„Psychisch erkrankte Eltern“. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?


Bachelorarbeit, 2014

87 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

III Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Leben mit psychisch kranken Eltern
2.1 Familiäre Rahmenbedingungen
2.1.1 Art der Erkrankung
2.1.2 Geschlecht des erkrankten Elternteils
2.1.3 Alter der Kinder und Geschlechtsspezifität
2.1.4 Wohnverhältnisse
2.1.5 Ökonomische Bedingungen
2.2 Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf Bindung, Beziehung
und Interaktion
2.2.1 Bindungsverhalten
2.2.2 Eltern-Kind-Beziehung
2.2.3 Interaktionsverhalten
2.3 Auswirkungen auf die Gestaltung des Lebensalltags
2.3.1 Unmittelbare Probleme
2.3.2 Folgeprobleme

3 Forschungsüberblick
3.1 Risikoforschung
3.2 Resilienz- und Bewältigungsforschung
3.3 Vulnerabilitätsforschung

4 Entwicklungsrisiken von Kindern psychisch kranker Eltern
4.1 Elterliche Erkrankung und Entwicklungsverlauf von Kindern
4.2 Risiken allgemeiner Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern
psychisch kranker Eltern
4.2.1 Risiken allgemeiner Entwicklungssauffälligkeiten nach dem Alter
der Kinder
4.2.2 Weitere Auffälligkeiten
4.3 Risiko der Ausbildung einer psychischen Erkrankung bei den Kindern
4.3.1 Risiko- und Belastungsfaktoren
4.3.2 Resilienz
4.3.3 Coping

5 Hilfemöglichkeiten für betroffene Kinder und ihre Eltern
5.1 Präventionsangebote für Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil
5.2 Leistungen der Jugendhilfe für Familien mit einem psychisch
kranken Elternteil

6 Spannung zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie

7 Fazit

IV Literaturverzeichnis

V Anhang
Anlage 1: Übersicht über die Diagnosekriterien der oben aufgeführten Erkrankungen nach ICD-10
Anlage 2: Auflistung der Belastungsfaktoren:
Anlage 3: Detaillierte Übersicht der Schutzfaktoren
Anlage 4: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe

I Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Darstellung der affektiven Störungen

Abbildung 2: Die vier Bindungstypen

Abbildung 3: Ergebnisse der englischen Studie

Abbildung 4: Rollen, die ein Kind innehaben kann

Abbildung 5: Darstellung der Einflussfaktoren, die die kindlichen Belastungen maßgeblich beeinflussen können

Abbildung 6: Vier typische Bewältigungsstile von Kindern

Abbildung 7: Der Teufelskreis des negativen Images der Jugendhilfe

III Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Allgemeine Kriterien für die paranoide, die hebephrene, die
katatone und die undifferenzierte Schizophrenie (F20.0-F20.3)

Tabelle 2: Kriterien für die paranoide Schizophrenie (F20.0)

Tabelle 3: Kriterien für die hebephrene Schizophrenie (F20.1)

Tabelle 4: Kriterien für die katatone Schizophrenie (F20.2)

Tabelle 5: Kriterien für die undifferenzierte Schizophrenie (F20.3)

Tabelle 6: Kriterien für die leichte depressive Episode (F32.0)

Tabelle 7: Kriterien für die mittelgradige depressive Episode (F32.1)

Tabelle 8: Kriterien für die schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (F32.2)

Tabelle 9: Kriterien für die schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (F32.3)

Tabelle 10: Kriterien für die Manie ohne psychotische Symptome (F30.1)

Tabelle 11: Kriterien für die Manie mit psychotischen Symptomen (F30.2)

Tabelle 12: Kriterien für die bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode ohne psychotische Symptome (F31.1)

Tabelle 13: Kriterien für die bipolar affektive Störung, gegenwärtig manische Episode mit psychotischen Symptomen (F31.2)

Tabelle 14: Kriterien für die bipolare affektive Störung, gegenwärtig leichte
oder mittelgradige depressive Episode (F31.3)

Tabelle 15: Kriterien für die bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (F31.4)

Tabelle 16: Kriterien für die bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (F31.5)

Tabelle 17: Kriterien für die spezifische (isolierte) Phobie (F40.2)

Tabelle 18: Kriterien für die generalisierte Angststörung (F41.1)

Tabelle 19: Kriterien für die Panikstörung (F41.0)

Tabelle 20: Kriterien für die Zwangsstörung (F42)

Tabelle 21: Auflistung der Schutzfaktoren Teil 1

Tabelle 22: Auflistung der Schutzfaktoren Teil 2

Tabelle 23: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe (§§ 11-14 SGB VII)

Tabelle 24: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe (§§ 16-18 SGB VIII)

Tabelle 25: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe (§§ 19-22 und 24 SGB VIII)

