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Zinsen verboten: Das islamische Bankensystem

Titel: Zinsen verboten: Das islamische Bankensystem

Hausarbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thorsten Klein (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bedingt durch den immer stärker werdenden globalen Wettbewerb innerhalb der Finanzbranche stehen Banken unter dem Druck nach neuen Möglichkeiten zu suchen, um ihre Marktposition halten bzw. ausbauen zu können.
Hier bieten islamische Finanzierungsformen mit ihren neuartigen, auf religiösen Aspekten beruhenden Anlageformen einen erheblichen Ansatz, welcher aufgrund des hohen Anteils muslimischer potentieller Kunden einen wertvollen Anreiz verspricht. Die Herausforderung besteht darin, Finanzprodukte anzubieten, die sich an das Zinsverbot (Riba) halten, dabei jedoch trotzdem Erträge erwirtschaften. Der Grundsatz besteht darin, sich an das islamische Gesetz zu halten, sowie mit der Scharia im Einklang zu stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Vorgehensweise

2. Grundlagen des islamischen Bankensystems

2.1 Der Islam

2.2 Quellen des Islam

2.2.1 Der Koran

2.2.2 Die Sunna

2.3 Scharia

2.4 Scharia-Boards

3. Islamic Banking

3.1 Riba-Verbot im Koran

3.2 Riba-Verbot in der Sunna

4. Gängige Instrumente des islamischen Bankensystems

4.1 Murabahah

4.2 Mudarabah

4.3 Musharakah

5. Marktpotential in Deutschland

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Prinzipien des islamischen Zinsverbots (Riba) sowie daraus resultierende alternative Finanzierungsformen und analysiert deren aktuellen Status und das Marktpotential in Deutschland.

  • Grundlagen des islamischen Glaubens und Rechtsquellen (Koran und Sunna)
  • Einfluss der Scharia auf das moderne Bankwesen
  • Analyse der Funktionsweise schariakonformer Instrumente (Murabahah, Mudarabah, Musharakah)
  • Bewertung des Marktpotentials für Islamic Banking in Deutschland

Auszug aus dem Buch

4.1 Murabahah

Die Murabahah wird oft mit dem deutschen Abzahlungskauf bzw. Ratenkauf verglichen.20

Die Bank erzielt ihren Gewinn mit dem Weiterverkauf und nicht aus der Überlassung von Kapital. Diese Art der Finanzierung wird nicht von allen Gelehrten der Scharia als mit dieser konform angesehen, da es einem Darlehen ähnelt und somit als unzulässige Umgehung des Zinsverbotes angesehen wird.21

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des globalen Wettbewerbs für Banken ein und erläutert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Grundlagen des islamischen Bankensystems: Hier werden die religiösen Ursprünge des Islam, seine zentralen Quellen und die Rolle der Scharia als Basis für das Finanzwesen dargelegt.

3. Islamic Banking: Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition des Riba-Verbots (Zinsverbot) und dessen Verankerung im Koran sowie in der Sunna.

4. Gängige Instrumente des islamischen Bankensystems: Hier werden die praktischen Finanzierungsinstrumente Murabahah, Mudarabah und Musharakah detailliert erläutert.

5. Marktpotential in Deutschland: Dieses Kapitel untersucht die demografischen Voraussetzungen und die aktuelle Marktsituation für islamische Finanzprodukte in Deutschland.

6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Bedeutung des islamischen Bankensystems und gibt einen Ausblick auf dessen zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Islamic Banking, Zinsverbot, Riba, Scharia, Finanzinstrumente, Murabahah, Mudarabah, Musharakah, Marktpotential, Deutschland, Islamische Wirtschaft, Finanzbranche, Investment, Scharia-Boards, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Finanzinstrumenten des islamischen Bankensystems unter besonderer Berücksichtigung des Zinsverbots.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das islamische Recht (Scharia), die Interpretation der Quellen Koran und Sunna, sowie die Struktur moderner, islamkonformer Finanzprodukte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Prinzipien des Zinsverbots (Riba) und die daraus abgeleiteten alternativen Finanzierungsformen darzustellen und die Marktsituation in Deutschland kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um die Konzepte des Islamic Banking zu systematisieren und auf deren Übertragbarkeit in den deutschen Kontext zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der religiösen Grundlagen, die detaillierte Ausarbeitung des Riba-Verbots und die Analyse spezifischer Instrumente wie Murabahah, Mudarabah und Musharakah.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Islamic Banking, Zinsverbot, Riba, Scharia, Finanzinstrumente und Marktpotential.

Welche Rolle spielen Scharia-Boards bei islamischen Banken?

Scharia-Boards fungieren als eine Art religiöser Aufsichtsrat, der die Konformität der angebotenen Finanzprodukte mit den islamischen Gesetzen überwacht und zertifiziert.

Wie unterscheidet sich Mudarabah von einer konventionellen Finanzierung?

Bei Mudarabah stellt die Bank das Kapital und trägt bei einem Misserfolg des Projekts das volle Ausfallrisiko, während der Unternehmer seine Arbeitsleistung und Expertise einbringt – ein Modell, das auf Gewinn- und Verlustbeteiligung basiert statt auf Zinserträgen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zinsen verboten: Das islamische Bankensystem
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln
Note
1,7
Autor
Thorsten Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V272694
ISBN (eBook)
9783656648420
ISBN (Buch)
9783656648413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zinsen bankensystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Klein (Autor:in), 2013, Zinsen verboten: Das islamische Bankensystem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272694
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Leseprobe aus  16  Seiten
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