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“Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage”. Eine soziologische Analyse der Auflösungsphase in Zweierbeziehung und Ehe

Titel: “Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage”. Eine soziologische Analyse der Auflösungsphase in Zweierbeziehung und Ehe

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jackeline Bernarding (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund von veränderten Einstellungen zu Zweierbeziehungen und Ehe, sowie der Trennung der Institution Familie und der Institution Ehe, hat in der letzten Zeit das Interesse an der Forschung auf diesem Gebiet zugenommen. Vor einiger Zeit beschäftigte sich die wissenschaftliche Forschung nur mit dem Themenbereich Familie (bzw. mit der Beziehung zwischen Eltern und Kind), inzwischen rückt auch die Beziehung zwischen den Partnern in den Fokus des Interesses. Nicht nur Familien, sondern auch die Ehen bzw. Zweierbeziehungen sind also deswegen wieder interessant für die Wissenschaft geworden, weil die Strukturen einem Wandel unterlegen sind. Bis ca. 1980 wurde die Zweierbeziehung und die darauf folgende Ehe ausschließlich als Übergangsphase in die Institution Familie betrachtet. Die Ehepartner galten nicht als eigenständiger Forschungsbereich, da sie einzig einen kurzen Zeitraum, vor der Entstehung der Familie, in Anspruch nahmen (vgl. Lenz 2009: 11).
Ausgangssituation dieser Arbeit ist die Frage nach dem Ende der Liebesbeziehung bzw. nach der Auflösungsphase der Zweierbeziehung und Ehe. Im diesem Sinne wird die folgende Frage gestellt; wie sieht es mit der Endphase einer Zweierbeziehung und Ehe aus?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung: Zweierbeziehung, Ehe und eheähnliche Gemeinschaft

2.1 Begriffsklärung „Zweierbeziehung“

2.2 Begriffsklärung „Ehe“

2.3 Begriffsklärung „Eheähnliche Gemeinschaft“

3. Wandel der Zweierbeziehung und Ehe

4. Eheschließung: Bedeutung und Motive

4.1 Bedeutung der Ehe

4.2 Motive für die Eheschließung

5. Auflösungsphase in einer Zweierbeziehung & Ehe

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die soziologischen Aspekte von Zweierbeziehungen und Ehen, mit einem besonderen Fokus auf die Dynamik der Auflösungsphase. Ziel ist es, den historischen Wandel der Eheschließungsmotive zu beleuchten und zu verstehen, warum moderne Beziehungen trotz emotionaler Idealisierung häufig scheitern.

  • Historischer Bedeutungswandel von Ehe und Zweierbeziehung
  • Definition und Abgrenzung von Partnerschaftsformen
  • Eheschließungsmotive im soziologischen Kontext
  • Ursachen und Prozesse der Beziehungs- und Eheauflösung

Auszug aus dem Buch

Das Ende der Liebe? - Auflösungsphase in einer Zweierbeziehung und Ehe

Nach mehrerer Auseinandersetzungen mit verschiedener Literatur, stellt sich die berechtigte Frage nach dem Ende der Liebe; genauer gesagt nach der Auflösungsphasen in einer Zweierbeziehungen und Ehe. Die Tiefe der romantischen Liebe kann den Anfang einer Beziehung ebnen, sie kann aber eine langanhaltende Partnerschaft nicht garantieren. „... in der Liebesbeziehung das Bedürfnis in seiner Besonderheit und Einmaligkeit erkannt zu werden, in der Ehebeziehung in seiner ganzen Persönlichkeit akzeptiert zu werden“ (Wagnerova 1982: 89). Darüber hinaus lässt sich schließen, dass sich Liebe im Laufe der Zeit ändern kann. Jede Zweierbeziehung endet, spätestens mit dem Tod einer der beiden Partner. Wenn aber von der Auflösung einer Zweierbeziehung die Rede ist, dann ist in der Regel, nicht das „natürliche“ Ende gemeint, sondern der Schluss durch Willensstärke (Lenz 2009: 159). Nicht jeder Krise in einer Beziehung führt zu einer Trennung. Wohl keiner länger bestehenden Zweierbeziehung bleiben dennoch Krisen erspart, die mit einer unterschiedlichen Zeitdauer und auch Intensität ihre Bestandsphase unterbricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der steigenden Scheidungsraten ein und erläutert das gestiegene wissenschaftliche Interesse an der Soziologie von Zweierbeziehungen.