Tabelle 26: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe ($$ 22-24 und 27 SGB VIII)

Tabelle 27: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe (§§ 28-32 SGB VIII)

Tabelle 28: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe (§§33-35 SGB VIII)

Tabelle 29: Überblick über die Leistungen der Jugendhilfe (§§ 35a und 41 SGB VIII)

1. Einleitung

Kinder psychisch kranker Eltern stellen in der Bundesrepublik Deutschland keine Randgruppe dar. Hochrechnungen zufolge wachsen in Deutschland etwa drei Millionen Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil auf.[1] Da sich die psychische Erkrankung nicht nur auf den betroffenen Elternteil, sondern auch auf das komplette Familiensystem und somit auch auf die Kinder auswirkt, sind diese in vielfältiger Hinsicht von der elterlichen Erkrankung betroffen.[2] In dieser Arbeit soll betrachtet werden, ob und in welchem Ausmaß die elterliche Erkrankung ein Risiko für die Entwicklung betroffener Kinder darstellt.

Kapitel 2 befasst sich mit dem Thema: Leben mit psychisch kranken Eltern. Dabei werden zunächst die familiären Rahmenbedingungen, wie Alter der Kinder, Geschlecht der Eltern, ökonomische Bedingungen und die Art der Erkrankung, beleuchtet. Im Anschluss werden die Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf Bindung, Beziehung und Interaktion sowie die Auswirkungen auf die Gestaltung des Lebensalltags behandelt. Danach wird im dritten Kapitel ein Überblick über die Forschungen zu Kindern psychisch kranker Eltern gegeben. Dabei sollen sowohl Einblicke in die Risikoforschung als auch in die Vulnerabilitäts- und Resilienzforschung gegeben werden. Das darauffolgende Kapitel setzt sich speziell mit den Entwicklungsrisiken betroffener Kinder auseinander und betrachtet dabei nicht nur die Risiken der Ausbildung allgemeiner Entwicklungsauffälligkeiten, sondern auch das Risiko, selbst psychisch zu erkranken. In Kapitel 5 sollen Hilfsmöglichkeiten dargelegt werden, wobei sich der Unterpunkt 5.1 mit den Präventionsangeboten in Deutschland beschäftigt und der Unterpunkt 5.2 näher auf die Leistungen der Jugendhilfe eingeht. Abschließend soll ein Einblick in die Spannungsfelder zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie gegeben werden. In einem kurzen Fazit wird die Fragestellung „Psychisch kranke Eltern – Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?“ anhand der vorangegangenen Kapitel erörtert.

Lesehinweis

Heute wird anstatt des Begriffs der psychischen Erkrankung eher der Terminus der psychischen Störung verwendet. Da jedoch bei Kindern psychisch kranker Eltern der Begriff der Erkrankung weiterhin genutzt wird, scheint es sinnvoll, diesen in der vorliegenden Ausarbeitung überwiegend zu verwenden. Zudem ist, wenn von Psychiatrie gesprochen wird, immer die Erwachsenenpsychiatrie gemeint.

2 Leben mit psychisch kranken Eltern

Behandelt man die Thematik „Leben mit psychisch kranken Eltern“, ist die Stigmatisierung kein unbedeutender Aspekt, weil Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen weit verbreitet sind.[3] Psychisch erkrankte Menschen zählen zu den Gruppen, die in unserer Gesellschaft am stärksten stigmatisiert werden.[4] Von der Stigmatisierung sind vor allem Menschen, die unter einer schizophrenen oder affektiven Störung leiden, betroffen. Dies sind ungefähr ein bis zwei Prozent der Bevölkerung. Werden Angehörige mit einbezogen, so sind in Deutschland ca. fünf Millionen Menschen direkt oder indirekt davon betroffen. Durch frühe Fehlschlüsse der Psychiatrie sowie die einseitige Berichterstattung der Medien bleiben Vorurteile, welche bereits wissenschaftlich falsifiziert wurden, bestehen.[5] Eine englische Studie aus dem Jahr 1996 hat sich mit den Verhaltensweisen, die mit einer psychischen Erkrankung in Verbindung gebracht werden, sowie mit der Frage, ob man einen psychisch kranken Menschen erkennen kann, befasst. Die Ergebnisse beinhalteten folgende Aspekte: Psychisch Kranke verhalten sich seltsam, sprechen sonderbar und haben ein aggressives Wesen. Des Weiteren können sie an ihrem Gesichtsausdruck und ihrer Kleidung erkannt werden.[6] Psychisch kranke Menschen machen resultierend aus den in der Gesellschaft verbreiteten Vorurteilen unter anderem folgende Erfahrungen: Freunde meiden ihren Kontakt, von Nachbarn und/oder Arbeitskollegen werden sie zurückgewiesen und erhalten Absagen bei Bewerbungen um einen Arbeitsplatz. Das Etikett „psychisch krank“ wird zu einer zweiten Erkrankung, welche ebenso belastend sein kann, wie die eigentliche Erkrankung. Zudem kann sie zum vorrangigen Hindernis der Genesung werden und zu einer Chronifizierung der Erkrankung führen.[7]

Im Folgenden werden zunächst die familiären Rahmenbedingungen und die Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf Bindung, Beziehung und Interaktion betrachtet. Ferner sollen die Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf den Lebensalltag behandelt werden.

