Liquiditätsrisikomanagement in Banken

Kritische Darstellung und Diskussion vor dem Hintergrund der Bankenregulierung durch Basel III


Masterarbeit, 2014

78 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen zum Liquiditätsrisikomanagement
2.1 Grundüberlegungen zum Liquiditätsrisiko
2.1.1 Verwendung der Begriffe Liquidität und Risiko
2.1.2 Entstehungsursachen von Liquiditätsrisiken
2.1.3 Definition des Liquiditätsrisikos
2.1.4 Interdependenzen zwischen Erfolgs- und Liquiditätsrisiken
2.2 Darstellung des bankbetrieblichen Risikomanagements im Kontext einer ertragsorientierten Banksteuerung

3 Anforderungen an ein bankbetriebliches Liquiditätsrisikomanagement
3.1 Betriebswirtschaftliche Anforderungen
3.1.1 Grundlegende Ziele und Aufgaben des betriebswirtschaftlichen Liquiditätsrisikomanagements
3.1.2 Dispositives Liquiditätsrisikomanagement
3.1.3 Strukturelles Liquiditätsrisikomanagement
3.1.4 Risikokalküle eines ertragsorientierten Liquiditätsrisikomanagements
3.2 Bankaufsichtliche Anforderungen
3.2.1 Notwendigkeit und Ziele der bankaufsichtlichen Liquiditätsregulierung
3.2.2 Liquiditätsregulierung im nationalen Aufsichtsrecht
3.2.2.1 Quantitative Liquiditätsnormen der Liquiditätsverordnung
3.2.2.2 Qualitative Liquiditätsnormen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement
3.2.3 Liquiditätsregulierung durch Basel

4 Kritische Darstellung von Ansätzen zur Liquiditätsrisikomessung in Banken
4.1 Entwicklung der Anforderungskriterien zur Beurteilung der Liquiditätsrisikomessansätze
4.2 Bankinterne Ansätze zur Messung von Liquiditätsrisiken
4.2.1 Liquiditätsablaufbilanz
4.2.2 Liquidity at Risk
4.2.3 Liquidity Value at Risk
4.3 Bankaufsichtliche Instrumente zur Liquiditätsrisikomessung
4.3.1 Kennziffer gemäß Standardansatz der Liquiditätsverordnung
4.3.2 Liquiditätsrisikomessung im Rahmen von Basel
4.3.2.1 Liquidity Coverage Ratio
4.3.2.2 Net Stable Funding Ratio
4.3.2.3 Überwachungsinstrumente
4.4 Gesamtbeurteilung der dargestellten Ansätze zur Liquiditätsrisikomessung

5 Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturverzeichnis

Verzeichnis verwendeter Gesetzestexte

Eidesstattliche Versicherung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Idealtypische Abgrenzung von Zahlungsströmen in Banken

Abbildung 2: Darstellung eines Risikomanagement-Prozesses

Abbildung 3: Teilschritte zur Ermittlung der Liquiditätsablaufbilanz

Abbildung 4: Ausgestaltung der LCR

Abbildung 5: Ausgestaltung der NSFR

Abbildung 6: Gesamtbeurteilung untersuchter Risikomessverfahren auf Basis definierter Anforderungskriterien

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Unternehmen heißt riskieren. Erfolgreich unternehmen heißt kalkuliert riskieren.“[1] Dieser Grundsatz gilt auch für Banken. Erfolgreiche Banken managen ihre Risiken. Eines dieser Risiken ist das Liquiditätsrisiko.

Liquiditätsrisiken resultieren aus dem Kern der bankbetrieblichen Leistungserstellung, der Transformationsfunktion,[2] und können die Existenz von Banken gefährden. Im Gegenzug offeriert das kalkulierte Eingehen von Liquiditätsrisiken zusätzliche Ertragspotenziale.[3] Das Liquiditätsrisikomanagement ist ein bedeutender Faktor zur Erfolgs- und nicht zuletzt Existenzsicherung.[4] Dennoch wurde das Liquiditätsrisiko von Banken und Bankenaufsicht in der Vergangenheit oftmals eher nachrangig betrachtet.[5] Die Ereignisse der Finanzmarktkrise, wie Störungen des Interbankenmarktes, sowie ebenfalls die bereits vor der Krise eintretenden Entwicklungen und Veränderungen an internationalen Finanzmärkten[6] verdeutlichten die Notwendigkeit eines effizienten und vorausschauenden Liquiditätsrisikomanagements auch für die Stabilität des Finanzsystems.[7] Die Bankenaufsicht reagierte auf offensichtlich gewordene Schwachstellen im Liquiditätsrisikomanagement und verschärfte auf internationaler Ebene mit Basel III insbesondere die regulatorischen quantitativen Liquiditätsanforderungen.[8] Gleichermaßen besteht auch die Notwendigkeit von effizienteren und effektiveren bankinternen Liquiditätsrisikomanagementansätzen,[9] welche die Liquidität als Voraussetzung für das Rentabilitätsstreben nachhaltig sicherstellen[10] und gleichzeitig die Nutzung von Ertragspotenzialen ermöglichen.[11]

Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus dieser Arbeit auf der kritischen Darstellung von bankinternen sowie bankaufsichtlichen Ansätzen zur Messung des Liquiditätsrisikos unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Anforderungen an ein ertragsorientiertes Liquiditätsrisikomanagement.

In Kapitel 2 werden inhaltliche Grundüberlegungen zu der Thematik „Liquiditätsrisikomanagement in Banken“ behandelt. Zunächst werden für die weiterführenden Ausführungen zentrale Begriffe definiert sowie die wesentlichen Entstehungsursachen von Liquiditätsrisiken dargestellt. Neben der Definition des Liquiditätsrisikos werden dessen Interdependenzen zu anderen Risiken aufgezeigt. Als Grundlage für die betriebswirtschaftlichen Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement wird schließlich das bankbetriebliche Risikomanagementsystem im Kontext einer ertragsorientierten Banksteuerung dargestellt.

Kapitel 3 schafft eine Übersicht über die wesentlichen Anforderungen an ein bankbetriebliches Liquiditätsrisikomanagement. Es werden zunächst die betriebswirtschaftlichen Anforderungen vorgestellt, aus denen sich Kriterien für eine Beurteilung von Liquiditätsrisikomessansätzen ableiten lassen. Anschließend wird auf die zentralen Anforderungen im nationalen Aufsichtsrecht einschließlich der neuen Regulierungsanforderungen von Basel III eingegangen, um die Grundlagen für die aufsichtsrechtlichen Liquiditätsrisikomessmethoden darzulegen.

Eine kritische Darstellung von bankinternen sowie aufsichtsrechtlichen Ansätzen zur Messung des Liquiditätsrisikos erfolgt in Kapitel 4 als Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit. Die Untersuchung beginnt mit der bankintern genutzten Liquiditätsablaufbilanz und führt zu mathematisch-statistischen Ansätzen: Liquidity at Risk und Liquidity Value at Risk. Darauffolgend werden die aufsichtsrechtlichen Verfahren kritisch analysiert. Hierzu werden das Standardverfahren der Liquiditätsverordnung sowie die neuen Kennzahlen aus Basel III betrachtet. Eine Gesamtbewertung der untersuchten Messmethoden rundet das Kapitel ab.

Die Arbeit schließt mit einer Schlussbetrachtung, welche die Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse sowie eine kritische Würdigung beinhaltet.

2 Grundlagen zum Liquiditätsrisikomanagement

2.1 Grundüberlegungen zum Liquiditätsrisiko

2.1.1 Verwendung der Begriffe Liquidität und Risiko

Eine grundlegende Voraussetzung für die Messung und Steuerung von Liquiditätsrisiken ist eine präzise Definition dieser.[12] Hierfür werden zunächst die einzelnen Bestandteile des Begriffs „Liquiditäts-Risiko“ betrachtet.

In der betriebswirtschaftlichen Literatur existieren für den Begriff des Risikos unterschiedliche Definitionen.[13] Allgemein wird unter Risiko eine Situation verstanden, in welcher aus Sicht eines Entscheidungsträgers der tatsächliche Wert einer finanzwirtschaftlichen Zielgröße oder das Resultat einer Entscheidung negativ vom erwarteten bzw. geplanten Wert abweicht.[14] Damit wird die aus der Unsicherheit über zukünftige Entwicklungen resultierende Gefahr einer ungünstigen Abweichung eines in der Zukunft eintretenden Wertes von einem erwarteten bzw. geplanten Wert verstanden.[15] Zielgrößen können beispielsweise durch Zahlungsströme dargestellt werden,[16] welche sowohl Mittelzuflüsse (z. B. Rückzahlungen aus Darlehen) als auch Mittelabflüsse (z. B. Kreditauszahlungen) umfassen.[17] Als mögliche erwartete bzw. geplante Werte kommen beispielsweise der im Darlehensvertrag vereinbarte Rückzahlungsbetrag oder der als Ergebnis eines Wahrscheinlichkeitskalküls erwartete Betrag in Betracht.[18]

