Grundlagen nonverbaler Kommunikation


Akademische Arbeit, 2001

11 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundbegriffe
2.1 Nonverbal oder verbal – analog oder digital
2.2 Körpersprache, Körperzeichensprache und Kinesik

3. Menschliche Kommunikation – eine Mischung aus analoger und digitaler Verständigung

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Sprachliche und nichtsprachliche Signale (Quelle: In Anlehnung an Saul, 1993)

Abbildung 1: Inhalts- und Beziehungsebene (Quelle: Birkenbihl, 1992)

1. Einleitung

Die nonverbale Kommunikation ist die älteste Form zwischenmenschlicher Verständigung. Schon unsere Vorfahren konnten sich verständigen, lange bevor der Mensch das erste Wort geäußert hatte. Und auch Kinder verständigen sich sofort nach ihrer Geburt (oder sogar noch im Mutterleib) mit ihrer Umwelt[1]. Und das, lange bevor sie zu sprechen beginnen.

Aus diesen Gründen verwundert es kaum, dass der nonverbalen Kommunikation heutzutage von der Forschung eine gewichtige Rolle im zwischenmenschlichen Interaktions- und Verständigungs-Prozess zugemessen wird. So meint Michael Argyle, dass das menschliche Sozialverhalten nicht ohne eine Entwirrung des nonverbalen Systems zu verstehen ist[2].

Dennoch konnten die recht einheitlichen Forschungsergebnisse bisher nichts daran ändern, dass die Bedeutung dieser nichtsprachlichen Form der Verständigung von den meisten Menschen noch immer in markanter Weise unterschätzt wird. Was wir sagen, scheint für die Meisten ausschlaggebend für die Reaktion des Gegenübers zu sein. Weniger die Art, wie wir etwas sagen.

So ergaben spontane Befragungen, dass zu 70% auf der sprachlichen und zu 30% auf der nichtsprachlichen Ebene kommuniziert werde. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass nur ca. 3 % der zwischenmenschlichen Kommunikation auf der rein sprachlichen Ebene abläuft.[3]

Diese Arbeit soll einige Begriffe der nonverbalen Kommunikation klären und dabei gleichzeitig eine Abgrenzung zur verbalen Kommunikation schaffen. Beide Bereiche sind zwar eng miteinander verbunden, können aber auch eindeutig voneinander getrennt werde.

Zuvor noch eine Anmerkung: mittlerweile wird der Begriff ‚Kommunikation’ von den

meisten Menschen wie selbstverständlich und oft in vollkommen verschiedenen Bedeutungen verwendet. Um Verwirrungen zu vermeiden, sollen unter Kommunikation im folgenden „alle Prozesse der Übertragung von Nachrichten oder Informationen durch Zeichen aller Art unter Lebewesen (...)“[4] verstanden werden.

[...]


[1] Hynde, R.A. (1975), S.271ff.

[2] zitiert nach Frey (1984), S. 20

[3] Argyle (1979); Mehrabian (1972), zitiert nach Rebel (1999), S. 9-10

[4] Brockhaus (1986), S. 195

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Grundlagen nonverbaler Kommunikation
Note
1,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
11
Katalognummer
V275224
ISBN (eBook)
9783656674474
ISBN (Buch)
9783656675761
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grundlagen, kommunikation
Arbeit zitieren
Jan Kercher (Autor), 2001, Grundlagen nonverbaler Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275224

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