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Bad Bank Good Bank. Zur Ethik des Investmentbankings

Gelten für die Geschäfte von Banken andere oder gar höhere ethische Ansprüche als für Industrieunternehmen?

Title: Bad Bank Good Bank. Zur Ethik des Investmentbankings

Essay , 2014 , 8 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jaqueline Radloff (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Seminar: Bad Bank Good Bank- Zur Ethik des Investmentbanking

Essaythema: Gelten für die Geschäfte von Banken andere oder gar höhere ethische Ansprüche als für Industrieunternehmen?

Definitionen und Diskussion

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Ethik und moralischen Ansprüchen

3. Analyse der Finanzbranche und ihrer Sitten

4. Kritische Betrachtung des Geschäftsmodells und der Verantwortung

5. Vergleichbarkeit von Banken und Industrieunternehmen

6. Fazit und Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der kritischen Untersuchung der Forschungsfrage, ob für die Geschäfte von Banken aufgrund ihrer spezifischen Struktur und Geschäftsmodelle andere oder gar höhere ethische Ansprüche gelten als für Industrieunternehmen.

  • Ethische Begriffsdefinitionen und deren praktische Relevanz
  • Analyse der Sitten und Verhaltensmuster in der Investmentbanking-Branche
  • Rolle von Vertrauen im Bankgeschäft und dessen Missbrauch
  • Auswirkungen der Gewinnmaximierung auf Kunden und Allgemeinheit
  • Gleichheit ethischer Maßstäbe über Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg

Auszug aus dem Buch

Die Problematik der Gewissenslosigkeit und des Wettbewerbs

Die Problematik ergibt sich aus der Tatsache, dass Investmentbanker im engeren Sinne weder ihr eigenes Geld, noch das Kapital ihres Unternehmens, dem hohen Risiko von unsicheren Finanzprodukten aussetzen, sondern mit dem Geld von Dritten spekulieren. Dritte sind die Kunden des Finanzinstitutes, die in Form von privaten Anlegern oder Firmen an einer Mehrung ihres Kapitals interessiert sind. Sie erwerben Finanzprodukte, die mehr oder weniger undurchsichtig, risikoreich und/oder komplex sind und vertrauen auf eine aufrichtige Beratung ihres Dienstleisters. Im weiteren Sinne wirkt sich das Eingehen von Risiken selbstverständlich auch auf das Gehalt eines Bankers bzw. auf das Vermögen des Finanzinstitutes aus. Vordergründig handeln Investmentbanker aufgrund der beschriebenen Motivatoren aber zum eigenen Vorteil und zum Vorteil ihres Unternehmens, indem sie gewöhnlich daran interessiert sind, ihre Umsätze zu erzielen und „in die Höhe zu treiben“.

Einzelne Transaktionen im Investmentbanking können Beträge im Milliarden- Bereich erreichen und Gehälter von Bankern dreistellige Millionen- Beträge. Diese Dimensionen können sich denkbar auf das Machtgefühl und Selbstbewusstsein von Investmentbankern auswirken. Sie können unter anderem als Grund dafür angeführt werden, dass sich einzelne Banker als „gottgleich“ erachten und staatlichen Instanzen, zum Beispiel einem Gericht, nicht mehr den üblichen Respekt erweisen. Zudem wirkt das Verständnis von dem Einfluss einer vom Volk demokratisch geschaffenen Politik nicht so, als würde er merkbar wahrgenommen werden, wenn sich ein Bankvorstandsmitglied dahingehend äußert, dass Politik zwar als Sachzwang respektiert würde, aber am Geschäftsmodell der Bank nichts zu ändern vermöge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert die gesetzlichen sowie funktionalen Grundlagen des Bankwesens im Vergleich zu Industrieunternehmen.

2. Definition von Ethik und moralischen Ansprüchen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Ethik dargelegt und die Bedeutung moralischen Handelns sowie die Rolle der Philosophie nach Kant erläutert.

3. Analyse der Finanzbranche und ihrer Sitten: Hier werden die spezifischen Verhaltensnormen, der Wettbewerbsdruck und die Risikokultur im Investmentbanking kritisch hinterfragt.

4. Kritische Betrachtung des Geschäftsmodells und der Verantwortung: Dieses Kapitel thematisiert die Rolle des Vertrauens als Fundament des Bankgeschäfts und die negativen Auswirkungen der Gewinnmaximierung auf Dritte.

5. Vergleichbarkeit von Banken und Industrieunternehmen: Hier wird argumentiert, dass eine moralische Differenzierung zwischen Banken und Industrieunternehmen aufgrund des Geschäftsmodells nicht sinnvoll ist.

6. Fazit und Zusammenfassung der Ergebnisse: Das Fazit stellt fest, dass ethische Ansprüche universell gelten sollten und keine branchentypische Sonderstellung rechtfertigen.

Schlüsselwörter

Investmentbanking, Ethik, Moral, Bankgeschäft, Industrieunternehmen, Gewinnmaximierung, Vertrauen, Verantwortung, Wettbewerb, Sitten, Finanzprodukte, Kapitalismus, Geschäftsmodell, Allgemeinheit, Risiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ethische Verantwortung von Banken und hinterfragt, ob das Investmentbanking höhere moralische Standards erfüllen muss als andere Industriezweige.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Ethik, den spezifischen Sitten der Finanzbranche und der Frage, ob Geschäftsmodelle ethische Unterschiede begründen können.

Was ist die Forschungsfrage der Untersuchung?

Die zentrale Frage ist, ob für Bankgeschäfte andere oder gar höhere ethische Anforderungen gelten als für Industrieunternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Erörterung, die philosophische Ethikbegriffe auf aktuelle Gegebenheiten der Finanzbranche überträgt und durch Literaturbezüge untermauert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Analyse der Arbeitsweise von Investmentbankern, ihrer Motivationsstrukturen und der Auswirkungen ihres Handelns auf Kunden und die globale Wirtschaft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Vertrauen, Gewissenslosigkeit, Wettbewerbsdruck, soziale Verantwortung und die Universalität ethischer Prinzipien geprägt.

Warum spielt das Vertrauen im Bankwesen eine so zentrale Rolle?

Das Bankgeschäft basiert auf einer Dienstleistungsstruktur, bei der der Kunde die Qualität oder das Risiko der Produkte oft nicht unmittelbar einschätzen kann, weshalb er auf die Integrität der Bank angewiesen ist.

Zu welchem Schluss kommt der Autor hinsichtlich der Sonderstellung von Banken?

Der Autor verneint eine Sonderstellung und betont, dass hinter allen Unternehmen Menschen stehen, die unabhängig von der Branche den gleichen ethischen Maßstäben unterliegen sollten.

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Details

Title
Bad Bank Good Bank. Zur Ethik des Investmentbankings
Subtitle
Gelten für die Geschäfte von Banken andere oder gar höhere ethische Ansprüche als für Industrieunternehmen?
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,3
Author
Jaqueline Radloff (Author)
Publication Year
2014
Pages
8
Catalog Number
V274049
ISBN (eBook)
9783656662082
ISBN (Book)
9783656662099
Language
German
Tags
Wirtschaft Investmentbanking Banking Wirtschaftsethik Investementbanker Unternehmensethik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jaqueline Radloff (Author), 2014, Bad Bank Good Bank. Zur Ethik des Investmentbankings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274049
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