Liquidität ist eine vielschichtige Unternehmensgröße, die im Rahmen des Liquiditätsrisikomanagements präzise und entscheidungsorientiert abzugrenzen ist.[19] Im Folgenden werden die für den weiteren Verlauf der Arbeit wesentlichen Dimensionen der Liquidität[20] aufgezeigt. Zunächst kann zwischen der dispositiven und strukturellen Liquidität unterschieden werden. Die dispositive Liquidität bezieht sich auf den kurzfristigen Aspekt der Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft und beschreibt die Fähigkeit der Bank, allen fälligen Zahlungsverpflichtungen termingerecht und vollständig nachzukommen. Die strukturelle (langfristige) Liquidität bezieht sich auf die Fähigkeit der Bank sich passivisch ausreichend zu refinanzieren, um die geplante Entwicklung auf der Aktivseite zu ermöglichen.[21]

Neben diesen in Richtung der einzelnen Banken zielenden Liquiditätsbegriffen kann die Marktliquidität im Sinne einer jederzeitigen Handelbarkeit von Kapitalmarktprodukten zu marktgerechten Preisen (Fungibilität) betrachtet werden.[22] Diese Dimension fokussiert auf die Eigenschaft eines Vermögensgegenstandes, in Zahlungsmittel umgewandelt werden zu können.[23] Ein Vermögensgegenstand ist demnach liquide, wenn die Möglichkeit besteht, es in angemessener Zeit und ohne bedeutende Abschläge in Zahlungsmittel umwandeln zu können.[24] Eine weitere Liquiditätsdimension bezieht sich auf die Möglichkeit zur Aufnahme von Liquidität über Geld- und Kapitalmärkte. Im Vordergrund dieser Marktliquidität steht die Gefährdung der Liquidität aufgrund besonderer Ereignisse.[25] Entsprechende Rahmenbedingungen müssen Politik und Zentralbanken, welche die Verantwortung für diese Gefährdung tragen, herstellen.[26]

2.1.2 Entstehungsursachen von Liquiditätsrisiken

Kern der bankbetrieblichen Leistungserstellung ist die Transformationsfunktion.[27] Für einen effizienten Ausgleich zwischen Geldnachfrage und –angebot erbringen Kreditinstitute als Finanzintermediäre diverse Transformationsleistungen,[28] aus denen eine Vielzahl von Risiken resultiert.[29] Für die weiterführende Betrachtung ist insbesondere die Liquiditätsfristentransformation hervorzuheben, bei der die vereinbarten Kapitalbindungsfristen von Refinanzierungen und entsprechender Anlagen auf Aktiv- und Passivseite auseinander fallen und zu zeitlichen Inkongruenzen zwischen Mittelzu- und –abflüssen führen.[30] Zu unterscheiden ist diese von der Zinsfristentransformation, die zu Inkongruenzen in den Zinsbindungsfristen führt.[31] Bei der Liquiditätsfristentransformation führt die Anlage in längerfristige Vermögensgegenstände bei gleichzeitiger Refinanzierung mit kurzfristiger Kapitalbindung zu attraktiven Ertragschancen.[32] Diesen stehen jedoch Liquiditätsrisiken gegenüber, auf die im nachfolgenden Abschnitt eingegangen wird.

Die aus Transformationsleistungen resultierenden Risiken werden durch eine Vielzahl von fremdbestimmten und damit aus Sicht der Bank unsicheren Zahlungsströmen verstärkt. Diese autonomen Zahlungen stellen Mittelzu- und –abfüsse der Bank dar, die vom Liquiditätsmanagement nicht unmittelbar beeinflusst werden können.[33] Typische fremdbestimmte Zahlungen sind beispielsweise Kundendispositionen im Zahlungsverkehr sowie Zahlungen aus Handelsaktivitäten oder Kundenwertpapiertransaktionen.[34] Die Planung zukünftiger Ein- und Auszahlungen ist aus Sicht der Bank demnach mit enormen Schwierigkeiten verbunden,[35] zumal künftige Zahlungsstrombewegungen durchaus in anderem Ausmaß auftreten können als in der Vergangenheit bislang beobachtet.[36]