2.1 Familiäre Rahmenbedingungen

2.1.1 Art der Erkrankung

Schizophrenie und Depressionen gehören zu den am meisten gestellten Diagnosen bei psychisch erkrankten Eltern.[8] Albert Lenz konnte in einer eigenen Studie im Jahr 2005 feststellen, dass bei Patienten, die Eltern von minderjährigen Kindern sind, sämtliche Arten von psychischen Erkrankungen auftreten.[9]

Im Folgenden sollen einige dieser Erkrankungen kurz vorgestellt werden. Hierzu ist es zunächst notwendig zu erklären, was eine psychische Erkrankung ist. Eine exakte Definition dieses Terminus zu finden scheint so gut wie unmöglich zu sein, da die Frage in etwa so komplex ist wie die Frage danach, was ein Mensch ist.[10]

Der Begriff der psychischen Krankheit beziehungsweise Gesundheit wird von Pretis und Dimova wie folgt beschrieben:

- Gesundheit und Krankheit werden auf einem Kontinuum angesiedelt. Es gibt nahtlose, zeitlich variable Übergänge.
- Gesundheit und Krankheit stellen ein auschlaggebendes interaktives Konstrukt dar, welches die Interaktion zwischen Menschen beeinflusst. So verändert bereits die Zuschreibung einer psychischen Erkrankung die Kommunikation.
- Das Etikett „psychisch krank“ ist stigmatisierend und erscheint „tabuisierend“. Mit diesem Etikett gehen soziale Bewertungen einher.
- Gesundheit und Krankheit beziehen sich auf Teilbereiche des menschlichen Fühlens, Denkens und Erlebens. Es existieren immer auch gesunde Anteile der Persönlichkeit.[11]

In Europa und den USA werden psychische Erkrankungen auf Grundlage allgemein anerkannter Klassifikationssysteme diagnostiziert. Während in den USA mit dem DSM-V gearbeitet wird, verwendet man in Europa das ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation.[12] Eine Übersicht über die Diagnosekriterien der hier aufgeführten Erkrankungen nach ICD-10 befindet sich im Anhang (Anlage 1). Auf komorbide Störungen wird in dieser Ausarbeitung nicht näher eingegangen.

Schizophrenie

„Zuerst verspürst du nur gewisse körperliche Symptome, dann hast du plötzlich neue Erkenntnisse über die Welt und deine Lebenssituation. Von einer Minute auf die andere bist du Mittelpunkt einer geheimen Konspiration der Weltmächte. Du wirst von Spezialagenten beider Seiten verfolgt, überwacht und zu einem ungewissen Ziel geführt. Natürlich stehst du auf der guten Seite und hast eine Mission. Aber welche? Auf dich sind Satelliten angesetzt und eine Gehirnabtastmaschine. Die gegnerische Seite will dich verrückt machen. Alle Fernsehprogramme werden extra für dich gemacht. Du willst Mut und Tapferkeit beweisen. Du isst nichts mehr und machst Ausdauerstehen. Nach einer Narkose glaubst du, das Weltall hätte sich in deinem Kopf umgestülpt und die Weiterexistenz des Universums hinge von einer Instabilität in deinem Kopf ab. Du glaubst, nicht mehr klar denken zu dürfen. Deshalb überwachen die Wissenschaftler der Erde deinen Kopf!“[13]

Ungefähr 1% der Menschheit erkrankt im Laufe des Lebens an Schizophrenie.[14] Rund um den Globus sind ca. 50 Millionen Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Dabei gibt es zwar keine Unterschiede in der Geschlechtsspezifität, jedoch tritt die Erkrankung – die meistens nach der Pubertät bis zum 30. Lebensjahr in Erscheinung tritt – bei Männern früher auf als bei Frauen. Die Schizophrenie wird als eine der schwersten psychischen Erkrankungen angesehen.[15] Es kommt zu Störungen des Wahrnehmens, des Denkens und des Fühlens.[16] „Die wichtigsten Symptome schizophrener Psychosen (vgl. z. B. Klassifikationssystem DSM-IV, 1994) sind die folgenden: Wahn, Halluzinationen, eingeschränkte Affektivität, desorganisiertes Handeln und Sprechen sowie soziale oder berufliche Leistungseinbußen.“[17] Hierbei wird zwischen positiven Symptomen, bei welchen der Realität etwas hinzugefügt wird, wie es beispielsweise bei Halluzinationen der Fall ist, und negativen Symptomen, zu welchen unter anderem Lustlosigkeit und Spracharmut sowie Ungeselligkeit zählen, unterschieden.[18] Der Verlauf der Erkrankung kann verschiedenartig sein. So kann sie nicht nur in unterschiedlicher Schwere, sondern auch einmalig, in Abständen oder dauerhaft auftreten.[19]

