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Islam in Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland

Title: Islam in Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: BA Marina Schauer (Author)

Orientalism / Sinology - Islamic Studies
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Weltweit leben 7.140.285.900 Menschen , von denen beinahe ein Viertel (23,4 Prozent) Anhänger des Islam sind. Absolut leben damit etwa 1.673.085.400 Muslime auf der Welt , wovon etwa 45.175.000 in Europa leben. Viele dieser Muslime sind nach dem Zweiten Weltkrieg als Arbeitsmigranten nach Europa gekommen. In den skandinavischen bzw. nordeuropäischen Ländern setzte die Arbeitsmigration jedoch erst zwischen Mitte und Ende der 1960er Jahre ein, wobei Finnland und Island einen Sonderfall darstellen. Nach Finnland kamen bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten türkischen Tataren und in Island leben nicht einmal 1.000 Muslime. Wie viele Muslime genau derzeit in Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island leben, wann und wie sie in die jeweiligen Länder kamen und wie sie dort heute organisiert sind, soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Dazu wird jedes der genannten Länder einzeln betrachtet und untersucht.
Bei der entwicklungsgeschichtlichen Arbeit haben mich vor allem die Werke Islam, Europe’s Second Religion von Shireen T. Hunter, Islam and Muslims in Sweden von Göran Larsson und Åke Sander, Muslims in Western Europe von Jørgen Nielsen sowie Religious Freedom, Multiculturalism, Islam. Cross-reading Finland and Ireland von Tuula Sakaranaho besonders gut unterstützt. Für die neuesten Bevölkerungszahlen habe ich auf verschiedene Internetquellen zurückgegriffen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Islam in Norwegen

2.1 Einwanderungsgeschichte

2.2 Heutige Anzahl und Verbreitung

2.3 Vereine und Organisationen der Muslime in Norwegen

3 Islam in Schweden

3.1 Einwanderungsgeschichte

3.2 Heutige Anzahl und Verbreitung

3.3 Vereine und Organisationen der Muslime in Schweden

4 Islam in Dänemark

4.1 Einwanderungsgeschichte

4.2 Heutige Anzahl und Verbreitung

4.3 Vereine und Organisationen der Muslime in Dänemark

5 Islam in Finnland

5.1 Einwanderungsgeschichte

5.2 Heutige Anzahl und Verbreitung

5.3 Vereine und Organisationen der Muslime in Finnland

6 Islam in Island

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die demografische Verbreitung sowie die institutionelle Organisation des Islams in den nordischen Ländern Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island. Ziel ist es, die spezifischen Migrationsmuster und Integrationserfahrungen der muslimischen Bevölkerung in diesen geografisch und gesellschaftlich einzigartigen Regionen zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Arbeitsmigration und Fluchtbewegungen.
  • Statistische Auswertung der muslimischen Bevölkerungszahlen.
  • Strukturen und Gründungsgeschichten muslimischer Vereine und Moscheegemeinden.
  • Einfluss nationaler Gesetzgebungen auf die Religionsausübung und Vereinsbildung.
  • Herausforderungen der religiösen Praxis im skandinavischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

2.1 Einwanderungsgeschichte

Die Geschichte der Muslime in Norwegen beginnt Mitte des 20. Jahrhunderts. 1930 lebten kaum 15 Muslime in Norwegen, Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre setzte dann die Arbeitsmigration ein. Das war relativ spät, verglichen mit anderen europäischen Ländern. Ende der 1970er Jahre entstanden allmählich erste Vereine, 1979 lebten etwa 6.200 Pakistanis, 2.000 Türken und 1.150 Marokkaner in Norwegen, von denen insgesamt nur etwa 1.000 Mitglied in einem muslimischen Verein waren. Anfang der 1990er Jahre hatte sich die Anzahl jeder Gruppe mehr als verdoppelt und es waren weitere Immigranten aus anderen muslimischen Ländern hinzugekommen. So lebten etwa 36.000 Muslime in Norwegen. 1998 waren 40.000 Muslime Mitglieder in einer Religionsgemeinschaft, insgesamt lebten 60.000 in Norwegen. 21.000 davon waren Pakistaner, 12.000 Bosnier und jeweils 9.000 Türken und Iraner. Weiterhin gab es kleinere Gruppen Marokkaner, Somalis, Iraker, Libanesen, Palästinenser und Kosovo-Albaner. Zu dieser Zeit gab es 35 registrierte Gemeinschaften in und um Oslo.

