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Bodentypen und ihre Verbreitung in Deutschland

Titel: Bodentypen und ihre Verbreitung in Deutschland

Studienarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Johannes Dentler (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden, auf der Grundlage der deutschen Bodensystematik nach Mückenhausen, die wichtigsten Bodentypen Deutschlands in ihren Eigenschaften, ihrer Entstehung und ihrer Verbreitung beschrieben und dargestellt.
Boden bietet neben Luft und Wasser eine entscheidende Voraussetzung für die Entstehung von Leben in unserer Umwelt. Böden bilden Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Außerdem sichert er den Großteil der Nahrung der Lebewesen auf der Erde, indem er das Wachstum der Pflanzen ermöglicht und durch die Filtrierung des Niederschlags sorgt der Boden für eine Sicherung und Qualität des Gutes Wasser.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Terrestrische Böden

2.1.1 Terrestrische Rohböden

2.1.2 A-C-Böden

2.1.3 Steppenböden

2.1.4 Braunerden

2.1.5 Podsole

2.1.6 Stauwasserböden

2.2 Semiterrestrische Böden

2.2.1 Gleye

2.2.2 Auenböden

2.2.3 Marschen

2.3 Subhydrische Böden

2.4 Anthropogene Böden

2.5 Bodenregionen

3. Schlussbemerkung und Erklärung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Überblick über die physische Geographie der Böden in Deutschland, mit dem primären Ziel, die Vielfalt, Entstehung, Eigenschaften und Verbreitung der wichtigsten Bodentypen systematisch darzustellen.

  • Klassifizierung und Definition der Bodenkunde
  • Differenzierung zwischen terrestrischen, semiterrestrischen und subhydrischen Böden
  • Bedeutung der Ausgangsgesteine und Klimafaktoren für die Bodenbildung
  • Anthropogene Einflüsse auf die Bodenentwicklung
  • Räumliche Verbreitung und regionale Bodengroßlandschaften in Deutschland

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Terrestrische Rohböden

Die terrestrischen Böden unterliegen kaum der chemischen Verwitterung und weisen dadurch keinen bis fast keinen Humus-Horizont auf, was die Horizontfolge auf ein (A)-C-Profil beschränkt, wobei der C-Horizont noch in C1 und C2 unterteilt sein kann. In dieser Bodenklasse ist vor allem der Syrosem (russ: rohe Erde)/Lithosol vorherrschend, der, wie der Name schon sagt, Gesteinsrohböden oder auch sog. Schutt- oder Skelettböden bezeichnet. Als Beispiel wir im Folgenden ein Karbonat-Syrosem beschrieben (vgl. Schachtschabel et al. 1984: 361; Mückenhausen 1977: 56).

Beispiel:

Bodentyp: Karbonatrohboden (Abb.2)

Profil: Der sehr geringmächtige A-Horizont (<2cm; auch Nano-A-Horizont) liegt direkt auf festem Gestein auf, dem C-Horizont

Entstehung: Dieser Bodentyp befindet sich ganz am Anfang der Bodenbildungsphase. Das unverwitterte Ausgangsgestein unterliegt der physikalischen Verwitterung die durch Temperaturunterschiede oder Frostsprengung zur Lockerung des Gesteins führt. Nun kann auch stärker die chemische Verwitterung einsetzen, da selbst an unverwitterten Gesteinen sich Flechten und Moose ansiedeln und dem Gestein Nährstoffe entziehen. Durch diese Prozesse wird nun zumindest ansatzweise Humus an der Oberfläche gebildet und man kann von einem Gesteinsrohboden sprechen. Die Bezeichnung Karbonat-Rohboden kommt daher, dass er hauptsächlich aus Karbonaten besteht, was auf das junge Alter des Bodens schließt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der physischen Geographie Deutschlands mit Fokus auf Definitionen und die Bedeutung des Bodens für Lebewesen.

2. Hauptteil: Detaillierte Beschreibung verschiedener Bodengruppen (terrestrisch, semiterrestrisch, subhydrisch, anthropogen) sowie der Bodenregionen in Deutschland.

3. Schlussbemerkung und Erklärung: Zusammenfassende Reflexion über die Vielfalt der Bodentypen und Appell zum nachhaltigen Umgang mit der schutzbedürftigen Ressource Boden.

Schlüsselwörter

Bodenkunde, Bodentypen, Bodenprofil, Bodenbildung, Physische Geographie, Deutschland, Terrestrische Böden, Semiterrestrische Böden, Humus, Verwitterung, Bodensystematik, Anthropogene Böden, Bodenregionen, Ressourcenschutz, Gesteinsrohböden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit den physikalischen Grundlagen der Geographie Deutschlands, wobei der Fokus explizit auf den unterschiedlichen Bodentypen, ihrer Entstehung und ihrer räumlichen Verbreitung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Themenfeldern gehören die Klassifizierung nach der deutschen Bodensystematik, die bodenbildenden Prozesse unter verschiedenen Klimabedingungen und die Auswirkung des Ausgangsgesteins.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die bodengeographische Vielfalt in Deutschland zu schaffen und die wichtigsten Bodentypen in ihren spezifischen Merkmalen vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Methode angewandt, die auf der Auswertung etablierter Fachliteratur (z. B. Mückenhausen, Schachtschabel) basiert, unterstützt durch die Analyse von Bodenprofilen und Kartenmaterial.

Was bildet den Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Bodenabteilungen, darunter terrestrische, semiterrestrische und anthropogene Böden, deren Eigenschaften und Verbreitungsgebiete detailliert erläutert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bodentypen, Bodenhorizont, Verwitterungsprozesse, Humusbildung und Bodengroßlandschaften charakterisiert.

Was unterscheidet terrestrische Böden von semiterrestrischen Böden?

Terrestrische Böden sind Landböden, die außerhalb von direktem Grundwassereinfluss stehen, während semiterrestrische Böden grundwassernah sind und ihre Merkmale primär durch den Wasserstand erhalten.

Warum ist die Unterscheidung in anthropogene Böden relevant?

Anthropogene Böden werden gesondert betrachtet, da ihr Profil maßgeblich durch menschliche Eingriffe wie Pflugarbeit oder Bodenumschichtung verändert wurde und somit nicht mehr ihrem natürlichen Ursprungszustand entspricht.

Was sagt die Arbeit über die Zukunft der Ressource Boden aus?

Der Autor betont, dass Böden ein hochsensibles Naturgut sind, das über Jahrtausende entsteht, aber durch unsachgemäße Nutzung in kürzester Zeit unbrauchbar werden kann, weshalb ein verantwortungsbewusster Umgang zwingend erforderlich ist.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bodentypen und ihre Verbreitung in Deutschland
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
2,0
Autor
Johannes Dentler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V275675
ISBN (eBook)
9783656681618
ISBN (Buch)
9783656681601
Sprache
Deutsch
Schlagworte
physische geographie bodengeographie böden deutschland verbreitung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Dentler (Autor:in), 2010, Bodentypen und ihre Verbreitung in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275675
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Leseprobe aus  14  Seiten
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