„Digitales Rathaus“, „e-Democracy“, „Bund Online" sind Schlagworte, welche die im Rahmen der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung fallen. So wachsen die Anforderungen an den modernen Staat hinsichtlich Effizienz und Servicequalität stetig an. Umgekehrt zwingt die chronische Finanzknappheit den öffentlichen Sektor zu Kosteneinsparungen.
Electronic-Government kann Effizienz und Transparenz von Verwaltungsprozessen mit Hilfe moderner Kommunikationstechnologie fördern. Große Hoffnungen verspricht E-Government nicht nur zur Verwaltungsmodernisierung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ebenso eröffnen sich neue Chancen wie die einfachere Partizipation der Bürger an den demokratischen Entscheidungsprozessen.
Die Arbeit aus dem Fach Wirtschaftsinformatik gibt einen Überblick aus der deutschen Perspektive, stellt die Grundlagen
Nachdem kurz die Grundlagen, Aufgaben und Ziele der öffentlichen Verwaltungsarbeit vor.Ebenso wird aus der Sicht interner und externer Benutzer auf die Erfolgsfaktoren eingegangen sowie Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.
So wachsen die Anforderungen an den modernen Staat hinsichtlich Effizienz und Servicequalität stetig an. Umgekehrt zwingt die chronische Finanzknappheit den öffentlichen Sektor zu Kosteneinsparungen.
Große Hoffnungen verspricht e-Government nicht nurz zur Verwaltungsmodernisierung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ebenso eröffnen sich neue Chancen wie die einfachere Partizipation der Bürger an den demokratischen Entscheidungsprozessen.
Die Arbeit aus dem Fach Wirtschaftsinformatik gibt einen Überblick aus der deutschen Perspektive, stellt die Grundlagen Aufgaben und Ziele der öffentlichen Verwaltungsarbeit vor. Ebenso wird aus der Sicht interner und externer Benutzer auf die Erfolgsfaktoren eingegangen sowie Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 GRUNDLAGEN ÖFFENTLICHER VERWALTUNG
2.1 Grundsätzliches, Ziele und Aufgaben
2.2 Öffentliche Leistungen
3 ÖFFENTLICHE LEISTUNGEN ÜBER DAS INTERNET
3.1 Definition und Abgrenzung: e-Government
3.2 Bestandsaufnahme und Potential
4 DISTRIBUTION AUSGEWÄHLTER LEISTUNGEN
4.1 Government to Citizen (G2C)
4.2 Government to Business (G2B)
4.3 Government to Government (G2G)
4.4 Überblick
5 ERSTELLUNGSPROZESS UND ANFORDERUNGEN
5.1 Digitalisierungsprozess von Verwaltungsleistungen
5.2 Technische Anforderungen
5.3 Anforderungen an die Präsentation
5.4 Rechtliche und Sicherheitsanforderungen
6 ERFOLGSFAKTOREN
6.1 Kompatibilität und einheitliche Umsetzung
6.2 Change Management
6.3 Attraktivität der Angebote
7 INTERNATIONALER VERGLEICH
8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die elektronischen Distributionsmöglichkeiten öffentlicher Verwaltungsleistungen aus deutscher Perspektive. Ziel ist es, den Begriff e-Government einzuordnen, den aktuellen Implementierungsstand zu beleuchten sowie Erfolgsfaktoren und Anforderungen für eine effiziente digitale Verwaltung zu definieren.
- Grundlagen und Aufgaben der öffentlichen Verwaltung
- Anwendungsbereiche (G2C, G2B, G2G) und Leistungsspektren
- Technische, rechtliche und sicherheitsrelevante Anforderungen
- Change Management und Akzeptanz bei den Nutzern
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition und Abgrenzung: e-Government
Unter Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologie wandelt sich die gegenwärtige Gesellschaft immer mehr zur Informationsgesellschaft. Unternehmensstrukturen und Betriebsprozesse sind durch einen stärkeren internationalen Wettbewerbs- sowie Kostendruck einem radikalen Wandel unterworfen. Ebenso wachsen die Ansprüche an einen modernen Staat mit höherer Leistung, Kosteneffizienz, Entscheidungseffizienz, Prozesstransparenz und zeitgerechten Partizipationsmöglichkeiten (Epinay 2002, S. 19-20): „Der Staat wird unternehmerisch denken und sich zukünftig als Dienstleister verstehen. In diesem Sinne brauchen wir ein Customer Relationship Magement (CRM), um die Anliegen der Bürger und der Unternehmen kundenorientiert zu bearbeiten“ (Epinay 2002, S. 59).
