E-Learning vs Classroom-Learning


Hausarbeit, 2011
14 Seiten, Note: 3,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. E- Learning
2.1 Begriffsdefinition
2.2 E- Learning im Bildungsmanagemen
2.3 Vorteile des E- Learning
2.4 Nachteile des E- Learning

3. Blended Learning

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

E- Learning hat im Laufe der letzten Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen. Durch die Erfindung des Internets vor etwa 20 Jahren und den ständigen Fortschritt der Technologie, ist E- Learning zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft geworden. In allen Einrichtungen, in denen Lernen stattfindet, ist dieses „elektronische Lernen“ nicht mehr wegzudenken. Bereits in der Schule wird der Schüler damit konfrontiert. Bei der Präsentation ihrer Lehrmaterialien, verwenden Lehrer mittlerweile häufiger Power Point Präsentationen als die klassische Tafel, die schon seit hunderten von Jahren existiert. Durch Power Point Präsentationen kann das Lehrmaterial visuell abwechslungsreicher, bunter und interessanter dargestellt werden. Gerade Kinder und Jugendliche, die mit dem Internet aufgewachsen sind, können keinen Tag ohne ihre Videokonsolen und Computerspiele verbringen und ziehen es vor am Computer zu sitzen, anstatt ein Buch zu lesen. Dies ist der Grund, warum es auf dem Markt immer mehr elektronische Lernmaterialen gibt, wie beispielsweise CD- Roms zum passenden Englischbuch, welches im Schulunterricht verwendet wird. Des Weiteren hat E- Learning während des Studiums einen großen Stellenwert. Lehrmaterialen werden sehr häufig elektronisch zur Verfügung gestellt, sodass der Dozent nicht jedes Mal eine Menge Kopien ausgeben muss. Auch ein Fernstudium währe ohne E- Learning nicht möglich, da dieses zum Großteil via Internet verläuft. Die Bedeutung und vielfache Nutzung elektronisch unterstütztem Lernen wirft die Frage auf, wie wichtig traditionelle Lehr-/ Lernmethoden im 21. Jahrhundert noch sind? Könnten sogar Schulen und Universitäten bald der Vergangenheit angehören? Oder kurz gesagt: Kann E- Learning traditionelles Lernen im Klassenzimmer und Präsenzveranstaltungen ersetzen?

Im weiteren Verlauf der Arbeit wird auf Eigenschaften des E- Learning genauer eingegangen und warum diese in Bezug auf das Bildungsmanagement immer bedeutsamer werden. Im Anschluss werden die Vor- und Nachteile elektronisch unterstütztem Lernen erläutert. Ebenfalls wird eine Form des E- Learning, das „Blended Learning“ (dt. integriertes Lernen) beschrieben, welches die beiden Lernformen, E- Learning und Präsenzveranstaltungen, kombiniert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Bereich, E- Learning an Schulen und Universitäten.

2. E- Learning

2.1 Begriffsdefinition

Zunächst soll geklärt werden, was man unter dem schwer zu definierenden Begriff „E- Learning“ versteht. Im Grunde bezeichnet E- Learning „elektronisches Lernen“. Doch es gibt viele verschiedene Formen und Gestaltungen, die unter diesen Begriff fallen. Nach Seufert et al. (2001) wird E- Learning verstanden als Lernen, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt wird. Es ist wichtig, dass diese Technologien mit dem Lernprozess verbunden sind und nicht nur rudimentäre Hilfsmittel darstellen (vgl. Seufert et al., 2001).

E- Learning beinhaltet unter anderem Lernplattformen, Videokonferenzen, virtuelle Klassenzimmer, Simulationen, Animationen und viele weitere Aspekte, die nicht alle einzeln genannt werden können, da E- Learning äußerst umfangreich und vielfältig ist. Trotzdem sollen an dieser Stelle einige Bestandteile erwähnt werden, die bereits häufig Anwendung finden. In Onlinekursen wird meist viel textbasiertes Lernmaterial auf Lernplattformen zur Verfügung gestellt, die man herunterladen kann, um sie entweder am Computer zu lesen oder auszudrucken. Häufig befinden sich auf dem Material Schaubilder und Grafiken, die den Textinhalt genauer darstellen und verständlichen sollen. Ein weiterer Bestandteil ist die Computersimulation. Dabei handelt es sich um eine gestaltete Situation, die möglichst realitätsnah konstruiert sein muss. Die Situation dient den Lernenden als Übung, ihr gelerntes theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Um auf dem Weg des Lernfortschritts nicht ganz auf sich allein gestellt zu sein, gibt es die sogenannten virtuellen Klassenzimmer. Dabei werden die räumlich getrennten Lernenden durch das Internet miteinander, und eventuell auch mit einem Trainer verbunden. Ähnlich wie bei Webkonferenzen, bei der sich die Teilnehmenden zeitgleich durch eine Internetplattform „treffen“. Dabei können sie sich sowohl hören als auch sehen. Es besteht hauptsächlich eine lokale Trennung.

