Vom Terrorproblem zur Kurdenfrage. Die politische Entwicklung in der Türkei von 1980 bis heute


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
16 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die historische Entwicklung des türkisch-kurdischen Konfliktes
2.1 Die Kurden
2.2. Geschichte der Kurden in der Republik Türkei
2.3. Scheih-Said-Aufstand

III. Konflikt zwischen Türkei - PKK
3.1. Vorgeschichte des Konfliktes
3.2. Die PKK
3.3. Der Bürgerkrieg in der Südosttürkei

VI. Vom Terrorproblem zur Kurdenfrage
4.1. Resultate der Handlungen gegen die PKK im Kurdischen Volk
4.2. Perspektivenwandel
4.3. Aktuelle Lage

V. Fazit

Literaturverzeichnis
Internetquellen

I. Einleitung

„Ob man es nun das Terrorproblem nennt oder das Südostanatolien Problem oder das Kurdenproblem: Dies ist das wichtigste Problem der Türkei. Es muss gelöst werden.“

(Abdullah Gül)[1]

Mit diesen Sätzen öffnete der türkische Staatspräsident ein neues Kapitel in der Kurdenpolitik seines Landes, denn die Kurdenfrage ist wohl das wichtigste interne Problem in der Türkei und wurde vom türkischen Staat lange Zeit angesichts des bewaffneten Aufstandes der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als reines „Terror-problem“ gewertet.

Zum ersten Mal wurde offiziell zugegeben, dass es ein Kurdenproblem gibt, was zu lösen ist. Endlich gab es eine Perspektivänderung vom reinem Terrorproblem zur Kurdenfrage. Doch aus welchen Gründen fiel es einem Land, wie der Türkei so schwer ein Geständnis über ein Kurdenproblem abzulegen? Und was könnten bzw. sind die Folgen eines solchen Geständnisses? Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Entwicklung des Konfliktes zwischen der Türkei und den Kurden insbesondere ab 1980 darzulegen und das Geständnis der Türkei auf die aktuellen Diskurse zu beziehen, um auf die Folgen dieses Geständnisses eingehen zu können.

Dabei wird auf die historische Entwicklung der Kurden eingegangen, um ein gründlicheres Verständnis zum Konflikt zwischen der Türkei und der PKK zu haben, denn um die Gegenwart zu verstehen muss man einen Blick in die Vergangenheit werfen. In diesem Teil wird versucht die Kurden anhand ihrer Herkunft, Religion und Sprache zu definieren und ihre Rolle vor und nach der Gründung der türkischen Republik darzulegen. Des weiteren wird in diesem Teil auf die Gründung der Geheimorganisation Azadi und dem daraus resultierenden Scheih-Said-Aufstand als eine Gegenreaktion der Kurden der türkischen Republik gegenüber, angeknüpft.

Im zweiten Teil wird auf die Hauptessenz, nämlich auf den am längsten dauernden Konflikt, dem Konflikt zwischen der Türkei und PKK aufgebaut. Hierfür wird die Vorgeschichte des Konfliktes erläutert. Daraufhin wird auf die Gründung und dem Ziel der PKK eingegangen. Letztendlich wird der Konflikt, den ich als Bürgerkrieg in der Südosttürkei zwischen 1984 und 1999 bezeichne[2], geschildert.

Im letzten Teil dieser Arbeit werden dann die Resultate der Handlungen gegen die PKK im kurdischen Volk und in der Türkei erläutert. Es werden Veränderungen geschildert, welches nicht nur den demographischen Wandel betreffen, sondern auch die zerrissene soziologische Struktur der Kurden. Des weiteren wird der Perspektivenwechsel vom Terrorproblem zur Kurdenfrage aufgegriffen. Es wird versucht eine Definition der Begriffe vorzunehmen, um daraus resultierend darzulegen, weshalb es der Türkei so schwer fiel ein Geständnis über eine Kurdenfrage abzulegen.

Letzten Endes wird auf das Geständnis des Staatspräsidenten Abdullah Gül Bezug genommen. Es wird versucht das Geständnis auf die aktuelle Lage der Türkei zu beziehen um daraufhin auf ein Fazit zu kommen.

Gegenstand dieser Arbeit ist es hinter die Kulissen des türkisch-kurdischen Konflikts in Vergangenheit und Gegenwart zu blicken. Dabei sollte keinesfalls der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden. Vielmehr liegt der Fokus darauf, verschiedene essentielle Faktoren zu analysieren, den Konflikt sowohl in die türkische als auch kurdische Gesellschaft zuzuordnen, die Rolle der Akteure zu beleuchten und schließlich die Resultate des Geständnisses zu benennen.

