Fernsehen mit Rückkanal

Theorien des Internets


Seminararbeit, 2013

23 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Genese des Internetfernsehens
2.1 Digitalisierung und digitales Fernsehen
2.2 Vernetzung

3 Kriterien für interaktives Fernsehen
3.1 Interaktivität von Fernsehformaten
3.2 Interaktion als Ein-, Um- und Ausschalten
3.3 Interaktion als Abstimmung, offline-Rückkanal
3.4 Multikanal- und Multiperspektiv-Programme
3.5 Sendungen mit Videotext
3.6 Media on Demand/Mediatheken (digital)
3.7 Kommunikatives TV
3.8 Zusammenfassung und Kritik

4 Subsumtion von van Gogh TV und rundshow unter die Kriterien der Interaktivität
4.1 Van Gogh TV: Piazza Virtuale (1993)
4.2 rundshow

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Der kulturelle Wandel mit seinen gesellschaftlichen Metaprozessen der Mediatisierung, Digi­talisierung, Globalisierung und Individualisierung hat zu vielgestaltigen Phänomenen inner­halb der Gesellschaft und insbesondere der Medienbranche geführt. Denn keine andere Me­dienbranche hat sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren so stark verändert wie das Fern­sehen.[1]Vom Anbeginn des Rundfunks in den Fünfzigerjahren, dass durch seinen öffentlich­rechtlichen Charakter geprägt war, wandelte es sich zum Dualen System in den Achtziger­jahren. Einher mit diesem Wandel gingen auch vielfache technische Veränderungen: Emp­fangsgeräte, Übertragungskanäle und Programme haben sich stark verändert; Schwarz­weißes Fernsehen wurde farbig, die Programmanzahl stieg von zunächst drei deutschen­landweiten Programmen (Das Erste, Das Zweite, und die dritten Programme) auf mehrere hundert internationale Vollprogramme an. Die fortschreitende Digitalisierung - von der Pro­duktion über die Distribution bis zum Empfang von Fernsehprogrammen, hat insbesondere in den letzten fünf Jahren zu vielgestaltigen Veränderungen in der Fernsehlandschaft geführt. Insbesondere das Internet hat zu einem Zusammenwachsen der Distributionskanäle ver­schiedener Medien geführt, wie beim Jnternetfernsehen'[2]zu beobachten war und ist. Die Medienlandschaft befindet sich aktuell in einem Umbruch, in der bisher getrennte Medien­branchen von Telekommunikation, Rundfunk und Internet zunehmend miteinander ver­schmelzen.[3]Zwar ist das konventionelle Fernsehen aktuell noch Leitmedium - gerade unter den jüngeren Nutzern (in der Alterskohorte von 14 - 29 Jahren) ist jedoch bereits das Inter­net Leitmedium. Sie nutzen Computer und Internet inzwischen länger als das Fernsehgerät und dies nicht nur zur Information, sondern auch zur Unterhaltung.[4]Dabei ist bezüglich des Internetfernsehens besonders interessant, dass es (als auf dem Internet basierendes Medi­um) als ein Charakteristikum die Rückkanalfähigkeit aufweist und damit die potentielle Mög­lichkeit interaktiv zu sein. Unter Rückkanalfähigkeit ist die Möglichkeit des Rezipienten ge­meint, aktiv an der eigenen Programmgestaltung mitzuwirken und so aus seiner passiven Rolle in eine aktive, also partizipative Rolle zu treten.[5]

Die Idee der Rückkanalfähigkeit, bzw. dem Rezipienten auch eine aktive Rolle zukommen zu lassen, ist jedoch nicht erst seit dem digitalen Wandel' vorhanden. Im Bereich des Hörfunks sprach sich bereits Bertolt Brecht in seiner „Radiotheorie" in den Vierzigerjahren für eine Demokratisierung des Rundfunks aus, in dem Rezipienten durch ihr Radiogerät nicht nur Sendungen empfangen können sollten, sondern auch senden und somit die aktive Mitarbeit ermöglicht und Rezipienten damit auch zu Produzenten werden:

„Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwan­deln. Der Rundfunk wäre der denkbargroßartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Le­bens, ein ungeheures Kanalsystem, d.h., er würde es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusen­den, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen. Der Rundfunk müßte(!) demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren."[6]

Allerdings war die Umsetzung von Brechts Gedanken unter den Nationalsozialisten noch unmöglich, was sich jedoch in der heutigen Demokratie geändert hat und die Umsetzung auch aus diesem Aspekt der veränderten Gesellschaftsordnung interessant ist, zu überprü­fen:

"Undurchführbar in dieser Gesellschaftsordnung, durchführbar in einer anderen, dienen die Vor­schläge, welche doch nur eine natürliche Konsequenz der technischen Entwicklung bilden, der Propagierung und Formung dieser anderen Ordnung."[7]

Im Bereich des interaktiven Fernsehens leitete die Produzentengruppe mit ihrer Arbeit „Van Gogh TV" ab 1979/1986 Pionierarbeit. Inspiriert von den neuen technischen Möglichkeiten der Kommunikation über Telefon, war es möglich sich per Telefon, Fax oder Modem in die laufende Sendung einzuwählen. Damit war die van Gogh TV eines der ersten Kommunikati­onsprojekte unter Einbeziehung des Internet.[8]

Damit könnte entlang Bertold Brechts Gedanke ein interaktives Medium geschaffen worden sein, das den Rezipienten aus seiner passiven Rolle als Empfänger löst und auch als Sender und Produzent in Erscheinung treten lässt. George Gilder und Nicolas sagten voraus, dass es im Jahr 2000 kaum noch Fernsehen ohne Interaktivität geben würde.[9]Diese Vorhersage ist bisher nicht eingetreten. Das konventionelle Fernsehen[10]ist weiterhin vor allem ein Lean- back Medium, dass ohne die aktive Beteiligung der Zuschauer auskommt. Durch den techno­logischen Fortschritt der Vernetzungsmöglichkeit durch Breitbandverbindungen über das

Internet ist die bereits seit langer Zeit vorhandene Grundidee der Rückkanalfähigkeit des Fernsehens weiter ausgebaut und einfacher umsetzbar geworden. Nutzer können sich per Video-on-Demand, Mediatheken ihr Fernsehprogramm selbst zusammenstellen. Ob aktuelle Formate wie die in dieser Hausarbeit untersuchte „rundshow"[11]diese Möglichkeiten nutzen, wird nachfolgend untersucht.

Die These für diese Hausarbeitet lautet daher, dass durch den technologischen Fortschritt der Digitalisierung (Breitbandverbindung, Vernetzung) die Rückkanalfähigkeit des Fernse­hens im Zeitalter des Internets und der Medienkonvergenz weiter ausgebaut wurde und der Grad der Interaktion und Partizipation sich im dadurch im Vergleich zu „van Gogh TV" erhöht hat und somit zusätzliche Relevanz in der Umsetzung entlang Brechts Gedanken der Rück­kopplung und Einbeziehung der Zuschauer als Produzenten gewonnen hat.

Um diese These zu überprüfen, wird in einem ersten Schritt die Genese von interaktiven Fernsehsendungen herausgearbeitet, wobei ein Schwerpunkt auf die für die Interaktivität besonders relevanten Phänomene der Digitalisierung und der Vernetzung gelegt wird (vgl. Kapitel 2).

Sodann erfolgt eine Darstellung der Klassifikationsstufen des interaktiven Fernsehens (vgl. Kapitel 3) und eine Einordnung von van Gogh-TV und der Sendung „rundshow" (vgl. Kapitel 4), um zu untersuchen, ob es sich bei den Sendungen um interaktive Sendungen handelt sowie ob die rundshow den technologischen Fortschritt genutzt hat, um den Grad an Inter­aktivität zu steigern. Denn in diesem Fall würde es sich bei der Interaktivität um ein Kontinu­um handeln, also einem Phänomen, das sich kontinuierlich weiterentwickelt und den Rezipi­enten vom einfachen Konsumenten zu einem Produzenten werden lässt.

2 Genese des Internetfernsehens

Nachfolgend wird nun die (technisch-historische) Genese des Internetfernsehens herausge­arbeitet, um nachzuzeichnen, dass der Rückkopplungsgedanke in Verbindung mit der Digita­lisierung und der Vernetzung eine zusätzliche Relevanz erlangt hat.[12]Da das Internetfern­sehen ein Konvergenzprodukt von Fernsehen und Internet ist, wird dabei insbesondere auf die Digitalisierung (Technik, Konvergenz) und die Vernetzung eingegangen, da diese für die Rückkopplung und Interaktivität von grundlegender Bedeutung sind und den aktuellen Technisierungsschub im Medienbereich bestimmen.13

