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Das audiovisuelle Design in Fernsehnachrichten und deren Unterschiede

Titel: Das audiovisuelle Design in Fernsehnachrichten und deren Unterschiede

Seminararbeit , 2012 , 34 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Bachelor of Science // Bachelor of Arts Julian Bochberg (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit, möchte ich einen Vergleich zwischen den Hauptnachrichten der verschiedenen deutschen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender ziehen. Dabei messe ich sechs verschiedenen Hauptnachrichten der Sender, ARD, ZDF, ProSieben, RTL, N24, zur zentralen Tageszeit miteinander. Insofern distanziere ich mich von anderen wichtigen Nachrichtengenres, wie Frühstücksfernsehen, Nachtjournalen oder Kurznachrichten.
Umso mehr konzentriert sich der Vergleich auf die Nachrichtenkultur, die durch das audiovisuelle Design vermittelt wird. Eine große Rolle spielt dabei die Text-Bild-Beziehung und Bild-Ton-Beziehung, die zu einer komplexen Gebilde führen. Der Grund, für dieses komplexe Verhältnis ist die Multimodalität, die es dem Zuschauer durch neueste Mischformen erschwert nur den Text zu lesen. Der Begriff der Multimodalität beschreibt ein Konzept, welches erst theoretisch geprägt und später in die Praxis umgesetzt wurde.
„Der Ausdruck „Multimedia“, von lat. „multi“, viele, und „media“, Vermittelnde, bezeichnet das Konzept eines Mediums, das in der Lage ist, viele Einzelmedien und daher auch Darstellungsweisen von Informationen (Schrift, Bilder, Töne), sowie mehrere sinnliche Verarbeitungsweisen dieser Informationen(v.a. Seh-,Hör-, Tastsinn) zu synthetisieren“ (Roesler 2005, 187).

Diese Vielfältigkeit der Kommunikationsformen und deren Elemente, wie Bild, Text, Typografie, Jingle, Farben und Grafik, um nur ein paar Elemente zu nennen, führen zu attraktiven Kommunikationsmodi. Anhand von rasanten technischen Entwicklungen wird es immer leichter, Wort, Bild, Ton und Text durch multimodale Botschaften zu verbinden. Damit wird es jedoch auch schwieriger die Grenzen zwischen den Kommunikationsmodi zu erkennen und zu analysieren.
Ein wichtiger Faktor ist auch die Farblehre, welche die Wahrnehmung des Rezipienten der Nachrichten bestimmt. Gerade im Laufe des Entwicklungsprozesses der Neuen Medien und im Entstehen der multimodalen Theorie, wird der Fokus immer mehr auf die Art und Weise der Darstellung gelenkt, wobei die Informationsvermittlung in den Hintergrund tritt. Das audiovisuelle Design, welches die Prosodie der Sprecher/Moderatoren und Jingles mit einbezieht ist ein großes Themengebiet, welches ich in verschiedene Spaten analysieren werde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einführung der ausgesuchten Nachrichtensendungen

2.1 ARD- Tagesschau/Tagesthemen (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands)

2.2 ZDF- Heute

2.3 RTL-RTL Aktuell

2.4 ProSieben- ProSieben News

2.5 N24_Nachrichtensender

3. Nachrichten Elemente

3.1 Bildfenster/Grafiken

3.2 Design +Farbgestaltung → Studiogestaltung Beispiel ZDF

3.3 Sehflächen

3.4 Audio: Prosodie

3.3.1 Sprechstil- Nachrichtensprecher vs. Nachrichtenmoderator (Tages

3.3.2 Intonation

3.3.3 Wortbedeutungen

3.4 Audio: Jingles

4. Sehflächen vs. multimodales Verstehen Transkriptivität (Folie)

5. Gesamteindruck

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht das audio-visuelle Design verschiedener öffentlich-rechtlicher und privater Nachrichtensendungen in Deutschland. Ziel ist es, die Auswirkungen der Multimodalität sowie die Unterschiede in der visuellen und auditiven Gestaltung (wie Bildfenster, Farblehre, Moderationsstil und Jingles) auf die Informationsvermittlung und die Zuschauerwahrnehmung zu analysieren.

  • Vergleich der Nachrichtenkultur zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern
  • Analyse der Text-Bild- und Bild-Ton-Beziehungen (Multimodalität)
  • Bedeutung von Studiogestaltung, Farbwahl und visuellem Design
  • Unterscheidung zwischen Nachrichtensprecher und Nachrichtenmoderator
  • Einfluss von Vorspann-Dynamik und Nachrichtengestaltung auf den Rezipienten

Auszug aus dem Buch

Bildfenster im Laufe der Geschichten

Bildfenster fungieren als ersten Hinweis auf die aktuelle Meldung. Das Bildfenster wird hinter dem Nachrichtensprecher/-moderator entweder rechts oder links angezeigt. Dabei spielt die Position des Sprechers eine große Rolle. Die Bildfenster sind statisch angeordnet und können mit einem Titel, Schrift im Bild oder einer Ortsangabe beschriftet sein. Meistens werden die Bilder dafür benutzt, den Zuschauer einen ersten Einblick zugeben.

„Sie sollen das Nachrichtenthema auf den Punkt bringen. Die wichtigsten Orientierungshilfen sind die schriftlichen Schlagzeile (z.B. `Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt´), das Institutionen oder Personenbild (z.B. ein Foto des Arbeitsamtes), die schriftliche Namensnennung oder Kennzeichnung der dargestellten Situation oder Person und die geografische Information (schematische Karte mit Ortsangaben)“(Muckenhaupt 2000, 65).