Im Rahmen dieser Arbeit wird vornehmlich die Rede vom türkisch-kurdischen Konflikt, oder aber auch im weiteren Sinne von der kurdischen Frage sein. Diese Begrifflichkeit erscheint mir der Sachlage am angemessensten Rechnung zu tragen. In vielen wissenschaftlichen Quellen und auch in der Rede des Staatspräsidenten tauchen Bezeichnungen wie „Kurdenproblem“, „Kurdenkonflikt“, „Südostanatolien Problem“ oder auch „Terrorproblem“ auf. Die grundlegende Herangehensweise an diesen Konflikt ist hier die Annahme, dass es immer zweier Parteien bedarf, um zu Unstimmigkeiten zu gelangen. Aus diesem Grund scheint die Bezeichnung als türkisch-kurdischer Konflikt zutreffender.

II. Die historische Entwicklung des türkisch-kurdischen Konfliktes

Der Großteil des Westens sieht den türkisch – kurdischen Konflikt nur als ein Problem der Unterdrückung und der Aberkennung der Rechte von Seiten einer Mehrheit (Türkei) gegenüber einer ethnischen Minderheit (Kurden). Jedoch ist das Problem viel facettenreicher und tiefgründiger und scheint das wesentliche des Konfliktes zu verschleiern.[3]

Um einen ersten Einblick in die Entwicklung des Konfliktes zu geben, wird im folgenden die Herkunft und Entwicklung der Kurden in der Türkei bis zum Scheih Said Aufstand gegeben. Die Zielsetzung in diesem Teil richtet sich vielmehr auf eine punktuelle Herausarbeitung bestimmter ursächlicher Faktoren und Charakteristika des Konflikts, um jene Komplexität aufzuzeigen. Es soll ersichtlich werden, dass die Wurzeln des Konflikts historischer, sozialer und auch politischer Natur sind und in ihrer Tragweite nicht auf kurze Sicht durch einige politische Reformen neutralisiert werden können; dass es eines grundsätzlichen Wandels des Staatsverständnisses in der Türkei bedarf.

2.1 Die Kurden

Die Herkunft der Kurden ist unbekannt. Der Grund dessen liegt an der Tatsache, dass die ersten zuverlässigen Quellen über die Kurden erst mit deren Übertritt zum Islam im 7. Jahrhundert und der damit einsetzenden Erwähnung in muslimischen Quellen beginnt. Die Daten über die Kurden werden vor dem Mittelalter als bruchstückhaft und umstritten bewertet.[4] Durch linguistische Belege wird vermutet, dass die Vorfahren der Kurden um die Wende vom zweiten zum ersten Jahrtausend vor. Christus. im Zuge von Einwanderungswellen indogermanischer Arier nach West-Iran gekommen sind und sich mit der ansässigen Bevölkerung (Sumerer, Assyrer, Urartäer und Meder) vermischt haben.[5] Jedoch sollte man vor Augen halten, dass sich die Herkunft und Abstammung von Völkern kaum ermitteln lässt, weil sich über lange Zeiträume hinweg Vermischungen mit anderen Völkern ergeben haben. So auch bei der Angelegenheit der Kurden, die mit semitischen und türkischen Völkerschaften Kontakte gehabt haben. Grundsätzlich kann jedoch festgehalten werden, dass die Kurden ein Volk von vorwiegend sunnitischen Muslimen sind und seit mehr als tausend Jahren im Osten der heutigen Türkei, im Nordwesten von Iran, im Norden Iraks und im nordöstlichen Syrien leben.[6] So wurden strategisch gesehen nach dem Zerfall des osmanischen Reiches von einer Mehrheit viele Minderheiten gebildet. Da sie über viele Länder verstreut leben, ist die Gesamtzahl der Kurden schwer zu ermitteln. Allgemein geht man von 20 bis 25 Millionen Menschen aus, wovon die Hälfte in der Türkei lebt.[7] Einen eigenen Staat hatten die Kurden bisher in ihrer Geschichte noch nie. So haben sie auch keine standardisierte, einheitliche kurdische Sprache. Eher zerfällt die Sprache in eine Reihe von Dialekten und Mundarten, die zum Teil stark voneinander abweichen und daher wechselseitig nur schwer verständlich sind. Diese Differenz hat auch dazu beigetragen, dass die Kommunikation unter ihnen beeinträchtigt ist. Die kurdischen Sprachen gehören zur nordwestlichen Gruppe des iranischen Zweigs der indogermanischen Sprachen. Es gibt drei kurdische Hauptdialektgruppen: Kurmandschi (Nordkurdisch), Sorani (Zentralkurdisch) und Südkurdisch. Insgesamt gibt es viele Mundarten, die sich von Region zu Region und von Stamm zu Stamm unterscheiden. Zazaki und Gorani werden heute teilweise als eigenständige Untergruppen des Nordwestiranischen betrachtet und nicht zu den kurdischen Sprachen gerechnet.[8]