Mit diesen Zahlen waren die Muslime zur zweitgrößten Religionsgemeinschaft nach der evangelisch-lutherischen Kirche in Norwegen geworden. Ende der 1990er Jahre hatten die Muslime die römisch-katholische Kirche überholt. Die meisten Muslime leben in und um Oslo und in den größeren Küstenstädten zwischen Oslo und Bergen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die globale Bedeutung des Islams dar und definiert den Fokus der Arbeit auf die nordeuropäischen Länder sowie die verwendete Quellenbasis.

2 Islam in Norwegen: Dieses Kapitel behandelt die späte Ankunft muslimischer Arbeitsmigranten, die demografische Entwicklung und die Etablierung erster religiöser Vereine.

3 Islam in Schweden: Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Einwanderung seit den 1960er Jahren, den spezifischen Integrationsherausforderungen und der Vereinslandschaft.

4 Islam in Dänemark: Das Kapitel beschreibt die Einwanderungsgeschichte, die Rolle von Ahmadiyya-Anhängern und die staatliche Wahrnehmung muslimischer Institutionen.

5 Islam in Finnland: Hier wird die besondere Geschichte der tatarischen Muslime und die spätere Zuwanderung ab den 1980er Jahren detailliert beschrieben.

6 Islam in Island: Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die kleinste muslimische Population der Region und die Bemühungen zur Moscheegründung.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zur demografischen Entwicklung zusammen und bewertet die Prognosen zum zukünftigen Wachstum der muslimischen Bevölkerung in Nordeuropa.

Schlüsselwörter

Islam, Nordeuropa, Skandinavien, Migration, Arbeitsmigration, Religionsgemeinschaft, Integration, Moscheevereine, Statistik, Demografie, sunnitisch, schiitisch, Religionsfreiheit, Minderheiten, Einwanderungsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation des Islams in fünf nordeuropäischen Ländern: Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Einwanderungsgeschichte, die aktuelle demografische Anzahl und geografische Verbreitung sowie die Organisation der Muslime in Vereinen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wann und wie Muslime in die jeweiligen Länder kamen und wie sich ihre religiöse Organisation dort bis heute gestaltet hat.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin verwendet eine vergleichende deskriptive Methode, basierend auf Fachliteratur (Sammelbände, Monografien) sowie aktuellen Bevölkerungsstatistiken und Internetquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in länderspezifische Kapitel, die jeweils die Einwanderungsgeschichte, Zahlen zur Verbreitung und die Vereinsstrukturen beleuchten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Migration, religiöse Minderheiten, Moscheevereine, Integration und demografische Entwicklung im nordischen Kontext.

Wie unterscheidet sich Finnland von den anderen untersuchten Ländern?

Finnland nimmt eine Sonderrolle ein, da es bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eine etablierte muslimische Gemeinschaft (tatarische Händler) aufwies, lange vor der großen Arbeitsmigrationswelle.

Welche Rolle spielt die Ahmadiyya-Gemeinschaft in Dänemark?

Die Ahmadiyya-Anhänger waren maßgeblich an der Errichtung der ersten Moschee in Dänemark bereits im Jahr 1958 beteiligt.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich der Wachstumsraten?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das befürchtete „rasende“ Bevölkerungswachstum wissenschaftlich nicht belegbar ist und die Wachstumsraten aufgrund sinkender Zuwanderung und Bildung ansteigen, aber moderat bleiben.

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Details

Title
Islam in Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland
College
University of Vienna
Grade
1,0
Author
BA Marina Schauer (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V274537
ISBN (eBook)
9783656670926
ISBN (Book)
9783656670902
Language
German
Tags
islam norwegen schweden dänemark finnland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Marina Schauer (Author), 2014, Islam in Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274537
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