Um die Zahlungsströme zu definieren, ist eine Kategorisierung dieser notwendig. Hier kann grundlegend zwischen deterministischen und stochastischen Zahlungsströmen unterschieden werden. Merkmal der deterministischen Zahlungsströme ist, dass sowohl Höhe als auch Zeitpunkt des Zahlungsflusses definiert sind (z. B. Zinszahlungen aus festverzinslichen Wertpapieren). Stochastische Zahlungen sind unsicher in Bezug auf Höhe des Betrags und/oder Zeitpunkt.[37] Folgende Abbildung zeigt die idealtypische Abgrenzung von Zahlungsströmen.[38]

Abbildung 1: Idealtypische Abgrenzung von Zahlungsströmen in Banken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an ZERANSKI (2010a), S. 219.

Die größte Unsicherheit besteht demnach in Zahlungsströmen, die sowohl hinsichtlich Betrag als auch Zeitpunkt ungewiss sind. Diese können typischerweise aus Sicht- und Spareinlagen, Kontokorrentkrediten sowie Neugeschäft resultieren.[39] Die stochastischen Zahlungsströme können hinsichtlich der Entscheidungsmöglichkeit weiter differenziert werden. Für die Planung künftiger Zahlungsströme ist es zweckmäßig zu unterscheiden, ob die stochastischen Zahlungsströme rein vom Kundenverhalten abhängig sind oder aus Handlungsoptionen der Bank resultieren (z. B. Ziehung von eigenen Kreditlinien).[40]

2.1.3 Definition des Liquiditätsrisikos

Aufgrund unterschiedlicher Wirkungsweisen ist eine Definition des Liquiditätsrisikos, die alle Dimensionen der Liquidität berücksichtigt, nicht vollständig möglich,[41] sodass eine Differenzierung des Liquiditätsrisikos in Anlehnung an Bartetzky zu der Unterscheidung zwischen Zahlungsunfähigkeitsrisiko und Liquiditätsfristentransformationsrisiko führt.[42]

Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko (dispositives Liquiditätsrisiko) bezeichnet die Gefahr, gegenwärtigen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht uneingeschränkt nachkommen zu können. Es umfasst das Refinanzierungsrisiko, zusätzliche Refinanzierungsmittel nicht oder nur zu höheren Kosten als erwartet beschaffen zu können, sowie das Marktliquiditätsrisiko als die Gefahr, Vermögenswerte im Vergleich zu erwarteten Werten nur mit Abschlägen am Markt liquidieren zu können. Darüber hinaus beinhaltet das Zahlungsunfähigkeitsrisiko das Termin- und Abrufrisiko als weitere Risikotreiber.[43] Das Terminrisiko beschreibt die Gefahr, dass erwartete Zahlungseingänge nicht termingerecht eingehen. Das Abrufrisiko besteht in unvorhergesehenem Abzug von Einlagen bzw. in unerwarteter Inanspruchnahme von Kreditlinien.[44] Sämtliche dieser Risiken können die Liquiditätssituation eines Institutes in dem Ausmaß beeinflussen, dass daraus resultierende Nettomittelabflüsse, als Differenz zwischen Mittelzu- und –abflüssen, zur Zahlungsunfähigkeit führen können. Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko ist folglich ein existenzbedrohendes Risiko mit kurzfristigem Zeithorizont.[45]

Das Liquiditätsfristentransformationsrisiko (strukturelles Liquiditätsrisiko) beschreibt das Risiko, dass aus der Liquiditätsfristentransformation aufgrund von Veränderungen der institutsindividuellen Refinanzierungskurve ein Verlust entsteht.[46] Die institutsindividuelle Refinanzierungskurve setzt sich aus der Swapkurve[47] und dem institutsindividuellen Liquiditätsspread (Risikoaufschlag) zusammen, welcher maßgeblich von der Bonität der Bank abhängt. Vereinfacht ausgedrückt stellt die Refinanzierungskurve somit die institutsindividuellen bonitätsabhängigen Kosten dar, die einer Bank bei laufzeitkongruenter Refinanzierung der Geschäfte der Aktivseite entstehen.[48] Bei einer Verschlechterung der Institutsbonität verteuert sich für auftretende Liquiditätsbedarfe folglich die Refinanzierung.[49] Als wesentlicher Risikotreiber für Liquiditätsrisiken ist damit auch die Bonität der Bank zu nennen.[50] Das Liquiditätsfristentransformationsrisiko entsteht automatisch durch nicht fristenkongruente Refinanzierung[51] und bezieht sich auf die langfristige Liquidität.[52]

