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David Lynch. Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire

Titel: David Lynch. Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire

Hausarbeit , 2008 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sabrina Berger (Autor:in)

Kunst - Fotografie und Film
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

David Lynchs Filme gelten allgemein als künstlerisch anspruchsvoll und werden häufig als kontrovers, oder sogar als bizarr bis verstörend bezeichnet. Obwohl er mit vielen seiner Filme Erfolg hatte, ist für sein komplettes Werk nichts bezeichnender als die drei Filme "Lost Highway", "Mulholland Drive" und "Inland Empire". Als letzter Film erschien "Inland Empire" 2007 in den Kinos und wurde gleich zu Anfang mit "Mulholland Drive" verglichen. Schließlich scheinen sich beide Filme des selben Prinzips zu bedienen, das der mehreren Ebenen und verwaschenen Übergängen. David Lynch selber bezeichnete "Mulholland Drive" auch als eine Art Pendant zu "Inland Empire". Einige Kritiker gehen soweit und betrachten diese beiden Werke zusammen mit Lost Highway als eine Art Trilogie.
Auf diese Theorie möchte in der Hausarbeit Bezug nehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Biographie

2. Lost Highway

3. Mulholland Drive

4. Inland Empire

5. Vergleich und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die These, dass die drei Filme „Lost Highway“, „Mulholland Drive“ und „Inland Empire“ von David Lynch als eine inhaltlich zusammenhängende Trilogie zu betrachten sind, indem sie die filmische Entwicklung und die wiederkehrenden narrativen Strukturen des Regisseurs analysiert.

  • Biografische Einordnung des Schaffens von David Lynch
  • Analyse der narrativen Komplexität und der Traumebenen in den drei Werken
  • Untersuchung der Bedeutung von Identitätssuche und Geschlechterrollen
  • Vergleich der filmischen Stilmittel und Inszenierungstechniken
  • Evaluation der Trilogie-These anhand der Entwicklung von Raum, Zeit und Struktur

Auszug aus dem Buch

2. Lost Highway

1996 bis 1997 arbeitete David Lynch an dem Kinofilm "Lost Highway". Der Film mischt Elemente des Film Noir mit Elementen des Psychothrillers und des Horrorfilms. Zum ersten Mal setzte Lynch surreale Stilmittel so direkt ein. Er selbst nahm den von Georg Seeßlen eingeführten Begriff „Möbiusband“, als Beschreibung für die Erzählstruktur auf. Die Geschichte führt am Ende des Filmes zum Anfang zurück und dreht sich in der Mitte plötzlich um. Was im Vordergrund stand, wird zur Kehrseite der Geschichte. Raum und Zeit sind nicht eindeutig festgelegt und vieles bleibt im Unklaren. Der Film teilt sich oberflächlich in drei Teile. Der erste Part behandelt die Geschichte von Fred und seiner Frau Renee, an deren Stelle dann im zweiten Teil Pete und Alice treten. Im dritten Teil geht es um Dick Laurent und Fred. Trotz der Einteilung in Kapitel ziehen sich einige Elemente durch alle Teile.

Gleich am Anfang bleibt die Szenerie im Unklaren. Der Jazz-Saxophonist Fred Madison bekommt durch die Türsprechanlage zugeflüstert, dass ein gewisser Dick Laurent tot ist. Auch wenn er niemanden mit dem Namen zu kennen scheint, hat man doch das Gefühl, dass er auf diese Botschaft gewartet hat. Zusammen mit seiner Frau Renee führt er in einem dunklen kastenförmigen Haus eine anscheinend gescheiterte Ehe. Renee hat offensichtlich Affären, während Fred der Situation hilflos gegenüber steht.

Bereits an dieser Stelle des Films vermischen sich Traum und Wirklichkeit. Fred erzählt Renee von einem Traum, in dem sie laut ihm nicht sie selber war. Am Ende der Erzählung schaut er sie an und erschrickt. Es ist als wäre der Traum Realität geworden. Sie bekommen zwei anonyme Videofilme. Während man auf dem ersten Film nur die Fassade des Hauses sieht, zeigt das zweite Band eine scheinbar schwebende Kamera, die in das Haus eindringt und das Ehepaar beim Schlafen filmt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk von David Lynch ein und stellt die These auf, dass "Lost Highway", "Mulholland Drive" und "Inland Empire" als Trilogie verstanden werden können.

