Die Praxis, Waren über das Internet zu vertreiben, nimmt unaufhaltsam und rasant zu und stellt für Händler einen attraktiven Markt dar. Wer sich heutzutage dafür entscheidet, seine Waren über einen Onlineshop zu vertreiben, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Im Gegensatz zu den Anfangsjahren des E-Commerce findet heutzutage der neue Online-Handel auf einer höheren Stufe statt. Man spricht auch von einer neuen Generation des Online-Handels.
Dieser Wandel ist insbesondere auf das veränderte Nutzungsverhalten bei neuen Medien sowie der Einführung neuer Endgeräte zurückzuführen. Immer mehr Menschen nutzen das Internet für Ihre Einkäufe, allein schon wegen der besseren Preistransparenz im Gegensatz zum stationären Handel. Demzufolge stehen Onlinehändler heutzutage vor völlig neuen Fragen und Zielgruppen, die sich durch dieses neue Mediennutzungsverhalten entwickelt haben. Grundlegend für einen optimalen Start ins E-Commerce ist die Auswahl eines geeigneten Shopsystems. Daneben ist der Einsatz ausgewählter Marketinginstrumente, wie dem Suchmaschinenmarketing, maßgeblich für den Erfolg des Onlineshops.
Um erfolgreich im Onlinehandel seine Waren zu verkaufen, muss der Shopgründer schon zu Beginn genau wissen, wo die Reise hingehen soll.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in das Thema
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Online Shopsysteme
2.1 Die Auswahl des geeigneten Onlineshopsystem
2.2 Skalierbarkeit von Systemen
2.3 Onlineshopsysteme für jedes Geschäftsmodell
2.3.1 Mietshop
2.3.2 Kaufshop
2.3.3 Open Source
2.4 Betriebswirtschaftliche Betrachtung
2.4.1 Der Businessplan
2.4.2 Der Investitionsrahmen
2.4.2.1 Einmalige Kosten für das Shopsystem
2.4.2.2 Einmalige allgemeine Kosten
2.4.2.3 Laufende Kosten für das Shopsystem
2.4.2.4 Laufende allgemeine Kosten
2.4.2.4 Laufende aktionsbezogene Kosten
3 Der Aufbau eines Onlineshops
3.1 FrontOffice
3.1.1 Merkmale des FrontOffice
3.1.2 Inhaltliche Aspekte der FrontOffice Merkmale
3.1.2.1 Unterschied zwischen Widerrufs- und Rückgaberecht
3.1.3 Verkäufe ins Ausland
3.1.4 Warenangebotsgestaltung im FrontOffice
3.2 Middleware
3.2.1 Schnittstelle zwischen Shop und Warenwirtschaft
3.2.2 Anforderungen an die Middleware
3.3 BackOffice
3.3.1 Integration des Onlineshops durch das Backoffice
3.3.2 Anforderungen an das Backoffice
3.3.3 Wertschöpfung durch automatisierte Geschäftsprozesse
3.3.3.1 „Quick Wins“ im Bereich Fulfillment und Kundenservice
3.3.4 Die Zahlungsabwicklung
3.3.6 Sichere Datenübermittlung
4 Die Erfolgsfaktoren
4.1 Die 10 Top Fehler beim Aufbau eines Onlineshops
4.2 Marketing für Shopgründer
4.3 Neuromarketing als Schlüssel zum Erfolg
4.4 Webseitengestaltung und Usability mit Zukunftspotential
4.4.1 On Site Optimierung
4.5 Suchmaschinen als zentrale Trafficquelle
4.5.1 Marketingmethoden
4.5.2 Mehr Traffic durch SEO und SEM
4.5.3 Erfolgreiche Keywords
4.6 Zukunftspotential im M-Commerce
4.7 Nischenbildung
4.7.1 Preisunempfindlichkeit
4.7.2 Google Top 10
4.7.3 Werbekosten
4.7.4 Stammkunden sichern
4.7.5 Best Practice: Das Nischenshopsystem der Samwers
5 Schlussfolgerungen und Ausblick
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert den Aufbau eines Onlineshops zum Warenvertrieb als Investitionsprojekt, um Gründern ohne technisches Vorwissen einen umfassenden Überblick über die notwendige Infrastruktur, die strategische Planung und kritische Erfolgsfaktoren zu geben.