Die Unterscheidung in Zahlungsunfähigkeits- und Liquiditätsfristentransformationsrisiko hat entscheidende Auswirkungen auf die Liquiditätsrisikosteuerung.[53] Je nach betrachteter Ausprägung des Liquiditätsrisikos bedarf es anderer Methoden zu dessen Messung.[54] So bezieht sich das Zahlungsunfähigkeitsrisiko primär auf die Zahlungsebene, während das Liquiditätsfristentransformationsrisiko vorwiegend auf die Erfolgs- bzw. Vermögensebene zielt. Aus der dargestellten Vielschichtigkeit des Liquiditätsrisikos resultieren besondere Anforderungen an dessen Messung und Steuerung. Diese werden durch vielfältige Interdependenzen zu anderen Risikoarten noch verstärkt. Diesem Aspekt widmet sich der folgende Abschnitt.

2.1.4 Interdependenzen zwischen Erfolgs- und Liquiditätsrisiken

Ein möglichst vollständiger Überblick über alle in einer Bank vorkommenden Risikoarten sowie eine eindeutige und möglichst überschneidungsfreie Definition der einzelnen Risikoarten sind die Basis für das Risikomanagement.[55] Eine mögliche Unterscheidung der Bankrisiken hinsichtlich ihres Wirkungs-Bereichs führt zu Erfolgs- und Liquiditätsrisiken.[56] Während sich Erfolgsrisiken primär auf den Erfolg eines Kreditinstituts auswirken,[57] beziehen sich Liquiditätsrisiken in dieser Systematisierung auf die Zahlungsfähigkeit.[58]

Erfolgsrisiken können grob in die Teilkategorien Kreditrisiken, Marktpreisrisiken und operationelle Risiken unterteilt werden.[59] Unter dem Kreditrisiko wird generell die Gefahr verstanden, dass ein Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht vollständig nachkommt. Es beinhaltet die Gefahr von Bonitätsverschlechterungen des Vertragspartners.[60] Marktpreisrisiken umfassen Risiken, die aus allgemeinen Preisveränderungen auf den Finanzmärkten resultieren.[61] Das operationelle Risiko wird definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen sowie von externen Ereignissen eintreten.[62]

Risiken der dargestellten Art sind hinsichtlich ihrer Wirkungen nicht unabhängig. Vielfältige Überschneidungen, wechselseitige Verstärkungen sowie mögliche Kompensationseffekte erschweren die Risikoabgrenzung.[63] Zwischen Erfolgs- und Liquiditätsrisiken bestehen enge Beziehungen und Interdependenzen.[64] So können Erfolgsrisiken Liquiditätsprobleme nach sich ziehen.[65] Beim Eintreten von schlagend werdenden Kredit- und Marktpreisrisiken können Zahlungsmittelzuflüsse geringer als erwartet aus-fallen.[66] Ebenso können auch Liquiditätsrisiken Erfolgsrisiken induzieren und maßgeblich die Rentabilität beeinflussen.[67] Fordert ein Kunde seine Einlage früher zurück als erwartet, entsteht eine finanzielle Lücke, die anderweitig refinanziert werden muss. Gelingt dem Kreditinstitut die anschließende Refinanzierung aufgrund von Zinserhöhungen am Markt nur zu schlechteren Konditionen entstehen durch schlagend werdende Abrufrisiken in Verbindung mit Markpreisrisiken unmittelbar negative Auswirkungen auf den Erfolg.[68] Hier wird die schwierige Abgrenzung zum Liquiditätsfristentransformationsrisiko deutlich. Dies würde schlagend werden, wenn die Refinanzierung aufgrund von einer Verschlechterung der Institutsbonität nur zu höheren Refinanzierungskosten erfolgen könnte.

Die Darstellung verdeutlicht, dass Liquiditätsrisiken äußerst komplex und starken Verflechtungen mit anderen Risikoarten unterworfen sind.[69] Das Liquiditätsrisikomanagement darf demnach nicht isoliert betrachtet werden, sondern fordert die Verzahnung mit dem Management anderer Risiken[70] sowie deren Integration in die Gesamtbanksteuerung.[71] Vor diesem Hintergrund soll der folgende Abschnitt dazu dienen das bankbetriebliche Risikomanagement in eine ertragsorientiere Banksteuerung einzuordnen, um darauf aufbauend in Kapitel 3 die grundlegenden Anforderungen an das bankbetriebliche Liquiditätsrisikomanagement dazustellen.

