Ist das alles nur geklaut? Starimage und Imitation zwischen Madonna und Lady Gaga


Seminararbeit, 2014

21 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Irrealität in der Fernsehwelt

2. Konzept des Imagebuildings

3. Starimage bei Madonna
3.1. Das Chamäleon Madonna - Nichts als eine Maske
3.2 Blasphemie! Parodie und Provokation
3.3 Mischwesen Madonna: Heilige Hure und männliche Frau

4. Starimage bei Lady Gaga
4.1 Can't Read My Pokerface
4.2 Gagas Triangel: Performance, Kunst und Schock
4.3. Sex - Der Motor des Ganzen?

5. Lady Gaga und Madonna: Zwischen Originalität und Kopie

1. Irrealität in der Fernsehwelt

Ein einziges Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, viele Bilder zusammen sprechen demnach ganze Bände. Weder die Bilder noch die Worte besitzen jedoch einen Anspruch darauf, dabei die Wahrheit zu erzählen. Dieser Grundsatz ist scheinbar zum Paradigma der modernen Medienwelt geworden, vor allem zu dem des Fernsehens: Casting-Shows, Reality-Shows und ähnlich populäre Formate versprechen, die wahre Welt zu zeigen; dennoch sind sie bis ins Detail konstruiert, geplant und geskriptet. Realität im Fernsehen ist folglich ein Trugschluss. Als Teil der TV-Welt zählt ebenso das Phänomen Musikvideos zu jener Konstruktrealität, in der nicht nur Bilder gezeigt, sondern auch Charaktere geschaffen und Images aufgebaut werden. Schnell geschieht dabei, dass der Rezipient den Charakter mit der Privatperson dahinter verwechselt und glaubt, ein tatsächliches Abbild der Realität zu sehen1.

Die Künstlerin Madonna Louise Ciccone - im Musikbusiness schlicht bekannt als Madonna - war eine der ersten, die dieses Potenzial von Musikvideos und MTV erkannte und nutzte. Durch ihre konstante, jedoch abwechslungsreiche Selbstpräsentation zog sie die Aufmerksamkeit der Medienwelt auf sich, erlangte weltweiten Ruhm und sitzt bis heute unumstößlich auf ihrem Thron des Pop2. Doch wo ein Konzept erfolgreich ist, zieht es Nachahmer an. In dieser Arbeit soll daher ein Vergleich zwischen den Popmusikerinnen Madonna und Lady Gaga gezogen werden. Anhand von Abweichungen und Ähnlichkeiten in Auftreten, Konzept und Inszenierung soll dabei herausgefunden werden, ob Lady Gaga zu jenen Nacheiferern gezählt werden kann. Für ein tieferes Verständnis werden dafür zuerst die Prinzipien des Imagebuildings erläutert und auf das Schaffen sowie die Performance Madonnas eingegangen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird dann untersucht, inwieweit die Konzepte Madonnas und Lady Gagas sowie deren Realisierung Parallelen aufweisen. Im Zentrum der Untersuchungen stehen dabei vor allem die Musikvideos der beiden Künstlerinnen, da diese den „ Dreh- und Angelpunkt zur Herstellung und Umwandlung 3 “ ihrer Starimages darstellen.

2. Konzept des Imagebuildings

Durch die stetig zunehmende kulturelle Bedeutung des Mediums Musikvideo wird auch dem Interpreten als Darsteller eine neue Rolle zugedacht. Um ihn wird ein konstruiertes Bild gesponnen, das ihn als Künstler und Individuum repräsentiert. Diese Repräsentation spiegelt nicht zwangsläufig den wahren Charakter des Künstlers wider; vielmehr setzt das Bild die Person mit ihrem Produkt gleich und schafft dadurch seine fundamentalste Vermarktungsstrategie: den Star als Image bzw. das Starimage.

Das Starimage ist nach Dyer und Lowry die gewisse mediale Vorstellung einer realen Person als „ ein Komplex von Zeichen sowie mit den Zeichentr ä gern verbundenen denotativen und konnotativen Bedeutungen 4 ". Nicht die konkrete Person, sondern die mit ihr verbundenen Texte und Zeichen sowie deren Bedeutung sind hier Gegenstand der Analyse. Das Zeichengeflecht setzt sich aus dem außerfiktionalen und dem innerfiktionalem Image zusammen. Das innerfiktionale Image speist sich aus von der Starperson selbst geschaffenen Texten, wie beispielsweise den Rollen, die diese verkörpert. Ausschlaggebend sind hier unter anderem das Genre, in dem der Star tätig ist, die Figuren und Rollen, die er einnimmt, aber auch körperliche Merkmale, Stil und Erscheinung. Das außerfiktionale Image entsteht durch fremdgeschaffene Texte über den Star, wie Dokumentationen oder Presseberichte. In Kombination ergeben die beiden Teilbereiche das multimediale Image des Stars, welches im kulturellen Wissen der Rezipientenschaft in Kongruenz zur tatsächlichen, verkörpernden Person existiert. Um authentisch zu wirken, müssen die zwei Elemente in Einklang zueinander stehen5.