1. Biographie: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Lebensweg, die Ausbildung und die künstlerische Entwicklung von David Lynch vom bildenden Künstler zum international bekannten Filmemacher.

2. Lost Highway: Das Kapitel analysiert die nicht-lineare Erzählstruktur und die Verwirrung von Traum und Realität, die diesen Film zu einem zentralen Ausgangspunkt der untersuchten Trilogie machen.

3. Mulholland Drive: Die Untersuchung konzentriert sich auf die ineinander verwobenen Erzählstränge und die Identitätssuche der Protagonistinnen in diesem Werk, das als Pendant zu "Inland Empire" gilt.

4. Inland Empire: Hier wird der fragmentarische, collageartige Charakter des Films analysiert, der die Verschmelzung von Filmrealität und Traumebenen auf die Spitze treibt.

5. Vergleich und Resümee: Dieses Kapitel vergleicht die drei Filme hinsichtlich ihrer narrativen Komplexität, ihrer Struktur und der zentralen Identitätssuche der Figuren, um die Trilogie-These kritisch zu bewerten.

Schlüsselwörter

David Lynch, Lost Highway, Mulholland Drive, Inland Empire, Filmtheorie, Surrealismus, Identitätssuche, Erzählstruktur, Möbiusband, Traumebenen, Regiearbeit, Filmanalyse, Trilogie, Traumlogik, Charakterstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit drei spezifischen Kinofilmen von David Lynch und analysiert deren inhaltliche sowie formale Verbindungen, um zu prüfen, ob diese als Trilogie bezeichnet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die filmische Entwicklung von Lynch, der Einsatz surrealer Stilmittel, die Bedeutung von Träumen und die psychologische Suche der Charaktere nach ihrer Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die These zu überprüfen, dass die Filme „Lost Highway“, „Mulholland Drive“ und „Inland Empire“ durch gemeinsame Erzählprinzipien und eine inhaltliche Entwicklung eine zusammenhängende Trilogie bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine strukturelle Filmanalyse sowie einen vergleichenden interpretativen Ansatz, der filmwissenschaftliche Sekundärliteratur zur Deutung der komplexen Handlungsstrukturen heranzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einleitung und detaillierte Kapitel zu den drei Filmen, in denen jeweils die spezifische Erzählweise, die Traumlogik und die symbolischen Elemente wie Schlüssel oder Videobänder untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind David Lynch, Surrealismus, Identitätssuche, Filmtrilogie, Erzählstruktur und Traumebenen.

Wie unterscheidet sich die Erzählweise von "Lost Highway" zu den anderen beiden Filmen?

Während "Lost Highway" zwar bereits mit einer Möbiusband-Struktur arbeitet, sind die Welten und Charaktere dort noch klarer voneinander abgegrenzt als in den späteren Filmen der Trilogie.

Welche Rolle spielen die Frauenfiguren in den analysierten Filmen?

Die Frauenfiguren fungieren in allen drei Filmen als Schauspielerinnen oder Identitätssuchende, die sich oft in einer Art von Rolle verlieren, welche ihr wahres Selbst und ihre Verzweiflung maskiert.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
David Lynch. Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire
Hochschule
Universität Kassel  (Kunsthochschule Kassel)
Veranstaltung
Film in der Nachgeschichte zu Deleuze`s Zeitbild
Note
1,0
Autor
Sabrina Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
20
Katalognummer
V273809
ISBN (eBook)
9783656664130
ISBN (Buch)
9783656664949
Sprache
Deutsch
Schlagworte
David Lynch Mulholland Inland Empire Lost Highway Postmoderne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Berger (Autor:in), 2008, David Lynch. Lost Highway, Mulholland Drive und Inland Empire, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273809
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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