Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Auswirkungen der Schönheitsideale auf das Essverhalten

Die Rolle der Medien und Möglichkeiten zur Prävention

Title: Auswirkungen der Schönheitsideale auf das Essverhalten

Term Paper , 2013 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Natalie Ruhland (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Schönheitsideal variiert je nach Epoche und deren Gesellschaft. Es wurden beleibte Frauen als fruchtbar und begehrenswert empfunden und im späteren Verlauf schlanke Frauen bevorzugt. Es stellt sich die Frage, ob die Gesellschaft und das jeweilige Schönheitsideal Einfluss auf unser Essverhalten nehmen kann.

Es entstehen heutzutage immer mehr Essstörungen wie Anorexie und Bulimie. Beides sind Krankheiten aufgrund eines niedrigen Selbstwertgefühls und dem Drang nach Anerkennung. Häufig endet eine Essstörung tödlich. Die Gewichtsgruppen Über-, Normal- und Untergewicht werden anhand des Body-Mass-Index gemessen. Diese Krankheit kann durch viele verschiedene Ursachen entstehen wie durch familiäre, persönliche, biologische und soziokulturelle Faktoren. Die letzteren Faktoren spielen vor allem deshalb eine wichtige Rolle, weil sich viele Jugendliche immer mehr Vorbilder aus der prominenten Welt suchen. Diese sind als Leitziel jedoch ungeeignet, da viele von ihnen selber an einer Essstörung leiden oder sie auf retuschierten Abbildungen dargestellt werden. Ob in der Werbung, im Fernsehen oder in Illustrierten, überall werden wir durch die Medien und das dort präsentierte Schlankheitsideal beeinflusst. Somit ist das gängige Schönheitsideal, welches in unserer Gesellschaft herrscht, ein großer Einflussfaktor auf unser Essverhalten und die Entwicklung einer Essstörung. Besonders wichtig ist die Thematik der Prävention, damit der Ausbruch der Krankheit verhindert werden kann.

Deshalb wird sich die Arbeit mit der Thematik Essstörungen beschäftigen. Unter besonderer Betrachtung steht die Fragestellung, ob und wie viel Einfluss die Gesellschaft und das von ihr erschaffene Schönheitsideal auf unser Essverhalten und die immer häufiger entstehende Essstörung hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schönheitsideale im Wandel der Zeit

3. Formen von gestörtem Essverhalten

3.1 Anorexia Nervosa

3.1.1 Krankheitsbild

3.1.2 Körperliche Folgeschäden

3.1.3 Seelische Folgen

3.2 Bulimia Nervosa

3.2.1 Krankheitsbild

3.2.2 Körperliche Folgeschäden

3.2.3 Seelische Schäden

4. Epidemiologie

5. Der Body-Mass-Index (BMI)

6. Mögliche Ursachen bzw. Faktoren von Essstörungen

6.1 Familiäre Einflüsse

6.2 Persönliche und biologische Faktoren

6.3 Soziokulturelle Faktoren

6.3.1 Der soziokulturelle Einfluss am Beispiel der Fidschi-Inseln

6.3.2 Das falsche Vorbild

6.3.3 Fernsehsendungen die zum Schönheitsideal leiten

6.3.4 Idealisierung der Essstörung durch Internetforen

7. Prävention von Essstörungen

7.1 Schulische Prävention

7.2 Projekt "BodyTalk"

7.3 Initiative "Leben hat Gewicht"

8. ANAD e.V. - Beratung und intensivtherapeutische Wohngruppen

9. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss gesellschaftlicher Schönheitsideale auf das Essverhalten von Frauen und die daraus resultierende Entstehung von Essstörungen wie Anorexie und Bulimie. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, inwiefern die medial vermittelten Normen zur Schlankheit als maßgebliche Ursache für psychische Erkrankungen fungieren und welche präventiven Ansätze dem entgegenwirken können.

  • Historischer Wandel der Schönheitsideale und Ästhetikbegriffe
  • Pathologie und Symptomatik von Anorexia Nervosa und Bulimia Nervosa
  • Epidemiologische Verbreitung und soziokulturelle Einflussfaktoren
  • Rolle der Medien und Prominenten als risikobehaftete Vorbilder
  • Wirksamkeit von Präventionsprogrammen und therapeutischen Einrichtungen

Auszug aus dem Buch

6.3.2 Das falsche Vorbild

Laut Petersen (2005: 55) kann das eigene Körperselbstbild von der Werbung beeinflusst werden, denn es vergleichen sich viele Frauen mit Vorbildern aus den Medien. Dieser Vergleich kann ein niedriges Selbstwertgefühl auslösen. Selbstunsichere Menschen sind abhängig von der Meinung anderer und suchen sich Vorbilder. Das äußere Erscheinungsbild hat heutzutage mehr Gewicht als die inneren Werte (vgl. Simchen 2010: 8). Ein Ideal führt immer den Wunsch der Nachahmung herbei, egal ob durch sein Äußeres oder durch das Verhalten. Poster oder Fotos aus Zeitschriften sind als Leitbild ungeeignet, werden von Jugendlichen jedoch gerne als Ziel für ihr eigenes Äußeres gesehen (vgl. Simchen 2).