In Hinblick auf dieses Konzept soll in folgendem Teil untersucht werden, inwieweit der Begriff des Starimages auf die Künstlerin Madonna zutrifft.

3. Starimage bei Madonna

3.1 Das Chamäleon Madonna - Nichts als eine Maske

Der frühe Jungstar Madonna war in seiner Attitüde eher mädchenhaft, plump und flirtend. Ihr damaliger Look zeichnete sich aus durch einen frechen, freizügigen und punkig angehauchten Street-Style: schwarze Spitze, löchrige Strumpfhosen, bauchfreie Oberteile6. Spätestens mit dem Musikvideo zu ihrem Song Material Girl 1985 wandelte sich dieser Ruf. Madonna trat darin auf in einem pinkfarbenen Kleid und passenden Handschuhen, schwer behängt mit Colliers und umringt von einer Schar tanzender Männer in Smokings. Die Performance ist ein eindeutiges visuelles Zitat der Darbietung Marilyn Monroes Diamonds Are A Girl's Best Friend aus dem Film Gentlemen Prefer

Blondes:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

MONROE: DIAMONDS ARE A GIRL'S BEST FRIEND (1952)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

MADONNA: MATERIAL GIRL (1984) Abb.1

Das Setting, die Choreographie, die Kostüme und das gesamte mise-en-sc è ne der beiden Clips sind nahezu identisch. Doch obwohl Madonna verschiedene äußerliche Attribute kopiert, eifert sie dem verstorbenem Weltstar nicht nach. Vielmehr greift sie die Charakteristika parodistisch auf und überzeichnet sie, formt also eine ironische Pastiche7. Dies lässt sich unter anderem daran festmachen, dass die Tanzeinlage lediglich eine Performance in der eigentlichen Performance darstellst, also ein mise-en-abyme. Das Video zu Material Girl steht damit, exemplarisch für Madonnas Gesamtwerk, im Zeichen der Selbstreflexivität und Intertextualität8.

Das Monroe-Moment zieht sich fortan kontinuierlich durch die Werke Madonnas, bleibt jedoch nicht ihr einziger Referenzgegenstand. Zahlreiche weitere Weiblichkeitsfiguren dienen als wechselnde Rollenvorbilder, in die Madonna für ihre Auftritte schlüpft, beispielsweise Maria Magdalena, Lilith, die Erynnien oder die Medusa9. Durch diese „ sukzessive Abfolge verschiedener ä u ß erer Erscheinungsformen der gleichen Person 10 “ definiert sich der Star Madonna und kann somit als eine bloße verkörperte Figur respektive als „ Maske 11 “ gesehen werden. Auch das Musikvideo Beautiful Stranger als Soundtrack zu dem Film Austin Powers: The Spy Who Shagged Me repräsentiert dieses Maskeradenspiel exemplarisch: Madonna wird hier als eine „Meisterin der Verkleidung“ vorgestellt. Die Aussage wird mit verschiedenen Aufnahmen vergangener Musikvideoauftritte untermauert12.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

MADONNA: BEAUTIFUL STRANGER (1999) Abb.2

Anders als Monroe, die ein Opfer ihres Images war, lässt sich Madonna trotz ihrer Flexibilität nicht von ihren Imagewechseln vereinnahmen, sondern hält die private Distanz zwischen Person und Rolle aufrecht: „ Madonna is „ in control of her image, not trapped by it “ , the proof is her ironic and chameleon-like approach to the construction of her identity, her ability to „ slip in and out of character at will “ , to defy definition, to keep them guessing 13 “ .

Zusammenfassend kann das Phänomen Madonna als extremes und komplexes Produkt der Postmodernität angesehen werden, da sie sich variierende Zeichen von mystischen, religiösen, früheren und zeitgenössischen Figuren und Persönlichkeiten aneignet. Diese Wandelbarkeit definiert ihr Starimage: „ Changing her image is her image 14 beschreibt Mark Watts das Besondere der Künstlerin treffend. Madonna Ciccone als konkretes Individuum verschwindet dabei hinter ihren Medienprodukten, ihrem variierendem Aussehen sowie den medialen Zeichen und ihren Kontexten15. Hierdurch wird sie zum polysemen Zeichen, das oftmals keine präzise Lesart zulässt. Die Referenzialität und das Spiel mit den Identitäten bilden die Basis für das System Madonna und sind vermutlich der ausschlaggebende Faktor für den nie abreißenden Erfolg, da sie dadurch stets aktuell und frisch erscheint.

