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Bedarfsermittlung für die Entwicklung einer Interventionsmaßnahme am Beispiel des Diabetes mellitus Typ 2

Titel: Bedarfsermittlung für die Entwicklung einer Interventionsmaßnahme am Beispiel des Diabetes mellitus Typ 2

Skript , 2013 , 15 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Moritz Wenninger (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Diabetes ist auf dem besten Wege, Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland zu werden: Aktuell sind etwa 6 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. 90 Prozent leiden an einem Typ-2-Diabetes (Danne, 2013, S. 6). Schätzungen zufolge liegt die Dunkelziffer wahrscheinlich viel höher, so legt eine Untersuchung in der Region Augsburg im Jahr 2000 nahe, dass auf jede Person mit bekanntem Diabetes wohl eine Person mit nicht diagnostiziertem Diabetes kommt, zumal die Krankheit zu Beginn meist symptomfrei verläuft und erst mit jahrelanger Verzögerung erkannt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 DEFINITION UND KLASSIFIKATION

2 URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN DES DIABETES MELLITUS TYP 2

3 PRÄVALENZ UND INZIDENZ DES DIABETES MELLITUS TYP 2 IN DEUTSCHLAND

4 BEGLEIT- UND FOLGEERKRANKUNGEN

5 MORTALITÄT DES DIABETES MELLITUS TYP 2

6 KRANKHEITSKOSTEN DES DIABETES MELLITUS

7 MERKMALE DER RISIKOPOPULATION HINSICHTLICH DIABETES MELLITUS TYP 2

8 WIRKSAMKEITSBELEG VON LEBENSSTILBEZOGENEN INTERVENTIONSMASSNAHMEN ZUR PRÄVENTION DES DIABETES MELLITUS TYP 2

9 BEURTEILUNG DES PRÄVENTIONSPOTENTIALS DES DIABETES MELLITUS TYP 2

10 BEISPIELHAFTES INTERVENTIONSKONZEPT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer gezielten Bedarfsermittlung für Präventionsmaßnahmen bei Diabetes mellitus Typ 2 aufzuzeigen, um der gesundheitlichen und ökonomischen Belastung der Epidemie entgegenzuwirken.

  • Pathophysiologische Grundlagen und Klassifikation von Diabetes mellitus.
  • Epidemiologische Entwicklung von Prävalenz und Inzidenz in Deutschland.
  • Sozioökonomische Auswirkungen und Krankheitskosten.
  • Evidenzbasierte Wirksamkeit von Lebensstilinterventionen.
  • Methoden der Risikoerfassung und praxisnahe Interventionsbeispiele.

Auszug aus dem Buch

1 Definition und Klassifikation

„Diabetes mellitus ist ein Sammelbegriff für eine ätiologisch heterogene Gruppe von Krankheiten des Kohlenhydratstoffwechsels, deren gemeinsames Charakteristikum der chronisch erhöhte Blutzucker (Hyperglykämie) ist“ (Greten, Rinninger & Greten, 2010, S. 602). „Eine Hyperglykämie ist durch einen Mangel an Insulin, eine gestörte Wirkung von Insulin oder durch eine Kombination von beidem bedingt“ (Gerok, 2007, S. 980).

Diabetes mellitus lässt sich in vier Kategorien klassifizieren (Wehling, 2011, S. 268):

– Typ 1 Diabetes: verursacht durch immunologisch oder auch idiopathisch bedingte Zerstörung der Insulin produzierenden B-Zellen

– Typ 2 Diabetes: bei dem überwiegend eine Insulinresistenz und/oder ein relativer Insulinmangel vorliegt

– Gestationsdiabetes

– andere spezifische Typen

Zusammenfassung der Kapitel

1 DEFINITION UND KLASSIFIKATION: Definition des Krankheitsbildes Diabetes mellitus und Abgrenzung der verschiedenen Typen anhand ätiologischer Merkmale.

2 URSACHEN UND RISIKOFAKTOREN DES DIABETES MELLITUS TYP 2: Analyse der genetischen und lebensstilbedingten Risikofaktoren, insbesondere der Stammfettsucht, die zur Insulinresistenz führen.

3 PRÄVALENZ UND INZIDENZ DES DIABETES MELLITUS TYP 2 IN DEUTSCHLAND: Darstellung der aktuellen epidemiologischen Daten und der hohen Dunkelziffer bei Neuerkrankungen.

