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Unterrichtsstunde: Werfen im Stationsverlauf

Unter Berücksichtigung der koordinativen Fähigkeiten

Title: Unterrichtsstunde: Werfen im Stationsverlauf

Lesson Plan , 2009 , 22 Pages , Grade: keine Note

Autor:in: Bachelor of Arts (B.A.) Tobias Zapf (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Unterrichtsentwurf im Fach Sport mit Didaktischer Analyse in einer 4. Klasse.
Meine Stunde beinhaltet eine Art Zusammenfassung der einzelnen Elemente mit dem Schwerpunkt des zielorientierten Werfens unter der Berücksichtigung der koordinativen Fähigkeiten. Für meine Unterrichtsstunde habe ich einen Parcour geplant mit 4 Stationen, die in Gruppen zu bewältigen sind. Um diesen Parcour aufzubauen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Die Sporthalle muss nicht nur für die Unterrichtsstunde frei sein, sondern auch für die Vorbereitungszeit von ca. 15 Minuten, um die von mir benötigten Geräte aufzubauen. Die Klasse 4. muss von der Schule zur Turnhalle begleitet werden, um Unfälle außerhalb des Schulgeländes zu vermeiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Didaktische Analyse

1.1. Analyse der individuellen und soziokulturellen Voraussetzungen

1.2. Positionierung der Unterrichtsstunde innerhalb der Unterrichtseinheit

1.3. Intentionen

1.4. inhaltliche thematische Analysen

1.4.1 Sachanalyse

1.4.2 Inhaltliche und thematische Begründung

1.4.3 Ziel der Unterrichtsstunde

1.5 Methodische Vorüberlegung

2. Geplanter Unterrichtsverlauf

3. Reflexion

4. Anhang

4.1 Stationskarten

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Gestaltung und Reflexion einer Sportstunde für eine vierte Klasse, in der durch einen Stationsbetrieb gezielt Wurftechniken trainiert und grundlegende koordinative Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

  • Förderung koordinativer Basisfähigkeiten (Reaktion, Gleichgewicht, Orientierung).
  • Verbesserung der Wurfpräzision und Anwendung verschiedener Wurfarten.
  • Vorbereitung auf den sportlichen Wettbewerb "Haseder Biathlon".
  • Vermittlung von Material- und Aufbaukompetenz im Sportunterricht.
  • Erprobung von Stationsbetrieb als methodische Organisationsform.

Auszug aus dem Buch

1.4.1.1 Werfen:

Das Werfen gehört neben dem Laufen und Springen zu den grundlegenden Bewegungsformen. Es unterscheidet sich aber in gehörigem Maße von den beiden anderen. Beim Werfen kommt es nicht wie beim Laufen und Springen in erster Linie darauf an, sich selbst zu bewegen .Dies ist lediglich Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, einen Gegenstand zu beschleunigen und ihn auf eine Flugbahn zu bringen. Dazu ist vor allem der Einsatz der Arme und bei größeren Distanzen oder schwereren Gegenständen auch der des Körpers nötig.

Gewicht, Form und spezifische Flugeigenschaften des Wurfobjektes müssen beim Wurf beachtet und in den Bewegungsablauf des Werfers einbezogen werden. Man unterscheidet zwischen a) geradlinigen Würfen, wie z. B. dem Schlagball-, Speer-(Leichtathletik) oder dem b) Sprungwurf (Handball), c) dem Stoßen, wie z. B. dem Kugel- oder dem Steinstoßen und d)Drehwürfen, wie z. B. dem Diskus- oder Schleuderballwurf (Leichtathletik). Bei allen genannten Beispielen handelt es sich um einhändige Würfe. Es gibt aber auch beidhändige Würfe, wie z. B. den Druckpass (Basketball).

Geradlinige Würfe werden in der Regel als Schlagwürfe , d.h., das Wurfgerät wird mit Hilfe des Wurfarmes „weggeschlagen“, ausgeführt. Den Schlagwurf kann man als Oberarm- (Abwurfpunkt vor dem Körper über Brusthöhe), Unterarm- (Abwurfpunkt vor dem Körper unter Brusthöhe) oder als Seithüftwurf (Abwurfpunkt seitlich neben dem Körper auf Hüfthöhe) sowohl aus dem Stand wie auch aus der Bewegung heraus umsetzen. Im Allgemeinen geschieht dies aber aus der Bewegung heraus. Deshalb setzen sich die meisten Würfe aus einem rhythmischen Anlauf (meist einer Drei-Schritt-Folge), einer Aushol-, einer Stemm- und einer Abwurfphase zusammen.

