Eine kleine Forschungsarbeit, die als Vorbereitung auf das Anfertigen einer Magisterarbeit gedacht war. Abgesehen von der guten Note (1,3) fand ich das Schreiben dieser Arbeit sehr lehrreich und das Ergebnis gut gelungen. ...zumindest habe ich keine Bedenken mehr, dass ich die Abschlussarbeit nicht schaffe...;))
Inhalt
1. Die Kosten - Nutzen – Frage oder das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmethoden 3
2. Das Phänomen des trägen Wissens, seine Ursachen und eine mögliche Lösung 4
3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung 6
4. Probleme des Zeitmanagements 7
5. Lernvoraussetzungen und andere Einflussgrößen 8
6. Untersuchungsfragen 9
7. Methode 11
Stichprobe und Design
Experimentelle Variation
Versuchsablauf
Lernumgebung
8. Instrumente zur Erfassung kognitiver, motivationaler und emotionaler Lernvoraussetzungen 20
Methodisches Vorwissen
Motivationale Lernvoraussetzungen
Methodenbezogene Angst
Zeitlicher Aspekt der Beispielbearbeitung (durchschnittliche Dauer)
9. Instrument zur Erfassung des anwendbaren Wissens 21
Anwendbares Wissen
10. Instrumente zur Erfassung subjektiven kognitiven Überlastung 22
11. Ergebnisse 22
Vergleichbarkeit der Gruppen in Hinblick auf methodenspezifisches Vorwissen Vergleichbarkeit der drei Experimentalgruppen in Hinblick auf motivationale, emotionale und zeitliche Lernvoraussetzungen Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und den drei Experimentalgruppen sowie zwischen den drei Experimentalgruppen im anwendbaren Wissen Einfluss der Zeitlichen Vorstrukturierung auf die subjektive kognitive Überlastung
12. Diskussion 27
Sicherung der internen Validität Vergleichbarkeit der Experimentalgruppen in der Beziehungsvariable Zeit (durchschnittliche Dauer der Beispielbearbeitung) Lernen mit Lösungsbeispielen: Zeitmanagement und anwendbares Wissen Einfluss des Zeitmanagements auf die subjektive kognitive Überlastung
13. Konsequenzen für die Praxis 31
Literatur 33
Inhaltsverzeichnis
1. Die Kosten - Nutzen – Frage oder das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmethoden
2. Das Phänomen des trägen Wissens, seine Ursachen und eine mögliche Lösung
3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung
4. Probleme des Zeitmanagements
5. Lernvoraussetzungen und andere Einflussgrößen
6. Untersuchungsfragen
7. Methode
Stichprobe und Design
Experimentelle Variation
Versuchsablauf
Lernumgebung
8. Instrumente zur Erfassung kognitiver, motivationaler und emotionaler Lernvoraussetzungen
Methodisches Vorwissen
Motivationale Lernvoraussetzungen
Methodenbezogene Angst
Zeitlicher Aspekt der Beispielbearbeitung (durchschnittliche Dauer)
9. Instrument zur Erfassung des anwendbaren Wissens
Anwendbares Wissen
10. Instrumente zur Erfassung subjektiven kognitiven Überlastung
11. Ergebnisse
Vergleichbarkeit der Gruppen in Hinblick auf methodenspezifisches Vorwissen
Vergleichbarkeit der drei Experimentalgruppen in Hinblick auf motivationale, emotionale und zeitliche Lernvoraussetzungen
Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und den drei Experimentalgruppen sowie zwischen den drei Experimentalgruppen im anwendbaren Wissen
Einfluss der Zeitlichen Vorstrukturierung auf die subjektive kognitive Überlastung
12. Diskussion
Sicherung der internen Validität
Vergleichbarkeit der Experimentalgruppen in der Beziehungsvariable Zeit (durchschnittliche Dauer der Beispielbearbeitung)
Lernen mit Lösungsbeispielen: Zeitmanagement und anwendbares Wissen
Einfluss des Zeitmanagements auf die subjektive kognitive Überlastung
13. Konsequenzen für die Praxis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität eines beispielbasierten Instruktionsansatzes in der universitären Methodenausbildung von Sozialwissenschaftlern, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss verschiedener Zeitmanagement-Maßnahmen auf den Lernerfolg und die kognitive Belastung liegt.
