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Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff im Leichtbau

Titel: Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff im Leichtbau

Seminararbeit , 2014 , 59 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Arthur Ciesielski (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die Wichtigkeit von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoffen in Verbindung mit Leichtbau als Konstruktionsprinzip darzustellen. Hierzu müssen zuerst allgemeine Fragestellungen rund um das Thema Leichtbau beantwortet werden, um gefolgt davon tiefer in dieses Themengebiet einzusteigen. Beschrieben werden Anforderungen, die an den Leichtbau gestellt werden, sowie Strategien und Methoden und die wichtigsten Anwendungsfelder. Da Leichtbau im Grunde nach stark von den verwendeten Werkstoffen abhängig ist, wird dem Kapitel der kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffe der größte Teil der Untersuchung gewidmet. Damit auch hier ein gewisses Grundwissen aufgebaut werden kann, werden Anfänge und Einordnung dieses Werkstoffes beschrieben. Im Anschluss daran wird ein kurzer Einblick hinsichtlich Markt- und Bedarfsstruktur gegeben. Da der Einsatz dieses Werkstoffes stark von der Kostenstruktur abhängig ist, wird diese beschrieben und ein Vergleich zwischen Referenzbauteilen aus anderen Materialien dargestellt. Der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt schließlich bei der Beschreibung von Herstellung und Verarbeitung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Zuerst wird die Gestaltung eines Produktes dargestellt. Danach wird die Herstellung der Kohlenstofffasern beschrieben sowie deren Weiterverarbeitung als textiles Halbzeug. Im Anschluss daran wird das Matrixmaterial als ergänzende Komponente erläutert. Gefolgt davon werden die wichtigsten Verfahren zur Herstellung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff beschrieben. Da dem Recycling dieser Bauteile eine nicht unbedeutende Rolle zugesprochen wird, wird dieses Thema nach den Herstellungsverfahren dargestellt. Gefolgt davon wird ein Einblick in aktuelle Entwicklungstrends dieses umfassenden Themengebietes gegeben. Abgeschlossen wird diese Untersuchung mit dem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hinführung zur Thematik

1.2 Ziel und Gang der Untersuchung

2 Leichtbau als Konstruktionsprinzip

2.1 Beschreibung

2.2 Anforderungen an den Leichtbau

2.3 Leichtbau- Strategien und Methoden

2.4 Wichtigsten Anwendungsbereiche von Leichtbau

3 Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff

3.1 Anfänge und Einordnung

3.2 Beschreibung

3.3 Markteinblick und Bedarf

3.4 Kostenstruktur

3.5 Herstellung und Verarbeitung

3.5.1 Gestaltung eines Produkts

3.5.2 Herstellung der Kohlenstofffasern

3.5.3 Kohlenstofffasern als textiles Halbzeug

3.5.4 Matrixmaterial als ergänzende Komponente

3.5.5 Herstellungsverfahren

3.5.5.1 Handlaminieren

3.5.5.2 Faserspritzverfahren

3.5.5.3 Faserwicklungsverfahren

3.5.5.4 Pultrusion

3.5.5.5 Formpressen

3.5.5.6 Autoklavenverfahren

3.5.5.7 Harzinjektionsverfahren

3.5.6 Recycling von CFK

3.5.7 Entwicklungstrends

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) im Kontext des Leichtbaus als Konstruktionsprinzip zu analysieren. Dabei wird der Fokus auf die technischen Grundlagen, die verschiedenen Herstellungsverfahren sowie die ökonomischen und ökologischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Großserienfertigung gelegt.

  • Grundlagen des Leichtbaus und dessen strategische Bedeutung
  • Eigenschaften und Marktstruktur von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff
  • Vergleich verschiedener Fertigungstechnologien für CFK-Bauteile
  • Kostensenkungspotenziale und technologische Entwicklungstrends
  • Herausforderungen beim Recycling und nachhaltigen Lebenszyklus von Faserverbundwerkstoffen

Auszug aus dem Buch

3.5.5.1 Handlaminieren

Das Herstellungsverfahren der Handlaminierung stellt das älteste Herstellungsverfahren dar und ist nicht automatisiert. Dabei ist es auch die einfachste Methode, denn ohne große Investitionen in teure Maschinen lassen sich Bauteile aus faserverstärkten duroplastischen Kunststoffen erstellen.