Dabei sollen die Verwaltungsprozesse digitalisiert und ein umfassendes Leistungsangebot über das Internet angeboten werden. Nach dem so genannten Multikanal-Ansatz kommen als Übertragungsmedien neben dem Internet ebenso digitales Fernsehen, Terminals oder Call-Center in Betracht. „Electronic Governent bedeutet die ganzheitliche Sicht der Geschäftsprozesse bzw. Vorgänge, der Kommunikationsbeziehungen und der Informationsressourcen“ (Traunmüller/Lenk 2000, S. 70) und dies „in Regierung und Verwaltung mit dem primären Ziel die Servicequaltiät für Bürger und Wirtschaft zu erhöhen“ (Booz Allen Hamilton 2002, S. 20).
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik der Verwaltungsmodernisierung und Zielsetzung der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN ÖFFENTLICHER VERWALTUNG: Darstellung der administrativen Strukturen und Ziele öffentlicher Institutionen in Deutschland.
3 ÖFFENTLICHE LEISTUNGEN ÜBER DAS INTERNET: Definition von e-Government und Analyse des Potenzials digitaler Dienstleistungen.
4 DISTRIBUTION AUSGEWÄHLTER LEISTUNGEN: Erläuterung der Interaktionsmodelle zwischen Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung.
5 ERSTELLUNGSPROZESS UND ANFORDERUNGEN: Aufzeigen der prozessualen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen für die Digitalisierung.
6 ERFOLGSFAKTOREN: Untersuchung kritischer Erfolgsfaktoren wie Kompatibilität, Change Management und Attraktivität der Angebote.
7 INTERNATIONALER VERGLEICH: Gegenüberstellung des deutschen e-Government-Standes mit internationalen Best-Practice-Beispielen.
8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fazit der Untersuchung und Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung.
Schlüsselwörter
e-Government, öffentliche Verwaltung, Digitalisierung, G2C, G2B, G2G, Online-Leistungen, digitale Signatur, BundOnline 2005, Prozessoptimierung, Servicequalität, Change Management, Interoperabilität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung durch den Einsatz digitaler Technologien unter der Bezeichnung e-Government.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Struktur der öffentlichen Verwaltung, den verschiedenen Interaktionsmodellen (G2C, G2B, G2G) und den Anforderungen an die Implementierung digitaler Dienste.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, einen Überblick über elektronische Distributionsmöglichkeiten von Verwaltungsleistungen zu geben und die Erfolgsfaktoren für deren erfolgreiche Umsetzung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse sowie die Auswertung von Praxisbeispielen und offiziellen Umsetzungsplänen der Bundesverwaltung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme, die Vorstellung konkreter G2x-Interaktionsformen, Anforderungen an Technik und Recht sowie die Erfolgsfaktoren der Modernisierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digitalisierung, e-Government, Prozessoptimierung, digitale Signatur und Kundenorientierung charakterisiert.
Welche Rolle spielt der Föderalismus bei der Umsetzung?
Der Föderalismus wirkt laut der Arbeit oft hemmend, da er ein schwer durchschaubares Kompetenzgeflecht erzeugt und die Standardisierung von Prozessen zwischen Kommunen, Ländern und Bund erschwert.
Warum ist die digitale Signatur so wichtig?
Die digitale Signatur ist rechtlich zwingend, um elektronische Dokumente rechtsverbindlich zu machen und die für Transaktionen notwendige Integrität sowie Authentizität zu gewährleisten.
- Quote paper
- Dipl.-Kfm Daniel Schwenger (Author), 2003, e-government, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27550