Lo stile nominale e frasi nominali im Italienischen


Hausarbeit, 2010

17 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Der Satz
2.1 Definition

3. Lo stile nominale
3.1 Definition des Begriffs stile nominale
3.2 Die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften des stile nominale

4. Frasi nominali
4.1 Definition des Begriffs frase nominale
4.2 Vorstellung der zwei Formen des frase nominale

5. Zusammenfassung

6. Literaturangabe

1. Einleitung

Der stile nominale (und die ihm zugehörigen Formen) findet seine Anwendung besonders in wissenschaftlichen, behördlichen sowie fachsprachlichen Texten.

Auf Grund seiner weiten Verbreitung beschäftigt sich diese Hausarbeit also mit dem stile nominale sowie den frasi nominali. Doch bevor auf ganz bestimmte Satztypen eingegangen werden kann, halte ich es für das Grundverständnis sinnvoll erst einmal den Satz im Allgemeinen zu definieren, was im ersten Kapitel dieser Arbeit geschehen soll.

Im darauf folgenden Kapitel befasse ich mich mit dem stile nominale, der im Deutschen als Nominalstil, aber auch als Substantivstil bezeichnet wird. Zunächst soll an Hand verschiedener Vorschläge eine geeignete Definition gefunden werden. Im Anschluss daran gehe ich auf die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften des Nominalstils ein.

Im vierten Kapitel widme ich mich einer speziellen Form des Nominalstils, nämlich dem frase nominale. Hierbei soll geklärt werden, was ein frase nominale (dt. Nominalsatz) ist. Weiterhin stelle ich die beiden Formen der frasi nominali vor.

In der Zusammenfassung sollen die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal kurz und knapp dargeboten werden.

2. Der Satz

2.1 Definition des Begriffs Satz

Den für uns alltäglichen Begriff Satz zu definieren, ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag. Schon 1931 hat John Ries in seinem Buch „Was ist ein Satz?“ 141 Satzdefinitionen zusammengetragen, welche 1935 von Eugen Seidel in „Geschichte und Kritik der wichtigsten Satzdefinitionen“ um 83 ergänzt wurden. In den Grammatiken finden sich zwar zahlreiche Definitionen, jedoch ist darunter, laut Duden, keine allgemein akzeptierte (vgl. die Fußnote im Duden 1984:559)[1], da es vom theoretischen Standpunkt abhängt, was man jeweils unter „Satz“ versteht.

Ausgehend vom logischen Ansatz, welcher den Satz als Urteil auffasst, meint Seidel: „Scheinbar rein grammatisch, in Wahrheit aber logisch begründet ist die Auffassung, daß Subjekt und Prädikat den Satz ausmachen.“[2] Diese Aussage klingt zunächst plausibel. Schnell wird jedoch klar, dass diese Definition unzureichend ist, da laut Müller „[…] auch subjektlose Gebilde wie Mir ist schrecklich kalt sofort als Sätze erkannt werden, [was] beweist, dass die Subjekt-Prädikat-Definition der Logiker […] nicht den ganzen Satzbegriff umfasst.“[3] Ries hingegen schlägt folgende Definition vor: „Ein Satz ist eine grammatisch geformte kleinste Redeeinheit, die ihren Inhalt im Hinblick auf sein Verhältnis zur Wirklichkeit zum Ausdruck bringt.“[4]

Aus psychologischer Sicht betrachtet, ist „[d]er Satz […] der sprachliche Ausdruck, das Symbol dafür, daß sich die Verbindung mehrerer Vorstellungen oder Vorstellungsgruppen in der Seele des Sprechenden vollzogen hat, und das Mittel dazu, die nämliche Verbindung der nämlichen Vorstellungen in der Seele des Hörenden zu erzeugen.“[5] Anders als bei der rein logischen Betrachtungsweise spielt hier die Beziehung des Senders zum Empfänger eine Rolle. Zwar besteht auch für Paul ein Satz aus Subjekt und Prädikat, trotzdem können seiner Meinung nach auch Einwortsätze wie Diebe Satznatur erlangen. Es sind also nicht zwangsläufig zwei Satzglieder von Nöten, da man eines der Situation entnehmen kann.[6]

Wie sich an Hand der fast 200 Definitionsvorschläge vermuten lässt, existiert kein allgemeingültiger Satzbegriff. Laut Pelz sind die verschiedenen logischen, philosophischen, kommunikationswissenschaftlichen und psychologischen Begriffsbestimmungen auch kaum miteinander in Einklang zu bringen.[7] Trotzdem denke ich, dass man verallgemeinernd die Aussage treffen kann, dass ein Satz eine „[…] aus kleineren Einheiten konstruierte Redeeinheit [ist], die hinsichtlich Inhalt, grammatischer Struktur und Intonation relativ vollständig und unabhängig ist.“[8]

3. Lo stile nominale

3.1 Definition des Begriffs stile nominale

Laut Sanders ist der Nominalstil „eine Ausdrucksweise, in der die nominalen Satzglieder nicht nur erheblich zahlreicher, sondern auch die hauptsächlichen Träger der Satzaussage sind.“[9]

Im „Linguistischen Wörterbuch“ von Lewandowski heißt es: Der Nominalstil ist eine „[s]yntaktische Strategie in der Gegenwartssprache (Wissenschaftssprache, Publizistik, Verwaltung) mit Vorherrschen nominaler Elemente im Satzbau gegenüber dem normalen [Hervorhebung im Original] Erwartungswert.“[10] Aus dieser Definition lässt sich dementsprechend ableiten, dass der Verbalstil, bei dem den Verben die bedeutungstragende Funktion zukommt, als „normal“ angesehen wird und damit im Gegensatz zum Nominalstil steht.

[...]


[1] Duden. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. 4., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Bd. 4. Hrsg. von der Dudenredaktion. Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag, 1984.

[2] Seidel, Eugen: Geschichte und Kritik der wichtigsten Satzdefinitionen. Jena: Frommann, 1935, S. 32.

[3] Müller, Beat Louis: Der Satz. Definition und sprachtheoretischer Status. Tübingen: Niemeyer, 1985, S. 23.

[4] Ries, John: Beiträge zur Grundlegung der Syntax, Bd. 3. Prag: Taussig & Taussig, 1931, S. 99.

[5] Paul, Hermann: Deutsche Grammatik, Bd. 3. Halle: Niemeyer, 1919, S. 10.

[6] Vgl. Hermann (1919), S. 12.

[7] Vgl. Pelz, Heidrun: Linguistik. Eine Einführung. Hamburg: Hoffmann u. Campe, 1996, S. 147.

[8] Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Alfred Körner Verlag, ²1990, S. 658.

[9] Sanders, Willy: Gutes Deutsch – besseres Deutsch: praktische Stillehre der deutschen Gegenwartssprache. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1990, S. 140.

[10] Lewandowski, Theodor: Linguistisches Wörterbuch 2. Heidelberg; Wiesbaden: Quelle & Meyer, 61994, S. 748.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Lo stile nominale e frasi nominali im Italienischen
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V275890
ISBN (eBook)
9783656687849
ISBN (Buch)
9783656687832
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stile nominale, frasi nominali, Nominalstil, Substantivstil, Nominalsatz
Arbeit zitieren
Patrizia Scamarcio (Autor:in), 2010, Lo stile nominale e frasi nominali im Italienischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275890

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