Das Plattdeutsche stellt eine Varietät der deutschen Sprache dar. In dieser Arbeit wird dieser Varietät nachgegangen und verschiedene Aspekte beleuchtet. Darunter fallen beispielsweise die Grammatik des Plattdeutschen, Lautverschiebungen und die soziologischen Hintergründe.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Geschichte des Niederdeutschen
3. Die Grammatik des Plattdeutschen
3.1 Schwache Verben
3.2 Zweite Lautverschiebung
3.3 Phonologische Ähnlichkeiten
3.4 Vokale
3.5 Kasusflexion –Adjektive und Artikel (Determinierer)
3.6 Zwischenbetrachtung
3.7 Fremdwörter
4. Soziokulturelle Aspekte des Niederdeutschen
4.1 Vorstellung der Studie
4.2 Rückblich auf die GETAS- Studie
4.3 Die Verbreitung des Plattdeutschen
4.4 Die Verwendung des Plattdeutschen
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die grammatikalischen Strukturen sowie den soziokulturellen Status des Niederdeutschen im heutigen Norddeutschland unter Berücksichtigung von Sprachwandel und Verbreitung.
- Historische Entwicklung des Niederdeutschen (Altniederdeutsch bis Neuniederdeutsch)
- Grammatikalische Analyse (Verbalsystem, Lautverschiebung, Kasusflexion)
- Soziokulturelle Verankerung und heutige Sprachverwendung
- Empirische Einblicke durch die GETAS-Studie
- Rolle des Niederdeutschen in Medien und Berufswelt
Auszug aus dem Buch
3. Die Grammatik des Plattdeutschen
Die Plattdeutsche Sprache ist sehr vielseitig, sie ist eine Zusammenfassung verschiedener Dialekte, die sich regional aus der Niederdeutschen Sprache weiterentwickelt haben. Die Plattdeutschen Sprachen sind vornehmlich zur Kommunikation zwischen Individuen eingesetzt worden. Durch Rückgang der Sprecherzahlen wird heutzutage Literatur und Übersetzungen neuhochdeutscher Literatur angefertigt, um die Sprachen vor dem Aussterben zu bewahren. Damit sich Kinder und Jugendliche für die Sprache begeistern werden Kinderbücher und Novellen vom Hochdeutschen ins Plattdeutsche übersetzt, dadurch hat die Hochdeutsche Sprache einen Einfluss auf das Plattdeutsch. Aber auch umgekehrt, untersucht man die Schreibweisen der Plattdeutschen Wörter lassen sich Zusammenhänge der Phonetischen Transkription des Hochdeutschen und der Plattdeutschen Schriftsprache erkennen. Weil die Sprache lange Zeit nur zur Verständigung im Freundes- und Familienkreis, also eher umgangssprachlich, genutzt wurde, weißt die Grammatik weniger verschiedene Flexionen und Markierer auf als das Hochdeutsche.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die sprachhistorische Bedeutung des Niederdeutschen ein und erläutert den Fokus der Arbeit auf die Entwicklung sowie die grammatikalischen und soziokulturellen Aspekte.
2. Die Geschichte des Niederdeutschen: Der Abschnitt skizziert die Periodisierung der Sprache vom Altniederdeutschen bis zum Neuniederdeutsch und thematisiert den Funktionsverlust zugunsten des Hochdeutschen.
3. Die Grammatik des Plattdeutschen: Hier werden zentrale grammatikalische Merkmale wie die Konjugation schwacher Verben, lautliche Besonderheiten und Kasusstrukturen analysiert.
4. Soziokulturelle Aspekte des Niederdeutschen: Dieses Kapitel betrachtet die gegenwärtige Verwendung der Sprache, unterfüttert durch Umfragedaten, und diskutiert die Präsenz des Niederdeutschen in Medien und Fachbereichen.
5. Fazit: Das Fazit fasst den aktuellen Stand der Verbreitung zusammen und betont die Bedeutung des Niederdeutschen als Kulturgut trotz fortschreitender Rückgangstendenzen.
Schlüsselwörter
Niederdeutsch, Plattdeutsch, Sprachgeschichte, Grammatik, Sprachwandel, Soziolinguistik, Dialektkompetenz, GETAS-Studie, Norddeutschland, Kultursprache, Sprachverbreitung, Mittelniederdeutsch, Sprachgebrauch, Mundart.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt das Niederdeutsche (Plattdeutsch) als eine Varietät der deutschen Sprache und analysiert dessen Geschichte, grammatikalische Eigenheiten und den aktuellen soziokulturellen Stellenwert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Untersuchung umfasst die historischen Entwicklungsphasen, die grammatikalischen Strukturen sowie die soziale Verbreitung und Verwendung des Plattdeutschen im modernen Alltag.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Ziel ist es, die Lage des Niederdeutschen in einer sich verändernden Gesellschaft zu untersuchen und aufzuzeigen, wie sich die Sprache als Kulturgut behauptet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine sprachwissenschaftliche Analyse der Grammatik sowie auf die Auswertung empirischer Daten, insbesondere der GETAS-Studie von 2007.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die sprachhistorische Herleitung, die Darstellung spezifischer grammatikalischer Phänomene und eine soziokulturelle Untersuchung der heutigen Sprachverwendung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Kernbegriffe sind Niederdeutsch, Sprachgeschichte, Grammatik, Soziolinguistik, Dialekt, Sprachwandel und Kulturgut.
Warum wird im Kontext der Grammatik von einem "Fehlen des Perfekt-Präfix" gesprochen?
Das Fehlen eines Perfekt-Präfix im Plattdeutschen deutet darauf hin, dass in der mündlichen Sprachpraxis die explizite Markierung der Zeitform durch ein Präfix weniger relevant ist als im Hochdeutschen.
Welche Rolle spielt die Schifffahrt für den Erhalt niederdeutscher Begriffe?
In der Schifffahrt hat sich Plattdeutsch als Fachsprache stabilisiert, wodurch bestimmte Begriffe auch überregional in den hochsprachlichen Wortschatz eingegangen sind.
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- Thomas Post (Author), 2014, Plattdeutsch. Eine Varietät der deutschen Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275047