf Wissenserwerb und Überlastung.

12. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, insbesondere im Hinblick auf die interne Validität und die Wirksamkeit der Zeitmanagement-Maßnahmen.

13. Konsequenzen für die Praxis: Abschließend werden praktische Empfehlungen gegeben und die Bedeutung der Förderung der Selbststeuerungskompetenz unterstrichen.

Schlüsselwörter

Zeitmanagement, Lösungsbeispiele, träges Wissen, methodische Handlungskompetenz, kognitive Überlastung, situierte Lernumgebung, Methodenausbildung, Sozialwissenschaften, problemorientiertes Lernen, Selbststeuerung, empirische Forschungsmethoden, Instruktionsdesign.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der universitären Methodenausbildung für Sozialwissenschaftler durch den Einsatz beispielbasierter Instruktionsansätze und die Untersuchung verschiedener Zeitmanagement-Strategien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Förderung anwendbaren Wissens, die Reduktion von kognitiver Überlastung sowie die Entwicklung von Kompetenzen zum selbstgesteuerten Lernen im Rahmen virtueller Tutorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu prüfen, ob durch experimentell variierte Zeitvorgaben die Auseinandersetzung mit Lerninhalten optimiert und somit der Wissenserwerb verbessert sowie die wahrgenommene kognitive Überlastung verringert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Implementations- und Evaluationsstudie, bei der verschiedene Experimentalgruppen (strikte Zeitvorgabe, Zeitvorschlag, keine Zeitvorgabe) mit einer Kontrollgruppe verglichen wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des beispielbasierten Lernens, die methodische Beschreibung der Interventionsstudie sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Zeitmanagement, Lösungsbeispiele, träges Wissen, kognitive Überlastung und Handlungskompetenz.

Warum konnte die Maßnahme zum Zeitmanagement den Lernerfolg nicht signifikant steigern?

Die Studie vermutet, dass die Studierenden eine „Kompetenzillusion“ entwickelten und durch die zeitliche Vorgabe unter Druck gerieten, was dazu führte, dass die Arbeit auf den Schluss verschoben wurde, anstatt den gesamten Zeitraum intensiv zu nutzen.

Welchen Einfluss hatte die Zeitstrukturierung auf die kognitive Überlastung?

Wider Erwarten war die kognitive Überlastung in den Gruppen mit Zeitvorgaben zunächst höher; jedoch zeigte sich, dass die Erfahrung mit den Vorgaben beim zweiten Lösungsbeispiel zu einer signifikanten Verringerung der Überlastung führte.

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Details

Title
Zeitmanagement beim Lernen mit Lösungsbeispielen - Eine kleine Forschungsarbeit
College
Saarland University  (Erziehungswissenschaft)
Course
Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens
Grade
1,3
Authors
Natalia Schlichter (Author), F. Terranova (Author)
Publication Year
2003
Pages
34
Catalog Number
V27266
ISBN (eBook)
9783638293600
ISBN (Book)
9783638771948
Language
German
Tags
Zeitmanagement Lernen Lösungsbeispielen Eine Forschungsarbeit Praxis Arbeitens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalia Schlichter (Author), F. Terranova (Author), 2003, Zeitmanagement beim Lernen mit Lösungsbeispielen - Eine kleine Forschungsarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27266
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