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Die Geschichte des Tanzes. Ein kurzer Überblick

Titel: Die Geschichte des Tanzes. Ein kurzer Überblick

Akademische Arbeit , 2006 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christiane Helbig (Autor:in)

Sport - Sportgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Tanz gehört zum Leben der Menschen. Er ist neben der Musik eine der ursprünglichsten künstlerischen Lebensäußerungen. Die folgende geschichtliche Darstellung soll bereits bekannte Assoziationen mit konkretem Leben füllen und die Spannweite der verschiedenartigen soziokulturellen und individuellen Bedeutungen des Tanzes in den historischen Epochen herausstellen. Die Entwicklungslinie bis in die Gegenwart zeigt den Weg des Tanzes von einem tradierten Bestandteil einer gemeinschaftlichen Weltsicht hin zu einer subkulturellen Sinngebung von Tanz.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte des Tanzes

2.1 Naturvölker

2.2 Kulturvölker des Mittelmeerraums

2.3 Frühchristliche Zeit

2.4 Mittelalter

2.5 Renaissance

2.6 Ballett

2.7 Der Moderne Tanz

2.8 Jazzdance

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Wesen des Tanzes durch eine historische Ursprungs- und Differenzierungsanalyse zu rekonstruieren und die Bedeutung tänzerischer Erscheinungsformen für die menschliche Entwicklung und Identitätsbildung aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung des Tanzes von den Naturvölkern bis zur Moderne
  • Wandel der Tanzbedeutung von sakralen Riten hin zur künstlerischen und pädagogischen Form
  • Entstehung und Charakteristika verschiedener Tanzstile wie Ballett, Ausdruckstanz und Jazzdance
  • Die pädagogische und therapeutische Bedeutung des Tanzes für die Persönlichkeitsentwicklung
  • Die Rolle von Tanz als Medium der Kommunikation und Ausdrucksform

Auszug aus dem Buch

2.5 Renaissance

Die Renaissance hat ihren Ursprung im Italien des 14. Jahrhunderts und erfasst bis ins 16. Jahrhundert mit dem so genannten feierlichen Schreittanz („Basse danse“) ganz Europa. Im „Menuett“ zeigt sich der Zeitgeist des Rokoko - am Ende des 17.Jh. ist es der beliebteste Hoftanz und bedeutendste Gegenstand des Tanzunterrichtes (MÜLLER-SPEER 1995:79f).

„Die Renaissance feierte wieder den Leib als schön-bewegte Gestalt, sie erlebte die Sinne wieder als Träger ekstatischen Daseins, sie entdeckte daher den Tanz wieder als sichtbar gewordene Macht und Kultur“ (GÜNTHER 1991:10).

Die Verbindung von höfischem Gesellschaftstanz mit dem solistischen Kunsttanz steht einer klaren Trennung zwischen Volkstanz und höfischem Tanz gegenüber. Der Tanz verliert damit immer mehr von seiner Natürlichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet Tanz als grundlegende menschliche Ausdrucksform und führt in das Verständnis von Tanz als ganzheitliches Erlebnis und pädagogisches Mittel ein.

2. Geschichte des Tanzes: Dieses Kapitel rekonstruiert die historische Entwicklung des Tanzes von prähistorischen Ritualen über die Antike und das Mittelalter bis hin zur Entstehung klassischer und moderner Tanzformen.

2.1 Naturvölker: Hier wird der Ursprung des Tanzes als gesellschaftliche Erscheinung und magisch-religiöses Ausdrucksmittel in Jäger- und Sammlergesellschaften beschrieben.

2.2 Kulturvölker des Mittelmeerraums: Dieses Kapitel analysiert den Übergang von sakralen Tänzen zu profanen Tanzformen im Zuge der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung.

2.3 Frühchristliche Zeit: Es wird die ablehnende Haltung der Kirche gegenüber dem Tanz und die Reduktion auf liturgische Reste thematisiert.