Angewandt wird diese Methode meist in kleinen Serien, einfacheren Bauteilgeometrien oder im Formbau, weil dieses Verfahren zum einen investitionsarm aber zum anderen lohnintensiv ist. Zuallererst wird ein Trennmittel auf die Negativform aufgetragen. Dies soll bewirken, dass das Werkstück sich nachher leichter aus der Form nehmen lässt. Ist dieser Schritt erfolgt, werden in diesem Fall kohlenstofffaserverstärkte Halbzeuge, wie beispielsweise Gewebe in die Form gelegt und mit dem vorgesehenen Harz durchtränkt bzw. imprägniert. Damit eine gute Durchtränkung erzielt werden kann, werden in der Regel mehrere Matten des Faserstoffes übereinander verarbeitet, indem diese mit einer Laminierrolle per Hand in die Form eingearbeitet werden. Ist die notwendige Anzahl an Schichten verarbeitet worden, wird der Aufbau unter Wärme oder Druck ausgehärtet. Um eine Verbesserung der Bauteiloberfläche zu erreichen, wird häufig vorab eine sogenannte Gelcoachschicht auf die Form aufgebracht. Diese besteht aus einer Reinharzschicht, die oft eingefärbt und gut UV-stabilisiert ist, was zu einer besseren Optik sowie einer Langzeitbeständigkeit des Bauteils führt. Als typische Bauteile gelten Flugmodelle, Boote, Behälter sowie jegliche Prototypen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ökologische Notwendigkeit zur Emissionsreduktion und die Rolle von Leichtbau als Schlüsseltechnologie für effizientere Produkte.

2 Leichtbau als Konstruktionsprinzip: Dieses Kapitel beschreibt Leichtbau als interdisziplinäre Strategie zur Gewichtsreduzierung und analysiert verschiedene Methoden und Anwendungsbereiche in der Industrie.

3 Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff: Der Hauptteil bietet eine umfassende Analyse von CFK, von der historischen Einordnung über die Marktstruktur und Kosten bis hin zu einer detaillierten Beschreibung zahlreicher Fertigungsverfahren und Recycling-Ansätze.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass CFK trotz derzeitiger hoher Kosten und ressourcenintensiver Herstellung durch seine mechanischen Eigenschaften ein zentrales Material der Zukunft ist, dessen Großserieneinsatz durch Forschung und Automatisierung weiter vorangetrieben wird.

Schlüsselwörter

Leichtbau, Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, CFK, Faserverbundwerkstoffe, Resin-Transfer-Molding, RTM, Handlaminieren, Gewichtsreduktion, Großserienfertigung, Materialwissenschaften, Recycling, Autoklavenverfahren, Pultrusion, Kohlenstofffasern, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff als Leichtbauwerkstoff sowie die technologischen Herausforderungen und Lösungsansätze bei dessen industrieller Verarbeitung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das Konstruktionsprinzip Leichtbau, die Werkstoffkunde von CFK, die verschiedenen Herstellungsverfahren (von Handlaminieren bis RTM), Kostenstrukturen und Ansätze zum Recycling.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung der Wichtigkeit von CFK in modernen Leichtbauanwendungen und die Analyse der Prozesse, die notwendig sind, um dieses Material in die Großserienfertigung zu überführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Industriestudien zu Fertigungsverfahren, Marktbedarfen und technologischen Trends.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Komponenten von CFK, die Analyse der Kostenstruktur, eine detaillierte Erläuterung technischer Herstellungsverfahren sowie die Betrachtung von Recycling-Technologien und Zukunftstrends.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Leichtbau, CFK, RTM-Verfahren, Faserverbundwerkstoffe, Ressourceneffizienz und Großserienfertigung charakterisiert.

Welchen Einfluss hat die Automobilindustrie auf die Entwicklung von CFK-Verfahren?

Die Automobilindustrie, insbesondere durch Initiativen wie bei BMW, fungiert als Treiber für die Industrialisierung des RTM-Verfahrens, um die hohen Zykluszeiten und Kosten für eine Großserienproduktion zu senken.

Warum ist das Thema Recycling für CFK-Bauteile besonders wichtig?

Da die Herstellung von CFK energieintensiv ist, ist das hochwertige Recycling entscheidend für die ökologische Bilanz und die Ressourceneffizienz über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff im Leichtbau
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Note
1,0
Autor
Arthur Ciesielski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
59
Katalognummer
V273359
ISBN (eBook)
9783656662792
ISBN (Buch)
9783656662778
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kohlenstofffaserverstärkter kunststoff leichtbau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Arthur Ciesielski (Autor:in), 2014, Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff im Leichtbau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273359
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Leseprobe aus  59  Seiten
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