2.2 Darstellung des bankbetrieblichen Risikomanagements im Kontext einer ertragsorientierten Banksteuerung

Der bewusste Umgang mit jeglichen im Bankgeschäft vorkommenden Risiken ist Kern des bankbetrieblichen Risikomanagements.[72] Als bereichsübergreifende Querschnittsfunktion obliegt dem Risikomanagement die Aufgabe Konsequenzen für die Gestaltung der Geschäftspolitik einschließlich Risikopolitik abzuleiten.[73] Es ist eingebettet in die Gesamtbanksteuerung, welche die aus den Geschäftstätigkeiten resultierenden Erträge explizit zu den korrespondierenden Kosten und Risiken in Bezug setzt.[74] Das Ziel einer ertragsorientierten Banksteuerung ist die Maximierung der zu realisierenden Erträge im Rahmen eines einheitlichen Ansatzes unter Berücksichtigung aller Risiken.[75]

Die ertragsorientierte Banksteuerung beruht auf dem Primat der Rentabilität, welches besagt, dass die geschäftspolitischen Entscheidungen hinsichtlich ihres Rentabilitätsbeitrages zu überprüfen sind.[76] Die Risiken und Chancen von Geschäften sind aufeinander abzustimmen. Eine Übernahme dieser sollte nur bei lohnendem Risiko-Chancen-Profil erfolgen. Dabei ist im Rahmen des Risikotragfähigkeitskalküls zu überprüfen, ob sich die Bank die Risikoübernahme auch tatsächlich leisten kann.[77] Risikotragfähigkeit bedeutet die Fähigkeit des Auffangens von möglichen Verlusten aus übernommenen Risiken durch ein festgelegtes Risikodeckungspotenzial.[78] Es wird entsprechend der Risikoneigung der Geschäftsleitung auf die bestehenden Risiken mittels Limits verteilt, um diese zu begrenzen. Damit wird sichergestellt, dass nur solche Risiken eingegangen werden, dessen potenzielle Verluste durch das vorhandene Risikodeckungspotenzial abgedeckt werden können.[79] Eine wesentliche Voraussetzung für die ertragsorientierte Banksteuerung ist damit die möglichst exakte Messung der Risiken. Nur korrekt gemessene Risiken können auch gesteuert werden.[80]

Das Risikomanagement umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen hinsichtlich Identifikation, Messung, Analyse, Steuerung und Kontrolle sämtlicher Risiken,[81] welche die Ziele einer Bank bedrohen können. Die Betrachtung der einzelnen Risiken erfolgt nicht nur singulär, sondern unter Berücksichtigung jeglicher Gesamteinflüsse und Wechselwirkungen zwischen und innerhalb der Risikoarten.[82] Dabei sind aufsichtsrechtliche Anforderungen, die sich zum Thema Risikomanagement im Wesentlichen auf das Kreditwesengesetz (KWG) beziehen, einzuhalten.[83]

In der Literatur wird Risikomanagement häufig als Prozess betrachtet. Risikomanagement ist ein dynamischer Vorgang und damit keine einmalige Handlung. In Abbildung 2 wird ein Risikomanagement-Prozess beispielhaft dargestellt. Die einzelnen Phasen des Prozesses bilden einen Kreislauf mit permanenten Rückkopplungen.[84]

Abbildung 2: Darstellung eines Risikomanagement-Prozesses

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quellen: In Anlehnung an WOLKE (2007), S. 4; HAAS/WALTER (2010), S. 483.

Elementare Grundlage ist eine eindeutige Definition der Risiken.[85] Das Ziel der Identifikation ist die Erfassung aller potenziellen Risiken sowie deren Zuordnung zu Risikokategorien. Mit ihrem Ziel der Quantifizierung der Risiken ist die Risikomessung die Grundlage für die Bewertung und Analyse der Risiken.[86] Durch ein regelmäßiges Back-Testing sind die Güte und Genauigkeit des verwendeten Messverfahrens einschließlich zugrunde gelegter Annahmen zu überprüfen.[87] Eine präzise Risikoanalyse ist die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Einsatz des vorhandenen Risikodeckungspotenzials im Rahmen einer ertragsorientierten Banksteuerung.[88] Das Ergebnis der Risikoanalyse ist die Basis der Risikosteuerung, die über mögliche risikopolitische Strategien und Maßnahmen entscheidet. Der organisatorische Aspekt des Risikomanagements findet Berücksichtigung im Rahmen der Risikokontrolle. Die Aufgaben dieser sind vielfältig und liegen insbesondere in der Überwachung risikostrategischer Vorgaben und Limits sowie dem Risikoreporting.[89]

[...]