2.4 Mittelalter: Dieses Kapitel behandelt die Wiederbelebung und Differenzierung der Tanzkultur in Bauern- und Handwerkerstand sowie das Phänomen der mittelalterlichen Tanzepidemien.

2.5 Renaissance: Fokus liegt auf dem Aufstieg des höfischen Tanzes und der Etablierung des Berufstänzers als Repräsentant für Macht und Anmut.

2.6 Ballett: Es wird die Entwicklung des Balletts als komplexe Gattung, von der höfischen Unterhaltung zur akademisch disziplinierten Bühnenkunst, dargestellt.

2.7 Der Moderne Tanz: Das Kapitel beschreibt die Abkehr von der klassischen Tradition und die Hinwendung zur Natürlichkeit und zum individuellen Ausdruck im 20. Jahrhundert.

2.8 Jazzdance: Hier wird die Geschichte des Jazzdance von seinen afro-amerikanischen Wurzeln bis hin zu seiner Etablierung als eigenständige, technisch geprägte Tanzform beleuchtet.

3. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Bedeutung von Tanz für die Persönlichkeits- und Identitätsbildung zusammen und unterstreicht seinen Wert als ganzheitliche menschliche Tätigkeit.

Schlüsselwörter

Tanzgeschichte, Tanzwissenschaft, Ausdruckstanz, Ballett, Jazzdance, Tanzpädagogik, Körperwahrnehmung, Identitätsbildung, Soziokulturelle Bedeutung, Bewegungslehre, Klassischer Tanz, Tanztherapie, Rhythmus, Choreographie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit gibt einen Überblick über die Geschichte des Tanzes und analysiert, wie sich dessen Funktion und Bedeutung im Laufe der Epochen gewandelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung verschiedener Tanzstile, die soziokulturelle Bedeutung des Tanzes sowie dessen pädagogische und therapeutische Aspekte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Wesen des Tanzes durch eine historische Untersuchung zu rekonstruieren und seinen Eigenwert als Bildungsinhalt hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historische Ursprungs- und Differenzierungsanalyse durchgeführt, um die Vielfalt der Erscheinungsformen des Tanzes einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Kapitel, die den Tanz von den Naturvölkern über die Antike, das Mittelalter und die Renaissance bis hin zur Entstehung von Ballett, Ausdruckstanz und Jazzdance nachzeichnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Tanzgeschichte, Ausdruckstanz, Identitätsbildung, Tanzpädagogik und Körperwahrnehmung charakterisiert.

Welche Bedeutung hat der „Flow“-Begriff für den Tanz?

Der Begriff „Flow“ wird verwendet, um einen Zustand tiefer Versunkenheit und Freude im Tanz zu beschreiben, der sich grundlegend von oberflächlichem Spaß unterscheidet.

Warum wurde der Ausdruckstanz im 20. Jahrhundert ideologisch verfälscht?

Durch die Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten für Massenspektakel wie bei den Olympischen Spielen 1936 wurde der Ausdruckstanz instrumentalisiert und in seinem künstlerischen Kern entstellt.

Welche Rolle spielt die „Enklave Tanz“ in der heutigen Zeit?

Tanzräume dienen als Orte, an denen Menschen sich ausdrücken und ganzheitliche Handlungsfähigkeit erlernen können, wobei sie heute meist als spezifische Lernräume außerhalb der Alltagswelt existieren.

Was unterscheidet den Jazzdance vom klassischen Ballett?

Während das Ballett stark auf vertikalem Ausdruck und Kontrolle basiert, kommt der Jazzdance aus dem „Bauch“ heraus und strebt stärker zum Boden hin.

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Details

Titel
Die Geschichte des Tanzes. Ein kurzer Überblick
Note
1,0
Autor
Christiane Helbig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V274728
ISBN (eBook)
9783656666684
ISBN (Buch)
9783656673613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte tanzes überblick
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christiane Helbig (Autor:in), 2006, Die Geschichte des Tanzes. Ein kurzer Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274728
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Leseprobe aus  24  Seiten
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