Affektive Störungen

„Ich bin ein menschlicher Verkehrsunfall. Irgendwann bin ich einfach stehengeblieben, und dann sind Erlebnisse wie LKWs in mich hineingefahren. Man kann sich vorstellen, dass das zu großen Problemen führt. Wenn man nicht ausweicht, geht das einfach immer weiter. Der Unfall wird immer größer, immer unübersichtlicher, und irgendwann stehst du auf der Gegenfahrbahn und fragst dich, was eigentlich zum Teufel gerade passiert ist.“[20]

Affektive Störungen sind im ICD-10 in den Abschnitten F30 bis F39 definiert.[21] Sie werden als Störungen der Befindlichkeit und der subjektiven Gefühlslage angesehen, welche gewöhnlich von einer Veränderung des Aktivitätsniveaus begleitet wird. Bei dieser Gruppe von Störungen wird differenziert zwischen unipolaren Störungen, die ausnahmslos durch Krankheitsbilder mit manischen oder depressiven Episoden charakterisiert sind, und bipolaren Störungen, die in abwechselnden depressiven beziehungsweise manischen Perioden der Erkrankung verlaufen.[22]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Darstellung der affektiven Störungen

Quelle: in Anlehnung an Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 34

- Depression

Die Depression gehört, wie oben bereits erwähnt, zu den unipolaren Störungen. Sie lässt sich durch Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Verstimmung charakterisieren. Die depressive Stimmung geht gewöhnlich mit einer Reduzierung der Aufmerksamkeit, des Antriebs, des Aktivitätsniveaus und der Konzentrationsfähigkeit einher. Zudem sind oft Tendenzen zur Vermeidung, zum Rückzug und zur Flucht erkennbar. Während einer depressiven Phase ist nur wenig Selbstvertrauen erkennbar, Schuldgefühle, pessimistische Zukunftsperspektiven und Gefühle von Wertlosigkeit treten auf. Im ICD-10 wird zwischen einer leichten, einer mittelgradigen und einer schweren Depression unterschieden. Depressionen treten meistens in Phasen auf, die Wochen bis Monate oder sogar Jahre fortbestehen können.[23]

- Manie

Die Manie kann durch eine situationsunangemessene gereizte oder gehobene Stimmung charakterisiert werden, welche mit einer Vermehrung körperlicher und psychischer Aktivität einhergeht. Zu den Symptomen zählen unter anderem Rededrang, motorische Ruhelosigkeit sowie der Verlust von generellen sozialen Hemmungen.[24]

- Manisch-depressive Störung

Bei der manisch-depressiven Störung sind Stimmungsschwankungen charakteristisch. Einerseits tritt bei Betroffenen eine gehobene Stimmung auf, wie sie für die Manie typisch ist. Andrerseits sind sie antriebslos und depressiv verstimmt (Depression). Während die manischen Episoden unerwartet mit einer Dauer von zwei Wochen bis hin zu vier oder fünf Monaten auftreten, liegt die durchschnittliche Länge einer depressiven Phase bei sechs Monaten. Zwar sind die Häufigkeit des Wechsels zwischen den Phasen und die Verlaufsmuster unbeständig, jedoch verringern sich die Abstände zwischen den beiden Phasen, welche störungsfrei sind.[25]

Angsterkrankungen

„Wenn ich den Einkaufswagen nehme, ist alles noch in Ordnung. Sobald ich ins Geschäft hineingehe, wird mir schlagartig heiß. Je weiter ich mich in den Laden hineinbegebe, desto unbehaglicher wird mir. Es wird mir schwindelig. Meine Hände krampfen sich am Einkaufswagen fest. Der Boden scheint unter meinen Füßen zu schwanken. Ich spüre meine Füße nicht auf dem Boden. Irgendwie gehe ich wie auf Watte. Oh Gott, ich befürchte, dass ich gleich umfallen werde, weil mein Gehirn zu wenig Blut bekommt. Ich habe große Angst, ohnmächtig zu werden und hier im Geschäft umzufallen. Wie peinlich, alle Menschen werden das sehen. Sie werden sich über mich beugen, einen Krankenwagen rufen. Bloß schnell hinaus. Ich verlasse fluchtartig das Geschäft, lasse den Einkaufswagen zurück. Draußen auf dem Parkplatz wird es etwas besser.“[26]

Von krankhafter Angst wird immer dann gesprochen, wenn der Grad und die Dauer der Angst in einem ungleichen Verhältnis zu dem stehen, was die Angst ausgelöst hat. Zudem kann der Betroffene seine Ängste nicht mehr kontrollieren. Bei den Angsterkrankungen wird zwischen Phobien, generalisierten Angststörungen und Panikstörungen unterschieden.