Den Hauptimpuls erhält das Gerät durch eine schnellkräftige Ganzkörperbewegung. Dazu begibt sich der Werfer in eine weite Ausholbewegung, die er dann abrupt abstemmt. So entsteht eine Muskelvorspannung, die sich beim Abwurf von unten her auflöst uns sich auf das Gerät überträgt. Erst zum Schluss folgen Arm- und Handimpuls. Es ist entscheidend, dass die großen, aber langsam kontrahierenden, Muskelgruppen vor den schnell arbeitenden kleinen Muskeln aktiviert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Didaktische Analyse: Dieses Kapitel erläutert die Voraussetzungen der Klasse sowie die inhaltlichen und methodischen Überlegungen, die zur Planung der Sportstunde geführt haben.

2. Geplanter Unterrichtsverlauf: Hier wird der zeitliche Ablauf der Sportstunde detailliert dargestellt, einschließlich der Phasen Begrüßung, Stationsbetrieb und Reflektion.

3. Reflexion: Der Autor bewertet den tatsächlichen Stundenverlauf kritisch, identifiziert Stärken sowie Optimierungspotenziale und zieht ein Fazit zur eigenen pädagogischen Leitung.

4. Anhang: Dieser Teil beinhaltet grafische Darstellungen in Form von Stationskarten, die zur Unterstützung der Schüler während des Unterrichts dienen.

Schlüsselwörter

Sportunterricht, Grundschule, Werfen, Koordination, Stationsbetrieb, Koordinative Fähigkeiten, Motorik, Haseder Biathlon, Bewegungslehre, Unterrichtsentwurf, Didaktik, Differenzierungsfähigkeit, Gleichgewicht, Sportpädagogik, Wurftechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Es geht um die Konzeption einer Sportstunde für eine 4. Klasse, die das Ziel hat, Wurffähigkeiten zu verbessern und gleichzeitig koordinative Grundlagen der Schüler zu festigen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Themenfelder Werfen als sportliche Grundform, die Schulung koordinativer Fähigkeiten sowie die methodische Umsetzung in Form eines Stationsbetriebs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Verbesserung der zielorientierten Wurftechniken unter Berücksichtigung verschiedener koordinativer Anforderungen und die Vorbereitung auf einen schulinternen Wettbewerb.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische Analyse auf Basis von Sportwissenschaftlichem Fachwissen (z. B. Hirtz-Modell) angewandt, gefolgt von einem methodisch geplanten Unterrichtsverlauf und einer anschließenden schriftlichen Reflexion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Sachanalyse zum Thema Werfen und Koordination sowie in eine didaktisch-methodische Begründung des Stundenaufbaus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sportunterricht, Werfen, Koordination, Stationsbetrieb und motorische Entwicklung definiert.

Welche Rolle spielt die "Haseder Biathlon" Veranstaltung?

Sie dient als langfristiger Motivationsfaktor und inhaltlicher Bezugspunkt, auf den die Übungen der Sportstunde spezifisch vorbereiten sollen.

Warum wurde ein Stationsbetrieb gewählt?

Der Stationsbetrieb ermöglicht eine abwechslungsreiche Übungsform, fördert die Selbstständigkeit der Kinder beim Materialumgang und erlaubt ein spezialisiertes Training verschiedener koordinativer Fähigkeiten.

Welche kritischen Erkenntnisse bringt die Reflexion hervor?

Die Reflexion zeigt, dass das Zeitmanagement bei Aufbau- und Erklärphasen unterschätzt wurde und dass einige Fragestellungen im Reflexionskreis unglücklich gewählt waren.

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Details

Title
Unterrichtsstunde: Werfen im Stationsverlauf
Subtitle
Unter Berücksichtigung der koordinativen Fähigkeiten
College
University of Hildesheim  (Institut für Sportwissenschaft und Sportpädagogik)
Grade
keine Note
Author
Bachelor of Arts (B.A.) Tobias Zapf (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V275545
ISBN (eBook)
9783656698685
ISBN (Book)
9783656699545
Language
German
Tags
unterrichtsstunde werfen stationsverlauf unter berücksichtigung fähigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts (B.A.) Tobias Zapf (Author), 2009, Unterrichtsstunde: Werfen im Stationsverlauf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275545
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