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Frühe Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell und Spiralmodell

Title: Frühe Vorgehensmodelle

Term Paper , 2013 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Rochus Stobbe (Author)

Computer Science - Software
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„The first 90% of the code accounts for the first 90% of the development time. The remaining 10% of the code accounts for the other 90% of the development time”. Mit diesem
Satz zeigt Tom Cargill die Schwierigkeit von Software-Projekten auf. Oftmals übersteigen
die Zeit- und der Programmier-Aufwände bei diesen Projekten die Vorgaben um
ein Mehrfaches. Dieser Satz, der auch als „Nintey-ninety rule“ Bekanntheit errang, zeigt
sehr, dass es schwer ist, die Anforderungen im Vorfeld genau zu bestimmen.
Dieses Problem erkannten in den 70er Jahren die beiden Softwareentwickler Dr. Winston
W. Royce und Barry W. Boehm. Beide machten sich Gedanken darüber, wie große
Softwareprojekte richtig geplant und umgesetzt werden können, ohne dass der Aufwand
von Zeit und Programmiercode ins Unermessliche steigt. Dabei kamen zwei wegweisende
Vorgehensmodelle für die Software-Entwicklung heraus, die noch bis heute im Einsatz
sind und die als Vorbilder für die heutige „agile Softwareentwicklung“ gelten. Es
handelt sich um das Wasserfallmodell und das Spiralmodell.
In dieser Hausarbeit sollen beide Modelle näher betrachtet werden. Dabei wird zuerst auf
die zeitliche Einordnung eingegangen. Danach werden beide Vorgehensmodelle detailliert
erklärt. Gegen Ende wird auf die Vor- beziehungsweise Nachteile dieser beiden Modelle
eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtliche Einordnung

3. Wasserfallmodell nach Royce

3.1. Grundidee des Wasserfallmodells

3.2. Erweiternde Schritte für das Wasserfallmodell

3.2.1. „Program Design“ an den Anfang

3.2.2. Dokumentation des Designs

3.2.3. Durchlaufe den Zyklus zwei Mal

3.2.4. Mehrmaliges Testen des Codes

3.2.5. Einbindung des Kunden

4. Spiralmodell

5. Vor- und Nachteile

6. Schlussbetrachtung

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die historischen Ursprünge moderner Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung mit Fokus auf das Wasserfallmodell nach Royce sowie das Spiralmodell nach Boehm, um deren Bedeutung für heutige agile Methoden aufzuzeigen.

  • Die historische Entstehung von Vorgehensmodellen (Softwarekrise).
  • Detaillierte Analyse des klassischen Wasserfallmodells und dessen Erweiterungen.
  • Funktionsweise und risikoorientierter Ansatz des Spiralmodells.
  • Vergleichende Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile beider Ansätze.
  • Ableitung von Parallelen zu zeitgenössischen agilen Vorgehensmodellen.

Auszug aus dem Buch

3. Wasserfallmodell nach Royce

Dr. Winston W. Royce erwähnte im Jahr 1970 zum ersten Mal das Wasserfallmodell. Im Rahmen der IEEE-Konferenz veröffentlichte er ein Paper mit dem Namen „Managing the development of lage Software Systems“. In dieser Ausarbeitung zeigt er ein Modell auf, mit dessen Hilfe es möglich sein soll, große Softwareprojekte erfolgreich zu begleiten. Dazu ließ er Erfahrungen von ihm betreuten Softwareprojekten einfließen, die er in neun Jahren Arbeit gesammelt hatte.

Dr. Winston W. Royce macht zwei Schritte aus, die essentiell sind für das Entwickeln der Programme, wenn die Komplexität und die Abhängigkeit der Größe außer Acht lässt: „Analysis“ und „Coding“. Beide Schritte sind aus seiner Sicht elementar wichtig für die Qualität des Endproduktes, für welche der Endkunde gerne bezahlt. Er zeigt diese Schritte so auf:

Laut Royce gilt diese Art der Implementierung nur für kleinere Softwareprojekte. Werden die Projekte ausführlicher, reicht diese Art von Modell nicht mehr aus und es müssen weitere Schritte integriert werden. Das Problem dabei ist, dass der Kunde meist für weitere Schritte nicht bezahlen möchte und es ebenfalls schwierig wird, die Programmierer davon zu überzeugen, dass weitere Schritte nötig sind, um ein Projekt erfolgreich zu gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen von Software-Projekten ein und stellt das Wasserfallmodell sowie das Spiralmodell als historisch bedeutsame Vorgehensmodelle vor.

2. Geschichtliche Einordnung: Das Kapitel beleuchtet die Softwarekrise der 60er bis 80er Jahre und die Entstehung des Begriffs "Software-Engineering" als Reaktion auf steigende Komplexität.

