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Aspekte und Konzepte von Gruppenarbeit

Title: Aspekte und Konzepte von Gruppenarbeit

Term Paper , 2002 , 16 Pages , Grade: 14-15 Punkte

Autor:in: Marco Kunze (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Die Gruppenarbeit gilt in der heutigen Arbeitswelt, die von einem immer größer werdenden Erfolgsdruck geprägt ist, als das innovative Modell der Arbeitsgestaltung. Die Gruppe, als psychologisch und soziologisch komplexe, aber zerbrechliche Gemeinschaft, soll dabei ihr Fundament bilden. Thema dieser Arbeit ist es, die grundsätzlichen Aspekte der Gruppe und der Gruppenarbeit darzulegen. Vorgestellt und beschrieben wird die teilautonome Arbeitsgruppe, die in vielen Unternehmen seit den 90er Jahren gebildet wurde und als Arbeitseigenschaftsform weitere Verbreitung finden wird. Aufgrund der Komplexität des vorgegebenen Themas können die wichtigsten Punkte nur sehr oberflächlich gezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Teil Die Gruppe

1.1 Was ist eine Gruppe ? – Versuch einer einfachen Definition

1.2 Die Gruppe im Detail:

1.2.1 Die Wissenschaft der Gruppenforschung

1.2.2 Was macht die Gruppe zur Gruppe ?

1.2.3 Leistung der Gruppe

1.2.4 Probleme innerhalb der Gruppe

1.2.5 Wie bildet sich die Gruppe

2. Teil: Gruppenarbeit

2.1 Geschichte der Gruppenarbeit:

2.1.1 Historische Ansätze

2.1.2 Moderne Ansätze

2.2 Heutige Konzepte der Gruppenarbeit

2.3. Merkmale der teilautonomen Gruppenarbeit

Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, die grundlegenden psychologischen und soziologischen Aspekte der Gruppe sowie die Entwicklung und Ausgestaltung von Gruppenarbeitsmodellen in modernen Unternehmen darzulegen. Dabei steht insbesondere die teilautonome Arbeitsgruppe im Fokus, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie Gruppen durch Zusammenarbeit, Eigenorganisation und Verantwortungsübernahme Effizienz steigern und gleichzeitig ein humaneres Arbeitsumfeld schaffen können.

  • Psychologische und soziologische Grundlagen der Gruppendynamik
  • Die Phasen der Gruppenbildung nach Tuckman
  • Historische Entwicklung von der Taylorisierung bis hin zu modernen Konzepten
  • Merkmale und Vorteile der teilautonomen Gruppenarbeit
  • Herausforderungen wie Machtkonflikte, soziale Ausgrenzung und Anonymisierung

Auszug aus dem Buch

1.2.2. Was macht die Gruppe zur Gruppe?

Nach den Erkenntnissen der Gruppendynamik besitzen Gruppen ganz spezifische Eigenschaften, die sie als Gruppen definieren. Wichtigstes Merkmal ist das gemeinsame Ziel, aufgrund dessen sich die Gruppe überhaupt erst bildet. Durch gemeinsames, von der Gruppe geplantes, bewusstes, auf dieses Ziel ausgerichtetes Handeln wird der Gruppenwillen gestärkt. Dadurch entsteht das sogenannte „Wir-Erlebnis“. Im Laufe der Zeit entsteht daraus ein Gefühl der Zusammengehörigkeit innerhalb der Gruppe. Es entsteht eine eigene Gruppenidentität, das sog. „Wir-Gefühl“. Durch häufige Treffen der Gruppe findet mehr Kommunikation und Interaktion zwischen ihren Mitgliedern, als zu Personen außerhalb der Gruppe statt. Dadurch entstehen auch starke emotionale Bindungen der Gruppenmitglieder untereinander, die sich z.B. in gegenseitiger Hilfsbereitschaft ausdrückt, da nach dem Gruppenprinzip der stärkere immer dem schwächeren hilft. Daher gilt in einer Gruppe der Leitsatz, dass die Gruppe immer nur so stark ist, wie ihr schwächstes Mitglied.

