Der Begriff der Perzeption in David Humes "Enquiry" unter Bezugnahme auf de Malebranche


Zwischenprüfungsarbeit, 2004

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung

2 Allgemeines zum Perzeptionsbegriff
2.1 Mehrdeutigkeit des Wortes
2.2 Begriffsgeschichte

3 Die Perzeption in Humes »Enquiry«
3.1 Perzeptionsarten
3.2 Ablauf und Stellenwert des Perzipierens
3.3 Bewusstes und unbewusstes Perzipieren
3.4 Perzipieren und Realität

4 Die Perzeption in Malebranches »Recherche«
4.1 Perzeptionsarten
4.2 Ablauf und Stellenwert des Perzipierens
4.3 Bewusstes und unbewusstes Perzipieren
4.4 Perzipieren und Realität

5 Die Konzepte im Vergleich

6 Kritik
6.1 Die Intersubjektivität der Grenzziehung Eindruck/Vorstellung
6.2 Das Problem angeborener Vorstellungen
6.3 Humes eigener Einwand: Das Problem der Farbähnlichkeit

7 Schlussbemerkung

1 Vorbemerkung

Im ersten Abschnitt seiner »Enquiry Concerning Human Understanding«1 hält David Hume ein Plädoyer für die ‘schwerverständliche’, spekulative Philosophie, die er gegenüber der erbaulichen, ‘leichten’ Lebensphilosophie zu kurz gekommen glaubt. Er schreibt dazu:

Ciceros Ruhm steht heute noch in Blüte, während der des Aristoteles völlig verwelkt ist. La Bruyères Name dringt über die Meere und behauptet noch immer sein Ansehen; doch der Ruhm Malebranches bleibt auf sein eigenes Volk und seine eigene Zeit beschränkt.2

Warum nennt Hume gerade Malebranche als Beispiel eines unzureichend ge- würdigten Vertreters der ‘schwerverständlichen’ Philosophie? Diese Frage hat mich dazu bewogen, seine »Enquiry« mit Bezug auf Malebranche zu untersu- chen. Den Perzeptionsbegriff zum Gegenstand dieser Untersuchung zu machen, war dann insofern naheliegend, als er einer der wichtigsten Schlüsselbegriffe der Humeschen Philosophie darstellt und ich mich schon zuvor mit Malebranches Perzeptionslehre befasst hatte.

Meine Textgrundlagen sind dabei:

- Humes »Enquiry«; darin vor allem der II. Abschnitt, »Über den Ursprung der Vorstellungen«3 ; und
- Malebranches »De la recherche de la vérité«; darin vor allem der II. Teil des III. Buches, »Von der Natur der Ideen«, Kapitel I-VI.4

Neben den angeführten deutschen Übersetzungen wurden zur Beseitigung von Unklarheiten auch die Originaltexte verwendet.5,6

2 Allgemeines zum Perzeptionsbegriff

Bevor ich mit der Besprechung der Autoren beginnen kann, möchte ich zunächst die Vokabeln um das Wort »Perzeption« herum klären und kurz die Begriffsgeschichte besprechen.

2.1 Mehrdeutigkeit des Wortes

Das einfache Wort »Perzeption« kann mehrere Bedeutungen annehmen: 1. »Die Perzeption«: Das Perzipieren im Allgemeinen 2. »Eine Perzeption«:

a) Ein einzelner Perzeptionsvorgang
b) Das aus einem solchen Vorgang hervorgehende Produkt

Das Perzipierende im Subjekt, das bei Hume »mind« und bei Malebranche »âme« heißt, möchte ich hier einheitlich »Seele« nennen. Es folgt:

Perzeption (1) heißt die Tätigkeit eines Subjekts, bei der durch Perzeptionen (2a) Perzeptionen (2b) in seiner Seele entstehen.

Der unreflektierte Gebrauch des Wortes »Perzeption« kann also bereits für einige Verwirrung sorgen. Daher möchte ich das Wort »Perzeption« nur in der Bedeutung 2b) verwenden. Das von 1) gemeinte möchte ich »das Perzipieren« nennen, das von 2a) gemeinte dagegen »Perzeptionsvorgang«; »Vorgang«, da die Rede vom »(geistigen) Akt«7 eine gewisse Intentionalität implizieren würde. Da in der Literatur jedoch auch unbewusste Perzeptionsvorgänge vorkommen, wäre es unzulässig oder zumindest tendenziös, von Akten zu reden.

Der oben genannte Satz ändert sich somit:

Perzipieren heißt die Tätigkeit eines Subjekts, bei der durch Perzeptionsvorgänge Perzeptionen in seiner Seele entstehen.

