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Kommunikation und Ausdruck aus ethnologischer Perspektive: Mediale Nutzung im Alltag

Title: Kommunikation und Ausdruck aus ethnologischer Perspektive: Mediale Nutzung im Alltag

Essay , 2013 , 9 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bachelor of Science // Bachelor of Arts Julian Bochberg (Author)

Ethnology / Cultural Anthropology
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Dieses Essay behandelt die Aufgabenstellung „Beobachten Sie für eine Stunde in Ihrem näheren Umfeld die mediale Nutzung“ und stellt die Ergebnisse schriftlich dar.
Entscheidend für die Auswahl der beobachteten Situation waren zwei Faktoren. Zum einen eine geringe Personenanzahl und zum anderen ein privater, mir bekannter Raum. Der gewählte Ort sollte eine für mich gewohnte Umgebung sein, damit für die kurze Beobachtungsdauer von einem Abend genug Zeit für eine ausführliche Beobachtung blieb. Ein weiterer Vorteil in der Wahl eines bekannten Ortes war die kurze Eingewöhnungsphase der Probanden und ein ungezwungenes, freies Verhalten. Am Beobachtungsort, einer 40 Quadratmeterwohnung, waren neben mir noch zwei weitere Personen anwesend, so dass die mediale Nutzung von zwei männlichen und einer weiblichen Person beobachtet wurde, die sich am Freitagabend, den 28. Januar 2013, um 21.30 Uhr getroffen haben. Die Personenanzahl wurde bewusst gering gehalten, da dadurch eine detaillierte Beobachtung stattfinden konnte. Die beobachteten Personen waren Freunde, die sich seit mehreren Jahren gut kennen. Sie wussten nichts von meiner Aufgabe und waren deswegen bis zum Schluss ungehemmt in der Benutzung der medialen Gegenstände im Raum. Folgende Medien waren aktiv sowie passiv an diesem Abend im Gebrauch: Fernseher, Handy, Laptop, iPad sowie Brandeins-Magazine.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beobachtungssituation und Rahmenbedingungen

2.1 Auswahl der Probanden und Umgebung

2.2 Der Beobachtungsort

3. Verlauf der Beobachtung

3.1 Erste Eindrücke und Ausgangslage

3.2 Kommunikation und mediale Interaktion vor Filmbeginn

3.3 Mediennutzung während des Filmabends

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht in Form einer teilnehmenden Beobachtung das alltägliche Mediennutzungsverhalten in einem sozialen Kontext. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie verschiedene Medien – von Smartphones bis hin zum Fernseher – in einer privaten Umgebung genutzt werden, welche Rolle sie bei der zwischenmenschlichen Kommunikation spielen und inwieweit sie als Begleitmedien oder Ablenkungsfaktoren fungieren.

  • Beobachtung medialer Nutzungsgewohnheiten im Alltag
  • Einfluss von Smartphones und Apps auf soziale Interaktionen
  • Wechselwirkung zwischen Hauptmedien (Fernseher) und Begleitmedien
  • Verhaltensweisen bei der Internetrecherche in geselligen Runden
  • Analyse der Etikette im Umgang mit digitalen Kommunikationsmitteln

Auszug aus dem Buch

Verlauf der Beobachtung

Nachdem sich alle Personen in der Wohnung eingefunden und auf dem Sofa platzgenommen hatten, wurde die Zeit bis zum Beginn des Films um 22.15 Uhr mit dem Austausch von Neuigkeiten gefüllt. Stefan nutze die Zeit zur Präsentation der neusten Errungenschaft auf seinem Handy und der Erläuterung von offenen Fragen. Hierbei handelte es sich um ein Anwendungsprogramm, welches abgekürzt ‚app’ genannt wird.

