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Energiesparhäuser. Vom Bestand zum Passivhaus

Welcher Energiestandard ist für welches Haus der richtige?

Titel: Energiesparhäuser. Vom Bestand zum Passivhaus

Seminararbeit , 2013 , 37 Seiten , Note: 14

Autor:in: Carla Ernstberger (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren hat das Thema Energiesparen aufgrund stetig wachsender Energiekosten, des näher rückenden Endes fossiler Ressourcen und der erhöhten Energienachfrage stark an Bedeutung gewonnen.

Doch nicht nur die hohen Kosten für die fossilen Energieträger sind zu einem Problem geworden, sondern auch der mit ihnen verbundene Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen (vor allem CO2). Seit Beginn der Indus-trialisierung wird deren Konzentration in der Erdatmosphäre immer höher, wodurch sich die Atmosphäre (aufgrund des Treibhauseffekts) unnatürlich stark aufheizt.

„Sollte der steigenden Erwärmung in Zukunft nicht Einhalt geboten werden, hat das weitreichende Folgen weltweit.“
Zum Schutz des Klimas müssen in mehreren Lebensbereichen klimaschädliche Einflüsse reduziert oder bestenfalls vermieden werden.
Die meisten Treibhausgasemissionen entstehen durch übermäßiges Konsumverh

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Relevanz des Themas

2. Rechtliche Rahmenbedingungen für energetische Aspekte von Gebäuden

2.1 Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

2.2 Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

2.3 Energieeinsparungsgesetz (EnEG 2009)

2.4 Energieeinsparverordnung

3. Arten von Energiesparhäusern

3.1 Das Niedrigenergiehaus

3.2 Das KfW-Effizienzhaus 40, 55, 70, 85

3.3 Das X-Liter-Haus / 3-Liter-Haus

3.3.1 Maßnahmen zum Erreichen des 3-Liter-Haus-Standards

3.3.2 Funktionsprinzip

3.4 Das Passivhaus

3.4.1 Maßnahmen zum Erreichen des Passivhaus-Standards

3.4.2 Funktionsprinzip des Passivhauses

3.4.3 Vor- und Nachteile des Passivhaus-Standards

3.5. Verschiedene Gebäudetypen mit Passivhausstandard

3.6 Kosten zum Erreichen des Passivhausstandards

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des Energiesparens im Gebäudesektor angesichts steigender Energiekosten und ökologischer Herausforderungen. Ziel ist es, die verschiedenen energetischen Standards für Wohnhäuser zu erläutern und die gesetzlichen sowie technischen Rahmenbedingungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren aufzuzeigen.

  • Relevanz des Klimaschutzes und der Energieeinsparung im Wohnungsbau
  • Analyse der rechtlichen Vorgaben wie EnEV und Erneuerbare-Energien-Gesetz
  • Vergleich verschiedener Energiestandards (Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus)
  • Technische Funktionsweisen und Maßnahmen zur Erreichung von Effizienz-Standards
  • Kosten-Nutzen-Betrachtung und Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Maßnahmen zum Erreichen des Passivhaus-Standards

Um den Passivhaus-Standard zu erreichen, müssen Wärmeverluste minimiert und passive solare Gewinne maximiert werden. Man unterschiedet bei Wärmeverlusten zwischen dem „Wärmedurchgang durch luftdichte Bauteile in Folge der Wärmeleitung („Transmission“) und den Wärmeverlust durch Luftströmung („Ventilation“ genannt).“. Die Verringerung dieser Wärmeverluste ist deshalb so wichtig, weil sonst im Winter die Wärmegewinne durch die schwächere Sonne nicht ausreichen würden, weil ein Teil der Wärme aus dem Gebäude entweichen kann.

Zum Erreichen des Passiv-Haus-Standards benötigt man keine weiteren Maßnahmen als die auch schon beim Niedrigenergiehaus angewendet werden. Jedoch sind eine weitgehende Verbesserung der Bauteile und Anlagen, sowie deren optimale Kombination erforderlich:

1. eine sehr gute Wärmedämmung

Eine Schlüsselfunktion übernimmt die Wärmedämmung. Mit ihr müssen nämlich U-Werte von 0,1-0,2 W/(m²K) aller lichtundurchlässigen Bauteile (Außenwand, Dach, Kellerdecke, Wände, Böden) erlangt werden. Im Gegensatz zu modernen Neubauten, deren Dämmung nur zwölf bis vierzehn Zentimeter beträgt, werden beim Passivhaus Dämmstärken von 35-40cm unumgänglich.

Daneben müssen Wärmebrücken weitgehend reduziert werden, da sonst zu viel Warmluft über Fugen, Ecken und Ritzen entweichen würde und schnell Bauschäden entstehen könnten. Um Wärmebrücken zu verringern, versucht man die dämmende Hülle, wenn möglich, nicht zu durchbrechen, das Gebäude kompakt und Kanten mit möglichst stumpfen Winkeln zu errichten. Doch die Außenhülle muss nicht nur lückenlos, sondern auf luftdicht sein, damit keine Wärme verloren gehe und man ihm Sommer vor Hitze geschützt sei. Dies werde vor allem durch eine einfach ausführbare Planung aller Details, große geschlossene Flächen und das Vermeiden von Durchdringungen erreicht. Mithilfe des Blower-Door-Tests (Tür-Gebläse-Test) lässt sich sich die Luftdichte messen. Diese Messung müsse unbedingt „zu einem Zeitpunkt, an dem Verbesserungen an der Gebäudehülle noch „einfach“ möglich sind, durchgeführt werden, da bei Nichterreichen des Wertes von mindesten n50=0,6/h das Passivhaus-Konzept gefährdet sei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Relevanz des Themas: Einleitung in die energetischen Herausforderungen durch steigende Energiekosten und den notwendigen Klimaschutz.