Dabei ist aber jedes einzelne Mitglied der Gruppe genauso wichtig, wie die Gruppe selbst. Jeder einzelne greift durch sein Handeln, seine Erfahrung und seine Gedanken in die Entwicklung der Gruppe ein. Im Gegenzug dazu wird aber genauso jeder einzelne durch die Dynamik und die Prozesse innerhalb der Gruppe in Eigenschaften und Handeln beeinflusst. Obwohl eigentlich alle Mitglieder gleichgestellt sind, gibt es doch hierarchische Strukturen innerhalb der Gruppe. Jeder einzelne bekommt seine eigene soziale und funktionale Rolle innerhalb der Gruppe, muss aber auch lernen, sich dem Willen der Gruppe unterzuordnen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Erfolgsdruck in der modernen Arbeitswelt und definiert die Gruppenarbeit als ein Modell zur Steigerung der Arbeitseffizienz und Arbeitsqualität.

1. Teil Die Gruppe: Dieser Abschnitt analysiert die theoretischen Grundlagen der Gruppenforschung, erläutert Definitionsmerkmale und beschreibt die Prozesse der Gruppenbildung sowie auftretende Probleme.

2. Teil: Gruppenarbeit: Dieses Kapitel vergleicht historische Arbeitsmodelle wie den Taylorismus mit modernen, teilautonomen Konzepten und arbeitet deren spezifische Merkmale heraus.

Fazit:: Das Fazit bewertet die Gruppenarbeit als innovatives und humanes Konzept, das trotz Herausforderungen eine Antwort auf die zunehmende Komplexität der Arbeitswelt bietet.

Schlüsselwörter

Gruppenarbeit, Gruppendynamik, teilautonome Arbeitsgruppe, Wir-Gefühl, Taylorismus, Lean Management, Qualität, Kommunikation, Gruppenbildung, soziale Rolle, Arbeitseffizienz, Eigenorganisation, Selbstbestimmung, Arbeitspsychologie, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen der Gruppenarbeit im Kontext der modernen Arbeitswelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die gruppendynamischen Prozesse, die historische Entwicklung von Taylorismus hin zur teilautonomen Gruppenarbeit sowie die spezifischen Merkmale moderner Gruppenarbeitsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Aspekte zu beleuchten, die eine Gruppe als funktionale und effiziente Einheit definieren, und zu zeigen, wie teilautonome Arbeit die Arbeitsbedingungen verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um Begriffe der Gruppenforschung und betriebswirtschaftliche Konzepte der Arbeitsgestaltung gegenüberzustellen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die psychologischen Grundlagen der Gruppe (Gruppenbildung, Rollen, Probleme) und die praktische Umsetzung der Gruppenarbeit (Historie, Konzepte, Merkmale).

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Schlüsselwörter umfassen u.a. Gruppendynamik, teilautonome Gruppenarbeit, Wir-Gefühl und Arbeitsorganisation.

Welche Bedeutung hat das Phasenmodell nach Tuckman für die Arbeit?

Das Modell dient als Erklärungsgrundlage für den langwierigen Aufbauprozess einer Gruppe, von der ersten Orientierung bis zur effektiven Arbeitsphase.

Warum wird der Taylorismus als Gegenpol zur Gruppenarbeit angeführt?

Der Taylorismus steht für eine monotone, fremdbestimmte Arbeitsteilung, die durch moderne Gruppenkonzepte überwunden werden soll, um menschlicher und flexibler zu agieren.

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Details

Title
Aspekte und Konzepte von Gruppenarbeit
College
University of Applied Administrative Sciences Judicature Hildesheim  (Fachbereich Allgemeine Verwaltung)
Grade
14-15 Punkte
Author
Marco Kunze (Author)
Publication Year
2002
Pages
16
Catalog Number
V27308
ISBN (eBook)
9783638293914
ISBN (Book)
9783638802062
Language
German
Tags
Aspekte Konzepte Gruppenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Kunze (Author), 2002, Aspekte und Konzepte von Gruppenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27308
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