Rund 30 Jahre lang dauerte die Herrschaft von Cockacoeske (um 1634–1686), die als „Königin der Pamunkey“ in die Geschichte des US-Bundesstaates Virginia einging. Die attraktive und kluge indianische Anführerin lebte in einer unruhigen Zeit, in der sich nicht nur Indianer, sondern auch Weiße gegenseitig bekriegten. Nach dem Tod ihres indianischen Gatten Totopotomoi (1625–1656) bei einer Schlacht gegen Indianer erbte sie dessen Königstitel. Danach wurde der englische Offizier John West (1632–1691) ihr Geliebter und Vater ihres Sohnes. 1677 unterzeichnete Cockacoeske einen Friedensvertrag mit den Engländern. Das abenteuerliche Leben dieser ungewöhnlichen Frau wird in dem Taschenbuch „Cockacoeske. Die Königin der Pamunkey“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst geschildert. Aus seiner Feder stammen die Taschenbücher „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“, „Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia“, „Cockacoeske. Die „Königin der Pamunkey“, „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika“, „Sacajawea. Die indianische Volksheldin“, „Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte“, „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“, „Sieben berühmte Indianerinnen“ und „Superfrauen aus dem Wilden Westen“.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die „Königin der Pamunkey“
Cockacoeske
Die „Königin der Pamunkey“
Zielsetzung & Themen
Dieses Werk beleuchtet das Leben und Wirken von Cockacoeske, einer bedeutenden indianischen Anführerin der Pamunkey im Virginia des 17. Jahrhunderts, und ordnet ihre Rolle im Kontext der kolonialen Konflikte sowie der diplomatischen Beziehungen zu den englischen Siedlern ein.
- Die Biografie und politische Macht von Cockacoeske.
- Die Geschichte der Powhatan-Konföderation und der Pamunkey.
- Die Auswirkungen von Bacons Rebellion auf die indianische Bevölkerung.
- Der "Vertrag von Middle Plantation" und dessen Bedeutung für die Stämme.
- Die Entwicklung der Indianerreservationen in Virginia.
Auszug aus dem Buch
Die „Königin der Pamunkey“
Rund 30 Jahre lang dauerte die Herrschaft von Cockacoeske (um 1634–1686), die als „Königin der Pamunkey“ in die Geschichte des US-Bundesstaates Virginia einging. Die attraktive und kluge indianische Anführerin lebte in einer unruhigen Zeit, in der sich nicht nur Indianer, sondern auch Weiße gegenseitig bekriegten. Nach dem Tod ihres indianischen Gatten Totopotomoi (1625–1656) bei einer Schlacht gegen Indianer erbte sie dessen Königstitel. Danach wurde der englische Offizier John West (1632–1691) ihr Geliebter und Vater ihres Sohnes. 1677 unterzeichnete Cockacoeske einen Friedensvertrag mit den Engländern.
Das abenteuerliche Leben dieser ungewöhnlichen Frau wird in dem Taschenbuch „Cockacoeske. Die Königin der Pamunkey“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst geschildert. Aus seiner Feder stammen die Taschenbücher „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“, „Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia“, „Cockacoeske. Die „Königin der Pamunkey“, „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika“, „Sacajawea. Die indianische Volksheldin“, „Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte“, „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“, „Sieben berühmte Indianerinnen“ und „Superfrauen aus dem Wilden Westen“.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Der Autor führt kurz in das Leben von Cockacoeske ein und bettet ihre Regierungszeit in den historischen Kontext der Kolonialgeschichte Virginias ein.
Die „Königin der Pamunkey“: Dieser Abschnitt beschreibt die Herkunft, die kulturelle Lebensweise der Pamunkey und die familiären Verbindungen Cockacoeskes innerhalb der Powhatan-Konföderation.
Cockacoeske: Das Hauptkapitel detailliert den politischen Aufstieg nach dem Tod ihres Mannes, die Herausforderungen durch die Konflikte mit den Kolonisten, insbesondere während Bacons Rebellion, sowie ihre Rolle bei der diplomatischen Unterzeichnung des Vertrages von Middle Plantation und ihr Erbe.
Schlüsselwörter
Cockacoeske, Pamunkey, Virginia, Powhatan-Konföderation, Indianer, Kolonialgeschichte, John West, Bacons Rebellion, Vertrag von Middle Plantation, Reservationen, Indianische Anführerin, Nordamerika, 17. Jahrhundert, Geschichte, Diplomatie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch zeichnet das Leben von Cockacoeske nach, einer Indianerin, die im 17. Jahrhundert als „Königin der Pamunkey“ eine zentrale politische Rolle im kolonialen Virginia spielte.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der indianischen Stammesgeschichte, den komplexen Beziehungen zwischen den Ureinwohnern und den englischen Kolonisten sowie der Rolle einer weiblichen Führungspersönlichkeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die historische Bedeutung von Cockacoeske für den Erhalt ihres Stammes und ihre diplomatischen Bemühungen inmitten der gewaltsamen Kolonialisierung Nordamerikas aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine historische Biografie, die auf dokumentarischen Quellen, historischer Literatur und zeitgenössischen Berichten basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Cockacoeskes Aufstieg zur Macht, ihr Überlebenskampf während der Unruhen von Bacons Rebellion und ihre diplomatischen Erfolge bei den Friedensverhandlungen von 1677 beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Cockacoeske, Pamunkey, Virginia, Kolonialgeschichte und Bacons Rebellion zusammenfassen.
Wie verlief Cockacoeskes Beziehung zu den Engländern?
Sie unterhielt eine wechselhafte, aber strategisch kluge Beziehung, die von Kooperation, wie etwa beim Vertrag von Middle Plantation, bis hin zum Widerstand gegen illegitime Übergriffe reichte.
Warum wird Cockacoeske als „Königin“ bezeichnet?
Dieser Titel war eine von den englischen Kolonisten anerkannte Bezeichnung für ihren Status als oberste Anführerin der Pamunkey, der sie durch Erbe und politische Anerkennung innehatte.
- Quote paper
- Ernst Probst (Author), 2014, Cockacoeske. Die Königin der Pamunkey, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273907