2.1 Digitalisierung und digitales Fernsehen

Die Evolution des Internetfernsehen ist als Konvergenzprodukt von Fernsehen und Internet untrennbar mit der digitalen Revolution'14 verbunden, da letztere technische Vorausset­zung, in Form einer neuen Verbreitungstechnik (z.B. Breitband- bzw. Glasfaserkabel) ist.15 Daneben ist sie auch Voraussetzung für die Umsetzung der Idee des Rückkanals, bzw. das Erreichen eines hohen Interaktivitätsgrades (vgl. Kapitel 3), da erstere in den Breitbandka­beln, den Glasfaserkabeln und der Datenkompression erst realisiert werden konnte.16 Streng genommen sind auf technischer Ebene andere Übertragungswege wie die durch das von dem van Gogh-Projekt genutzte, terrestrische Übertragung und direkt strahlenden Satelliten in ihren Grundkonfigurationen nicht rückkanalfähig (ausführlich dazu in Kapitel 3 und 4)17 und würden somit als interaktive Kommunikationsmittel ausscheiden.

Für das Internetfernsehen besonders relevante Aspekte der Digitalisierung sind, wie oben bereits erwähnt, die Prinzipien der Datenreduktion sowie die Technik des digitalen Fernse­hens. Unter digitalem Fernsehen Ist nicht nur le­diglich eine neue Verbreitungstechnik zu verste­hen, sondern ein Prozess, der bei der Programm­produktion beginnt und die Verarbeitung sowie die Endgeräte mit einbezieht. Für das Interaktive Fernsehen besonders relevanter Kernaspekt der Digitalisierung ist die digitale Datenübertragung vom Sender zu Empfänger und umgekehrt.

Im Unterschied zum analogen Fernsehen, bei dem audiovisuelle Inhalte als Signale durch kontinuier­lich verlaufende Schwingungen (Wellen, die eine Sinuskurve darstellen) übertragen werden, wer­den beim digitalen Fernsehen die Signale in eine regelmäßige Folge von diskreten Werten gewandelt, so dass ein binärer Code aus Einsen und Nullen entsteht.[13]Die dafür notwendige Umwandlung von analogen Signalen in digitale erfolgt in vier Schritten (Analog-Digital-Wandlung, vgl. Abb. 1): die Amplitude des Signals wird zunächst in gleichgroße Zeitintervalle unterteilt und jedes Intervall abgetastet („Samp­ling"). Danach werden den Samples Werte aus einer begrenzten Wertemenge zugeordnet („Quantisierung"), in dem erstere in gleichmäßige Intervalle geteilt werden - so dass jeder Abtastwert jeweils in einem Intervall liegt und durch einen Wert repräsentiert wird. Hieraus entsteht ein festes zeitliches Raster, das als Bitfolge codiert wird.[14]

Der Prozess der digitalen Übertragung (vgl. Abb. 2) erfolgt sodann von einer Quelle über ei­nen Analog-Digital-Wandler zum Sender. Über einen Übertragungskanal gelangen die Signa­le zum Empfänger, der wiederum über einen Digital-Analog-Umwandler die digitalen Signale in analoge Signale zurückwandelt.

Durch die Digitalisierung der zuvor analogen Signale ergibt sich für ein gewöhnliches Fern­sehbild (nach CCIR 601- Standard) eine Datenrate von 216 Mbit/s.[15] Dies stellt eine enorm große Datenmenge dar, der Bandbreiten erfordern würde, die weder terrestrisch noch über Satellit verfügbar wären. Aus diesen Gründen müs­sen die Datenmengen reduziert werden, also bei der Speicherung oder Übertragung mög­lichst effektiv gepackt werden.[16]Dadurch lässt sich die Bitrate für ein hochauflösendes Fernsehbild im Format 16:9 von 1 Gbit/s auf 30 Mbit/s verringern.[17]Daraus folgend tert sich die Kapazität von Übertragungssystemen wie bei Kabelsystemen um ein ches. Die Analog-Digital-Wandlung und die Datenreduktion sind somit von grundlegender Voraussetzung für die Einführung des interaktiven Fernsehens.

2.2 Vernetzung

Die Vernetzung, bzw. der Netztyp[18]des Internet ist eine zunächst rein technische Grundlage für eine neue Qualität von Interaktivität beim (Internet-)Fernsehen durch Server, Hosts, Hubs, Knoten und Links (s.u.), da es den Austausch bzw. die paketförmige Vermittlung von Daten ermöglicht. Das Internet hat also in erster Linie den Zweck eines (Daten- )Kommunikationsnetzwerks. Formal ist das Internet ein Gebilde aus Knoten und Links. Kno­ten sind dabei an unterschiedlichen Orten stationierte Server, welche durch Links (oder auch „Kanten") miteinander verbunden sind. Dadurch bilden Knoten und Links ein netzartiges Ge­bilde.[19]Das heutige Internet weist dabei eine verteilte Netzwerkstruktur auf - was bedeu­tet, dass es mehr als einen Weg von einem Netzknoten zum anderen gibt. Fällt ein Netzkno­ten oder eine Leitung aus, führt dies damit nicht zum Totalausfall und/oder Verlust der Da­ten, da letztere über einen anderen Weg zum nächsten Netzknoten gesendet werden kön­nen.[20]Netzwerke mit einer verteilten Struktur sind damit relativ störungsunempfindlich.

