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Bekanntes und unbekanntes Judentum

Eine Einführung ins Judentum

Titel: Bekanntes und unbekanntes Judentum

Wissenschaftliche Studie , 2014 , 50 Seiten

Autor:in: Eva Saunders (Autor:in)

Judaistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Buch macht mit dem Judentum bekannt und kann als eine Einführung ins Judentum betrachtet werden. Es listet verschiedene Themen auf (z. B. jüdische Kultur, jüdische Feiertage, jüdische Küche, Stellung der Frau im Judentum, Reformjudentum, Kibbutzbewegung, jüdische Flüchtlinge usw.) und hofft, dass jeder Leser hier etwas für sich findet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten und nicht gewagt haben, zu fragen

2. Jüdische Feiertage

3. Jüdische Kultur

4. Kibbuzbewegung

6. Soziales Judentum

7. Jüdische Küche

8. Reformbewegung

9. Reformjudentum

10. Jüdische Flüchtlinge

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Werk dient als grundlegende Einführung in das Judentum und zielt darauf ab, dem Leser ein breites Verständnis für die religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte jüdischen Lebens zu vermitteln. Es beantwortet zentrale Fragen zu Traditionen, Bräuchen und der Geschichte des jüdischen Volkes, um so einen informativen und leicht zugänglichen Zugang zu diesem komplexen Themenfeld zu ermöglichen.

  • Grundlagen jüdischer Traditionen, Feiertage und Speisegesetze.
  • Die historische Entwicklung der jüdischen Kultur und Literatur.
  • Strukturen und Ziele der Kibbuzbewegung und des sozialen Judentums.
  • Die Entwicklung von Reformbewegungen und die Vielfalt moderner Strömungen.
  • Herausforderungen der Migration und das Phänomen der Alija.

Auszug aus dem Buch

Warum eine Kopfbedeckung?

Der Christ nimmt den Hut ab, wenn er die Kirche betritt. Dieser Brauch ist vom Ablegen des Helms abgeleitet. Wer sich unter Freunden befindet, braucht keinen Helm. Diese Geste des Vertrauens wurde mit der Zeit eine Geste der Höflichkeit. Der Jude bedeckt seinen Kopf beim Gebet, beim Studium der Thora und beim Essen. Das ist aber keine Vorschrift der Thora, das ist ein Brauch, abgeleitet davon, dass Mose beim Anblick des brennenden Busches sein Gesicht bedeckt hat, wie wir es im zweiten Buch Moses lesen können (2 M 3,6). Die Kopfbedeckung ist also kein Schutzsymbol mehr (wie ein Helm), sondern ein Symbol der Hochachtung. Ursprünglich hatten nur die Priester beim Dienst im Tempel eine Kopfbedeckung. Erst im 13. Jahrhundert wird die Kopfbedeckung Pflicht für die Männer beim Gebet und beim Studium, zuerst in Frankreich und Deutschland, dann auch in anderen Ländern. Den Juden wurde oft das Tragen des sogenannten „jüdischen Hutes“ in der Öffentlichkeit angeordnet, der Grund dafür war, dass sich die Juden von der christlichen Bevölkerung unterscheiden. Nach dem Rechtskodex von Josef Karo aus dem 16. Jahrhundert trägt der orthodoxe Jude bis heute eine Kopfbedeckung, der Reformjude nur bei den religiösen Handlungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten und nicht gewagt haben, zu fragen: Dieses Kapitel behandelt grundlegende Fragen zu jüdischen Bräuchen wie Kopfbedeckung, Grabtraditionen, Symbolen und Übertrittsfragen.

2. Jüdische Feiertage: Hier werden der jüdische Kalender, die Bedeutung der Feste wie Rosch haSchana, Jom Kippur und Schabbat sowie deren Bräuche und Speisegewohnheiten erläutert.

3. Jüdische Kultur: Das Kapitel widmet sich der Wiederbelebung des Hebräischen sowie bedeutenden jüdischen Persönlichkeiten in Literatur und Musik.

4. Kibbuzbewegung: Inhalt ist die Entstehung, Organisation und Zielsetzung der Kibbuzim sowie andere Siedlungsformen wie der Moschaw.

6. Soziales Judentum: Es wird die soziale Verantwortung, Barmherzigkeit und Solidarität im Judentum sowie die daraus resultierenden Hilfsstrukturen und Traditionen beschrieben.

7. Jüdische Küche: Dieses Kapitel erklärt die Gesetze der Kaschrut und die Unterschiede zwischen aschkenasischen und sephardischen Speisetraditionen.

8. Reformbewegung: Hier liegt der Fokus auf der Haskala, der jüdischen Aufklärung und den Anfängen der Säkularisierung innerhalb der jüdischen Gemeinschaft.

9. Reformjudentum: Es wird die historische Entwicklung des Reformjudentums, wichtige Rabbiner und die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne thematisiert.

10. Jüdische Flüchtlinge: Das Kapitel bietet einen Überblick über die verschiedenen Wellen der Einwanderung (Alija) nach Palästina bzw. Israel vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1990er Jahre.

Schlüsselwörter

Judentum, Thora, Kaschrut, Schabbat, Kibbuz, Alija, Reformjudentum, Holocaust, Identität, Tradition, Religion, Geschichte, Israel, Kultur, Soziales Engagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch bietet einen einführenden Überblick über verschiedene Aspekte des Judentums, von religiösen Feiertagen und Speisegesetzen bis hin zu historischen Entwicklungen und modernen Strömungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die religiöse Praxis, die jüdische Kultur und Literatur, die Kibbuzbewegung, soziales Handeln, die Reformbewegungen und die Migrationsgeschichte.

Was ist das primäre Ziel des Werkes?

Das Ziel ist es, dem Leser grundlegendes Wissen zu vermitteln und durch die Beantwortung von Alltagsfragen einen informativen Zugang zur jüdischen Lebenswelt zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und historischen Darstellung unter Einbeziehung zahlreicher Quellennachweise aus Fachliteratur und historischen Texten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sachthemen, die von Feiertagen über jüdische Siedlungsformen bis hin zu den religiösen und politischen Strömungen innerhalb des Judentums reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird besonders durch Begriffe wie Tradition, Identität, Religion, Gemeinschaft und historische Entwicklung charakterisiert.

Wie wird das Konzept des "Koscheren" erklärt?

Koscher bedeutet wörtlich "geeignet" oder "rein". Es bezeichnet die Einhaltung jüdischer Speisegesetze, die unter anderem die Trennung von fleischigen und milchigen Speisen sowie spezielle Schlachtmethoden vorsehen.

Welche Bedeutung haben die Kibbuzim historisch und gesellschaftlich?

Kibbuzim waren ursprünglich kollektive Siedlungen, die auf dem Prinzip des gemeinsamen Eigentums und der Arbeit basierten, und spielten eine wesentliche Rolle bei der Besiedlung und wirtschaftlichen Entwicklung des Staates Israel.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bekanntes und unbekanntes Judentum
Untertitel
Eine Einführung ins Judentum
Autor
Eva Saunders (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
50
Katalognummer
V274040
ISBN (eBook)
9783656762058
ISBN (Buch)
9783656762065
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Judentum Einführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Saunders (Autor:in), 2014, Bekanntes und unbekanntes Judentum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274040
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  50  Seiten
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