Die Phobie lässt sich durch eine Angst, die sich auf ein bestimmtes Objekt, ein konkretes Erlebnis oder auf eine spezifische Gegebenheit richtet, charakterisieren. Ein Beispiel für eine objektbezogene Phobie ist die Angst vor Spinnen, welche in der Fachsprache als Arachnophobie bezeichnet wird.[27]

Generalisierte Angststörungen sind durch eine nicht an eine konkrete Situation gekoppelte anhaltende Angst gekennzeichnet. Der Betroffene hat beispielsweise Angst davor, dass einem Familienangehörigen etwas passieren könnte.

Bei einer Panikstörung leidet die betroffene Person unter wiederkehrender impulsiver Angst, die sich nicht auf konkrete Situationen, Objekte oder Ereignisse eingrenzen lässt. Die Panikstörung steht in Verbindung mit körperlichen Symptomen, wie unter anderem Erstickungsgefühlen, Atemnot und vermehrtem Herzklopfen. Eine Panikattacke dauert ungefähr 10 bis 30 Minuten.[28]

Zwangserkrankungen

„Nachdem ich zum ungefähr 10. Male spät am Abend aufgestanden war, um im Wohnzimmer und in der Küche die elektrischen Geräte zu kontrollieren, indem ich sie anfasste, sie anstarrte und „Aus! Aus! Aus!“ vor mich hinmurmelte, blieb ich entnervt und mutlos in meinem Bett liegen. Doch die Stimme des Zwangs fragte mich erneut, ob ich sicher sei, wirklich alle Geräte ausgeschaltet zu haben. In meinem Kopf ging ich daraufhin noch einmal meine Kontrollgänge durch, und merkte, wie ich mir bei einigen der Apparate nicht sicher war, sie wirklich abgeschaltet zu haben. In mir zog sich etwas zusammen. Sollte ich ein weiteres Mal aufstehen und kontrollieren? Was, wenn ich es nicht tat? Würde dann das Gerät durchschmoren, explodieren, zu brennen anfangen, und somit mich und andere Hausbewohner töten?“[29]

Die Zwangsstörung lässt sich durch wiederholt auftretende zwanghafte Verhaltensweisen und Gedanken beschreiben, welche den Erkrankten kontinuierlich beschäftigen.[30] Der Betroffene hat einen ständigen Drang dazu, seinen Zwang auszuüben. Versuche, sich dem Zwang zu entziehen, misslingen. Im Alltag kann das zwanghafte Verhalten viel Zeit in Anspruch nehmen.[31]

2.1.2 Geschlecht des erkrankten Elternteils

Betrachtet man das Geschlecht des erkrankten Elternteils, so wird deutlich, dass das weibliche Geschlecht nicht nur eine größere Erkrankungsrate aufweist, sondern bei allen Gruppen von Störungsbildern eine doppelt so hohe Prävalenzrate aufweist wie das männliche Geschlecht. Ausnahmen sind psychotische Erkrankungen und Störungen, die durch den Missbrauch von Substanzen entstanden sind.[32] Zudem haben Forschungen gezeigt, dass Männer früher erkranken als Frauen. So erkranken Männer am häufigsten zwischen 20 und 24 Jahren und Frauen im Alter von 25 bis 30 Jahren. Dies ist ein Grund dafür, dass männliche Personen, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, seltener eine Familie gründen als weibliche.[33] Betroffene Frauen haben folglich also häufiger Kinder als Männer und höhere Chancen auf ein Leben in Partnerschaft.[34] Letzteres könnte sich aus der Tatsache ergeben, dass Frauen häufig bereits in einer Partnerschaft leben, wenn sie erkranken. Des Weiteren leben Frauen öfter mit ihren Kindern zusammen als Männer. Die Mehrheit der Frauen erzieht ihre Kinder alleine.[35]

Ein weiterer wichtiger Aspekt, auf den Forschungen verweisen, ist, dass sich eine Erkrankung der Mutter schwerwiegender auf die Entwicklung des Kindes auswirkt als die gleiche Erkrankung des Vaters. Bei diesen Schlussfolgerungen muss jedoch zur Kenntnis genommen werden, dass es eine Vielzahl von Studien über psychisch kranke Mütter, aber nur wenige Studien über psychisch kranke Väter gibt.[36]