Die Abkürzung ‚app’ stammt aus dem englischsprachigen Raum und wird von ‚application software’ abgeleitet. Bei Stefans app handelte es sich um den Nachrichtendienst ‚Whatsapp’, welcher schon seit längerer Zeit auf dem Markt ist. Dieses Anwendungsprogramm ist ein Nachrichtendienst, der im Gegensatz zur SMS (Short Message Service) nach der Zahlung einer einmaligen Gebühr kostenlos zur Verfügung steht. Zudem haben Texte bei Whatsapp keine maximale Zeichenanzahl und es besteht die Möglichkeit eigene Gruppen zu erstellen sowie Bilder, Videos und Lieder untereinander auszutauschen. Die Anwendung bietet dem Konsumenten eine schnelle und sofortige Kommunikation, jedoch hat sie auch implizierte Nachteile. Beispielsweise ist für den Kommunikationspartner jederzeit ersichtlich, wann das Gegenüber zum letzten Zeitpunkt aktiv war. Das bedeutet, dass die Uhrzeit des letzten Anmeldens stets für alle anderen Benutzer veröffentlicht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Aufgabenstellung der teilnehmenden Beobachtung ein und erläutert das Ziel, das mediale Nutzungsverhalten im näheren Umfeld schriftlich festzuhalten.

2. Beobachtungssituation und Rahmenbedingungen: Hier werden die Auswahlkriterien für die Probanden, die Bedeutung des privaten Settings sowie die physische Beschreibung des Beobachtungsortes dargelegt.

3. Verlauf der Beobachtung: Dieses Kapitel dokumentiert chronologisch den Abend, von der Ankunft der Personen und der ersten Bestandsaufnahme der Geräte bis hin zur konkreten Nutzung von Medien während und nach dem Film.

4. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei die Rolle von Medien als Kommunikationsvermittler sowie die Auswirkungen der medialen Ablenkung auf die soziale Interaktion kritisch reflektiert werden.

Schlüsselwörter

Mediennutzung, Ethnologie, teilnehmende Beobachtung, Alltag, Smartphone, Kommunikation, Fernsehabend, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Medienkompetenz, soziale Interaktion, WhatsApp, Internetrecherche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer ethnologischen Betrachtung der alltäglichen Mediennutzung in einer kleinen Gruppe von Freunden während eines gemeinsamen Fernsehabends.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Nutzungsverhalten von Smartphones, der Einfluss digitaler Anwendungen (Apps) auf die Kommunikation und die Rolle von Medien als Begleit- oder Störfaktoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, durch teilnehmende Beobachtung aufzuzeigen, wie mediale Geräte in einer alltäglichen, privaten Situation genutzt werden und welche Auswirkungen diese Nutzung auf die soziale Interaktion hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung, um in einem ihr bekannten sozialen Umfeld das Verhalten der Probanden im Umgang mit verschiedenen Medien zu dokumentieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der Beobachtungssituation, die Auswahl der Probanden sowie den chronologischen Ablauf des Abends inklusive der Interaktion mit mobilen Geräten und dem Internet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mediennutzung, Alltag, Kommunikation, Smartphone, soziale Interaktion und teilnehmende Beobachtung zusammenfassen.

Wie unterscheidet sich die Nutzung von WhatsApp im Vergleich zur klassischen SMS laut der Beobachtung?

WhatsApp wird als kostenlose, unmittelbare Form der Kommunikation wahrgenommen, die jedoch durch die Anzeige des „zuletzt online“-Status einen gewissen sozialen Druck erzeugt.

Welche Beobachtung macht die Autorin bezüglich des „Störfaktors Handy“?

Die Autorin stellt fest, dass das ständige Tippen auf dem Smartphone die Konzentration auf andere Aktivitäten, wie einen Filmabend, mindern kann, aber in ihrem sozialen Kreis mittlerweile als akzeptierter Alltagsbegleiter gilt.

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Details

Title
Kommunikation und Ausdruck aus ethnologischer Perspektive: Mediale Nutzung im Alltag
College
University of Koblenz-Landau
Grade
2,0
Author
Bachelor of Science // Bachelor of Arts Julian Bochberg (Author)
Publication Year
2013
Pages
9
Catalog Number
V273217
ISBN (eBook)
9783656651802
ISBN (Book)
9783656651833
Language
German
Tags
teilnehmende Beobachtung mediale Nutzung Ethnologie Kommunikation Ausdruck
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Science // Bachelor of Arts Julian Bochberg (Author), 2013, Kommunikation und Ausdruck aus ethnologischer Perspektive: Mediale Nutzung im Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273217
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