Keine Angst, dies ist kein normales langweiliges Geschichtsbuch!
Geschichte kann durchaus lustig sein, wie ich Ihnen in diesem Buch zeigen möchte.
Österreichs Geschichte kann - wie die Geschichte jedes Landes - unmöglich ohne Umfeld verstanden werden. Und dieses Umfeld reicht im österreichischen Fall vom heutigen Portugal bis ins Heilige Land, von Schweden bis Sizilien und beginnt in Bayern.
Dieses Buch versucht, die Geschichte Österreichs im europäischen Kontext auf eine lockere Art und Weise zu präsentieren, dem werten bisher an Geschichte nur wenig interessierten Leser jene näher zu bringen und den geschätzten an Geschichte interessierten Leser mit der einen oder anderen Anekdote zu versorgen.
Ganz bewusst wurde dabei auf die Angabe jeglicher Jahreszahlen verzichtet, denn damit hat Sie Ihr Geschichtelehrer in der Schule schon ausreichend genervt ...
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Am Anfang …
Römische Kaiserzeit
Germanien
Macht korrumpiert
Gefahr aus Germanien
Drei-Kaiser-Konferenz
Wieder mal Bürgerkrieg
Konstantin der Große
Das Christentum als Staatsreligion
Gründung von Konstantinopel
Ostrom und der Untergang Westroms
Die Merowinger
Karl der Große
Nach Karl dem Großen
Die Ungarn
Die neue Kaiserzeit
Otto I.
Die Schlacht am Lechfeld
Die Reichskrone
Heinrich des Zänkers Zänkereifolgen
Theophanu, Otto III. und ein „Was wäre, wenn“
Die völlige Umkehrung des Weltgefüges
Schlechte Neuigkeiten aus dem Osten
Die Schlacht von Manzikert
Deus volt – Gott will es
Der Volkskreuzzug
Die Bewertung der Kreuzzüge
Die Zeit nach dem ersten Kreuzzug
Der zweite Kreuzzug und seine Folgen
Privilegium Minus
Die Lage in Frankreich und England
Kaiser Barbarossa und der dritte Kreuzzug
Schlacht bei Hattin und ihre Folgen
Der dritte Kreuzzug
Die Heimreise des Richard Löwenherz
Höhepunkt und Untergang der Staufer
Die Katastrophe des Ostens, der Aufstieg Venedigs
Das Erstaunen der Welt – Friedrich II.
Die Schlacht bei Bouvines
Die Einlösung der Versprechen Friedrichs II.
Der fünfte Kreuzzug
Staufisches Abendrot
Die letzten Babenberger und ihre Zeit
Georgenberger Handfeste
Leopold VI. der Glorreiche
Der Mongolensturm
Friedrich II. der Streitbare
Ottokar II. Přemysl
Der erste Habsburger – endlich!
König Ottokars endendes Glück und daraus folgendes Ende
Schlacht bei Dürnkrut
Abzug aus dem Heiligen Land
Alle Jahre wieder kommt das Christenheer
Das Schicksal des Templerordens
Die Ostorientierung des Deutschen Ordens
Der Rückschlag der Welt – die Pest
Die Habsburger kommen wieder – und bleiben
Rudolf der Stifter
Kärnten und Tirol werden habsburgerisch
Später Sieg der Kaiser über die Päpste
Die Osmanen
Serbien und das Amselfeld
Einnahme Konstantinopels
Die christliche Walachei als grausamer Kontrapart
Friedrich III. – Habsburgs Herrlichkeit beginnt
Nachwort
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Buches ist es, dem Leser die Geschichte Österreichs im europäischen Kontext auf lockere Weise näherzubringen, wobei bewusst auf die Angabe von Jahreszahlen verzichtet wird, um den Fokus auf die Chronologie und Zusammenhänge zu legen.
- Die historische Entwicklung Österreichs vom Erzherzogtum bis hin zur habsburgischen Herrschaft.
- Der europäische Kontext unter besonderer Berücksichtigung des Heiligen Römischen Reichs und der Kreuzzüge.
- Der Aufstieg und Fall bedeutender Herrscherhäuser wie der Merowinger, Karolinger und Staufer.
- Die Auswirkungen globaler Ereignisse wie der Pest oder der Bedrohung durch die Mongolen und Osmanen.
- Die Rolle von Religion, Machtpolitik und dynastischen Hochzeitsstrategien in der mittelalterlichen Geschichte.
Auszug aus dem Buch
Die Varusschlacht
Im Germanien lief dies anders ab. Während eine Generation zuvor Julius Caesar in Gallien bei Alesia letztendlich nur wegen der Undiszipliniertheit der einzelnen gallischen Heerführer gewann, konnte der Germane Hermann (Arminius) eine kurzzeitige Zusammenarbeit der germanischen Stämme erreichen.