3. Wasserfallmodell nach Royce: Hier wird das von Royce entwickelte Wasserfallmodell in seiner sequentiellen Grundstruktur sowie in erweiterten, iterativen Formen detailliert erläutert.

3.1. Grundidee des Wasserfallmodells: Dieses Unterkapitel beschreibt die rein sequentielle Abfolge der Projektphasen und die von Royce erkannten Schwachstellen des Konzepts.

3.2. Erweiternde Schritte für das Wasserfallmodell: Hier werden spezifische, von Royce vorgeschlagene Ergänzungen zur Optimierung des Modell-Ablaufs aufgeführt.

3.2.1. „Program Design“ an den Anfang: Dieser Abschnitt beschreibt die Einführung eines vorläufigen Programmentwurfs als notwendiges Bindeglied zwischen Anforderungen und Analyse.

3.2.2. Dokumentation des Designs: Der Fokus liegt hier auf der Bedeutung einer lückenlosen Dokumentation für die Fehlersuche und die Handbucherstellung.

3.2.3. Durchlaufe den Zyklus zwei Mal: Dieses Kapitel erläutert den Vorschlag, einen Prototyp zu erstellen, um Fehler frühzeitig zu identifizieren.

3.2.4. Mehrmaliges Testen des Codes: Hier wird die Empfehlung dargelegt, den Testing-Prozess als zeitintensiven Schwerpunkt durch externe Stellen auszuführen.

3.2.5. Einbindung des Kunden: Dieser Abschnitt thematisiert die Notwendigkeit, den Kunden aktiv in die Designphasen einzubeziehen, um Fehlinterpretationen zu minimieren.

4. Spiralmodell: Das Kapitel erklärt den zyklischen, risikobasierten Ansatz nach Barry W. Boehm, der auf die stufenweise Erstellung von Prototypen setzt.

5. Vor- und Nachteile: Hier erfolgt eine kritische Bewertung der beiden behandelten Modelle hinsichtlich Anwendbarkeit, Aufwand und Risikomanagement.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Revolution des Software-Engineerings durch diese Modelle zusammen und ordnet sie als Vorläufer agiler Methoden ein.

7. Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Quellen und Referenzen der Hausarbeit auf.

Schlüsselwörter

Software-Engineering, Wasserfallmodell, Spiralmodell, Projektmanagement, Softwarekrise, Prototyping, Risikoanalyse, Agile Entwicklung, Softwareentwicklung, Prozessmodell, Anforderungsmanagement, Systemdesign, Qualitätssicherung, Iteratives Vorgehen, Winston W. Royce.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und Funktionsweise klassischer Vorgehensmodelle in der Softwaretechnik, insbesondere dem Wasserfallmodell und dem Spiralmodell.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Softwarekrise, die Modellierung von Entwicklungsprozessen, die Risikoanalyse bei Softwareprojekten sowie die Vorläufer heutiger agiler Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Verständnis für die Entwicklung des Software-Engineerings zu schärfen und aufzuzeigen, wie frühe Ansätze die heutige agile Softwareentwicklung maßgeblich beeinflusst haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung historischer Dokumente sowie Fachpublikationen zum Thema Vorgehensmodelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert das Wasserfallmodell nach Royce, dessen Erweiterungen sowie das Spiralmodell von Boehm inklusive einer kritischen Diskussion der jeweiligen Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Software-Engineering, Wasserfallmodell, Spiralmodell, Risikoanalyse, Prototyping und Agile Entwicklung.

Warum hält Royce das reine Wasserfallmodell für riskant?

Royce erkannte, dass eine rein sequentielle Abarbeitung problematisch ist, da sie bei Fehlern keine einfache Möglichkeit zur Korrektur vorsieht und so zum Scheitern führen kann.

Welchen Vorteil bietet das Spiralmodell bei der Risikominimierung?

Durch die zyklische Struktur und die Risikoanalyse in jeder Windung ermöglicht das Modell eine frühzeitige Identifikation von Problemen und bietet die Chance, Projekte bei Fehlplanungen frühzeitig abzubrechen.

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Details

Title
Frühe Vorgehensmodelle
Subtitle
Wasserfallmodell und Spiralmodell
College
University of applied sciences Frankfurt a. M.
Grade
2,0
Author
Rochus Stobbe (Author)
Publication Year
2013
Pages
15
Catalog Number
V274614
ISBN (eBook)
9783656675648
ISBN (Book)
9783656675655
Language
German
Tags
frühe vorgehensmodelle wasserfallmodell spiralmodell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rochus Stobbe (Author), 2013, Frühe Vorgehensmodelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274614
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