Allerdings sind diese Abbildungen retuschiert und entsprechen nicht der Wahrheit, denn jede Illustration wird im Nachgang bearbeitet. Was die betreffende Person zu wenig hat, wird hinzugefügt und umgekehrt (vgl. Posch 2009ff). Viele Jugendliche nehmen sich gerne Prominente als Vorbild, da sie von der Gesellschaft glorifiziert werden, ganz gleich ob sie selber an einer Essstörung leiden oder nicht (vgl. Simchen 2010: 51). In Filmen werden die gutaussehenden Menschen häufig mit Erfolg assoziiert, während die weniger gut aussehenden meist einen unsympathischen Charakter besitzen (vgl. Simchen 2010: 8f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas, Herleitung der Relevanz von Essstörungen und Erläuterung der Zielsetzung sowie der methodischen Herangehensweise der Arbeit.

2. Schönheitsideale im Wandel der Zeit: Darstellung der historischen Entwicklung des Schönheitsbegriffs von der Altsteinzeit bis zur modernen westlichen Gesellschaft.

3. Formen von gestörtem Essverhalten: Definition und Analyse der Krankheitsbilder Anorexia Nervosa und Bulimia Nervosa inklusive körperlicher und seelischer Folgeschäden.

4. Epidemiologie: Betrachtung der Verbreitung von Essstörungen anhand aktueller Statistiken und Studien zur Häufigkeit bei Jugendlichen.

5. Der Body-Mass-Index (BMI): Erläuterung der medizinischen Einteilung von Gewichtsklassen und dessen Bedeutung in der klinischen Praxis.

6. Mögliche Ursachen bzw. Faktoren von Essstörungen: Untersuchung der verschiedenen Entstehungsfaktoren unterteilt in familiäre, persönliche, biologische und soziokulturelle Aspekte.

7. Prävention von Essstörungen: Vorstellung von Strategien und konkreten Projekten zur Prävention, um die Entstehung von Essstörungen frühzeitig zu verhindern.

8. ANAD e.V. - Beratung und intensivtherapeutische Wohngruppen: Einblick in die praktische Arbeit einer spezialisierten Einrichtung für Betroffene.

9. Zusammenfassung: Synthese der wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zu den Themen Schönheitsideal, Ursachen und Prävention.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Schönheitsideal, Anorexie, Bulimie, Körperbild, Medien, Selbstwertgefühl, Prävention, Magersucht, Schlankheitswahn, Soziokulturelle Faktoren, Jugendlich, Körperwahrnehmung, Body-Mass-Index, Psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse, wie gesellschaftlich konstruierte Schönheitsideale das Essverhalten beeinflussen und die Entwicklung von Essstörungen bei Frauen fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung von Körperidealen, der Definition von Essstörungen, den soziokulturellen Ursachen sowie Möglichkeiten der Prävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob und in welchem Ausmaß das von der Gesellschaft definierte Schlankheitsideal direkt zur Zunahme von Essstörungen bei Frauen und Jugendlichen beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und verschiedene Studien und Fachbeiträge zusammenführt, um die komplexen Zusammenhänge darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Beschreibung der Krankheitsbilder, eine epidemiologische Einordnung, die Darlegung multifaktorieller Ursachen und eine Diskussion aktueller Präventionsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind neben Essstörungen insbesondere die Begriffe Schönheitsideal, Schlankheitswahn, Medieneinfluss, Selbstwertgefühl sowie die spezifischen Krankheitsbilder Anorexie und Bulimie.

Wie beeinflussen Medien und Vorbilder die Entwicklung von Essstörungen?

Medien vermitteln unrealistische und retuschierte Bilder, die insbesondere bei unsicheren Jugendlichen Minderwertigkeitskomplexe auslösen und den Wunsch nach Nachahmung fördern können.

Welche Rolle spielen spezielle Internetforen für Betroffene?

Sogenannte Pro-Ana- oder Pro-Mia-Foren verharmlosen Essstörungen oder stilisieren diese sogar als erstrebenswerte Lebensweise, was den Heilungsprozess massiv behindert.

Welche Bedeutung haben familiäre Einflüsse bei der Krankheitsentstehung?

Die Familie fungiert als primärer Lernort für das Essverhalten; ein kritischer oder kontrollierender Umgang der Eltern mit dem Körper kann bei Kindern zu einem gestörten Verhältnis zum eigenen Gewicht führen.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Auswirkungen der Schönheitsideale auf das Essverhalten
Subtitle
Die Rolle der Medien und Möglichkeiten zur Prävention
College
University of Applied Sciences Landshut
Grade
1,7
Author
Natalie Ruhland (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V273803
ISBN (eBook)
9783668705982
ISBN (Book)
9783668705999
Language
German
Tags
auswirkung schönheitsideale essverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalie Ruhland (Author), 2013, Auswirkungen der Schönheitsideale auf das Essverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273803
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint