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Die Grundannahmen der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg als Pflegekonzept

Reflektion der praktischen Umsetzung anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis

Titel: Die Grundannahmen der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg als Pflegekonzept

Hausarbeit , 2013 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Annina Grimm (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Worte sind Fenster oder sie sind Mauern. Sie verurteilen uns oder sprechen uns frei.“ (Rosenberg 2012)

Um bildlich gesprochen nicht nur Mauern um uns und andere im Umgang und der Kommunikation miteinander zu errichten, sondern unsere Kommunikationsfenster für ein respektvolles und empathisches Mit-einander weit zu öffnen, ist es von großer Bedeutung, wie wir miteinander kommunizieren. Durch unachtsames Kommunizieren können wir Mauern um uns und Andere errichten. Dies lässt sich jedoch vermeiden, wenn wir auf eine respektvolle und einfühlsame Kommunikation miteinander achten.
Watzlawicks bekannte Aussage "Man kann sich nicht nicht verhalten. (…) Wenn man (…) akzeptiert, daß alles Verhalten Kommunikation ist, so folgt daraus, daß man (…) nicht nicht kommunizieren kann.“ (Watzlawick, Beavin, Jackson 2000, 51) macht deutlich, dass wir ständig im zwischen-menschlichen Kontakt stehen.
Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) von Rosenberg ist somit auch mehr als nur ein Kommunikationsprozess, mehr als eine „Sprache der Einfühlsamkeit“ (Rosenberg 2012, 23), sondern eher „eine Art des Umgangs miteinander“ (Rosenberg 2012, 1), eine Lebenseinstellung.
Ziel der im Rahmen eines Leistungsnachweises für Modul 2 geschriebenen Arbeit ist es, dem Leser das von Rosenberg entwickelte Kommunikationskonzept näher zu bringen und anhand der theoretischen Konzeptinhalte die praktische Anwendbarkeit in einer Konfliktsituation zu verdeutlichen.
Der erste Teil der Hausarbeit erläutert einige für das Konzept bedeutsame Begriffe. Es folgen Beschreibung und Entstehungserläuterung des
Konzeptes. Im Anschluss wird ein Dialog zwischen der stellvertretenden Stationsleitung und einer Mitarbeiterin einer psychiatrischen Akutstation dargestellt. Dieser wird anschließend im Sinne der GfK reflektiert um die praktische Anwendung des Konzeptes zu verdeutlichen. Die Arbeit schließt mit einer bewertenden Zusammenfassung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

3. Begriffsdefinition

4. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation

4.1. Entstehung des Konzeptes der GfK

4.2. Grundannahmen der GfK

4.3. Ziele der GfK

4.4. Die vier Komponenten der GfK

4.5. Fördernde und hemmende Faktoren der Kommunikation

5. Fallbeispiele aus der Praxis

5.1. Fallbeispiel

5.2. Anwendung GfK auf das Fallbeispiel

5.3. Vergleich der Fallbeispiele

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das Kommunikationskonzept der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg vorzustellen und dessen praktische Anwendbarkeit zur Konfliktlösung in einem pflegerischen Arbeitsumfeld anhand von Fallbeispielen zu verdeutlichen und zu reflektieren.

  • Grundlagen und Entstehung der Gewaltfreien Kommunikation
  • Die vier Komponenten der GfK (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte)
  • Differenzierung zwischen fördernden und hemmenden Kommunikationsfaktoren
  • Analyse und Reflexion einer pflegerischen Konfliktsituation
  • Vergleich zwischen konventioneller Kommunikation und der Anwendung der GfK

Auszug aus dem Buch

4.4. Die vier Komponenten der GfK

Nach Myers (2006) gibt es ein auslösendes Ereignis, das den Wunsch in einer Person weckt sich mitzuteilen, darüber zu sprechen.

Um mit sich selbst und anderen Menschen eine gute und wertschätzende Verbindung aufzubauen, orientiert man sich, ähnlich wie an einer Checkliste, an den 4 folgenden Schritten der GfK:

1. Beobachtungen:

Was sehe/höre ich? Was kann ich konkret beobachten?

Eine wert-, urteils- und gefühlfreie, objektive Beobachtung und Mitteilung der Situation, eine Beschreibung des Gesagten/Getanen des Gegenübers, die frei von Interpretationen ist.