4 BEGLEIT- UND FOLGEERKRANKUNGEN: Aufzeigung der schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen von Diabetes, wie kardiovaskuläre Schäden und Organfolgeschäden.

5 MORTALITÄT DES DIABETES MELLITUS TYP 2: Erörterung der verkürzten Lebenserwartung durch Folgeerkrankungen bei Diabetikern.

6 KRANKHEITSKOSTEN DES DIABETES MELLITUS: Untersuchung der ökonomischen Belastung des Gesundheitssystems aufgrund steigender Patientenzahlen.

7 MERKMALE DER RISIKOPOPULATION HINSICHTLICH DIABETES MELLITUS TYP 2: Übersicht der Risikofaktoren wie Ernährung, Alter, Lebensweise und Vorerkrankungen.

8 WIRKSAMKEITSBELEG VON LEBENSSTILBEZOGENEN INTERVENTIONSMASSNAHMEN ZUR PRÄVENTION DES DIABETES MELLITUS TYP 2: Belegung der positiven Auswirkungen von Bewegung und Ernährung auf die Insulinsensitivität.

9 BEURTEILUNG DES PRÄVENTIONSPOTENTIALS DES DIABETES MELLITUS TYP 2: Bewertung der Chancen durch einfache präventive Lebensstiländerungen.

10 BEISPIELHAFTES INTERVENTIONSKONZEPT: Vorstellung der finnischen Diabetes Prevention Study und des Findrisk-Fragebogens als Modell für Präventionskonzepte.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus Typ 2, Insulinresistenz, Prävention, Lebensstilintervention, Glukosetoleranz, Volkskrankheit, Gesundheitskosten, Stammfettsucht, körperliche Aktivität, Findrisk-Fragebogen, Folgeerkrankungen, Mortalität, Epidemiologie, Risikoerfassung, Stoffwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedarfsermittlung für Präventionsmaßnahmen gegen Diabetes mellitus Typ 2 angesichts der wachsenden Zahl an Betroffenen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition des Krankheitsbildes, epidemiologische Daten, ökonomische Krankheitskosten sowie die wissenschaftliche Evidenz für lebensstilbasierte Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte Bedarfsermittlung und einfache Verhaltensänderungen Diabetes-Prävention erfolgreich im Gesundheitssystem umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf klinischen Studien, statistischen Analysen und bestehenden Leitlinien zur Diabetesprävention basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Ursachen, Risikofaktoren, die ökonomische Belastung durch Folgeerkrankungen und stellt konkrete Interventionsbeispiele vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Typ-2-Diabetes, Lebensstilintervention, Präventionspotential und Risikoerfassung.

Was sagt die Finnische Diabetes Prevention Study über den Erfolg von Interventionen aus?

Die Studie belegt eine relative Risikoreduktion von 58 % in der Interventionsgruppe durch gezielte Maßnahmen bei Ernährung und körperlicher Bewegung.

Wie funktioniert der Findrisk-Fragebogen?

Der Findrisk-Fragebogen dient der einfachen Risikoeinschätzung für Diabetes Typ 2 innerhalb der nächsten zehn Jahre, ohne dass aufwendige Laborwerte erforderlich sind.

Warum ist eine frühzeitige Risikoerfassung so bedeutsam?

Da die Krankheit zu Beginn oft symptomfrei verläuft, ermöglicht eine frühzeitige Erfassung rechtzeitige Präventionsmaßnahmen, um Folgeerkrankungen und hohe Krankheitskosten zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedarfsermittlung für die Entwicklung einer Interventionsmaßnahme am Beispiel des Diabetes mellitus Typ 2
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,6
Autor
Moritz Wenninger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V273718
ISBN (eBook)
9783656661016
ISBN (Buch)
9783656661009
Sprache
Deutsch
Schlagworte
präventionsmaßnahme diabetes mellitus typ 2 prävention diabetes risikofaktoren diabetes mellitus typ 2 folgeerkrankungen kosten mortalität interventionskonzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Wenninger (Autor:in), 2013, Bedarfsermittlung für die Entwicklung einer Interventionsmaßnahme am Beispiel des Diabetes mellitus Typ 2, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273718
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Leseprobe aus  15  Seiten
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