2.2. Geschichte der Kurden in der Republik Türkei

Nach dem Verlust des ersten Weltkrieges wurden viele Teile der Türkei durch die Italiener, Franzosen und Engländer besetzt. So begann am 19.05.1919 der Befreiungskampf (milli mücadele) unter der Führung von Mustafa Kemal Paşa. Den Truppen der Kuvayı Milliye schlossen sich schon bald verschiedene Ethnien, so auch die Kurden an. Die Kemalisten machten den Kurden Zusicherungen, die auf eine Dezentralisierung und Autonomie der Kurdengebiete hinausliefen.

Am 10.08.1920 wurde der Vertrag von Sèvres aufgrund des Verlustes des ersten Weltkrieges vom Osmanischem Reich unterzeichnet. In diesem Vertrag wurde unter anderem in Artikel 62-64[9] den Kurden ein unabhängiger Staat in Aussicht gestellt. Das südliche Kurdistan sollte in einem von England zu gegründeten Staat aufgehen, während Zentralkurdistan, das heißt ein Teil Ost-Anatoliens, Mittelpunkt eines kurdischen Staats werden sollte.

Die große türkische Nationalversammlung lehnte diesen Vertrag ab. Und es wurde weiterhin mit den Kurden und den anderen Ethnien der Befreiungskampf gegen die Besatzungsmächte der Triple Entente, gegen die Vergrößerung eines projektierten armenischen und des griechischen Staates auf Kosten des Osmanischen Reiches (Vertrag von Sèvres) sowie gegen die italienischen, französischen und britischen Besatzungszonen in Anatolien geführt.

1922 endete der Befreiungskampf zugunsten der „Türkei“ und am 24.07.1923 wurde der Vertrag von Lausanne unterzeichnet. Die Zusicherungen der Kemalisten den Kurden gegenüber wurden implizit vom Vertrag von Lausanne aufgehoben. Während Griechen und Armenier mit Minderheitsrechten ausgestattet wurden, fanden die Kurden im Vertrag keine Erwähnung, weil sie als Teil der muslimischen Mehrheitsbevölkerung angesehen wurden. Die Kurden, die in den Kriegswirren nach West-Anatolien geflohen waren, durften nicht in ihre Heimat zurückkehren. Und von den Autonomieversprechungen war keine Rede mehr.

Einige Monate später wurde am 29.10.1923 die türkische Republik gegründet und nach der Gründung der türkischen Republik ließen die Solidarität und die Loyalität, welche die Kurden im Befreiungskampf mit der kemalistischen Bewegung gezeigt hatten, nach.

Durch die Gründung der türkischen Republik wurden Maßnahmen zur Säkularisierung und Türkisierung vorgenommen. Diese Maßnahmen sollten nach dem „Konzept der Staatsführung“ Modernisierung und nationale Homogenisierung bewirken. Der meist gebrauchte Slogan damals war: „ Anschluss an die „zeitgenössische Zivilisation““, womit die europäische gemeint war. Vor allem die beschleunigte Säkularisierung und die massive Zurückdrängung des institutionalisierten Islams stießen nicht nur unter Kurden, sondern auch unter Türken auf Widerstand, weil sie ihre religiösen Gefühle verletzt sahen. Das wichtigste Bindeglied zwischen Türken und Kurden, das Kalifat wurde abgeschafft.[10]

Das Osmanische Reich hatte auf der Religion gegründet. Es hatte sich als islamisches Reich, nicht als Nation im heutigen Sinne verstanden.

Am 20.04.1924 trat dann eine neue Verfassung in Kraft und die türkische Republik wurde im Gegensatz zum Osmanischen Reich nach dem Vorbild der Nationen des westlichen Europas geformt. Sie wurden mit den Prinzipien der „sechs Pfeile“ gesteuert: Republikanismus (Volkssouveränität), Populismus (Politik, die auf die Interessen des Volkes gerichtet ist und nicht einer Klasse), Laizismus (Trennung von Staat und Religion), Reformismus oder Revolutionismus (Stetige Fortführung von Reformen), Nationalismus (Wendung gegen ein multiethnisches Staatskonzept) und Etatismus (partielle staatliche Wirtschaftslenkung). Das relevanteste Gründungsprinzip für die kurdische Frage war der Nationalismus, denn das Territorium der Republik war sehr multiethnisch.