- Vergleich technischer Shopsysteme (Mietshop, Kaufshop, Open Source)
- Betriebswirtschaftliche Planung und Investitionsrechnung für Onlineshops
- Strukturierung von FrontOffice, Middleware und BackOffice
- Identifikation typischer Fehler und Erfolgsfaktoren im Onlinehandel
- Marketingstrategien, SEO/SEM und Nischenbildung
Auszug aus dem Buch
3.3.3.1 „Quick Wins“ im Bereich Fulfillment und Kundenservice
Hierbei handelt es sich um eine Automatisierung von Versandbestätigungsmails. Der Händler überlässt dem Kunden die Paketverfolgung durch Zusendung einer E-Mail selbst, welche die Angabe das Versandunternehmen und die passende Auftragsnummer beinhaltet. Man bezeichnet diese Methode des Kundenservices auch als „Self Service“.
Zum Einen wird der Kundenservice durch Routinetätigkeiten entlastet. Zum Anderen erhält der Kunde eine sofortige Versandbestätigung, was dem Sicherheitsbedürfnis des Kunden entgegenkommt. Bei diesem Verfahren muss allerdings beachten werden, dass durch die Rationalisierung von Routinegeschäftsprozessen eine Unterscheidung zwischen individuellen und üblichen Anfragen getroffen wird. Eine individuelle Kundenanfrage, die mit standardisierten Textbausteinen beantwortet wird, kann zu einer Verärgerung des Kunden führen, und infolge dessen zum Kundenverlust führen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung in das Thema: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Online-Handels, die Herausforderungen für Gründer und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über den Aufbau eines Onlineshops zu geben.
2 Online Shopsysteme: Dieses Kapitel vergleicht verschiedene technische Infrastrukturen wie Mietshops, Kaufshops und Open-Source-Lösungen und erläutert die betriebswirtschaftlichen Kostenkomponenten.
3 Der Aufbau eines Onlineshops: Hier wird der detaillierte Aufbau in FrontOffice, Middleware und BackOffice beschrieben sowie deren Integration in ein Warenwirtschaftssystem erläutert.
4 Die Erfolgsfaktoren: Das Kapitel identifiziert kritische Erfolgsfaktoren, darunter Marketingstrategien, SEO/SEM, Usability und die strategische Bedeutung der Nischenbildung.
5 Schlussfolgerungen und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz der strategischen Planung zusammen und prognostiziert ein weiterhin starkes Wachstumspotential im Onlinehandel durch technologische Fortschritte.
Schlüsselwörter
Onlineshop, E-Commerce, Shopgründung, Investitionsprojekt, Shopsysteme, FrontOffice, BackOffice, Middleware, Marketing, Suchmaschinenoptimierung, SEO, SEM, Nischenbildung, Usability, Warenwirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Seminararbeit im Kern?
Die Arbeit analysiert den Aufbau eines Onlineshops zum Warenvertrieb unter dem Aspekt eines Investitionsprojekts und bietet einen umfassenden Leitfaden für Shopgründer.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?
Zentrale Themen sind die Auswahl von Shopsystemen, die technische Strukturierung (FrontOffice/BackOffice), Kostenplanung, Marketingstrategien sowie die Bedeutung der Nischenbildung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?
Das Ziel ist es, Gründern ohne tiefgehendes Vorwissen oder Programmierkenntnisse einen fundierten Überblick über die Herausforderungen und strategischen Erfolgsfaktoren beim Start eines Onlineshops zu verschaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von E-Commerce-Strukturen, unterstützt durch Fallbeispiele und Branchenstudien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: Die technischen Grundlagen (Shopsysteme), den organisatorischen Aufbau (Front-, Middleware, Backoffice) und strategische Erfolgsfaktoren wie Marketing und Nischenbildung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind E-Commerce, Onlineshop-Aufbau, Shopsysteme, Investitionsplanung, SEO, SEM und Nischenstrategien.
Welche Nachteile weist die Mietshop-Variante laut Autor auf?
Zu den genannten Nachteilen gehören die laufenden, oft umsatzabhängigen Kosten sowie die häufig mangelnde Anbindung an unternehmenseigene Warenwirtschaftssysteme.
Was ist laut der Arbeit der Vorteil einer Nischenbildung?
Nischenanbieter profitieren unter anderem von einer höheren Preisunempfindlichkeit, einer schnelleren Suchmaschinenplatzierung aufgrund weniger Wettbewerb und einer stärkeren Stammkundenbindung.
- Quote paper
- Diplom-Betriebswirtin Peggy Liebig (Author), 2012, Aufbau eines Onlineshops zum Warenvertrieb. Ein Investitionsprojekt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275794