Wie, wenn man das Geschehene mit einer Videokamera aufgenommen hätte und anschließend als Außenstehender beschreibt, was man hört und sieht.

Beispiel:

„Du bist egoistisch!“ Bei dieser Aussage ist die objektive Wahrnehmung mit einer subjektiven Bewertung vermischt.

„Du hast mir nichts zu Trinken mitgebracht.“ Hier wird das Beobachtete rein objektiv beschrieben ohne eine Bewertung einfließen zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz einer respektvollen und einfühlsamen Kommunikation ein und definiert das Ziel der Arbeit, das Konzept von Rosenberg in einer Konfliktsituation praktisch anzuwenden.

2. Methode: In diesem Kapitel werden die verwendeten Grundlagenwerke sowie die Methode der Literaturanalyse zur Bearbeitung der Hausarbeit erläutert.

3. Begriffsdefinition: Hier werden zentrale Begriffe wie Gewalt, Gewaltlosigkeit, Aggression, Empathie, Wertschätzung und Kommunikation definiert, um ein einheitliches Verständnis für den weiteren Verlauf zu schaffen.

4. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation: Dieses Kapitel liefert eine umfassende Darstellung der GfK, beginnend bei ihrer Entstehung über die Grundannahmen und Ziele bis hin zu den vier Komponenten und den Faktoren, die Kommunikation fördern oder hemmen.

5. Fallbeispiele aus der Praxis: In diesem Abschnitt wird ein konkreter Konfliktdialog zwischen einer Mitarbeiterin und ihrer Vorgesetzten dargestellt, der zunächst als konventionelles Gespräch und anschließend unter Anwendung der GfK-Prinzipien reflektiert und verglichen wird.

6. Fazit: Das abschließende Kapitel resümiert die Anwendbarkeit der GfK als innere Haltung und unterstreicht die Notwendigkeit von praktischer Übung, um in verschiedensten Lebensbereichen einfühlsame Lösungen zu erzielen.

Schlüsselwörter

Gewaltfreie Kommunikation, Rosenberg, Empathie, Konfliktlösung, Bedürfnisse, Gefühle, Beobachtung, Bitte, Kommunikation, Pflegemanagement, Fallbeispiel, Wertschätzung, Giraffensprache, Wolfssprache, Selbsteinfühlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg als Methode, um in pflegerischen Arbeitskontexten Konflikte konstruktiv zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Fundierung des GfK-Konzepts, die vier methodischen Schritte zur Kommunikation sowie deren praktische Anwendung und Reflexion in einer Akutstation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Lesern das GfK-Konzept näherzubringen und zu verdeutlichen, wie durch die Anwendung dieser Technik statt destruktiver Konflikte ein empathisches und zielorientiertes Miteinander erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzte die Methode der Literaturanalyse auf Basis primärer und sekundärer Quellen sowie eine praxisnahe Reflexion anhand eines selbst erstellten Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Erläuterung der GfK-Elemente und einen praktischen Teil, in dem ein Konfliktgespräch zwischen zwei Mitarbeitenden analysiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gewaltfreie Kommunikation, Empathie, Bedürfnisse, Gefühle und konstruktive Konfliktlösung geprägt.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen den Kommunikationsstilen?

Sie verwendet die Metaphern der "Wolfssprache" für hemmende, wertende Kommunikation und der "Giraffensprache" für fördernde, bedürfnisorientierte Kommunikation.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Anwendbarkeit?

Sie stellt fest, dass GfK zwar theoretisch verständlich, aber in der Praxis eine lebenslange Übung und innere Haltung erfordert, um erfolgreich angewendet werden zu können.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grundannahmen der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg als Pflegekonzept
Untertitel
Reflektion der praktischen Umsetzung anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Fachbereich 4 - Soziale Arbeit und Gesundheit)
Veranstaltung
Interaktion
Note
1,3
Autor
Annina Grimm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V272939
ISBN (eBook)
9783656652823
ISBN (Buch)
9783656652793
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewaltfreie Kommunikation Marshall Rosenberg Interaktion Kommunikation Gewalt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annina Grimm (Autor:in), 2013, Die Grundannahmen der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg als Pflegekonzept, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272939
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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