Nach Flindt (2005) gibt es verschiedenen Stufen des E- Learning. Auf der ersten Stufe werden Lerninhalte auf einer Internetplattform angeboten. Diese Lerninhalte können verschiedene Formen haben, so kann der Lernende eigenständig seinen Lernprozess steuern, denn virtuelle Kommunikationspartner gibt es hier nicht. Auf der zweiten Stufe kommt diese hinzu und zwar in Form von Chaträumen, Video- und Telefonkonferenzen, E-Mails etc. Die dritte Stufe des E- Learning umfasst zusätzlich einen Tutor.

Dieser kann durch E- Mails, Telefongespräche, Videokonferenzen und Online Seminaren zum Einsatz kommen, also einem virtuellen Klassenzimmer. Ebenso können Vorlesungen virtuell abgehalten werden. Durch die verschiedenen Stufen wird deutlich, dass diese aufeinander aufbauen. Desgleichen steigert sich die Kommunikation von Stufe zu Stufe. Lernmaterial des E- Learning besteht z.B. aus Texten, Computersimulationen etc. Ebenfalls gibt es so genannte geführte Übungen, bei denen die Lernenden ihr Wissen an Übungen vertiefen können. Daran anknüpfend, gibt es Online Test, bei denen die Lernenden ihr Wissen noch einmal überprüfen können.

Die wichtige Stellung, die E- Learning in den letzten Jahren eingenommen hat, zeigt sich darüber hinaus auch im Bereich des Bildungsmanagements.

2.2 E- Learning im Bildungsmanagement

Durch die Erfindung des Internets und dem daraus resultierenden Boom wurde E- Learning zum Bestandteil des Bildungsmanagements. Ein wichtiges Handlungsfeld des Bildungsmanagement, ist die Lernkultur. Diese soll den Lernenden unterstützen und strebt dabei neue Lernformen an, verschiedene Lernorte, das selbstorganisierte Lernen und den Gebrauch von neuen Medien. All diese Aspekte spielen beim E- Learning eine wichtige Rolle.

Im Text von Müller (2009) geht es um Bildungsmanagement mit seinen Theorien und Modellen. Bildungsmanagement umfasst die Führungsaufgaben in Bildungseinrichtungen, das heißt die Lenkung der Einrichtung und damit verbundenen Aufgaben. „Bildungsmanagement bezeichnet die Gestaltung, Steuerung und Entwicklung von sozio-technischen Systemen, die dem Zweck der Bildung von Menschen mit dem Ziel der Urteils- und Handlungsfähigkeit dienen“ (Müller, 2009, S. 76).

Flechsig und Haller (1975) entwickelten das Konzept des didaktischen Handelns, das alle Aktionen bezeichnet, die auf die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen bezogen sind (vgl. Müller, 2009, S. 77). Didaktisches Handeln geschieht auf vier Handlungsebenen. Die erste Ebene ist die Bildungspolitik, die Rahmenbedingungen von Bildungsarbeiten gestaltet. Es folgt die Institutionsebene, bei der es um die Leitung und Gestaltung von Organisationen, wie einer Schule, geht. Auf der dritten Ebene steht die Didaktik, bei der die Planung von didaktischen Prozessen im Vordergrund steht. Die letzte Ebene ist die Kommunikation. Dabei geht es um die Durchführung des Kurses oder den Unterricht in der Schule. Lehrer, Dozenten und Trainer sind hier die Akteure. Des Weiteren sind auf der zweiten und dritten Ebene, Handlungsformen angesiedelt. Die Handlungsform Bildungsbetriebsmanagement (Institutionsebene) beschreibt die Gesamtleitung einer Bildungseinrichtung. Dabei geht es um die Entwicklung einer langfristigen Strategie und Aufgaben der Personalarbeit. Die zweite Handlungsform Bildungsprozessmanagement (Didaktikebene) bezieht sich auf die Lenkung des Prozesses einer Bildungsorganisation. Das Planen, Durchführen und Auswerten von Lernmöglichkeiten steht im Mittelpunkt. Ein Handlungszyklus, der sich mit der Bildungsbedarfsanalyse, Prüfung, Evaluation usw. beschäftigt, ergänzt das Rahmenmodell. Im Text von Müller (2009) wird auf eine Welt im Wandel aufmerksam gemacht. Beim Bildungsmanagement als Form didaktischen Handels steht der lernende Mensch im Zentrum und erfolgt unter den Bedingungen einer wandelnden Welt. Speziell die Technik unterliegt einer ständigen Veränderung, was es besonders schwer macht für Bildungsinstitutionen mit E- Learning Angeboten.

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Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
E-Learning vs Classroom-Learning
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
3,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V273916
ISBN (eBook)
9783656664000
ISBN (Buch)
9783656664437
Dateigröße
430 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Learning;, Bildungsplanung;
Arbeit zitieren
Carolin Schmidt (Autor), 2011, E-Learning vs Classroom-Learning, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273916

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