2.1.3 Alter der Kinder und Geschlechtsspezifität

Für die Ausbildung von psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten weisen Kinder psychisch kranker Eltern jeder Altersgruppe eine größere Vulnerabilität auf.[37] Allerdings können sich lang andauernde Belastungen umso hinderlicher für die kindliche Entwicklung auswirken, je jünger das Kind ist.[38] Einige Studien weisen darauf hin, dass in der frühen Kindheit und in der Pubertät eine spezielle Vulnerabilität bei den betroffenen Kindern besteht. Den Studien zufolge zeigen sich bei Säuglingen und Kleinkindern häufig Verzögerungen in der kognitiven und sozialen Entwicklung sowie stärkere Trennungsängste und Trotzreaktionen, während in der Pubertät vor allem Anpassungsschwierigkeiten erkennbar werden. Diese Entwicklungsphasen, in denen die Betroffenen meist vielschichtige Veränderungen erleben, haben offenbar eine spezielle Vulnerabilität aufgrund der Belastungen, welche aus dem Zusammenwohnen mit dem psychisch erkrankten Elternteil resultieren, zur Folge.[39]

Die Frage nach Unterschiede in der Geschlechtsspezifität konnte bisher nicht exakt geklärt werden.[40]

2.1.4 Wohnverhältnisse

Die Tatsache, dass eine Person Mutter oder Vater eines Kindes ist, bedeutet nicht, dass er oder sie auch mit ihm in einem Haushalt lebt. Diverses weist daraufhin, dass die Erkrankungsart ein maßgebender Faktor dafür ist, ob Eltern mit ihren Kindern zusammenleben oder nicht.[41]

Eine Befragung von Gruber und Dorn im Jahre 2007 hat ergeben, dass ca. 50% der Kinder mit dem psychisch erkrankten Elternteil zusammenleben. Bei einer Schizophrenie wohnen die Kinder in ungefähr 40% der Fälle bei dem erkrankten Elternteil. In den anderen Fällen, die einen Anteil von ca. 60% ausmachen, lebt die Mehrheit der Kinder bei dem gesunden Elternteil oder bei den Großeltern, während die restlichen zum Beispiel in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht worden sind.[42] Außerdem sind Menschen, die von Schizophrenie betroffen sind, weniger oft Eltern als Menschen mit anderen psychischen Erkrankungen.[43]

2.1.5 Ökonomische Bedingungen

Kinder psychisch kranker Eltern wachsten oft unter problematischen sozialen und ökonomischen Voraussetzungen heran.[44] Nicht nur die Tatsache, dass die Eltern oft voneinander getrennt leben, sondern auch die häufige Arbeitslosigkeit und Armut stellen Belastungen für die Familien dar.[45] Wenn die Eltern nicht getrennt voneinander leben und der nicht erkrankte Elternteil ein eigenes Einkommen erzielt, während der erkrankte Elternteil arbeitslos ist, müssen die Familien mit sehr geringen finanziellen Mitteln haushalten. Auch durch das nicht durchdachte Handeln in vereinzelten Perioden der Erkrankung, in denen die Erkrankten entweder Dinge vernichten, Geld verlieren oder es verschenken oder große Mengen davon ausgeben, können finanzielle Probleme aufkommen.[46]

2.2 Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf Bindung, Beziehung und Interaktion

2.2.1 Bindungsverhalten

„Bindung ist das gefühlsgetragene Band, das eine Person zu einer anderen spezifischen Person anknüpft und das sie über Raum und Zeit miteinander verbindet“[47] (John Bowlby (1907-1990)).

Nach John Bowlby, dem Begründer der Bindungstheorie, besteht eine Bindung, welche ein lebensnotwendiges Bedürfnis ist, erst, wenn das Kind eine Bezugsperson bevorzugt. Sie bildet sich im Verlauf des ersten Lebensjahres heraus und ist somit nicht von der Geburt an vorhanden.

Ausgelöst werden kann das Bedürfnis nach Bindung unter anderem durch Geräusche oder Bewegungen.[48] „Ist die Nähe und Sicherheit gefährdet, dann äußert das Kind Bindungsverhaltensweisen (Nähe suchen, Lächeln, Anlehnen, Anklammern, Weinen), die von Fürsorgeverhaltensweisen des Erwachsenen beantwortet werden (Berühren, Trösten, Halten, Beschützen).“[49]

Neben John Bowlby gehört auch Mary Ainsworth zu den Begründern der Bindungstheorie.[50] Sie hat vier Phasen der Bindungsentwicklung herausgearbeitet:

1. Die Vorbindungsphase
Die Vorbindungsphase reicht von der Geburt bis zur sechsten Woche. In dieser Phase dient jede Person, welche das Kind umgibt, diesem dazu, in Kontakt zu treten, und gewinnt die Aufmerksamkeit des Kindes.
2. Die Entwicklungsphase der Bindung
In der Entwicklungsphase der Bindung, welche von der sechsten Lebenswoche bis zum achten Monat andauert, ist das Kind in der Lage, zwischen den Bezugspersonen zu unterscheiden. Des Weiteren entwickelt das Kind seine Handlungsweisen weiter und wendet diese je nach Person in unterschiedlicher Form an.
3. Die eindeutige Bindungsphase
In dem Zeitraum vom achten bis zum vierundzwanzigsten Monat kommt es zur eindeutigen Bindungsphase, in welcher das Kind weiter seine materielle und soziale Umwelt ergründet. Zum Ende des ersten Lebensjahres bevorzugt das Kind seine primäre Bezugsperson, welche normalerweise die Mutter ist.
4. Die gegenseitige Beziehung
Die letzte Phase ist die gegenseitige Beziehung. Sie beginnt ungefähr ab dem zweiten Lebensjahr. In dieser Phase hat die Mutter-Kind-Interaktion ein hohes Stadium erreicht, in dem das Kind dazu fähig ist, die Motive und Emotionen, welche das Handeln der primären Bezugsperson leiten, zu verstehen.[51]

Die Qualität der Bindung kann mithilfe der „Fremden Situation“, welche von Mary Ainsworth et al. im Jahre 1969 entwickelt wurde, beobachtet werden.[52] In der „Fremden Situation“ werden Kinder im Alter von einem Jahr mit verschiedenen Situationen der Trennung konfrontiert. Es wird untersucht, inwiefern das Bindungsverhalten und das Erkundungsverhalten, welches Kinder durch Spielaktivitäten äußern, durch die Rückkehr der Mutter aktiviert werden. Durch die Beobachtungen konnten unterschiedliche Bindungstypen bestimmt werden:[53]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Die vier Bindungstypen

Quelle: eigene Darstellung nach Jasz, J. (2012), S. 58

v Sichere Bindung (Typ B)

Kinder mit sicherer Bindung suchen bei der Rückkehr der Mutter aktiv ihre Nähe, zeigen ihre Verärgerung über die Trennung und lassen sich aufmuntern. Es besteht ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Bindungs- und Erkundungsverhalten. Zudem kann das Kind Distanz und Nähe regulieren.[54]

v Unsichervermeidende Bindung (Typ A)

Auch nach der Rückkehr der Mutter meidet das Kind den Kontakt zu ihr oder ignoriert sie. Interaktionen sind fast nicht beobachtbar.[55] Es hat gelernt, dass die Mutter auf seine Wünsche nach Nähe, Geborgenheit und Schutz nicht sehr intensiv reagiert, und vermeidet deswegen nach der Trennung den Kontakt zu ihr und zeigt sein Bedürfnis nach Bindung eher weniger. Dies führt jedoch zu enormem Stress für das Kind.[56] Die Nähe zur Mutter wird indirekt, zum Beispiel mithilfe von Spielzeug, gesucht.[57]

v Unsicher-ambivalente Bindung (Typ C)

Wenn es zu einer Trennung von der Mutter kommt, wird das Bedürfnis nach Bindung sehr intensiv. Dies äußert sich unter anderem darin, dass das Kind lauthals schreit. Auch nach ihrer Rückkehr ist das Kind kaum zu beruhigen und klammert sich zum Beispiel an ihr fest. Gleichzeitig zeigt es aggressive Verhaltensweisen, indem es beispielsweise, wenn es auf dem Arm der Mutter ist, strampelt.[58] Hier besteht also eine Ambivalenz zwischen Nähe und Distanz zur Bezugsperson.[59] Nach der Rückkehr der Mutter sucht das Kind Nähe, zeigt dabei jedoch seine Wut über die Trennung.[60]

v Desorganisierte/desorientierte Bindung (Typ D)

Dieses Bindungsmuster zeigt ein Kind, das keine organisierte Bindungsstruktur entwickeln konnte. Es lässt gegenüber seinen Bezugspersonen beispielsweise verlangsamte Bewegungen, Furchtreaktionen oder zielloses Verhalten erkennen.[61] Dieses abweichende Verhalten lässt sich durch die Angst vor dem Elternteil und gleichzeitiges Suchen von Nähe zu diesem erklären. Des Weiteren tritt es überwiegend gegenüber einem bestimmten Elternteil auf und lässt sich nicht auf andere Bezugspersonen übertragen.

Langzeitstudien verweisen darauf, dass die Qualität der Bindung ein Schutz- oder ein Risikofaktor sein kann. Für die Kooperation mit den Eltern, die Regulation von Emotionen und die soziale Anpassung ist die sichere Beziehung zwischen Mutter und Kind in den ersten beiden Lebensjahren von immenser Wichtigkeit.[62] Zudem ist eine sichere Bindung für eine positive Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung.[63] Bei Kindern von depressiven Müttern tritt häufig ein unsicherer Bindungstyp auf. Je nach dem Schweregrad und der Chronizität der Erkrankung kann sich auch ein desorganisierter/desorientierter Bindungstyp herausbilden.[64] Bei Kindern von schizophrenen Müttern tritt das desorganisierte Bindungsmuster auf.[65]

[...]