2. Begriffsklärung: Zweierbeziehung, Ehe und eheähnliche Gemeinschaft: In diesem Kapitel werden die theoretischen Definitionen von Zweierbeziehung, Ehe und eheähnlicher Gemeinschaft präzisiert, um eine begriffliche Grundlage zu schaffen.

3. Wandel der Zweierbeziehung und Ehe: Dieser Abschnitt beschreibt den historischen Übergang von ökonomisch motivierten Ehen hin zu modernen, auf romantischer Liebe basierenden Verbindungen.

4. Eheschließung: Bedeutung und Motive: Das Kapitel analysiert die Beweggründe und Entscheidungsprozesse, die Paare heute zur Eheschließung führen, unter Einbezug milieuspezifischer Unterschiede.

5. Auflösungsphase in einer Zweierbeziehung & Ehe: Hier werden die Prozesse des Scheiterns von Beziehungen und die soziologischen Modelle zur Erklärung von Krisen und Trennungen diskutiert.

6. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über den Wandel der Liebesmotive und die Stabilität verschiedener Beziehungsformen zusammen.

Schlüsselwörter

Familiensoziologie, Zweierbeziehung, Ehe, eheähnliche Gemeinschaft, romantische Liebe, Eheschließung, Scheidungsrate, Beziehungsauflösung, Krise, Konflikt, Modernisierung, Kernfamilie, Partnerwahl, Beziehungsstabilität, Soziale Normen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Betrachtung von Zweierbeziehungen und Ehen sowie den Faktoren, die deren Stabilität oder Auflösung beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Begriffsdefinition verschiedener Beziehungsformen, dem historischen Bedeutungswandel der Ehe sowie der Analyse von Motiven für Eheschließungen und Trennungen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ergründen, wie sich die Endphase einer Zweierbeziehung gestaltet und welche Dynamiken zu einer Trennung führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die soziologische Theorien und empirische Studien zur Familien- und Eheforschung zusammenführt und interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Beziehungsformen, die Darstellung des historischen Wandels, die Untersuchung von Heiratsmotiven und die Analyse der Auflösungsphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Familiensoziologie, romantische Liebe, Eheschließung, Beziehungsauflösung und soziologischer Wandel geprägt.

Inwiefern unterscheiden sich Trennungen bei Ehen von nichtehelichen Lebensgemeinschaften?

Nichteheliche Gemeinschaften weisen laut der Arbeit eine geringere Stabilität auf, wobei die Trennung oft aufgrund fehlender gemeinsamer Kinder und wirtschaftlicher Einheiten konfliktärmer verläuft als bei Ehen.

Was ist das Ergebnis der Analyse der „Gewinner“ und „Verlierer“ bei Scheidungen?

Die Studie zeigt, dass Scheidungen oft „Gewinner“ (meist die Initiatoren) und „Verlierer“ hervorbringen, wobei ein Großteil der Initiatoren von einer verbesserten Lebensqualität nach der Trennung berichtet.

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Details

Titel
“Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage”. Eine soziologische Analyse der Auflösungsphase in Zweierbeziehung und Ehe
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Familiensoziologie - Die Soziologied der Liebe
Note
2,0
Autor
Jackeline Bernarding (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V275607
ISBN (eBook)
9783656680307
ISBN (Buch)
9783656680291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologie Familiensoziologie Ehe Familie Liebe Zweierbeziehung Partnerschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jackeline Bernarding (Autor:in), 2014, “Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage”. Eine soziologische Analyse der Auflösungsphase in Zweierbeziehung und Ehe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275607
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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