3.2 Blasphemie! Parodie und Provokation

Auch wenn Madonna vorrangig für ihre Wandelbarkeit bekannt ist, so geht diese doch Hand in Hand mit einem weiteren Merkmal ihrer Starpersona: der Provokation. Die Künstlerin ist schon an zahlreichen Stellen angeeckt und sorgte für etliche Skandale. Die Skandale unterschieden sich jedoch von anderen prominenten Unruhen um Höschenblitzer und Entzugskuren darin, dass sie nicht unbeabsichtigt waren, denn der inszenierte Star verursacht ebenso inszenierte Eklats. Wie auch bei ihren Imagewechseln waren dabei vorrangig ihre provokanten Bühnenshows und ambivalenten Musikvideos Mittel und Mittelpunkt des Aufsehens.

Der Auslöser für die öffentliche Kritik an der selbst katholischen Madonna war - paradoxerweise - meist religiöser Natur. Denn in vielen Videos, Titeln und Lyrics der Künstlerin finden sich immer wieder ambivalente religiöse Kontexte. Ein besonders kontrovers diskutierter Clip war unter anderem Like A Prayer aus dem Jahr 1989. Madonna tritt darin als Maria Magdalena auf, vollzieht in einer Kirche den angedeuteten Geschlechtsakt mit einem dunkelhäutigen Jesus, fügt sich durch einen Dolch Stigmata an ihren Händen zu und tanzt vor brennenden Kreuzen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

MADONNA: LIKE A PRAYER (1989) Abb.3

Die katholische Kirche empfand dies als stark anstößig und gefährlich nah an der Grenze zur Blasphemie. Auch MTV und Madonnas Tour-Sponsor Red Bull distanzierten sich wegen der erotischen Szenen umgehend von den Inhalten des Clips. Das Video war dennoch kein versehentlicher Fehltritt Madonnas; vielmehr diente es als Medium für eine Botschaft, und zwar der Kritik am konservativen Christentum. Die Sängerin, die sich selbst gerne mit Kruzifixen schmückt, spielt mit ihrem Hintergrund als Gläubige, um die Öffentlichkeit zu verwirren und zu provozieren. Oft persifliert sie dazu die Inhalte und gestaltet den Umgang mit christlichen Symbolen ambivalent16. Denn die Imagewechsel und Skandale Madonnas dienen meist einem tieferen Zweck und helfen ihr, Konflikte in der Gesellschaft aufzuzeigen. Die Kritik beschränkt sich dabei nicht auf die Kirche, sondern richtet sich gegen jegliche herkömmlichen Gegensätze und Hierarchien: „ Madonna fordert ohne Zweifel konventionelle Images heraus [...] Sie flirtet mit der Avantgarde, greift Elemente der Lesbenkultur auf, des Antirassismus, kritisiert den Katholizismus 17 “ . Ihre Figuren zeichnen sich vor allem durch die Vereinigung des Konträren und scheinbar Unvereinbaren aus: „ Madonna verk ö rpert Hybride. Sie bringt Unterschiede nicht zur Deckung, sie erm ö glicht ihr Aufeinandertreffen. Bedeutungen sind demnach nur noch relativ 18 “ . In ihrer Starpersönlichkeit vereinen sich daher unter anderem Elemente der schwarzen Kultur mit der der weißen oder Elemente der Homosexuellen-Subkultur mit heterosexuellen Attributen. Die Hybridisierung dient dem Zweck, sich gesellschaftlichen Normen, Tabus und Grenzen zu widersetzen, wie die der Religion, der Rasse oder der Sexualität. Die Formulierung und Verdeutlichung ihrer Kritik gelingt durch die Mischung aus Identitätswechseln, Pastiche, Parodie und Ironie, mit der sie gängige Rollenverständnisse übernimmt und ironisiert.

3.3 Mischwesen Madonna: heilige Hure und männliche Frau

Von punkig über goth bis damenhaft - obwohl Madonna im Laufe ihrer Karriere in viele Images geschlüpft ist, hatten dennoch sämtliche Stile als gemeinsamen Faktor die Freizügigkeit. In Videos und auf der Bühne arrangiert die Künstlerin ihre Performance stark provokant und stellt ihr Geschlecht und ihre Sexualität bewusst in den Mittelpunkt ihres Wirkens19. Die erotische Erscheinung sorgte insbesondere unter FeministInnen für geteilte Lager. Unterstützt sie den Kampf gegen das Patriarchat oder ist sie eine Hürde für die weibliche Emanzipation? Diese Unentschlossenheit verweist erneut auf die polysemen und oft widersprüchlichen Lesarten des maskenartigen Zeichengeflechts Madonna.

Ausgehend von den bisher gewonnenen Erkenntnissen über Madonna, lässt sich daher auch hinter ihrer Freizügigkeit ein tieferer Sinn vermuten. Wie auch durch die verschiedenen Frauenimages und weiblichen Stereotypen, nutzt sie diese auch in Bezug auf die weibliche und ebenso die männliche Sexualität als ironische, transgressive Gesellschaftskritik20.

[...]


1 Vgl. Butler, Jeremy: Television: Critical Methods and Applications. Routledge, 2011, S.

2 Vgl. Bracket, David: Madonna and the Performance of Identity. In: The Pop, Rock and Soul Reader. Histories and Debates. Oxford, 2005, S. 401.

3 Curry, Ramona: o.T., o.O. 1993, S.222f, zit. nach: Bullerjahn, Claudia: Populäres und Artifizielles in den Musikvideos von Madonna. In: Bullerjahn, Claudia/ Erwe, Hans J. [Hrsg.]: Das Populäre in der Musik des 20. Jahrhunderts. Wesenszüge und Erscheinungsformen. 2001, S.203.

4 Lowry, Stephen: o.T., o.O. 1997b, S.15, zit. nach: Decker, Jan-Oliver: Madonna: Where's That Girl? Starimage und Erotik im medialen Raum. 2005, S.91.

5 Vgl. Decker, Jan-Oliver: Madonna: Wheres That Girl? 2005, S.91f.

6 Vgl. Paglia, Camille: Venus of the Radio Waves, In: Paglia, Camille: Sex, art and American Culture. London, 1993, S.405

7 Vgl. ebd., S.404

8 Vgl. Bullerjahn, Claudia: Populäres und Artifizielles in den Musikvideos von Madonna. In: Bullerjahn, Claudia/ Erwe, Hans-Joachim [Hrsg.]: Das Populäre in der Musik des 20. Jahrhunderts. Wesenszüge und Erscheinungsformen. 2001, S.223. Ort

9 Vgl. Schuhen, Gregor: Das Madonna-System. Oder: Eine Heilsgeschichte der Weiblichkeit. In: Ritzer, Ivo/ Stiglegger, Markus [Hrsg.]: Global Bodies. Mediale Repräsentationen des Körpers. Berlin 2012, S.216.

10 Decker, Jan-Oliver, S. 22.

11 Vgl. Bullerjahn, Claudia, S.233.

12 Vgl. Decker, Jan-Oliver, S.21.

13 Bordo, Susan: Material Girl. In: Goldstein, Laurence [Hrsg.]: The Female Body. Figures, Styles, Speculations. 1991, S.126.

14 Watts, Mark: Electrifying Fragments: Madonna and Postmodern Performance. In: Metz/ Benson: The Madonna Companion. 199, S.290f.

15 Vgl. Decker, Jan-Oliver, S.52.

16 Vgl. Bullerjahn, Caudia, S. 227.

17 Kaplan, E. Ann: Madonna Fans und Look Alikes, In: Baldauf, Anette/ Weingartner, Katharina [Hrsg.]: Lips Tits Hits Power? Popkultur und Feminismus. S.290.

18 Venohr, Dagmar: mode macht madonna. In: Gether, Kerstin/ Gether, Sandra [Hrsg.]: Madonna und wir. Geständnisse. Frankfurt a. M. 2008, S.214.

19 Vgl. Bullerjahn, Claudia, S.257.

20 Vgl. ebd., S.204.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Ist das alles nur geklaut? Starimage und Imitation zwischen Madonna und Lady Gaga
Hochschule
Universität Regensburg  (Institut für Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Geschichte und Ästhetik des Musikvideos
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V272697
ISBN (eBook)
9783656648918
ISBN (Buch)
9783656693727
Dateigröße
17215 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Starimage, Imitation, Lady Gaga, Madonna, Musikvideo, Nachahmung
Arbeit zitieren
Pauline Meinke (Autor), 2014, Ist das alles nur geklaut? Starimage und Imitation zwischen Madonna und Lady Gaga, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272697

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