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Bildung in Russland

Title: Bildung in Russland

Seminar Paper , 2008 , 20 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit habe ich Recherchen zu TIMSS und PISA in Bezug auf das russische Bildungssystem durchgeführt, die sich ausschließlich auf die Primär-Literatur aus der Zeitschrift „Tertium Comparationis", Journal für International und Interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft, Vol.9, Nr. 1, 2003 beschränken. Im Zuge meiner schriftlichen Arbeit wurde weitere Literatur hinzugenommen, um auch die geschichtlichen Ursprünge der russischen Bildung näher zu beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung Russlands im Bildungsbereich

2.1 Bildung unter Kaiserin Katharina II

2.2 Bildung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

2.3 Bildung und Perestroika

3. Die PISA und TIMSS Studie

3.1 Begriffserklärung TIMSS und PISA

3.2 Die Studien TIMSS und PISA

3.3 Resultate der Studien TIMSS und PISA

3.4 Allgemeine Schlussfolgerungen

4. Aussichten

5. Zusammenfassung

6. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und den aktuellen Zustand des russischen Bildungssystems unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse internationaler Leistungsvergleiche wie TIMSS und PISA.

  • Historische Bildungsreformen von Katharina II bis zum 19. Jahrhundert
  • Die Auswirkungen der Perestroika auf die russische Bildungslandschaft
  • Analyse der russischen Leistungsergebnisse in TIMSS- und PISA-Studien
  • Struktur und Stundentafeln des russischen Schulwesens
  • Herausforderungen in der Schulausstattung und Digitalisierung

Auszug aus dem Buch

2.1 Bildung unter Kaiserin Katharina II

Als die Kaiserin Katharina II an die Macht kam, spielte Bildung im ganzen Reich eine große Rolle. Sie übertrug diese wichtige Angelegenheit „J.J. Bezki der sich ihr mit der ihn auszeichnenden Liebe zur Menschheit voll und ganz hingab“( LECHNER, 1993, S.7). Das Resultat der Arbeiten von Bezki war „die Sammlung von Reglements und Vorschriften in Betreff der Erziehung der adligen und bürgerlichen Jugend beiderlei Geschlechts in Russland, welche die Kaiserin am 12. März 1764 bestätigte“( LECHNER, 1993, S.7). Die Kaiserin erkannte auch, dass für die Volksbildung noch nichts Wesentliches geschehen ist und so machte sie sich auf, von ausländischen Lehranstalten Material zu besorgen um dieses vielleicht in späterer Folge als Hilfe für eine Bildungsreform zu verwenden.

Nach dem am 7. November 1775 bestätigten Statut „ für Verwaltung der Gouvernements des russischen Reiches wurde in jedem Gouvernement ein Collegium allgemeiner Fürsorge gegründet und diesem ausser der Verwaltung der Wohlthätigkeitsanstalten die Sorge für die Einrichtung und feste Grundlegung der Volksschulen und ihre Beaufsichtigung aufgetragen“( LECHNER, 1993, S.7). Auch Österreich spielt in diesem Kontext eine große Rolle, da das Schicksal des Unterrichtswesens in Österreich kongruent mit dem von Russland war. „Maria Theresia fing erst im letzten Decenium ihrer langen Regierung an, sich mit ihm zu beschäftigen“( LECHNER, 1993, S.7). In der Zeit, in welcher das von Maria Theresia eingeführte österreichische Schulwesen festen Fuß fasste, wurde das Österreichische Schulsystem auch für Kaiserin Katharina II interessant. Sie war sehr interessiert und konsultierte den Akademiker Aepinus um Auskunft über das Österreichische Schulsystem zu bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor erläutert die methodische Einschränkung der Arbeit auf spezifische Primärliteratur sowie den Umgang mit Zitaten und historischen Rechtschreibfehlern.

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung dar, die bildungspolitische Entwicklung von der Ära Katharina II über die Perestroika bis hin zu den internationalen Leistungsstudien TIMSS und PISA zu beleuchten.

2. Historische Entwicklung Russlands im Bildungsbereich: Hier wird der Grundstein für das russische Bildungswesen unter Katharina II gelegt, die Entwicklung im 19. Jahrhundert skizziert und der Wandel durch die Perestroika nach Gorbatschow analysiert.

3. Die PISA und TIMSS Studie: Das Kapitel definiert die Studien, analysiert die russische Beteiligung, bewertet die Ergebnisse der Leistungsvergleiche kritisch und beleuchtet die schulische Ausstattung.

4. Aussichten: Es wird der aktuelle Reformbedarf diskutiert, insbesondere im Hinblick auf Finanzierungsfragen und die Förderung von IT-Kompetenzen durch neue Bildungsprogramme.

5. Zusammenfassung: Abschließend werden die Gründe für das Abschneiden in internationalen Studien wie kurze Schuldauer und hohe Stoffdichte nochmals resümiert.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Russland, Bildungssystem, TIMSS, PISA, Reform, Perestroika, Katharina II, Schulleistung, Bildungsreform, Mathematik, Naturwissenschaften, Unterrichtsstunden, Digitalisierung, Lehrplan, Bildungsstandard

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und den gegenwärtigen Status des russischen Bildungswesens unter Einbeziehung von internationalen Leistungsvergleichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die pädagogische Geschichte Russlands, die Einflüsse politischer Umbrüche wie der Perestroika und die Analyse von PISA- sowie TIMSS-Ergebnissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die bildungspolitischen Anstrebungen Russlands im historischen Kontext zu verstehen und die Faktoren für das Abschneiden russischer Schüler in internationalen Studien zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, wobei der Fokus primär auf Fachzeitschriften und historischen Dokumenten zur Pädagogik liegt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst historische Rückblicke auf Bildungsstatuten, die Auswertung von Stundentafeln sowie eine kritische Betrachtung der Leistungsdaten in Mathematik und Naturwissenschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Russland, Bildungssystem, PISA, TIMSS, Bildungsreform und historische Pädagogik.

Warum schnitten russische Schüler in den TIMSS- und PISA-Studien eher enttäuschend ab?

Als Ursachen werden die im Vergleich kurze Schuldauer, eine Überlastung durch zu viel Lehrstoff und Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen angeführt.

Welche Rolle spielt die IT-Ausstattung für die Zukunft des russischen Bildungssystems?

Die Ausstattung mit Computern und Internetzugängen ist in Russland noch verbesserungswürdig; Projekte wie die Zusammenarbeit mit privaten Sponsoren sollen die Lehrkräfte jedoch verstärkt IT-fit machen.

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Details

Title
Bildung in Russland
College
Klagenfurt University  (Erziehungswissenschaften)
Grade
2
Author
Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Author)
Publication Year
2008
Pages
20
Catalog Number
V273424
ISBN (eBook)
9783656656777
ISBN (Book)
9783656656760
Language
German
Tags
bildung russland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Author), 2008, Bildung in Russland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273424
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