Besonders wichtig sind die Bildfenster für das Verstehen des gesprochenen Textes. Sie sollen zum besseren Verständnis der Nachrichten beitragen und werden deshalb auch nur statisch benutzt und nicht dynamisch. „Bildfenster enthalten statische Informationen. Sie sind deshalb für den Zuschauer über einen längeren Zeitraum wahrnehmbar und können gelesen werden“(ebd. 65). Mit der Weiterentwicklung des HD-Fernsehens und der technischen Möglichkeiten, werden zum Beispiel bei RTL die statischen Bilder nicht nur eingeblendet, sondern ebenfalls in Szene gesetzt. Zum Beispiel setzt ProSieben auf 3D animierte Bildfenster, die meistens aus mehreren Bestandteilen bestehen. (siehe Anhang 3) In manchen Beiträgen wirken sich fast karikaturhaft und dynamisch. Zusammenfassend distanziert sich der Sender vom alt her gebrachten und derer Funktion: „Die statischen Informationen vor allem unter den Aspekten thematische Orientierung und bessere Verständlichkeit“ zu gestalten(ebd. 185). Eine weitere Veränderung ist die Bildfenstergröße, wo noch in den 80er und 90er Jahren auf eine angemessene Größe geachtet wurde, kann es heute vorkommen, dass der Sprecher/Moderator.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Absicht, sechs Hauptnachrichtensendungen hinsichtlich ihres audiovisuellen Designs zu vergleichen und definiert den Fokus auf Multimodalität.

2. Einführung der ausgesuchten Nachrichtensendungen: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss der Entwicklung der Nachrichtensendungen und stellt die gewählten Sender (ARD, ZDF, RTL, ProSieben, N24) kurz vor.

3. Nachrichten Elemente: Hier werden die zentralen Gestaltungskomponenten wie Bildfenster, Design, Farblehre, Sprechstile und Audio-Elemente eingehend untersucht und analysiert.

4. Sehflächen vs. multimodales Verstehen Transkriptivität (Folie): In diesem Abschnitt wird die theoretische Basis der Sehflächenforschung auf die multimodale Rezeption von Fernsehnachrichten angewendet.

5. Gesamteindruck: Das Kapitel reflektiert die Untersuchungsergebnisse und zieht ein Fazit über die Bedeutung der visuellen Gestaltung für die Nachrichtenkultur.

Schlüsselwörter

Multimodalität, Nachrichtensendungen, Audiovisuelles Design, Tagesschau, Nachrichtensprecher, Nachrichtenmoderator, Bildfenster, Farblehre, Medientheorie, Informationsvermittlung, Boulevardstil, Fernsehproduktion, visuelle Illustration, Sendeformat, Fernsehdesign

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem audiovisuellen Design von deutschen Fernsehnachrichten und analysiert, wie verschiedene Sender technische und gestalterische Mittel einsetzen, um Nachrichten zu präsentieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Multimodalität, die Bedeutung von Bildfenstern, die Farbgestaltung, den Unterschied in den Moderationsstilen sowie die Analyse von Vorspannen und Jingles.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein Vergleich der unterschiedlichen Nachrichtenformate von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, um zu verstehen, wie visuelle und auditive Elemente die Informationsaufnahme durch den Zuschauer beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine medienwissenschaftliche Analyse, gestützt auf Fachliteratur zu den Themen Multimodalität, Farblehre und Nachrichtengestaltung, sowie praktische Bild- und Videoanalysen der untersuchten Sendungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Elemente der Nachrichtensendungen – wie das Logo, das Studiodesign, die Bildfenstergestaltung und die Sprecherpersönlichkeiten – detailliert gegenübergestellt und auf ihre Wirkung hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Multimodalität, Nachrichtensprecher, Fernsehdesign, Boulevardstil, Farblehre und Bildfenster.

Warum unterscheidet der Autor zwischen Nachrichtensprechern und Nachrichtenmoderatoren?

Der Autor stellt fest, dass Sprecher (z.B. bei der Tagesschau) eher Neutralität und Distanz wahren, während Moderatoren (z.B. bei privaten Sendern) durch Mimik und Gestik eine persönlichere Bindung zum Zuschauer aufbauen.

Welchen Einfluss hat die Farbe auf das Nachrichtendesign laut dem Autor?

Farben dienen der Orientierung und der emotionalen Steuerung. Blau steht dabei für Sachlichkeit und Seriosität (ARD/ZDF), während knallige Farben wie Rot in Boulevardformaten (RTL/ProSieben) Aufmerksamkeit erregen sollen.

Wie hat sich die Rolle des Bildfensters verändert?

Vom rein statischen Informationsträger hat sich das Bildfenster durch neue technische Möglichkeiten (HD, 3D, Greenscreen) zu einem dynamischeren Gestaltungselement entwickelt, das teils jedoch vom eigentlichen Nachrichtentext ablenken kann.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das audiovisuelle Design in Fernsehnachrichten und deren Unterschiede
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Veranstaltung
Multimodalität
Note
2,7
Autor
Bachelor of Science // Bachelor of Arts Julian Bochberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
34
Katalognummer
V273234
ISBN (eBook)
9783656654865
ISBN (Buch)
9783656654858
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fernsehen NAchrichten Multimodalität Medien Fernsehgeschichte Sender Transkriptivität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Science // Bachelor of Arts Julian Bochberg (Autor:in), 2012, Das audiovisuelle Design in Fernsehnachrichten und deren Unterschiede, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273234
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  34  Seiten
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