2.2 Begriffsgeschichte

Dass die Seele sich ausdehnen könnte, um unmittelbar mit der Außenwelt in Verbindung zu treten, erscheint uns heute mehr oder minder absurd. Zu Humes Zeit (Erscheinen der »Enquiry«: 1748/1758) dagegen ist die In- direktheit der Wahrnehmung nicht -oder zumindest noch nicht so lange- die erkenntnistheoretische Binsenweisheit, die sie heute scheint. In Malebranches »Recherche« beginnt noch 1674 das Kapitel »Zur Natur der Ideen« mit einer expliziten Widerlegung der mittelalterlichen Vorstellung einer direkten Kommu- nion von Seele und Außenwelt.8

Der Gebrauch des Wortes »Perzeption« impliziert diese Indirektheit: Ein ab- gegrenztes Erkenntnissubjekt perzipiert eine Welt um es herum; zwischen der Außenwelt und ihrer subjektiven Vorstellung besteht eine Wahrnehmung als Zwischenglied. Im bloßen Wortgebrauch ist also schon eine große theoretische Investition enthalten.

Obwohl der Begriff des Perzipierens schon seit der Antike bekannt ist und von den Stoikern wegweisend definiert wurde, festigt er sich in der genannten Bedeutung erst ab Descartes.9 Die Wandlungen, die er in der Folge erfährt, tasten diese Grundfesten auch nicht an. Es geht dort:

1. um die Arten, in die sich die Perzeptionen aufteilen (so bei Spinoza, der vier solcher Arten unterscheidet);
2. darum, wie Perzeptionsvorgänge ablaufen und welchen Anteil sie an den Seelenregungen haben, also z. B. darum, ob Schlüsse Perzeptionsvorgänge sind oder als Vernunftregungen außerhalb des Perzipierens stattfinden (so bei Leibniz, der dazu Perzeption und Apperzeption unterscheidet);
3. darum, welche Perzeptionsvorgänge bewusst und welche unbewusst erfol- gen (so bei Locke, für den die Seele beim Perzipieren zum allergrößten Teil passiv ist);
4. und um die Natur der Realität, die eventuell hinter den Perzeptionen steht (so bei Berkeley, der den Unterschied zwischen Existieren und Perzipiert- werden komplett leugnet: »esse = percipi«).10

Meine Analyse von Humes Perzipierensbegriff und seinem Pendant bei Malebranche soll diesen vier genannten Aspekten folgen.

3 Die Perzeption in Humes »Enquiry«

David Hume behandelt die Perzeptionen deutlich knapper als ihre Relationen zueinander. Wie später zu sehen sein wird, spielen diese Relationen bereits bei der Definition der Perzeptionen eine große Rolle.

3.1 Perzeptionsarten

Im Zentrum von Humes Überlegungen zum Perzipieren steht die scharfe Unter- scheidung zwischen unmittelbaren Perzeptionen (z. B. »[der] Schmerz übermä- ßiger Hitze oder die Wohltat angenehmer Wärme«11 ) und ihrer Reflexion, wie im Erinnern an vergangene, im Vorwegnehmen zukünftiger Perzeptionen oder in ihrer sprachlichen Wiedergabe. Zu den unmittelbaren Perzeptionen gehören dabei auch Gefühlsregungen wie Zorn - es wird also nicht primär zwischen inneren und äußeren Perzeptionen differenziert.

Der Unterschied zwischen unmittelbaren und reflektierten Perzeptionen besteht in der unhintergehbaren großen ‘Lebendigkeit’ (»vivacity«, vom Adjektiv »lively«12 ) der ersteren; nie kann eine Reflexion so deutlich sein wie eine unmittelbare Perzeption: »Der lebendigste Gedanke ist immer noch schwächer als die dumpfeste Wahrnehmung.«13 Für Hume ist dieser Unterschied völlig evident: »Es bedarf keines Scharfsinnes oder eines metaphysischen Kopfes, um den Unterschied zwischen beiden festzustellen.«14

Es werden darauf Termini für diese beiden Perzeptionsarten definiert: Die primären, klaren sollen Eindrücke (»impressions«) heißen, die sekundären, un- klaren dagegen Gedanken bzw. Vorstellungen (»thoughts« bzw. »ideas«); ich werde hier durchgängig »Vorstellung« verwenden, da das Wort »Idee« nicht nur stärker belastet ist, sondern bei Malebranche anders gebraucht wird. Die Eindrücke differenzieren sich dabei in äußere und innere (»outward and inward sentiments«15 ). Es ergibt sich also das Schema nach Abbildung 1.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Perzeptionsarten nach Hume, »Enquiry«, II. Abschnitt

