Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Klammern bei den Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht. Das Anliegen der Untersuchung ist es, Defizite und Stärken der Studenten bezüglich der Interpunktion am Beispiel von den Klammern zu eruieren. Des Weiteren richtet sich das Augenmerk der vorliegenden Arbeit auf eine ausführliche Betrachtung von Schreibaufgaben hinsichtlich der Klammern, die von ausgewählten Probanden gemacht sind. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die vorhandenen Defizite bei den Studierenden im Bereich der Interpunktion zu verringern.
Inhaltsverzeichnis
Zu den Klammern
Analyse von schriftlichen Arbeiten
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse der ersten Aufgabe
Zur Analyse der zweiten Aufgabe
Zur Analyse der dritten Aufgabe
Didaktische Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen der Untersuchung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der Klammersetzung bei Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht, um Defizite und Stärken in diesem Bereich der Interpunktion zu identifizieren und didaktische Fördermöglichkeiten abzuleiten.
- Theoretische Grundlagen zur Interpunktion und spezifisch zur Klammersetzung.
- Analyse der Schreibkompetenz anhand von Diktaten und Schreibaufgaben.
- Untersuchung der regelgerechten Anwendung bei Zusätzen, Nachträgen und Hinweisen.
- Bewertung der Zitierfähigkeit unter Berücksichtigung korrekter Quellenangaben in Klammern.
- Ableitung von didaktischen Empfehlungen für den Unterricht.
Auszug aus dem Buch
Zu den Klammern
Die Interpunktion schließt laut Homberger, Dietrich (2013, 332) Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Komma, Semikolon, Doppelpunkt, Auslassungspunkte, Schrägstrich, Gedankenstrich, Klammern, Anführungszeichen ein. Die Rechtschreibreform vom 1.Juni hat für die Anwendung der Klammer keine Neuerung gebracht. Bei Gallmann, P. (1996) finden sich die Überlegungen, dass die Interpunktionszeichen diskrete graphische Einheiten seien. Sie dienen zum Segmentieren oder zum Klassifizieren. Die Interpunktionszeichen können in einfach oder paarig auftretende Interpunktionszeichen untergliedert sein. Anführungszeichen und Klammern sind paarig auftretende Interpunktionszeichen. Dennoch sind Satzschlusszeichen, Semikolon, Doppelpunkt und Auslassungspunkte einfach auftretende Interpunktionszeichen. Lübke, Diethard (2011, 185) weist darauf hin, dass in Klammern Zusätze, Nachträge und genauere Hinweise gesetzt werden.
Laut Hoffmann (2010, 129) können Klammern Kommata oder Gedankenstriche ersetzen, wenn es um Zusätze oder Nachträge geht. In diesem Fall erfolgt die Grenzung dieser Zusätze stärker als Kommata oder Gedankenstriche. Die Nachträge können laut Hoffmann (2010, 130) Worterläuterungen, systematische, geographische oder chronologische Informationen sein. Ferner gibt es die eckigen Klammern, die vorwiegend beim Zitieren verwendet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
Zu den Klammern: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen und Regeln der Klammersetzung basierend auf fachwissenschaftlicher Literatur und den Duden-Rechtschreibregeln.
Analyse von schriftlichen Arbeiten: In diesem Teil werden das methodische Vorgehen, die Zielsetzung der Untersuchung sowie die Beschreibung des untersuchten Korpus (Diktate von Studierenden) dargelegt.
Ziel der Untersuchung: Dieses Kapitel definiert das primäre Forschungsanliegen, nämlich die Analyse der Kompetenzen und Defizite der Studierenden im Umgang mit Klammern.
Korpusbeschreibung: Hier wird der Datensatz näher erläutert, der aus Diktaten von Germanistikstudierenden des dritten Studienjahres aus dem Jahr 2013 besteht.
Zur Analyse der ersten Aufgabe: Dieser Abschnitt wertet die erste Schreibaufgabe aus, bei der die Probanden zwei Diktate schrieben, und vergleicht die Anwendung der Klammern in verschiedenen Kategorien.
Zur Analyse der zweiten Aufgabe: Hier liegt der Fokus auf der zweiten Übung, bei der Studierende einen vorgegebenen Text mit Klammern versehen mussten.
Zur Analyse der dritten Aufgabe: In diesem Kapitel werden die orthographischen Leistungen der Studierenden beim Zitieren sowie die Fehlerquote bei der Quellenangabe in Klammern analysiert.
Didaktische Schlussfolgerungen: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen für gezielte Übungen im Unterricht zur Förderung der Rechtschreibkompetenz.
Schlüsselwörter
Klammersetzung, Interpunktion, Germanistikstudium, Schreibkompetenz, Rechtschreibung, Diktat, Zusätze, Nachträge, Quellenangabe, Zitierregeln, Orthographie, Fremdsprachenunterricht, Fehleranalyse, Schriftsprache, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der korrekten Anwendung der Klammersetzung im Rahmen des Germanistikstudiums und untersucht dabei spezifische Defizite und Stärken der Studierenden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung der Interpunktion, die praktische Umsetzung von Regeln zur Klammersetzung sowie die Fehleranalyse bei Schreibaufgaben und Zitiertechniken.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel der Untersuchung ist es, den aktuellen Wissensstand der Studierenden hinsichtlich der Klammern zu eruieren und auf dieser Basis didaktische Fördermöglichkeiten für den Unterricht zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Untersuchung basiert auf einer empirischen Analyse von Diktaten und Schreibaufgaben von sechs Probanden, deren Leistung anhand von Kriterien aus der Fachliteratur (z.B. Lübke, Kornmeier) ausgewertet wurde.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Analyse der drei verschiedenen Schreibaufgaben sowie die quantitative Auswertung der Klammersetzung in den erstellten Texten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Klammersetzung, Interpunktion, Germanistik, Fehleranalyse und didaktische Rechtschreibförderung charakterisieren.
Warum wurde die Analyse der dritten Aufgabe separat durchgeführt?
Die dritte Aufgabe befasste sich spezifisch mit dem Zitieren, was neben der allgemeinen Interpunktion zusätzliche Regeln für Quellenangaben und eckige Klammern erforderlich macht.
Welches Ergebnis zeigt sich bei der Analyse der Zitierweise?
Es zeigt sich, dass insbesondere die Quellenangabe in Klammern innerhalb von Zitaten für die Studierenden fehlerträchtig ist und hier ein besonderer Förderbedarf besteht.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2014, Die Klammern im Fremdsprachenunterricht. Eine Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273951