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Straßenkinder. Erklärungsmodelle und Möglichkeiten der sozialen Arbeit

Titel: Straßenkinder. Erklärungsmodelle und Möglichkeiten der sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2012 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Funda Uyar (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Tag für Tag begegnen uns auf Deutschlands Straßen Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Oft haben wir keine Vorstellung davon, dass sie keinen anderen Weg mehr sehen, als davonzulaufen. Diese Kinder brauchen Hilfe. Dafür möchte ich einen Überblick über die Thematik verschaffen. Zunächst einmal werde ich auf wichtige Begrifflichkeiten eingehen. Daraufhin gehe ich mit Hilfe von einigen Erklärungsmodelle den Gründen für das Fortlaufen und auf der Straße leben auf die Spur und stelle den Lebensort Straße vor. Im Anschluss daran möchte ich aufzeigen, wie die soziale Arbeit diesen Kindern und Jugendlichen helfen kann. Den Schluss meiner Hausarbeit nimmt ein Fazit ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Begrifflichkeiten

1.1 Straßenkinder

1.2 TrebergängerInnen, AusreißerInnen und AussteigerInnen

1.3 Abweichendes Verhalten

2. Erklärungsmodelle und Hintergründe

2.1 Zeit der Aufklärung

2.2 Medizinisch- psychiatrischer Erklärungsansatz

2.3 Labeling Approach ( Etikettierungsansatz)

3. Lebensort Straße

3.1 Gewaltbereitschaft

3.2 Drogen

3.3 Prostitution und Missbrauch

4. Intervention, Strategien und Konzepte der Sozialarbeit

4.1 Lebensweltorientierte Sozialarbeit

4.2 Aufsuchende Arbeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Lebenssituation von Straßenkindern in Deutschland auseinander, analysiert die Hintergründe ihres Lebens auf der Straße und untersucht, welche Ansätze und Strategien der Sozialarbeit geeignet sind, um diese jungen Menschen effektiv zu unterstützen und ihre Situation nachhaltig zu verbessern.

  • Definition und theoretische Einordnung des Begriffs Straßenkinder
  • Wissenschaftstheoretische Erklärungsmodelle für das Phänomen
  • Die Lebenswelt Straße: Gewalt, Drogen und Prostitution
  • Interventionsstrategien der Sozialarbeit
  • Lebensweltorientierung und aufsuchende Jugendarbeit

Auszug aus dem Buch

3.3 Prostitution und Missbrauch

In Bezug dazu (4.2) erklärt sich folglich, warum Jugendliche Drogen benötigen, um ihren Ekel vor Freiern zu überwinden. Es besteht jedoch das Risiko, dass sich das Motiv umkehrt und so ein Teufelskreis entsteht. Das heißt erst brauchen sie den Rausch, um auf den Strich gehen zu können, und später brauchen sie den Strich, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren.

Neben der Drogenbeschaffungsprostitution gibt es weitere Erscheinungsformen von Kinder- und Jugendprostitution in der BRD, wie z.B. die Gelegenheitsprostitution oder auch Zwangsprostitution.

Der Einstieg in die Prostitution ist oft aus Geldmangel und geschieht Schritt für Schritt. Auch das Bedürfnis nach emotionaler Teilhabe spielt als Motiv eine wichtige Rolle, um den eigenen Körper zu verkaufen. Dafür müssen zunächst einmal persönliche Hemmungen überwunden werden. Nach außen wird versucht die eigene Würde zu wahren. Die Wege des Einstiegs können sehr vielfältig sein und verlaufen z.B. über die geheuchelte Liebe eines Freundes, Freundschaften mit prostituierten Kindern, Wohnrecht bei Freiern, Animierdienste in Bars, etc.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begrifflichkeiten: Definition der Zielgruppe durch Begriffe wie Straßenkinder, Trebegänger und Ausreißer sowie Einordnung von abweichendem Verhalten.

2. Erklärungsmodelle und Hintergründe: Vorstellung theoretischer Ansätze, von der klassischen Kriminologie über medizinische Erklärungsmodelle bis hin zum Labeling Approach.

3. Lebensort Straße: Analyse der gefährlichen Lebensbedingungen auf der Straße, inklusive Gewalt, Drogenkonsum sowie der Problematik von Prostitution und Missbrauch.

4. Intervention, Strategien und Konzepte der Sozialarbeit: Darstellung notwendiger Unterstützungssysteme durch lebensweltorientierte und aufsuchende Jugendarbeit.

5. Fazit: Zusammenfassendes Plädoyer für einen enttabuisierten Umgang mit der Straßenkinderproblematik und eine akzeptierende Grundhaltung in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Straßenkinder, Sozialarbeit, Lebensweltorientierung, abweichendes Verhalten, Labeling Approach, Drogenkonsum, Jugendprostitution, Gewaltbereitschaft, aufsuchende Jugendarbeit, Adoleszenz, Hilfesystem, soziale Integration, Straßensozialarbeit, Poriomanie, Jugendhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen, die ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlagert haben, und den Möglichkeiten, ihnen sozialarbeiterisch zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Straßenkindern, die Ursachenforschung durch verschiedene Erklärungsmodelle, die harten Bedingungen auf der Straße und Interventionskonzepte der Sozialpädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Situation dieser Jugendlichen zu schaffen, die Hintergründe für ihr Leben auf der Straße zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie soziale Arbeit unterstützend wirken kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse wissenschaftlicher Literatur, Fachbeiträgen zu Erklärungsmodellen und Konzepten der Sozialarbeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Diskussion verschiedener wissenschaftlicher Erklärungsansätze für das Weglaufen sowie eine detaillierte Analyse der Lebensumstände auf der Straße und geeigneter Interventionsstrategien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Straßenkinder, Lebensweltorientierung, Sozialarbeit, aufsuchende Arbeit und abweichendes Verhalten charakterisiert.

Welche Rolle spielen Drogen bei Straßenkindern laut der Arbeit?

Drogen dienen oft als Mittel zur Kompensation von psychosozialen Belastungen wie Angst, Frust und Perspektivlosigkeit, führen jedoch häufig in eine Abhängigkeit, die den Zwang zur Beschaffungsprostitution verschärft.

Warum betont die Autorin/der Autor die "lebensweltorientierte Sozialarbeit"?

Weil das Konzept fordert, dass sich die Jugendhilfe in die Lebenswelten der Betroffenen begeben muss, anstatt nur von außen Erwartungen zu stellen, um tatsächlich eine wirksame Hilfe zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Straßenkinder. Erklärungsmodelle und Möglichkeiten der sozialen Arbeit
Hochschule
Hochschule Bremen
Note
1,3
Autor
Funda Uyar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
12
Katalognummer
V275886
ISBN (eBook)
9783656688631
ISBN (Buch)
9783656688648
Sprache
Deutsch
Schlagworte
straßenkinder erklärungsmodelle möglichkeiten arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Funda Uyar (Autor:in), 2012, Straßenkinder. Erklärungsmodelle und Möglichkeiten der sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275886
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Leseprobe aus  12  Seiten
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