- Überwindung des "trägen Wissens" durch problemorientiertes Lernen.
- Einsatz computerbasierter, unvollständiger Lösungsbeispiele zur Wissensvermittlung.
- Experimentelle Variation der zeitlichen Strukturierung der Lernphase.
- Messung der kognitiven Überlastung als Prozessvariable während des Lernprozesses.
- Evaluation des anwendbaren Wissens durch eine Abschlussklausur.
Auszug aus dem Buch
3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung
Ausgehend von dem „gravierenden Problem“ der Wissensanwendung im Rahmen der universitären Methodenausbildung für Sozialwissenschaftler wurde ein Instruktionsansatz entwickelt, der die Methodenlehre von dem ersten Platz der „Problemfach-Rating-Liste“ verhelfen sollte (vgl. Stark & Mandl, 2001, S. 4 ff.). Auf die besondere Problematik dieses Bereichs in der Ausbildung der angehenden Sozialwissenschaftler wurde bereits in vielen Studien hingewiesen (vgl. Gruber und Renkl, 1994; Renkl, Gruber, Mandl & Hinkofer, 1994; Gräsel & Mandl, 1999). Fehlendes Verständnis für methodenspezifische Konzepte, Zusammenhänge und Verfahren, ernüchternde Fehlkonzepte von wichtigen statistischen Begriffen, ungünstige Einstellungen der Lerner gegenüber der Methodenausbildung hinreichend von einer motivationalen Zurückhaltung und Desinteresse bis hin zur methodenbezogenen Angst sind die zentralen Merkmale der kritischen Situation, welche es mithilfe der Förderung von methodenbezogener Handlungskompetenz zu beheben gilt (vgl. auch Kriterien erfolgreicher Wissensanwendung im Bereich der Methodenausbildung, Stark & Mandl, 2001, S. 5). Der Instruktionsansatz bestand im Wesentlichen aus zwei ausgearbeiteten Lösungsbeispielen und zusätzlichen instruktionalen Maßnahmen. „Das übergeordnete didaktische Ziel bei der Konzeption der Lösungsbeispiele bestand darin, die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie und bei der Interpretation der resultierenden Befunde zu bewältigen sind, im Detail zu veranschaulichen.“ (vgl. Stark & Mandl, 2001, S. 8) Bei der Form der Lösungsbeispiele handelt es sich um eine Darstellung einer Modell-Lösung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Kosten - Nutzen – Frage oder das Ziel der Entwicklung von Unterrichtsmethoden: Das Kapitel erörtert die Notwendigkeit, Unterricht so zu gestalten, dass in einem kompakten Zeitraum ein maximaler Lernerfolg erzielt wird.
2. Das Phänomen des trägen Wissens, seine Ursachen und eine mögliche Lösung: Es wird das Problem analysiert, dass Studierende erworbenes Wissen in komplexen Anwendungssituationen nicht abrufen können, und als Lösung das situierte Lernen vorgeschlagen.
3. Ein beispielbasierter Instruktionsansatz und seine Implementation in der Methodenausbildung: Hier wird der Ansatz der Lösungsbeispiele vorgestellt, der darauf abzielt, durch Modelllösungen die methodische Handlungskompetenz zu fördern.
4. Probleme des Zeitmanagements: Dieses Kapitel identifiziert das Problem, dass Studierende den vorgegebenen Zeitraum für Lernaufgaben nicht effizient nutzen und häufig erst kurz vor Fristende aktiv werden.
5. Lernvoraussetzungen und andere Einflussgrößen: Es wird dargelegt, dass kognitive, motivationale und emotionale Faktoren den Lernprozess maßgeblich beeinflussen und somit als Lernvoraussetzungen betrachtet werden müssen.