Das Internet ist jedoch nicht nur ein digitaler Distributionskanal für die Übertragung von Da­teien, sondern ermöglicht auch neue Formen interaktiver, interpersonaler Kommunikation in Echtzeit, was für interaktive Fernsehformate wie beispielsweise der „rundshow" Vorausset­zung ist (vgl. Kapitel 3). Menschen diskutieren öffentlich im Internet, drücken ihre Zustim­mung oder Ablehnung, Emotionen und Motive aus. Rheingold beschreibt Netzwerke daher auch als soziale Zusammenschlüsse, durch die ein Geflecht sozialer Beziehungen entsteht.[21]Die durch Internet und Computer vermittelte Kommunikation verläuft nicht linear von einem zentralen Kommunikator zu den Teilnehmern, sondern non-linear auf diverseren Kanälen in Echtzeit. Dieses und diverse andere Phänomene der Netze, wie beispielsweise auch deren Komplexität, Stabilität, Skalenfreiheit, Wachstum und Emergenz beschäftigen dabei Wissen­schaftler als auch Medienkünstler gleichermaßen. Beispielsweise bezieht sich die Künstler­gruppe um „van Gogh TV" explizit auf den sozialen Aspekt der Vernetzung von Einzelperso­nen zur restlichen Gesellschaft (vgl. Kapitel 4). Die Vernetzung bietet also die technische als auch die soziale Grundlage für Interaktivität bei der Nutzung von audiovisuellen Medien.[22]

[...]


[1] 'Fernsehen' wird in dieser Hausarbeit eine umfassendes medienwissenschaftliches Verständnis zu Grunde gelegt, dass „als Chiffre für vielfältige Kommunikationsprozesse und ihre Bedingungen, Instanzen, Produkte, Formen und Auswirkungen auf unsere Gesellschaft" verstanden wird, vgl. Faulstich (2008), S.11

[2] vgl.zum Begriff des Jnternetfernsehen' Kapitel 3.2.

[3] vgl.Maassen (2012), S. 1.

[4] vgl. van Eimeren/Frees (2012), S. 370,372.

[5] vgl.Ruhrmann/Nieland (1997), S.29.

[6] Brecht ([1932]1992),S. 130,

[7] Ders.

[8] vgl. Arns (2009), S. 20.

[9] vgl. Scolik/Wippersberg (2007), S.45.

[10] Beim konventionellen Fernsehen besteht eine eindeutige Trennung von Sender und Empfänger, eine Ein- Weg-Kommunlkatlon vom Sender zum Empfänger.

[11] http://blog.br.de/rundshow (22.08.2012)

[12]vgl.Ruhrmann/Nieland (1997), S.50.

[13] vgl. Ruhrmann/Nieland (1997), S. 59,62.

[14] vgl. Ziemer (1994), S. 27.

[15] vgl. Ruhrmann/NIeland (1997), S. 64.

[16] Dies., S.64.

[17]vgl.zu den Verfahren und Risiken der Datenreduktion ausführlich Reimers (1995), S.42 - 54,

[18]Netze können unterschiedlichen Typs sein, wie beispielsweise auch die Gesellschaft ein Netztyp ist,

[19]vgl.Warnke (2011), S. 99.

[20]vgl.Ders., S.100.

[21]vgl.Baran (1964), S., 4,11, zitiert nach Warnke (2011), S.22.

[22]vgl. Rheingold (1994), S.295, zitiert nach Ruhrmann/Nieland (1997), S.79. vgl.Ruhrmann/Nieland (1997), S.8.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Fernsehen mit Rückkanal
Untertitel
Theorien des Internets
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (ICAM)
Veranstaltung
Theorien des Internets
Note
2,0
Jahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V273440
ISBN (eBook)
9783656656548
ISBN (Buch)
9783656656609
Dateigröße
545 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fernsehen, rückkanal, theorien, internets
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Fernsehen mit Rückkanal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273440

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