[1] Vgl. Mattejat, F. (2014), S. 75.

[2] Vgl. Jungbauer, J.; Lenz, A. (2008), S. 7.

[3] Vgl. Bock, T. (2005), S. 51 f.

[4] Vgl. Schneider, S. (2009), S. 846.

[5] Vgl. Bock, T. (2005), S. 51 f.

[6] Vgl . Zäske, H.; Baumann, A.; Gaebel, W. (2005), S. 63.

[7] Vgl . Behla, Y. (2008), S. 20.

[8] Vgl. Heitmann, D.; Bauer, U. (2007), S. 8.

[9] Vgl. Lenz, A. (2012), S. 10.

[10] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 31.

[11] Vgl. Pretis, M.; Dimova, A. (2010), S. 38.

[12] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010) S. 31.

[13] Bodenstein, B. (2012), S. 11.

[14] Vgl . Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 38.

[15] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 18 und vgl. Semmelhack, C. (2011), S. 26.

[16] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 37.

[17] Koch-Stoecker, S. (2006). S. 52 f.

[18] Vgl. Semmelhack, C. (2011), S. 26.

[19] Vgl. Weber, I. (2012), S. 67.

[20] Weßling, K. (2012), S. 9.

[21] Vgl. Semmelhack, C. (2011), S. 21.

[22] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 34.

[23] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010)., S. 35 f.

[24] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 36.

[25] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 36 f.

[26] Pelzer, B. (2010), S. 11.

[27] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 32 f.

[28] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 33 f. und vgl. Weber, I. (2012), S. 65.

[29] Anonyma (2012), S. 5.

[30] Vgl. Schone, R.; Wagenblass, S. (2010), S. 34.

[31] Vgl. Semmelhack, C. (2011), S. 42 f.

[32] Vgl. Griepenstroh, J.; Heitmann, D.; Hermeling, S. (2012), S. 25.

[33] Vgl. Behla, Y. (2008), S. 13.

[34] Vgl . Jungbauer, J.; Lenz, A. (2008), S. 9.

[35] Vgl. Lenz, A. (2012), S. 11.

[36] Vgl. Lenz, A. (2008), S. 14 und vgl. Mattejat, F.; Wüthrich, C.; Remschmidt, H. (2000), S. 167.

[37] Vgl. Lenz, A. (2008), S. 14.

[38] Vgl. Gäumann, C. (2008), S. 1

[39] Vgl. Lenz, A. (2008), S. 14.

[40] Vgl. Plass, A.; Wiegand-Grefe, S. (2012), S. 64.

[41] Vgl. Lenz, A. (2012), S. 10.

[42] Vgl. Jungbauer, J. (2010), S. 15.

[43] Vgl. Jungbauer, J.; Lenz, A. (2008), S. 9.

[44] Vgl. Jungbauer, J. (2010), S. 15.

[45] Vgl. Schneider, S. (2009), S. 846 und vgl. Lenz, A. ( 2008), S. 12.

[46] Vgl. Schubert, W. (2010), S. 315.

[47] Hatschenberger, M. (2014), S. 86.

[48] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 57.

[49] Ramsauer, B. (2011), S. 175.

[50] Vgl. Riedel, K. (2008), S. 22.

[51] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 57 f.

[52] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 58.

[53] Vgl. Riedel, K. (2008), S. 22.

[54] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 58.

[55] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 58.

[56] Vgl. Brisch, K.-H. (2007), S. 138 f.

[57] Vgl. Riedel, K. (2008), S. 23.

[58] Vgl. Brisch, K.-H. (2007), S. 139.

[59] Vgl. Riedel, K. (2008), S. 23.

[60] Vgl . Jasz, J. (2012), S. 58.

[61] Vgl. Ramsauer, B. (2011), S. 176.

[62] Vgl . Jasz, J. (2012), S. 58 f.

[63] Vgl. Plass, A.; Wiegand-Grefe, S. (2012) S. 38.

[64] Vgl. Jasz, J. (2012), S. 59.

[65] Vgl. Plass, A.; Wiegand-Grefe, S. (2012) S. 49.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten

Details

Titel
„Psychisch erkrankte Eltern“. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?
Hochschule
Fachhochschule Münster
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
87
Katalognummer
V275492
ISBN (eBook)
9783656677895
ISBN (Buch)
9783656677864
Dateigröße
1882 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychisch, eltern, entwicklungsrisiko, kinder
Arbeit zitieren
Jacqueline Sprey (Autor), 2014, „Psychisch erkrankte Eltern“. Entwicklungsrisiko für betroffene Kinder?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275492

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