6. Untersuchungsfragen: Das Kapitel formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Vergleichbarkeit der Gruppen und zur Effektivität der verschiedenen Zeitmanagement-Interventionen.
7. Methode: Hier werden das Untersuchungsdesign, die Stichprobe der Studierenden, die experimentelle Variation sowie der Ablauf der Tutorien detailliert beschrieben.
8. Instrumente zur Erfassung kognitiver, motivationaler und emotionaler Lernvoraussetzungen: Die verwendeten Skalen zur Messung von Vorwissen, intrinsischer Motivation, Methodenangst und Bearbeitungszeiten werden erläutert.
9. Instrument zur Erfassung des anwendbaren Wissens: Es wird beschrieben, dass der Erfolg in einer regulären Methodenklausur als zentraler Indikator für das anwendbare Wissen dient.
10. Instrumente zur Erfassung subjektiven kognitiven Überlastung: Hier werden die eingesetzten Ratingskalen zur Erfassung der mentalen Belastung der Studierenden während der Lernphase vorgestellt.
11. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Gruppen und der Auswirkungen der Interventionen auf Wissenserwerb und Überlastung.
12. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert, insbesondere im Hinblick auf die interne Validität und die Wirksamkeit der Zeitmanagement-Maßnahmen.
13. Konsequenzen für die Praxis: Abschließend werden praktische Empfehlungen gegeben und die Bedeutung der Förderung der Selbststeuerungskompetenz unterstrichen.
Schlüsselwörter
Zeitmanagement, Lösungsbeispiele, träges Wissen, methodische Handlungskompetenz, kognitive Überlastung, situierte Lernumgebung, Methodenausbildung, Sozialwissenschaften, problemorientiertes Lernen, Selbststeuerung, empirische Forschungsmethoden, Instruktionsdesign.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der universitären Methodenausbildung für Sozialwissenschaftler durch den Einsatz beispielbasierter Instruktionsansätze und die Untersuchung verschiedener Zeitmanagement-Strategien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert auf die Förderung anwendbaren Wissens, die Reduktion von kognitiver Überlastung sowie die Entwicklung von Kompetenzen zum selbstgesteuerten Lernen im Rahmen virtueller Tutorien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu prüfen, ob durch experimentell variierte Zeitvorgaben die Auseinandersetzung mit Lerninhalten optimiert und somit der Wissenserwerb verbessert sowie die wahrgenommene kognitive Überlastung verringert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine empirische Implementations- und Evaluationsstudie, bei der verschiedene Experimentalgruppen (strikte Zeitvorgabe, Zeitvorschlag, keine Zeitvorgabe) mit einer Kontrollgruppe verglichen wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des beispielbasierten Lernens, die methodische Beschreibung der Interventionsstudie sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Zeitmanagement, Lösungsbeispiele, träges Wissen, kognitive Überlastung und Handlungskompetenz.
Warum konnte die Maßnahme zum Zeitmanagement den Lernerfolg nicht signifikant steigern?
Die Studie vermutet, dass die Studierenden eine „Kompetenzillusion“ entwickelten und durch die zeitliche Vorgabe unter Druck gerieten, was dazu führte, dass die Arbeit auf den Schluss verschoben wurde, anstatt den gesamten Zeitraum intensiv zu nutzen.
Welchen Einfluss hatte die Zeitstrukturierung auf die kognitive Überlastung?
Wider Erwarten war die kognitive Überlastung in den Gruppen mit Zeitvorgaben zunächst höher; jedoch zeigte sich, dass die Erfahrung mit den Vorgaben beim zweiten Lösungsbeispiel zu einer signifikanten Verringerung der Überlastung führte.
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- Natalia Schlichter (Author), F. Terranova (Author), 2003, Zeitmanagement beim Lernen mit Lösungsbeispielen - Eine kleine Forschungsarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27266