3.2 Ablauf und Stellenwert des Perzipierens

Aus der Einteilung der Perzeptionen in unhintergehbare Eindrücke und reflektierte Vorstellungen ergibt sich zwangsläufig, dass, da jede Reflexion immer Reflexion von etwas sein muss, alle Vorstellungen letztlich auf Eindrücke zurückgehen. Hume drückt dies so aus:

Alle unsere Vorstellungen oder schwächeren Perzeptionen sind Abbilder unserer Eindrücke oder lebhafteren Perzeptionen.16

Ich möchte dies den empiristischen Hauptsatz nennen.17 Es handelt sich letzt- lich um eine mit Hilfe des Perzeptionsbegriffes vorgenommene Umformulierung des thomanischen »nihil est in intellectu quod non sit prius in sensu«.18 Hume führt diesen Gedanken an diversen Beispielen aus. Einen goldenen Berg19, ein tugendhaftes Pferd oder ein allmächtiges, allwissendes Wesen können wir uns demnach vorstellen, weil wir von Eindrücken her über die Komponenten dieser Vorstellungen verfügen. Die ganze unbegrenzte Fülle der menschlichen Einbil- dungskraft entspringt letztlich nur im Rekombinieren von Eindrücken.20 Alles Denken ist Perzipieren.

Auf der anderen Seite erklären sich die Grenzen der Einbildungskraft eines Wesens aus dem Fehlen der vorgängigen Eindrücke, ohne die sich gewisse Vorstellungen nicht zusammensetzen lassen. So können Blinde sich keine Farben und Taube sich keine Klänge vorstellen, und ein »Lappe oder Neger hat keinen Begriff vom Geschmack des Weines«21 ; wer sanftmütig veranlagt ist, hat Schwierigkeiten mit der Vorstellung von Rache und Grausamkeit, wer egoistisch ist, mit der von Freundschaft und Edelmut.

3.3 Bewusstes und unbewusstes Perzipieren

Eindrücke sind die »Perzeptionen, wenn wir hören, sehen, fühlen, lieben, has- sen, begehren oder wollen«.22 Bemerkenswert ist die ausdrückliche Erwähnung des Wollens (nicht »want«, sondern das noch eindeutigere »will«) neben dem Begehren (»desire«).

Der menschliche Wille ist bei Hume also kein Reflexionsprodukt, sondern wird unmittelbar perzipiert. Dieser Perzeptionsvorgang kann, da er ja den Wil- len erst hervorbringt, nicht intentional sein. Das klassische Konzept des freien Willens als eines bewussten Stichentscheides zwischen verschiedenen Antrieben (vgl. ‘Buridans Esel’) wird so mit wenigen Federstrichen verworfen. Dass Perzipieren höchstens indirekt intentional sein kann, da letztlich der Wil- le dazu selbst ein Eindruck ist, ist damit gesagt. Fraglich bleibt nun, ob nichtin- tentionales Perzipieren auch unbewusst sein muss. Es gibt schließlich Dinge, die wir zwar unwillkürlich, aber bewusst tun, wie zum Beispiel Niesen. Ich möchte mich hier nicht in Spekulationen ergehen, sondern nur feststel- len, dass nach der »Enquiry« die Eindrücke ganz einfach gegeben sind und die Umstände ihres Perzipiertwerdens keine große Rolle spielen. Komplizierter wird die Entscheidung beim Perzipieren von Vorstellungen. Auch hierzu wird im II. Abschnitt, wo es um die Natur der Perzeptionen geht, nichts gesagt. Es gibt jedoch Hinweise. Einmal gehören dazu Humes geraume Ausführungen, dass weite Teile menschlichen Schließens, wie z. B. jeder empirische Induktions- schluss von einem Sein auf ein Sollen, nicht vernünftig sind, sondern einem In- stinkt (also einem inneren Eindruck) entspringen, der dem Menschen biologisch beigegeben ist.23 Dementsprechend wird in Abschnitt VII.I vorgestellt, dass es zur Verbesserung der Klarheit philosophischen Denkens notwendig werden kann, Vorstellungen durch Auftrennen in ihre Teilperzeptionen soweit zu zerlegen, bis sichtbar wird, in welche Eindrücke sie letztlich zerfallen.24

Dass nun der instinktive Schluss die Grundoperation des menschlichen Denkens ist und eine Analyse zurück auf die Eindrücke nötig werden kann, um das Denken rekonstruierend zu klären, legt nahe, dass auch das Perzipieren von Vorstellungen weitgehend unkontrolliert und unbewusst abläuft.