[1] MERBECKS/STEGEMANN (2002), S. 60.

[2] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 90; ZERANSKI (2010a), S. 215.

[3] Vgl. ALBERT (2010), S. 86; ZERANSKI (2010a), S. 231.

[4] Vgl. MOCH (2012), S. 9.

[5] Vgl. ALBERT (2010), S. 86; DEUTSCHE BUNDESBANK (2011), S. 30; BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 32; MOCH (2012), S. 13f..

[6] Zu der Finanzkrise und den Entwicklungen an Finanzmärkten vgl. ausführlich DEUTSCHE BUNDESBANK (2008), S. 63; REHSMAN/MARTIN (2008), S. 52f.; ALBERT (2010), S. 87f..

[7] Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK/BAFIN (2008), S. 2; REHSMAN/MARTIN (2008), S. 52f.; BRZENK/CLUSE/LEONHARDT (2011), S. 2.

[8] Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK (2011), S. 30; BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 32; SEIFERT (2012), S. 305-307; DEUTSCHE BUNDESBANK (2013a), S. 57.

[9] Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK (2008), S. 59; REHSMAN/MARTIN (2008), S. 52f..

[10] Vgl. HÖHLER/SCHNEIDER (2010), S. 421; ZERANSKI (2010a), S. 224.

[11] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 234; MOCH (2012), S. 10.

[12] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 205.

[13] Vgl. BITZ (1993), S. 642; BARTETZKY (2012), S. 36.

[14] Vgl. BITZ (1993), S. 642; ROLFES (2008), S. 8; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 1.

[15] Vgl. BITZ (1993), S. 642.

[16] Vgl. BITZ (1993), S. 642.

[17] Vgl. ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 532.

[18] Vgl. BITZ (1993), S. 642.

[19] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 205.

[20] Zu den verschiedenen Dimensionen der Liquidität vgl. BARTETZKY (2008), S. 8f..

[21] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 8; DIETZ (2010), S. 12.

[22] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 9; DEUTSCHE BUNDESBANK (2008), S. 60.

[23] Vgl. BONN (2006), S. 30; DIETZ (2010), S. 11.

[24] Vgl. ALBERT (2010), S. 89; ZERANSKI (2010a), S. 207.

[25] Besondere Ereignisse ergaben sich z. B. durch die Suprime-Krise; vgl. hierzu BARTETZKY (2008), S. 9.

[26] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 9; BARTETZKY (2012), S. 63.

[27] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 90.

[28] Vgl. DIETZ (2012), S. 365; Zu den diversen Transformationsleitungen vgl. ausführlich DIETZ (2012), S. 365.

[29] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 90; Für die verschiedenen Risiken aus den Transformationsleistungen vgl. ausführlich BRÜGGESTRAT (1990), S. 90f..

[30] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 92, 96; DIETZ (2012), S. 365f..

[31] Vgl. THOMAE (2008), S. 64; LIERMANN (2012), S. 129f..

[32] Vgl. DIETZ (2012), S. 366; LIERMANN (2012), S. 129-131.

[33] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 210; ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 532.

[34] Vgl. ZERANSKI (2010c), S. 331.

[35] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 210; ZERANSKI (2010c), S. 327; ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 532.

[36] Vgl. REMPEL-OBEREM/ZERANSKI (2008), S. 8; ZERANSKI (2010b), S. 243.

[37] Vgl. HÖHLER/SCHNEIDER (2010), S. 425f.; SCHÖNING/WANKA (2012), S. 66.

[38] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 219.

[39] Vgl. REITZ (2008), S. 125; SAUERBIER/THOMAE/WEHN (2008), S. 81; HÖHLER/SCHNEIDER (2010), S. 426.

[40] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 15.

[41] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 12; BARTETZKY (2012), S. 63.

[42] Vgl. BARTETZKY (2012), S. 63; BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 33.

[43] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 13; BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 34.

[44] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 228; BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 34.

[45] Vgl. BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 35.

