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Mikropolitisches Handeln in antisozialen Organisationen

Das Spiel um die Macht

Title: Mikropolitisches Handeln in antisozialen Organisationen

Seminar Paper , 2014 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephan Ackerschott (Author)

Social Studies (General)
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Vorüberlegungen und Grundsätzliches 5
2.1. „Power ist everywhere… 5
2.2. Spiel, Strategie und Taktik 7
2.3. Charakter oder Struktur? 9
3 Mikropolitik… 10
3.1. Wer handelt, wie? 11
3.2. Folgen mikropolitischen Handelns 14
4 …mal anders… 16
am Beispiel organisierter Kriminalität in Lateinamerika und Italien 16
5 Fazit 22
Literaturverzeichnis 25
Zeitschriftenartikel 25
Internetquellen 26
Eidesstattliche Versicherung 26

Der Arbeitstitel lautete ursprünglich: (Mikro-)Politik mal anders – Das Spiel mit der Macht

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorüberlegungen und Grundsätzliches

2.1. „Power is everywhere"…

2.2. Spiel, Strategie und Taktik

2.3. Charakter oder Struktur?

3 Mikropolitik…

3.1. Wer handelt, wie?

3.2. Folgen mikropolitischen Handelns

4 …mal anders…

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht das Phänomen des mikropolitischen Handelns mit dem Ziel zu ergründen, wie sich Machtstreben und informelle Einflussnahme in Organisationen – insbesondere in (antisozialen) kriminellen Vereinigungen – äußern und welche funktionalen oder dysfunktionalen Folgen daraus resultieren.

  • Grundlagen der Macht und mikropolitische Konzepte
  • Differenzierung von Spiel, Strategie und Taktik
  • Mikropolitische Handlungsformen und Machtebenen
  • Analyse informeller Machtstrukturen in kriminellen Organisationen
  • Interdependenz von legalen und illegalen Organisationsformen

Auszug aus dem Buch

3.2. Folgen mikropolitischen Handelns

Nach dem in den vorherigen Kapiteln ausführlich beschrieben wurde, welche grundlegenden Charaktertypen es gibt, welche Taktiken diese vorzugsweise wählen, wie Mikropolitik definiert wird, in welchem Kontext (psychologisch/soziologisch) mikropolitisches Handeln wahlweise stehen kann und welche grundlegenden Annahmen dieser Theorie zugrunde liegen, bleibt letztens Endens noch eine Frage offen… “Wie äußert sich mikropolitisches Handeln in Organisationen?“.

Grundsätzlich können die Folgen jeglichen Handelns drei verschiedene Ergebnisse haben, positiv, negativ oder neutral/wirkungslos. Darüber hinaus können die Folgen von Handlungen vorsehbar oder unvorhersehbar sein, was z.B. in einigen ökonomischen Handlungstheorien zu differenzierten Betrachtungen führt, z.B. ob Handlungen unter Unsicherheit (zum großen Teil unvorhersehbar) oder Risiko (zum großen Teil vorhersehbar) erfolgen.

(Mikro-) Politisches Handeln stellt hier keine Ausnahme dar, allerdings wird frei nach Watzlawick davon ausgegangen das mikropolitisches Handeln niemals wirkungslos ist, da jegliche Handlung einer sozialen Bewertung unterliegt und Einfluss auf die sozialen Beziehungen und auf das Selbstverständnis des Akteurs hat. Daraus ergeben sich für mikropolitische Handlungen zwangsläufig zwei Ausprägungen – Negativ oder Positiv bzw. Dysfunktional oder Funktional. Positive oder auch funktionale Folgen sind für den einzelnen Akteur etwa die Möglichkeit sich innerhalb gewisser Grenzen besser selbst zu verwirklichen, mehr Vergünstigungen zu erlangen (Belohnung als Anreiz) oder bessere Aufstiegschancen (durch Auslese) innerhalb der Organisation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Machtausübung in Organisationen ein und stellt die Forschungsfrage nach der Ausprägung und den Folgen mikropolitischen Handelns in kriminellen Strukturen.

2 Vorüberlegungen und Grundsätzliches: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen wie Machtbegriffe, Spieltheorie sowie der Unterschied zwischen Strategie und Taktik erarbeitet und eine Einordnung in psychologische oder soziologische Modelle vorgenommen.

3 Mikropolitik…: Das Kapitel definiert den Begriff der Mikropolitik, analysiert die Akteure („Wer handelt, wie?“) und untersucht die funktionalen sowie dysfunktionalen Folgen des mikropolitischen Handelns.

4 …mal anders…: Hier wird die Anwendbarkeit der Mikropolitik auf kriminelle Vereinigungen wie Mafia-Clans und Drogenkartelle geprüft, wobei deren Organisationscharakter und illegale Machtstrukturen im Fokus stehen.

5 Fazit: Das Fazit bestätigt die These, dass kriminelle Organisationen als solche existieren und mikropolitischen Logiken unterliegen, weist jedoch kritisch auf die Schwierigkeit empirischer Erhebungen in diesem Bereich hin.

Schlüsselwörter

Mikropolitik, Macht, Organisation, Strategie, Taktik, Machtspiel, Organisierte Kriminalität, Informelle Machtbeziehungen, Drogenkartelle, Mafia, Handlungsspielraum, Paternalismus, Machtasymmetrie, Funktionalität, Dysfunktionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Mikropolitik und der Frage, wie Akteure in Organisationen informelle Macht nutzen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Machttheorien, der Unterscheidung von Spiel, Strategie und Taktik sowie der Anwendung dieser Konzepte auf kriminelle Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie sich mikropolitisches Handeln in (antisozialen) Organisationen äußert und welche Konsequenzen dies für die Struktur und Funktionsfähigkeit hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer theoretischen Analyse und Literaturauswertung, da empirische Erhebungen bei kriminellen Organisationen methodisch kaum umsetzbar sind.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Mikropolitik und die praktische Anwendung am Beispiel von Mafia-Clans und lateinamerikanischen Drogenkartellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mikropolitik, Macht, informelle Strukturen, Strategie, Taktik, Organisierte Kriminalität und Machtasymmetrie.

Wie unterscheiden sich legale und illegale Organisationen mikropolitisch?

Beide Organisationstypen nutzen ähnliche mikropolitische Mechanismen, jedoch unterscheiden sie sich in ihren Legitimationsstrategien – legale Institutionen stützen sich auf Regeln, kriminelle auf Traditionen und Brauchtum.

Welche Rolle spielen Frauen in kriminellen Organisationen laut dem Text?

Frauen sind keineswegs ausgeschlossen; sie übernehmen teilweise aktive Rollen, etwa in der Vermögensverwaltung oder bei der Leitung von Gruppen, falls Ehemänner inhaftiert oder verstorben sind.

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Details

Title
Mikropolitisches Handeln in antisozialen Organisationen
Subtitle
Das Spiel um die Macht
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Theorien und Methoden der Arbeits- und Organisationsforschung
Grade
1,3
Author
Stephan Ackerschott (Author)
Publication Year
2014
Pages
26
Catalog Number
V274767
ISBN (eBook)
9783656668305
ISBN (Book)
9783656668299
Language
German
Tags
Mikropolitik Kriminalität Kriminologie Organisierte Kriminalität Mafia Mafiöse Strukturen Latein Amerika Italien Netz der Machtdifferenzen Macht Machtdifferenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Ackerschott (Author), 2014, Mikropolitisches Handeln in antisozialen Organisationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274767
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