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Pflege mit Perspektive

Voraussetzung sind grundsätzliche Änderungen der Strukturen in der Krankenversicherung

Title: Pflege mit Perspektive

Scientific Essay , 2014 , 8 Pages

Autor:in: Günter Steffen (Author)

Social Work
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Gegenwärtig sind fast 2,5 Millionen BürgerInnen in unserem Land pflegebedürftig und erhalten Leistungen aus den Beiträgen der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versorgungsempfänger. Die finanziellen Leistungen reichen bei weitem nicht aus, um die ganztägige Pflege zu gewährleisten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Pflege mit Perspektive – Voraussetzung sind grundsätzliche Änderungen der Strukturen in der Krankenversicherung

2. Leistungsgrundsätze

3. Ausgaben und Beteiligungen der Finanzierungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, strukturelle Reformen im deutschen Kranken- und Pflegesicherungssystem aufzuzeigen, um die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durch eine effizientere Mittelverwendung und den Abbau von Bürokratie nachhaltig zu senken.

  • Strukturelle Neuausrichtung der Pflegefinanzierung und Leistungserbringung.
  • Einführung von leistungsorientierten Modulen zur Kostentransparenz.
  • Optimierungspotenziale durch Einsparungen bei Krankenkassen und Verwaltung.
  • Förderung der ambulanten Pflege bei gleichzeitigem gesellschaftlichen Engagement.
  • Entlastung der Beitragszahler durch gezielte Effizienzmaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

Pflege mit Perspektive – Voraussetzung sind grundsätzliche Änderungen der Strukturen in der Krankenversicherung

Gegenwärtig sind fast 2,5 Millionen Bürger und Bürgerinnen in unserem Land pflegebedürftig und erhalten Leistungen aus den Beiträgen der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versorgungsempfänger. Die finanziellen Leistungen reichen bei weitem nicht aus, um die ganztägige Pflege in der Familie, für die Inanspruchnahme eines professionellen Pflegebetriebes oder die Unterbringung im Altenheim zu gewährleisten. Sobald die sogenannte Pflegestufe 2 eintritt (Schwerpflegebedürftige, die bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen) entstehen bei Anforderung eines Ambulanten Pflegebetriebes in der eigenen Häuslichkeit Zuzahlungen von bis zu 1000 Euro monatlich, die nicht von der Pflegekasse gedeckt sind.

Grund dafür sind die Verträge auf Landesebene, die zwischen Pflegeverbänden und Pflegekassen bestehen. Irgendwelche Betreuungsmaßnahmen sind dabei kostenmäßig noch nicht berücksichtigt. Sobald der Pflegebedürftige stationär versorgt werden muss, ergeben sich in der Stufe 2 rund 1800 Euro monatliche Zuzahlungen, über die Erstattungen der Pflegekasse hinaus. Auch die Reformvorhaben der Schwarz-Roten Bundesregierung ab 2015 werden keine nennenswerten Reduzierungen von Zuzahlungen ergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

Pflege mit Perspektive – Voraussetzung sind grundsätzliche Änderungen der Strukturen in der Krankenversicherung: Das einleitende Kapitel beschreibt die finanzielle Misere der aktuellen Pflegeversorgung und fordert strukturelle Neuausrichtungen, um die hohe Belastung durch Zuzahlungen zu lindern.

Leistungsgrundsätze: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen und die Einführung neuer, modularer Leistungsbeschreibungen für die Pflege dargelegt, um eine effizientere Versorgung zu ermöglichen.

Ausgaben und Beteiligungen der Finanzierungen: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der einkommensabhängigen Eigenbeteiligung sowie spezifische Einsparmöglichkeiten in der Krankenversicherung, um die Beitragssätze für die Versicherten zu senken.

Schlüsselwörter

Pflegeversicherung, Krankenversicherung, Pflegestufe, Eigenbeteiligung, Leistungsmodule, Ambulante Pflege, Kostentransparenz, Strukturreform, Entbürokratisierung, Beitragssatz, Gesundheitswesen, Pflegebedürftigkeit, Sozialabgaben, Effizienzsteigerung, Vorsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die finanziellen Defizite der aktuellen Pflegeversorgung in Deutschland und schlägt weitreichende strukturelle Reformen vor, um die Versorgung von Pflegebedürftigen bezahlbar und zukunftssicher zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Neugestaltung der Leistungspakete, die Optimierung der Finanzierungsmodelle durch einkommensabhängige Eigenbeteiligungen sowie der Abbau von bürokratischen Kostenstrukturen innerhalb der Krankenkassen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Streichung unwirtschaftlicher Ausgaben bei Krankenkassen die Pflegefinanzierung nachhaltig gesichert und die Zuzahlungslast für Pflegebedürftige signifikant reduziert werden kann.

Welche wissenschaftliche bzw. methodische Vorgehensweise wird verwendet?

Der Autor wählt einen praxisorientierten, analytischen Ansatz, bei dem bestehende Kostenstrukturen (z.B. Zuzahlungen in Pflegestufe 2) ausgewertet und mit Reformvorschlägen zur Effizienzsteigerung und Beitragsanpassung gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Leistungsgrundsätzen, die Einführung transparenter Leistungsmodule für Dienstleister sowie die Identifikation von Einsparpotenzialen, wie etwa durch den Wegfall von Marketingaktivitäten der Krankenkassen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie "Pflegeversicherung", "Strukturreform", "Eigenbeteiligung", "Leistungsmodule" und "Entbürokratisierung" charakterisieren.

Wie soll die Feststellung der Pflegebedürftigkeit künftig ablaufen?

Der Autor schlägt vor, die Begutachtung durch einen Facharzt für Allgemeinmedizin mit ergänzender Konsultation durch Orthopäden oder Neurologen zu ersetzen, um die komplexe Personalorganisation der Medizinischen Dienste der Krankenkassen überflüssig zu machen.

Welchen Einfluss haben die vorgeschlagenen Einsparungen auf den Beitragssatz?

Durch die konsequente Umsetzung der aufgezeigten Einsparmaßnahmen, wie etwa die Arzneimittel-Preisangleichung und den Wegfall von Marketingausgaben, prognostiziert der Autor eine Senkung des Beitragssatzes von 15,5% auf 13,5%.

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Details

Title
Pflege mit Perspektive
Subtitle
Voraussetzung sind grundsätzliche Änderungen der Strukturen in der Krankenversicherung
Course
Seniorenveranstaltung
Author
Günter Steffen (Author)
Publication Year
2014
Pages
8
Catalog Number
V273563
ISBN (eBook)
9783656655169
ISBN (Book)
9783656655138
Language
German
Tags
pflege perspektive voraussetzung änderungen strukturen krankenversicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Günter Steffen (Author), 2014, Pflege mit Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273563
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