[46] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 214; THOMAE (2008), S. 64; BARTETZKY (2012), S. 64.

[47] Die Swapkurve setzt sich aus der risikolosen Bundkurve zzgl. des allgemeinen Kreditrisiko-Level (Spread) zusammen; Vgl. ausführlich LEISTENSCHNEIDER (2008), S. 176.

[48] Vgl. BARTETZKY (2012), S. 64.

[49] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 232; REMPEL-OBEREM/UTZEL (2012), S. 260.

[50] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 232.

[51] Vgl. BARTETZKY (2008), S. 12f..

[52] Vgl. BEYER/SCHÄFFLER (2012), S. 35.

[53] Vgl. BARTETZKY (2012), S. 65.

[54] Vgl. LUDWIG (2010), S. 347.

[55] Vgl. BARTETZKY (2012), S. 36.

[56] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 96; ROLFES (2008), S. 8; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 2.

[57] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 96; ROLFES (2008), S. 8; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 2.

[58] Vgl. BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 2.

[59] Vgl. BARTETZKY (2012), S. 37.

[60] Vgl. ROLFES (2008), S. 10; BARTETZKY (2012), S. 42.

[61] Vgl. ROLFES (2008), S. 12; BARTETZKY (2012), S. 50.

[62] Vgl. BARTETZKY (2012), S. 70.

[63] Vgl. BITZ (1993), S. 643.

[64] Vgl. ROLFES (2008), S. 8; ZERANSKI (2010a), S. 228; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 3; ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 528.

[65] Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK/BAFIN (2008), S. 11; ZERANSKI (2010a), S. 228; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 3.

[66] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 200; ZERANSKI (2010a), S. 228; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 3.

[67] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 96f.; ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 527.

[68] Vgl. BRÜGGESTRAT (1990), S. 96f.; ZERANSKI (2010a), S. 228; BIEG/KRÄMER/WASCHBUSCH (2011), S. 4f..

[69] Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK/BAFIN (2008), S.11; HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 198, 200; WACHS (2010), S. 5.

[70] Vgl. DEUTSCHE BUNDESBANK/BAFIN (2008), S.11; HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), 194; MOCH (2012), S. 36.

[71] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 194; WACHS (2010), S. 5; ZERANSKI (2010b), S. 236; ZERANSKI (2010c), S. 327.

[72] Vgl. HARTMANN (2012), S. 163.

[73] Vgl. BITZ (1993), S. 643.

[74] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 195; ROLFES (2008), S. 3.

[75] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 195.

[76] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 195; ZERANSKI (2010a), S. 222.

[77] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 196f.; ROLFES (2008), S. 6; ZERANSKI (2010a), S. 222.

[78] Vgl. BONN (2006), S. 211; HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 203.

[79] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 197, 203, 212; ROLFES (2008), S. 4, 6.

[80] Vgl. WOLKE (2007), S. 11.

[81] Vgl. WOLKE (2007), S. 2, 4; HAAS/WALTER (2010), S. 483; ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 529; HARTMANN (2012), S. 163.

[82] Vgl. HEUTER/SCHÄFFLER/GRUBER (2008), S. 197; GROSSMANN/THIELE (2012), S. 32.

[83] Vgl. BIERNAT (2009), S. 125; HARTMANN (2012), S. 163.

[84] Vgl. WOLKE (2007), S. 4.

[85] Vgl. WOLKE (2007), S. 4; HAAS/WALTER (2010), S. 484; ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 529.

[86] Vgl. WOLKE (2007), S. 4; HARTMANN (2012), S. 164.

[87] Vgl. ANGERMÜLLER/EICHHORN/RAMKE (2012), S. 534.

[88] Vgl. ZERANSKI (2010a), S. 225; MOCH (2012), S. 36.

[89] Vgl. WOLKE (2007), S. 4f.; HARTMANN (2012), S. 164f..

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten

Details

Titel
Liquiditätsrisikomanagement in Banken
Untertitel
Kritische Darstellung und Diskussion vor dem Hintergrund der Bankenregulierung durch Basel III
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
78
Katalognummer
V274462
ISBN (eBook)
9783656662358
ISBN (Buch)
9783656662341
Dateigröße
678 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
liquiditätsrisikomanagement, banken, kritische, darstellung, diskussion, hintergrund, bankenregulierung, basel
Arbeit zitieren
Rabea Hacker (Autor), 2014, Liquiditätsrisikomanagement in Banken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274462

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