Der berühmte Satz Atatürks, der zum Grundsatz der türkischen Identität wurde, lautete: „Ne mutlu Türküm diyene“, das heißt „Glücklich, wer sich Türke nennt“. Ungeklärt blieb jedoch, wer Türke war. Ein Türke zu sein hieß innerhalb der Grenzen der Republik zu leben und somit ihr Bürger zu sein. Das Wort „Türke“ bezeichnete eine neue nationale Gesellschaft, in die Individuen, ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit, die Möglichkeit haben sollten sich zu integrieren. Die Sprachreform und die Einführung des lateinischen Alphabets waren Teil des neuartigen Charakters der Nation. Jedoch bedeutete Türke zu werden auch die Unterdrückung der eigenen ethnischen Identität. Atatürks Grundsatz war gegenüber allen, die türkische Bürger werden wollten, großzügig, jedoch bot er keine Lösung an jene, die nicht bereit waren, ihre vorherigen Identitäten zugunsten der neuen nationalen Idee zu verlassen. Dies war das Problem eines wesentlichen Teils der kurdischen Bevölkerung, die sich nicht nur durch die Sprache, sondern auch durch ihre feudale Sozialstruktur vom Rest der Bevölkerung unterschied.[11]

2.3. Scheih-Said-Aufstand

Nach der Gründung der türkischen Republik (1923) wurde ungefähr im selben Jahr eine kurdische Geheimorganisation namens Azadi (Freiheit) gegründet.[12] Zum Gründungsdatum kann man keine genauen Angaben machen, jedoch ist die ungefähre Datierung vor dem Erlass des Laizismus 1924/25 und vor dem Erlass des Kalifats. Daraus ist schlusszufolgern, dass der kurdische Widerstand nicht allein gegen die Regierung in Ankara war und auch nicht in erster Linie als ein Kampf gegen eine „Atheismus-Politik“ bzw. als Antiklerikalismus zu verstehen war.[13]

[...]


[1] http://www.bpb.de/apuz/31732/die-kurdenfrage-in-der-tuerkei?p=all

[2] Aus dem Buch: Cornell, Svante E. (2001): The Land of many Crossroads: The Kurdish Question in Turkish Politics. Stockholm. S.31. Wird der türkisch-kurdische Konflikt als „civil war in Southeastern Turkey“ bezeichnet.

[3] Cornell, Svante E. (2001): The Land of many Crossroads: The Kurdish Question in Turkish Politics. Stockholm. S.32.

[4] Strohmeier, Martin; Yalçın-Heckmann, Lale (2010): Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur. Beksche Reihe, Nördlingen. S. 25.

[5] Vgl. ebd. S. 26.

[6] Vgl. ebd. S. 21.

[7] http://www.bpb.de/apuz/31732/die-kurdenfrage-in-der-tuerkei?p=1

[8] Strohmeier, Martin; Yalçın-Heckmann, Lale (2010): Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur. Beksche Reihe, Nördlingen. S. 31 f.

[9] http://www.hri.org/docs/sevres/part3.html

[10] Strohmeier, Martin; Yalçın-Heckmann, Lale (2010): Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur. Beksche Reihe, Nördlingen. S. 92.

[11] Cornell, Svante E. (2001): The Land of many Crossroads: The Kurdish Question in Turkish Politics. Stockholm. S. 34.

[12] Strohmeier, Martin; Yalçın-Heckmann, Lale (2010): Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur. Beksche Reihe, Nördlingen. S. 95.

[13] Strohmeier, Martin; Yalçın-Heckmann, Lale (2010): Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur. Beksche Reihe, Nördlingen. S.96.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Vom Terrorproblem zur Kurdenfrage. Die politische Entwicklung in der Türkei von 1980 bis heute
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V273338
ISBN (eBook)
9783656655879
ISBN (Buch)
9783656731627
Dateigröße
551 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
terrorproblem, kurdenfrage, entwicklung, türkei
Arbeit zitieren
Reyhan Aksu (Autor), 2012, Vom Terrorproblem zur Kurdenfrage. Die politische Entwicklung in der Türkei von 1980 bis heute, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273338

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