Auf einer anderen Linie lässt sich natürlich argumentieren, dass die Frage der Bewusstheit oder Unbewusstheit von Perzeptionsvorgängen ein Scheinproblem sei. Sieht man das Perzipieren als den Vollzug des Bewusstseins überhaupt, konstituiert sich das Bewusstsein -entweder direkt oder zumindest im nachträglichen Konstatieren- aus Perzeptionen, über die noch gar nicht in Termini von Bewusstheit oder Unbewusstheit gesprochen werden kann.

3.4 Perzipieren und Realität

Ebenso wie zum genannten Problem hält sich Hume in der »Enquiry« auch zur Frage nach der Realität dessen, was perzipiert wird, zurück. Er dehnt hier seine Zurückweisung des naturalistischen Fehlschlusses innerhalb der Außenwelt auf den Schluss zwischen Perzeption und Außenwelt aus:

[...]


1 Zuweilen, vor allem in älteren Ausgaben, kommt auch die Schreibweise »Inquiry« vor. Ich habe mich für die häufigere Variante entschieden.

2 Hume, David, Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand. Stuttgart: Philipp Reclam jun.,21982, S. 20.

3 Ebd., S. 31-37.

4 Malebranche, Nicolas, Von der Erforschung der Wahrheit: Drittes Buch. Hamburg: Felix Meiner, 1968, S. 36-67.

5 Hume, David, An Inquiry Concerning Human Understanding. Indianapolis/New York: Bobbs-Merrill (The Library of Liberal Arts), 1955.

6 Malebranche, Nicolas, Œuvres. Band 1, Paris: Gallimard (Bibliothèque de la Pléiade), 1979.

7 Für ein Beispiel vgl. Burkard, Franz-Peter und Peter Prechtl (Hrsg.), MetzlerPhilosophie-Lexikon. Stuttgart/Weimar,21999, S. 433.

8 Vgl. Malebranche, Erforschung, 3. Buch, S. 37.

9 Vgl. Ritter, Joachim und Karlfried Gründer (Hrsg.), Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 7, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1989, Sp. 382f.

10 Vgl. ebd., Sp. 382ff.

11 Hume, Untersuchung, S. 31.

12 Ders., Inquiry, S. 26.

13 Ders., Untersuchung, S. 31.

14 Ebd., S. 32.

15 Ebd., S. 33.

16 Hume, Untersuchung, S. 34.

17 Die Bezeichnung ist nicht neu, sondern taucht bereits 1867 bei Helmholtz als »Hauptsatz der empiristischen Ansicht« auf. Dort wird die Beziehung zwischen Eindruck und Vorstellung allerdings nicht als Urbild-Abbild-, sondern als Zeichen-Deutungs-Beziehung angenommen. - Vgl. Heidelberger, Michael, Innen und Außen in der Wahrnehmung. Zwei Auffassun- gen des 19. Jahrhunderts (und was daraus wurde). In: Olaf Breidbach und Karl Cl- ausberg (Hrsg.), Video ergo sum. Repräsentation nach innen und außen zwischen Kunst- und Neurowissenschaften. Hamburg: Hans-Bredow-Institut, 1999, S. 147-157.

18 Aquin, Thomas von, Quaestiones disputatae. Band III: De veritate, Turin: Marietti, 1924, quaest. II, art. III, 19, S. 36.

19 Ein von Malebranche ausgeborgtes Beispiel, vgl. Malebranche, Erforschung, 3. Buch, S. 36.

20 Vgl. Hume, Untersuchung, S. 32-34.

21 Ebd., S. 35.

22 Ebd., S. 32; im Original: »(...) desire, or will« (Ders., Inquiry, S. 27).

23 Vgl. Hume, Untersuchung, S. 61ff.; S. 77.

24 Vgl. ebd., S. 84f.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Begriff der Perzeption in David Humes "Enquiry" unter Bezugnahme auf de Malebranche
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Philosophie)
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
23
Katalognummer
V27552
ISBN (eBook)
9783638295819
ISBN (Buch)
9783638723718
Dateigröße
548 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Darstellung des Perzeptionsbegriffs in Humes "Enquiry", kontrastiert mit dem ihn stark beeinflusst habenden Modell Malebranches in dessen "Recherche". Mit ausführlichem kritischen Teil.
Schlagworte
Begriff, Perzeption, Enquiry, Malebranche, Hume
Arbeit zitieren
Matthias Warkus (Autor), 2004, Der Begriff der Perzeption in David Humes "Enquiry" unter Bezugnahme auf de Malebranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27552

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