In der vorliegenden Hausarbeit soll ein Konzept entwickelt werden, dass ein Wohnprojekt in Form einer „Senioren-Wohngemeinschaft (Senioren-WG)“ vorstellt. Die Kostendarstellung des Wohnprojektes „Senioren-WG“ und eine Vergleichsrechnung der Kosten zu allein lebenden Senioren bilden den Abschluss der Hausarbeit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Problemdarstellung
3 Defizite im Alltag der Senioren
4 Projektkonzeption „Senioren-WG“
4.1 Projektidee
4.2 Vorstudie
4.3 Projektauftrag
5 Projektorganisation
5.1 Situationsanalyse
5.2 Stakeholderanalyse
5.3 Technische Voraussetzungen
5.4 Personelle Voraussetzungen
5.4.1 Projektleitung
5.4.2 Projektteam
5.5 Projektziele
5.6 Projektstrukturplan
5.6.1 Arbeitspaketbeschreibung und -einteilung
5.6.2 Ressourcen- und Kostenplanung
5.7 Zeitplanung
6 Marketing des Konzepts
7 Vergleichsrechnung
8 Risiken des Projekts und Schwachstellen
9 Reflexion
10 Literaturverzeichnis
11 Anhang
12 Projektauftrag
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit entwickelt ein Konzept für eine „Senioren-WG“, um durch gemeinschaftliches Wohnen soziale Isolation zu verringern, die Selbstständigkeit zu erhalten und langfristig Gesundheitskosten im Gesundheitssystem zu senken.
- Analyse der Alltagsprobleme und Defizite von Senioren
- Entwicklung eines Projektkonzepts zur Realisierung einer „Senioren-WG“
- Detaillierte Projektorganisation (Stakeholder, Technik, Personal, Zeitplan)
- Vergleichsrechnung der Kosten gegenüber ambulanten und stationären Wohnformen
- Bewertung von Projektrisiken und Reflexion des Konzepts
Auszug aus dem Buch
4.1 Projektidee
„Eine Projektidee kann der konkrete Umsetzungswunsch eines Auftraggebers sein oder durch Problemzwänge entstehen“ (Lessel 2008: 16). Die Kosten im Gesundheitswesen sind stark angestiegen. Ein Trend, der geeignete Maßnahmen zu Kosteneinsparungen fordert, die bis heute fehlen. Eine „Senioren-WG“ stellt eine geeignete Maßnahme mit Einsparungspotenzial dar.
Der Grundgedanke einer „Senioren-WG“ ist, gemeinsam statt einsam zu leben und sich bei Hilfebedarf gegenseitig zu unterstützen und so innerhalb der „Senioren-WG“ selbstständig zubleiben. Pflegeleistungen, die den Senioren zustehen können gemeinschaftlich genutzt und selbst bestimmt werden (vgl. BGW 2010: 13). Durch die familiäre Situation soll die gleiche Geborgenheit und Zufriedenheit erreicht werden wie in einer eigenen Wohnung mit dem Zusatz der sozialen Integration.
Ein Zusammenschluss von Senioren innerhalb einer „Senioren-WG“ kann die nötigen Mitteleinsparungen im Gesundheitssystem unterstützen. Zur genauen Identifikation der Einsparungspotenziale durch eine „Senioren-WG“ werden einige der bereits beschriebenen gesundheitsbeeinflussenden Faktoren (vgl. Kap.Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.) näher betrachtet. Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen, haben Whitehead und Dahlgren zudem anschaulich in ihrem Regenbogenmodell zusammengefasst (vgl. Abb. 1).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt den demografischen Wandel und die damit einhergehenden Probleme wie Vereinsamung und steigende Gesundheitskosten, die den Bedarf für alternative Wohnformen begründen.
2 Problemdarstellung: Analysiert die Faktoren, die die Gesundheit im Alter beeinflussen, und stellt fest, dass soziale Isolation einen negativen Faktor darstellt, für den die Senioren-WG eine Lösung bietet.
3 Defizite im Alltag der Senioren: Erläutert altersbedingte Einschränkungen, den Verlust familiärer Unterstützung (Defamiliarisierung) und die Bedeutung der eigenen Wohnung für die Identität.
4 Projektkonzeption „Senioren-WG“: Stellt das grundlegende Konzept, die Vorstudie und den Projektauftrag für das Wohnprojekt dar.
5 Projektorganisation: Detailliert die notwendigen Schritte zur Umsetzung, einschließlich Stakeholder-Analyse, technischer und personeller Voraussetzungen sowie der detaillierten Projektstrukturplanung.
6 Marketing des Konzepts: Diskutiert die Notwendigkeit, Vorurteilen bei Senioren entgegenzuwirken und die Vorteile des Modells „Gemeinsam statt Einsam“ zu vermitteln.
7 Vergleichsrechnung: Stellt die Kosten verschiedener Wohnformen gegenüber und weist auf das Einsparungspotenzial der Senioren-WG hin.
8 Risiken des Projekts und Schwachstellen: Identifiziert potenzielle Hindernisse wie die Akzeptanz des Konzepts, Kostenrisiken und die notwendige soziale Kompatibilität der Bewohner.
9 Reflexion: Kritische Würdigung des Konzepts hinsichtlich seiner Grenzen bei hohem Pflegebedarf und Bedeutung für zukünftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Senioren-WG, Gesundheitskosten, soziale Isolation, Wohnform im Alter, Projektmanagement, Prävention, Selbstständigkeit, Pflegesachleistung, Betreutes Wohnen, Kosteneinsparung, Demografischer Wandel, Projektkonzeption, Gruppenbildung, Altenpflege, Lebensqualität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Wohnprojektes in Form einer „Senioren-WG“, um eine Alternative zur alleinigen Wohnung oder zum Pflegeheim zu bieten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die gesundheitliche und soziale Situation älterer Menschen, die Entwicklung eines Projektplans für eine Senioren-Wohngemeinschaft und die ökonomische Betrachtung möglicher Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines realisierbaren Konzepts für eine Senioren-WG, das dazu beitragen soll, Senioren länger selbstständig zu halten und gleichzeitig Kosten im Gesundheitssystem zu senken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Projektmanagement-Methodik, um das Vorhaben strukturiert zu planen, einschließlich einer Situations- und Stakeholder-Analyse, Strukturplanung und einer vergleichenden Kostenbetrachtung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Problembeschreibung, die detaillierte Projektkonzeption (inklusive Technik, Personal und Organisation), Marketingstrategien sowie eine wirtschaftliche Vergleichsrechnung der Wohnformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Senioren-WG, Gesundheitskosten, soziale Isolation, Wohnform im Alter, Projektmanagement und Prävention.
Warum wird eine Senioren-WG als Lösung für steigende Krankheitskosten gesehen?
Durch die Vermeidung sozialer Isolation und eine frühzeitige, präventive Gesundheitsfürsorge in der Gemeinschaft können Folgeerkrankungen reduziert und unnötige Krankenhausaufenthalte minimiert werden.
Welche Rolle spielt die „Charakterkompatibilität“ bei diesem Projekt?
Da die Bewohner eng miteinander leben, ist die Kompatibilität der Persönlichkeiten entscheidend. Die Arbeit empfiehlt den Einsatz von Fragebögen und professioneller sozialpädagogischer Begleitung, um Konflikte zu minimieren.
- Arbeit zitieren
- Janina Nanninga (Autor:in), 2012, Projektkonzipierung "Senioren-WG", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273717