2. Rechtliche Rahmenbedingungen für energetische Aspekte von Gebäuden: Überblick über Gesetze wie das EEG und die EnEV, die energieeffizientes Bauen fordern und fördern.

3. Arten von Energiesparhäusern: Systematische Einteilung von Wohngebäuden basierend auf verschiedenen energetischen Effizienz-Standards.

3.1 Das Niedrigenergiehaus: Erläuterung der baulichen Anforderungen zur Senkung des Heizenergiebedarfs auf 30 bis 70 kWh/m²a.

3.2 Das KfW-Effizienzhaus 40, 55, 70, 85: Beschreibung der KfW-Förderstandards und deren Auswirkung auf die energetische Qualität von Neubauten und Sanierungen.

3.3 Das X-Liter-Haus / 3-Liter-Haus: Darstellung des 3-Liter-Haus-Konzepts und dessen Funktionsweise basierend auf Energiezyklen.

3.3.1 Maßnahmen zum Erreichen des 3-Liter-Haus-Standards: Konkrete technische Anforderungen wie Dämmung und Fensterbeschaffenheit.

3.3.2 Funktionsprinzip: Detaillierte Erklärung der Energiezyklen inklusive Sonnenzyklus und Komfortlüftung.

3.4 Das Passivhaus: Einführung in das Konzept des Passivhauses, das durch optimale Dämmung fast keine Heizung benötigt.

3.4.1 Maßnahmen zum Erreichen des Passivhaus-Standards: Technische Strategien zur Minimierung von Transmissions- und Ventilationswärmeverlusten.

3.4.2 Funktionsprinzip des Passivhauses: Funktionsweise der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und passiver solarer Wärmegewinnung.

3.4.3 Vor- und Nachteile des Passivhaus-Standards: Gegenüberstellung der energetischen Vorteile und des Wohnkomforts mit investiven Herausforderungen.

3.5. Verschiedene Gebäudetypen mit Passivhausstandard: Erläuterung der Sanierungsmöglichkeiten für den Bestand zur Erreichung des Passivhaus-Niveaus.

3.6 Kosten zum Erreichen des Passivhausstandards: Analyse der Mehrinvestitionen und der staatlichen Förderprogramme für effizientes Bauen.

Schlüsselwörter

Energiesparhaus, Passivhaus, Niedrigenergiehaus, Wärmedämmung, Energieeinsparverordnung, EnEV, Wärmerückgewinnung, Primärenergiebedarf, Heizkosten, Klimaschutz, Blower-Door-Test, CO2-Emissionen, energetische Sanierung, KfW-Effizienzhaus, Energieausweis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die verschiedenen Konzepte und Standards von Energiesparhäusern in Deutschland, eingebettet in den rechtlichen und ökologischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Rahmenbedingungen (EnEV, EEG), den technischen Anforderungen verschiedener Haustypen und der wirtschaftlichen Betrachtung von Sanierungs- und Neubaumaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Unterschiede zwischen energetischen Baustandards wie dem Niedrigenergie- und dem Passivhaus zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie durch moderne Technik der Energiebedarf drastisch gesenkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Auswertung von Fachdaten, Gesetzestexten sowie technischen Definitionen zu Energiestandards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen, eine detaillierte Typologie von Energiesparhäusern sowie deren Funktionsweisen und eine kritische Analyse der Vor- und Nachteile sowie Kostenaspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Energieeffizienz, Wärmedämmung, Passivhaus, EnEV, CO2-Reduktion und KfW-Förderstandards.

Wie unterscheidet sich ein Passivhaus von einem Niedrigenergiehaus?

Während ein Niedrigenergiehaus bereits den gesetzlichen Standard übertrifft, zeichnet sich ein Passivhaus durch eine extrem hochwertige Dämmung und ein Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung aus, wodurch es nahezu keine aktive Heizung benötigt.

Was ist die Funktion eines Energieausweises?

Der Energieausweis gibt Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie und dient potenziellen Käufern oder Mietern als Entscheidungshilfe in Bezug auf zukünftige Energiekosten.

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Details

Titel
Energiesparhäuser. Vom Bestand zum Passivhaus
Untertitel
Welcher Energiestandard ist für welches Haus der richtige?
Note
14
Autor
Carla Ernstberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
37
Katalognummer
V273768
ISBN (eBook)
9783656665748
ISBN (Buch)
9783656665700
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Energiesparhäuser klimawandel energie sparen hausbau Rohstoffe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carla Ernstberger (Autor:in), 2013, Energiesparhäuser. Vom Bestand zum Passivhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273768
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Leseprobe aus  37  Seiten
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