Die drei römischen Legionen wurden in eine hervorragend vorbereitete Falle im Wald gelockt und während des Marsches im strömenden Regen durch ständige Angriffe in morastigem Gelände innerhalb von drei Tagen komplett vernichtet. Es war dies eine der wenigen Schlachten der Weltgeschichte, die nach dem Namen des Verlierers benannt wurde: die Varusschlacht.
Augustus verfiel in berechtigte Panik, da zwischen Rom und den germanischen Siegern keine Armee mehr stand, und hob in Windeseile neue Truppen aus.
Tatsächlich gingen die Germanen nun auch westwärts, allerdings zerfielen sie rasch wieder in innere Streitigkeiten, wodurch Rom wieder die Oberhand gewinnen konnte.
Zusammenfassung der Kapitel
Römische Kaiserzeit: Beschreibt den Aufstieg des Kaisertums unter Augustus, die Expansionspolitik in Germanien und die Entstehung des Christentums als Staatsreligion.
Die Merowinger: Analysiert das fränkische Herrscherhaus, dessen Praxis der internen Machtkämpfe und die zunehmende Bedeutung der Hausmeier.
Karl der Große: Beleuchtet das Wirken Karls des Großen als Urvater Westeuropas und die frühen Ansätze einer Zentralregierung im Fränkischen Reich.
Die Ungarn: Behandelt die Nomadeneinfälle, die militärischen Abwehrmaßnahmen der Ottonen und die Bedeutung der Schlacht am Lechfeld.
Die neue Kaiserzeit: Fokus auf Otto I. und die Etablierung des Heiligen Römischen Reichs sowie den Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst.
Höhepunkt und Untergang der Staufer: Skizziert die Machtfülle unter Friedrich II., den Konflikt mit dem Papsttum und den Zusammenbruch der staufischen Erbmonarchie.
Die letzten Babenberger und ihre Zeit: Dokumentiert das Aussterben der Babenberger, die Erbverträge und den Übergang der Herrschaft an die Habsburger.
Der Rückschlag der Welt – die Pest: Beschreibt die demografische Katastrophe der Pest im 14. Jahrhundert und ihre sozioökonomischen Folgen für Europa.
Die Habsburger kommen wieder – und bleiben: Zusammenfassung der Etablierung der Habsburger-Dynastie und der erfolgreichen Heiratspolitik, die zur machtvollen Stellung führte.
Die Osmanen: Analysiert die wachsende Bedrohung durch das Osmanische Reich, den Fall von Konstantinopel und deren Auswirkungen auf Europa.
Friedrich III. – Habsburgs Herrlichkeit beginnt: Fasst das Ende des Mittelalters und den Beginn der habsburgischen Vorherrschaft zusammen.
Schlüsselwörter
Österreich, Geschichte, Mittelalter, Heiliges Römisches Reich, Habsburger, Babenberger, Kreuzzüge, Konstantinopel, Pest, Osmanen, Kaiser, Papst, Machtpolitik, Europa, Chronologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen erzählerischen Überblick über die historische Entwicklung Österreichs und des Abendlandes im Mittelalter, wobei der Fokus auf den politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen statt auf Jahreszahlen liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Entstehung des Heiligen Römischen Reichs, die Kreuzzüge, die Auswirkungen von Seuchen wie der Pest sowie die dynastische Entwicklung der Herrscherhäuser, insbesondere der Habsburger.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, geschichtsfernen Lesern historische Ereignisse spannend näherzubringen und interessierten Lesern anekdotische Einblicke in die Zusammenhänge europäischer Geschichte zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor wählt einen erzählerischen, teils ironischen und populärwissenschaftlichen Ansatz, der bewusst auf eine starre chronologische Datenfixierung verzichtet, um die kausalen Zusammenhänge in den Vordergrund zu stellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil spannt den Bogen von der römischen Kaiserzeit über die fränkische Ära und das Stauferreich bis hin zum endgültigen Aufstieg der Habsburger im Spätmittelalter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Österreich, Geschichte, Mittelalter, Heiliges Römisches Reich, Habsburger, Kreuzzüge, Pest und Osmanen sind die essenziellen Begriffe der Arbeit.
Warum verzichtet der Autor auf alle Jahreszahlen?
Die Chronologie der Ereignisse wird als bedeutender erachtet als die exakte Nennung einzelner Jahreszahlen, da diese das Verständnis der historischen Zusammenhänge für den Leser nicht verbessern würden.
Was ist die Bedeutung des "Privilegium Minus" für Österreich?
Es markiert die rechtliche Erhebung Österreichs zum selbstständigen Herzogtum und legte wichtige Grundsteine für die spätere politische Autonomie und die weibliche Thronfolge.
Warum war der Canossa-Gang ein Wendepunkt?
Der Canossa-Gang zwang den Kaiser zur Unterwerfung unter den Papst, schwächte das Kaisertum nachhaltig und markierte den Beginn des Machtanspruchs des Papsttums über die weltliche Macht.
- Quote paper
- Thomas Marek (Author), 2010, Österreich und das Abendland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274043